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BALLUFF 
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35 von 337 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 2,7Weiterempfehlung: 37%
Score-Details

35 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Aus Fehler lernen trifft bei Balluff nicht zu

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nach der Massenentlassung ist noch genug Geld da um es wieder mit vollen Händen auszugeben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn man die Bewertungen der letzten 5-6 Jahre anschaut und die Arbeitgeber Kommentare dazu liest, hat man das Gefühl alles nur leere Worte. Viel BlaBla aber geändert hat sich nicht von Seiten der Arbeitgeber.
Die noch verbliebene Belegschaft wird es schwer haben. Gesundheit und Motivation wird vom Arbeitgeber gefährdet. Wo bleibt die Fürsorgepflicht?
Dann ist da noch das Image. Wie er sein gutes Image so aufs Spiel setzt. Balluff war mal eine angesehen Firma auf den Fildern. Was ist daraus geworden?

Verbesserungsvorschläge

Die Schuld für die wiederkehrende Situationen nicht am Mitarbeiter auslassen. Wertschätzung gegenüber der Belegschaft. Achtung, die nächste Krise kommt bestimmt. Aber wenn aus Fehlern nicht gelernt wird könnte das wieder Arbeitsplatzverlust heißen.

Arbeitsatmosphäre

Immer wiederkehrende Probleme, ob wirtschaftlich, politisch oder hausgemacht von der Geschäftsleitung. Wenn es eng wurde hat man mit Arbeitszeitkürzung oder Kurzarbeit reagiert. Profit hat mehr Stellenwert als die Mitarbeiter darum wird alles ins günstige Ausland verlagert. Wenn da der Schuss nicht nach hinten losgeht

Image

Welches Image? Wenn alle paar Jahre in den Medien eine Entlassungswelle ansteht leidet das Image

Work-Life-Balance

Gleitzeit, Homeoffice, Sabbatical war möglich

Karriere/Weiterbildung

Nur für bestimmte Mitarbeiter vorgesehen

Kollegenzusammenhalt

In der Abteilung war der Zusammenhalt super

Umgang mit älteren Kollegen

Solange sie so mithalten wie die Jüngeren war alles ok

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter hat einem zum größten Teil freie Hand gelassen, Hauptsache das Ergebnis stimmt am Schluss und der Abteilungsleiter ist zufrieden.

Arbeitsbedingungen

Modernes neues Gebäude, aber in den alten Bereichen wird gespart. Geplante höhenverstellbare Tische wurden versprochen ließen aber auf sich warten

Kommunikation

Wurde nur als das Kind schon im Brunnen lag

Gehalt/Benefits

War ok, mit Luft nach oben

Gleichberechtigung

Männliche Kollegen in der Technik wurden eher geschätzt


Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke so offen zu teilen. Wir wissen, dass die letzten Monate bei Balluff für viele herausfordernd waren – Veränderungen dieser Größenordnung sind nie einfach und berühren jeden Einzelnen auf unterschiedliche Weise.

Dennoch möchten wir klarstellen: Wir nehmen Ihre Kritik ernst, aber wir teilen Ihre Einschätzung nicht in allen Punkten. Zu sagen, Balluff lerne nicht aus Fehlern oder handele ohne Fürsorge, wird dem, was tatsächlich geschieht, nicht gerecht. Die Entscheidungen der vergangenen Zeit wurden nicht leichtfertig oder aus Profitinteresse getroffen, sondern mit dem Ziel, das Unternehmen langfristig zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern.

Wir investieren bewusst in die Zukunft – in neue Strukturen, Führungskräfteentwicklung, offene Kommunikation und moderne Arbeitsbedingungen. Das ist kein „BlaBla“, sondern ein Prozess, der Zeit braucht und auch Rückschläge kennt. Veränderungen sind nie perfekt, aber sie passieren.

Uns ist wichtig: Veränderung lebt vom Mitwirken. Nur wenn Kritik nicht anonym bleibt, sondern direkt und offen angesprochen wird, kann sie auch Wirkung entfalten. Wir laden Sie ausdrücklich ein, diesen Weg zu gehen – im Gespräch, nicht über Distanz. So entsteht die Kultur, die wir alle uns wünschen: ehrlich, respektvoll und zukunftsorientiert.

Viele Grüße

Ihr
Balluff HR-Team

Hier läuft alles nach Plan - nur welcher weiss keiner

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tatsächlich:
Die Personalabteilung!

Positiv empfand ich jederzeit die Kommunikation mit HR.
Vom ersten Bewerbungsgespräch bis zum bitteren Ende und darüber hinaus.
Hier bekam ich meist auch die Antworten und Unterstützung, die mir eigentlich meine Führungskraft hätte geben sollen / müssen!

(Führungskraft - auch Bindeglied zwischen HR und Mitarbeiter!!
Wozu braucht ich diese dann noch?? Zum Urlaub freigeben??
Folgend in der Bewertung dazu mehr! Sag ich jetzt mal.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die „aufgeblasene" Hierarchie!!!

Ab wieviel Mitarbeiter braucht man eine eigene Führungskraft?????
Nach meiner „naiven“ Meinung stimmt das Verhältnis Führungskraft <> Mitarbeiter nicht.

Wieso brauchen 3 Mitarbeiter eine eigene Führungskraft A, wenn am Nachbartisch eine weitere Führungskraft B für 2 weitere Mitarbeiter im gleichen Büro sitzt?

Aufwand, Kosten, Nutzen …….. war wohl egal, oder das spielt(e) keine Rolle!
Oder vielleicht sogar doch????

Verbesserungsvorschläge

Ich meine die Kommunikation (positive wie negative) ist entscheidend!
Klar! Negatives Feedback will keiner hören und manche Fk kann oder will diese auch nicht geben?
Wenn aber sachlich mit Fakten, Empathie und zeitnah vorgebracht profitieren alle!

Wie aus meiner Bewertung ersichtlich, gelingt die Kommunikation der Firma Balluff aus meiner Sicht überhaupt nicht (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Da ist die Kommunikation zwischen Geschäftsführung zum Mitarbeiter genauso betroffen wie zwischen Führungskraft und Mitarbeiter!

Mitarbeiter wünschen sich verlässliche Aussagen.
Ich habe schon Verständnis, das diese nicht immer oder nur zeitlich begrenzt möglich sind!!!
Es fühlt sich aber komisch an, wenn die Geschäftsführer der Firma Balluff noch im Frühjahr 2024 meinen: „Das Glas ist halb voll und nicht halb leer“. Also dann …wir sind bereit und warten auf die Kundenaufträge.

Mein Gefühl: Party statt Demut und Zurückhaltung!!!!

Währenddessen zur gleichen Zeit, große und kleinere Betriebe im Umfeld schon viel eher gewarnt, Einstellungen gestoppt und seit geraumer Zeit Werkzeuge angepasst und am Laufen hatten, um Kündigung möglichst zu vermeiden!

Und ups, nicht lang später war die Party doch vorbei.
Jetzt schnell noch vor dem Sommer 2024 Arbeitsstunden reduzieren mit folgender Kurzarbeit.

Am Ende war das Glas dann halt doch schneller leer und es wurde der Belegschaft im Januar 2025 mitgeteilt das ca. 200 Mitarbeiter (ca. 20% der Beschäftigten am Standort Neuhausen) das Unternehmen verlassen müssen!

Entweder war die Glaskugel nicht geputzt oder das mit dem Kaffeesatzlesen hat nicht funktioniert oder die Banken …… oder mögliche Investoren, oder…, oder…!

Ein Schuldeingeständnis der GF habe ich auch nie gehört (würde mir aber auch nix mehr nützen)!

Ach, und eine Bemerkung sei mir noch gestattet.
Ok, das Kind liegt im Brunnen, d.h. Kündigungen sind nicht mehr vermeidbar.
Die Auswahl (wenn es denn je eine sinnvolle gab) überrascht dann doch etwas.
Zum einen ist sehr viel Wissen verloren gegangen!
Ich kann mir gut vorstellen das, aktuell viele Prozesse deutlich langsamer sind!
Es mussten bestimmt auch nicht nur die "guten" Mitarbeiter gehen!

Auffallend ist aber, das meist doch viele „sehr überreife Äpfel = Mitarbeiter “ immer noch im Unternehmen sind!
(die eventuell auch Anteil an der Situation haben)

Nicht das das meinen eigenen Arbeitsplatz gerettet hätte.
Aber meint das Unternehmen wirklich, das genau diese überreifen, fauligen und madigen Äpfel = Mitarbeiter jetzt beim Neuanfang wirklich helfen??!!

Die allgemeine Art und Weiße, die Arbeitsmoral, die Art der Kommunikation und das Ausnützen von persönlichen Profiten (ich meine neben der vereinbarten Lohntüte) wird sich bei diesen Mitarbeitern nicht ändern!

Ps.
Vielleicht machen Sie das Lesen von Kununu-Bewertungen für Führungskräfte verpflichtend oder hängen diese aus.
Eventuell hilft das bei der Beantwortung der Fragen: „Läuft bei uns alles richtig?“ und „Was kann jeder Einzelne im Unternehmen besser machen?

Ich wünsche dennoch der Firma Balluff gerade jetzt viel Erfolg und den Mut und die Entschlossenheit jetzt die bestmöglichen Entscheidungen zum Wohle des Unternehmens zu treffen.

Arbeitsatmosphäre

Naja..welche Arbeitsatmosphäre, wenn Führungskräfte nicht führen und die propagierte Offenheit nicht wirklich existiert.
Nur gut, wenn man „stets auf Linie“ (sehr wohlwollend ausgedrückt) der Führungskraft war oder vielleicht auch noch ist! (solche gab es halt auch mit dem Kopf im…vom Vorgesetzten)

Work-Life-Balance

Bis zur Ankündigung von Kündigungen war das ok!
Danach war es mit der Balance, auf Grund von der stetigen Unsicherheit, ob man selbst einer der Betroffenen ist, vorbei!

Kollegenzusammenhalt

Die Unterstützung innerhalb der Mitarbeiter war meist offen und kollegial.

Vorgesetztenverhalten

War/ist das Vorgesetztenverhalten innerhalb meiner Abteilung Balluff - Standard??
Im Wort „Führungskraft“ vereinen sich zwei Komponenten:
Führung und Kraft = Führen + kraftvoll & bewusst!

Wie kann also eine Führungskraft richtig führen - (leiten, coachen, lenken) wenn diese nicht, oder nur minimal kommuniziert.
Und zwar mit positivem oder negativem Feedback die zeitnah zu dem entsprechenden Ereignis stattfindet.

Wenn bei Problemen weggesehen oder vlt. sogar gegrinst, gelästert wird, untergräbt das seine eigne Autorität.
Zur Führungskraft gehört auch die Moderation innerhalb des Teams.
Findet beides nicht statt, dann spüren und erkennen das die
Mitarbeiter und nützen das aus.
Die Folge:..oh was Wunder… die Probleme häufen sich und werden nicht kleiner!
Um die jetzt „ausgewachsenen“ Probleme soll sich am besten HR kümmern (nur weil der Vorgesetzte sich nicht mit Problemen auseinandersetzten will oder es in jedes Mal selbst verpasst hat).

Übrigens würde auch Positives Feedback (mal an das Team, mal an den einzelnen) bei der Motivation helfen!

Wichtig war der Führungskraft nie das Team an sich, sondern seine eigene Darstellung „nach oben“!

Fazit: Empathie schlägt Titel

Kommunikation

Innerhalb des Teams (Mitarbeiter) war sie TOP!
Die Kommunikation von der Führungskraft zum Mitarbeiter ist teilweise auf das nötigste reduziert (Guten Morgen, Mahlzeit und Tschüss - 20 Worte in der Woche war nicht ungewöhnlich, sondern fast normal und möglicherweise war ich da noch gut bedient)!

Geht so Kommunikation? Ich frag nur mal für mich und für alle, die mal Führungskraft werden wollen!!! Vielleicht können wir was lernen.

Interessante Aufgaben

Zumindest in meinen Bereich immer mit unterschiedlichen und teilweise neuen Herausforderungen.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr ehrliches Feedback. Klare Worte sind wichtig – auch dann, wenn sie unbequem sind.

Ihr Beitrag macht deutlich, dass wir beim Thema Führung und Kommunikation noch nicht da sind, wo wir hinwollen. Gleichzeitig gilt: Feedback funktioniert nur, wenn es in beide Richtungen läuft. Unsere Mitarbeiterentwicklungsgespräche sind genau dafür da – um Leistung, Entwicklung und auch die Zusammenarbeit mit Ihrer Führungskraft offen anzusprechen. Gute Führung heißt, zuzuhören. Und wer Verantwortung trägt, sollte diese Möglichkeit aktiv nutzen.

Ihre Kritik nehmen wir ernst. Ebenso registrieren wir Ihre positiven Rückmeldungen zur Personalabteilung – das zeigt, dass konstruktiver Austausch möglich ist. Genau das ist unser Anspruch.

Die von Ihnen beschriebenen Herausforderungen packen wir an. Wir reden nicht um Probleme herum, sondern arbeiten daran, sie zu lösen – gemeinsam, mit klarer Haltung und Konsequenz.

Danke für Ihre Offenheit und alles Gute für die kommende Zeit weiterhin.

Ihr
Balluff HR Team

Schlechte Führung und Unprofessionalität zieht sich durch nahezu alle Bereiche

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-mittlerweile nicht mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Kritik und Anregung von Mitarbeitern wird konsequent belächelt und ignoriert, auf Mitarbeiterstimmen wird nichts gegeben
-Management lebt in seiner eigenen Bubble und hat den Bezug zur Realität und den Mitarbeitern verloren
-Empathie fehlt, stattdessen Macht über Menschlichkeit
-Führung realitätsfern, überfordert und kurzsichtig
-nach Kündigungswelle wird wieder ordentlich Budget für Teamevents ausgegeben, was ist das für ein Zeichen
-Mikromanagement, die obere Etage mischt sich überall ein, anstatt zu Führen und den strategischen Weitblick zu gewährleisten, Entscheidungen nach Nasenfaktor und Bauchgefühl dafür nicht fundiert, die gerade Linie fehlt

Verbesserungsvorschläge

-Chaos statt Strategie und Vision, eine Strategie entwickeln und transparent Kommunizieren, anstatt Bauchentscheidungen zu treffen und die Verantwortung für die schlechte wirtschaftliche Lage im Außen zu suchen
-Aktionismus, Kurzsichtigkeit und Inkompetenz hoch im Kurs
-Konzept für Zukunft fehlt
-Entscheidungen reflektieren und eigene Fehler eingestehen
-Eigentümer gehören in den Aufsichtsrat und nicht ins Management, nur weil man in eine Unternehmerfamilie geboren wurde heißt es nicht, dass man Führen kann

Arbeitsatmosphäre

-definitiv kein Top Arbeitgeber mehr in der Region
-Wettbewerb steht vor gleichen Herausforderungen reagiert aber mit Haltung und verspielt nicht das Vertrauen der Mitarbeiter

Image

-kurz nach Entlassungswelle werden viele befördert, dafür ist anscheinend Budget vorhanden
-Man schreibt sich Werte auf die Fahne, die 0 gelebt werden
-Außen hui, innen pfui, aber auch Außenwahrnehmung leidet zunehmend
-2 Kündigungswellen innerhalb von 4 Jahren, da ist die die nächste Vorprogrammiert

Work-Life-Balance

-Verbleibenden Mitarbeiter sollen die Arbeit von 200 Kollegen übernehmen
-Überbelastung wird nicht gesehen, da aufgrund neuer und angeblich schlanker Prozesse alles zu bewerkstelligen sei
-hohe Unsicherheit und Angst vor der nächsten Kündigungswelle
-Stellenabbau erfolgt ohne Übergabe von Themen, hat zu know-how Verlust und Doppelarbeit geführt
-physische Gesundheit der Mitarbeiter wird ausgeblendet

Karriere/Weiterbildung

-je nach Abteilung und Vorgesetzten okay, teils auch nur leere Versprechen

Gehalt/Benefits

-niedriger als im Vergleich
-AT Verträge haben keine Vorteile
-Dienstawagenraten unverschämt hoch

Umwelt-/Sozialbewusstsein

-nötigste wird umgesetzt, steht nicht dahinter

Kollegenzusammenhalt

- kann aktuell keinem mehr trauen und muss mit jedem Wort aufpassen
-organisatorisches Chaos

Umgang mit älteren Kollegen

-Ältere Kollegen und Mitarbeiter in Elternzeit wurden gegangen mit angeblich attraktiven Angebot, das der Mindestabfindung entsprach
-Kündigungen ohne Wertschätzung oder Dank, Haltung und Menschlichkeit fehlt

Vorgesetztenverhalten

- Mitarbeiter die gegangen wurden, wurden nicht mal verabschiedet
-schlechte Führung zerstört Organisation
-fehlende Feedback und Fehlerkultur

Arbeitsbedingungen

-je nach Gebäude unterschiedlich, oft sehr laute und zu warme/kalte Räumlichkeiten, Tische stehen viel zu eng
-im Neubau kein Lautstärkenkonzept

Kommunikation

-Beschäftigungssicherung wurde erst geschlossen und dann stillschweigend aufgehoben
-offene und prägnante Kommunikation wird vermeidet stattdessen Salamitaktik und Intransparenz
-direkter Austausch mit dem Management nicht erwünscht, weshalb interaktiven Austauschformate abgeschafft wurden, so können schon keine unangenehmen Fragen gestellt werden

Gleichberechtigung

-Sozialplan wurde nach Belieben umgesetzt und nicht anhand von Fakten

Interessante Aufgaben

-es wird für die Schublade gearbeitet, Projekte nach Lust und Laune geparkt nachdem man ein Jahr daran gearbeitet hat

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

Ihre Worte treffen – und sie hallen nach. Vielen Dank, dass Sie so offen und ehrlich Ihre Sicht teilen. Auch wenn es weh tut, so deutlich zu lesen, wie Sie die aktuelle Situation erleben, ist es wichtig, dass wir das hören.

Wir wissen, dass die letzten Monate für viele im Unternehmen sehr belastend waren. Entscheidungen, die getroffen wurden, haben Spuren hinterlassen – bei Teams, bei Einzelnen, bei der Stimmung insgesamt. Dass Sie sich nicht gehört, nicht gesehen und nicht wertgeschätzt fühlen, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir an vielen Stellen besser werden müssen.

Wir können und wollen Ihre Erfahrungen nicht kleinreden. Was Sie beschreiben, zeigt, dass Vertrauen verloren gegangen ist – und Vertrauen zurückzugewinnen ist harte Arbeit. Aber genau das müssen und wollen wir tun. Nicht mit leeren Phrasen, sondern mit ehrlicher Reflexion, mit konkreten Schritten und mit dem Willen, zuzuhören – auch wenn es unbequem ist.

Wenn Sie bereit sind, mit uns in den Austausch zu gehen – ganz offen oder auch anonym – dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Ihr
Balluff HR-Team

Der Trend geht in die falsche Richtung

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Seit Jahren sitzt man in einer improvisierten Baustellenumgebung und der wunderbare Neubau steht zum größten Teil leer.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten sind noch der größte Vorteil.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Existiert nur auf dem Papier und Präsentationen, sobald es mit Aufwand und Kosten verbunden ist, ist es nicht mehr wichtig.

Kollegenzusammenhalt

Prinzipiell gut, hat aber stark unter den personellen Veränderungen gelitten.

Arbeitsbedingungen

Eine produktive, moderne, zeitgemäße Arbeitsumgebung sieht anders aus.

Kommunikation

In der Abteilung ok, direkte Schnittstellen so lala, darüber hinaus nicht aktiv vorhanden. Was in diversen Kanälen kommuniziert wird, muss sich jeder selbst zusammen suchen.

Interessante Aufgaben

Aufgaben von aufgelösten und verlagerten Abteilungen werden immer mehr auf die verbliebenen verschoben, wodurch kaum Ressourcen für eigentliche Aufgaben bleibt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen zu teilen. Wir nehmen Ihre Rückmeldung sehr ernst, gerade weil sie von jemandem kommt, der aktuell Teil unseres Teams ist.

Wir erkennen an, dass die aktuelle Arbeitsumgebung, insbesondere die provisorischen Strukturen, den Arbeitsalltag erschweren. Ebenso wissen wir, dass die bereichsübergreifende Kommunikation und die Verteilung von Aufgaben in den letzten Monaten nicht immer optimal funktioniert haben. Ihre Einschätzung bestätigt uns, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht.

Als HR-Abteilung ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Anliegen unserer Mitarbeitenden ernst zu nehmen und aktiv an Verbesserungen zu arbeiten. Wir evaluieren derzeit Maßnahmen, um Kommunikation transparenter zu gestalten, Verantwortlichkeiten klarer zu definieren und Ressourcen besser zu verteilen, sodass jede: r die Möglichkeit hat, sich auf die eigenen Kernaufgaben zu konzentrieren.

Gleichzeitig möchten wir betonen, dass Ihre Rückmeldung für uns wertvoll ist: Nur durch ehrliches Feedback können wir als Unternehmen wachsen und sicherstellen, dass sich alle bei Balluff unterstützt und wertgeschätzt fühlen. Wir hoffen, dass Sie die Entwicklung in den kommenden Monaten aktiv mitgestalten und weiterhin offen auf uns zugehen.

Vielen Dank noch einmal für Ihre Offenheit – wir nehmen Ihre Worte ernst und sehen sie als Impuls, die richtigen Schritte zu gehen.
Ihr Balluff HR-Team

Mehrfachbewertung

Der Lack ist ab, mit Ignoranz in Richtung Mittelmaß

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Früher gab es solide Strukturen, pünktliche Gehaltszahlung und internationale Ausrichtung.
Engagierte KollegInnen, die alles versuchen um den Kahn nochmal rumzureissen.
Ein komplett neues Headquarter (leider mit baulichen Mängeln).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Geschäftsleitung agiert ignorant und arrogant, ignoriert schlicht Fakten, Marktentwicklungen und wirtschaftliche Veränderungen – aus Angst, eigene Planungen infrage stellen zu müssen. Jegliche Krisenverantwortung wird reflexhaft abgeladen, Schuld sind immer die anderen (USA, Corona, Regierung, Mitarbeiter).
Die Live-Kommunikation ist passé – stattdessen starrer Einsatz von aufgezeichneten Präsentationen ohne Interaktion. Man traut sich nicht mal mehr den eigenen Leuten gegenüber.

Die sogenannten Familien-GF offenbaren in der Krise ihre totale Überforderung – sie qualifizieren sich gerade nicht für diese Rolle.
Ganz im Gegensatz zum externen GF, externen Manager: ein harter Hund, vom Fach, Profi in jedem Satz.

Chaos statt Kontinuität: Stellenabbau, Vetternwirtschaft, Misstrauen und „Hü-und-Hott-Management“ sorgen für hohe Demotivation und Fluktuation

Verbesserungsvorschläge

Setzt endlich auf Kompetenz statt Seilschaften: Externe Manager mit Erfahrung und Fachverstand, sollten das Zepter übernehmen. Eine Restrukturierung von außen muss jetzt her.
Rückkehr zu ehrlicher, transparenter und dialogfähiger Kommunikation, statt abgehobener Arroganz.
Endlich Verantwortung übernehmen, statt sie auf äußere Umstände zu schieben. Wie ist der eigene Umgang mit der Krise? Ehrlich hinterfragen!

Konsequenzen ziehen, nicht nur nach unten, sondern auch das eigene Fehlverhalten muss auf den Tisch.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

ich habe Ihre Worte genau gelesen und kann nachvollziehen, wie frustrierend die beschriebenen Situationen für Sie gewesen sein müssen.

Es tut mir leid zu hören, dass Kommunikation, Verantwortungsübernahme und Führung aus Ihrer Sicht nicht so funktioniert haben, wie sie sollten. Dass engagierte Kolleg:innen trotz Einsatz und Fachwissen demotiviert werden und sich Strukturen als chaotisch darstellen, ist für uns ein deutliches Signal, dass wir an diesen Stellen nachsteuern müssen.

Wir nehmen Ihre Kritik ernst und sehen sie als Impuls, unser eigenes Handeln zu reflektieren: Wie können wir Entscheidungen transparenter gestalten? Wie können wir Führung und Verantwortung klarer leben? Wie schaffen wir ein Umfeld, in dem Fachkompetenz wieder zählt und Kolleg:innen unterstützt werden, statt zusätzliche Last zu tragen?

Ihr Feedback zeigt uns ehrlich, wo wir uns verbessern müssen – und dafür danke ich Ihnen. Es ist unangenehm, sich diese Themen einzugestehen, aber nur so können wir die richtigen Schritte einleiten.

Vielen Dank für Ihre offenen Worte – und für Ihren Einsatz während Ihrer Zeit bei uns. Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Zukunft.

Ihr Balluff HR-Team

Viel Tradition, wenig Haltung. Zwischen Machtkultur und dem stillen Rückzug der Menschlichkeit.

1,2
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was hier passiert, lässt sich schwer begreifen – und leider noch schwerer schönreden. Nach außen das Bild eines traditionsreichen, global erfolgreichen Familienunternehmens mit klaren Werten. Intern hingegen: Machtspiele, Vetternwirtschaft, unangekündigter Strategiewechsel, mangelnde Empathie – und ein Umgang mit Menschen, der jedem Anspruch an moderne Unternehmenskultur widerspricht.

Nach mehreren Rekordjahren folgte ein massiver Stellenabbau. Wer sich fragt, warum: Eine offene Antwort gibt es bis heute nicht. Stattdessen wird die Verantwortung auf „äußere Umstände“ geschoben – geopolitisch, wirtschaftlich, konjunkturell. Aber niemand fragt: Welche internen Entscheidungen haben eigentlich dazu geführt, dass so viele gute, loyale Mitarbeitende plötzlich entbehrlich waren?

Besonders bitter: Eine Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung wurde erst kommuniziert – und dann stillschweigend kassiert. Die lang angekündigte Gewinnbeteiligung für das Rekordjahr 2023? Abgesagt. Und gleichzeitig steht ein Neubau für viele Millionen auf dem Gelände. Die Diskrepanz zwischen wirtschaftlicher Realität und dem Umgang mit Menschen war selten so sichtbar.

Kündigungen wurden kühl, distanziert, teilweise ohne Dank oder persönliche Wertschätzung ausgesprochen. Gespräche fanden emotionslos statt – ohne Blickkontakt, ohne Haltung, ohne Herz. Und: Die betroffenen Mitarbeitenden wurden teilweise wie Sicherheitsrisiken behandelt – begleitet bis zur Tür, als wären sie plötzlich ein Problem. Ein beschämender Umgang mit Menschen, die teils jahrzehntelang für Balluff gearbeitet haben.

Und dann ist da noch der Betriebsrat. Besonders der Vorsitzende. Wer ihn kennt, weiß: Er kann kommunizieren, rhetorisch sicher, gut vernetzt. Doch genau das scheint das Problem zu sein. Nähe zur Geschäftsführung ersetzt keine Haltung. Intern entsteht mehr und mehr der Eindruck, dass persönliche Beziehungen wichtiger sind als Interessenvertretung. Es wird stolz darüber gesprochen, dass man mit der Geschäftsführung per Du sei – aber was hilft das den Menschen, die gerade ihre Jobs verloren haben? Wer schweigt, wenn Haltung gefragt ist, macht sich mitverantwortlich.

Noch schwerer wiegt das Verhalten der Geschäftsleitung – allen voran der Geschäftsführerin. Kritische Kununu-Bewertungen mehren sich seit Monaten. Es wird öffentlich gewarnt, hinterfragt, appelliert. Doch was passiert? Nichts. Keine Einsicht, kein Dialog, kein Kurswechsel. Die gewohnte Strategie: Schweigen, abwiegeln, delegieren. Es ist offensichtlich: Auch intern leiden Menschen an dieser Kluft zwischen Anspruch und Realität.

Und genau hier liegt der Kern des Problems:
Balluff feiert 100 Jahre Firmengeschichte – aber wirkt innerlich leer. Werte wie Verlässlichkeit, Respekt, Loyalität werden auf Plakaten beschworen, aber nicht gelebt. Entscheidungen fallen ohne Transparenz. Verantwortung wird geschoben. Empathie ist selten. Und wer konstruktiv Kritik äußert, gilt schnell als Störung im System.

Die Menschen, die noch da sind, tragen schwer. Nicht nur an der Arbeit, sondern an der Stimmung. An der Unsicherheit. An dem Gefühl, dass kein echtes Interesse an nachhaltiger Veränderung besteht. Die Folge: Viele ziehen sich zurück – innerlich oder tatsächlich.

Wer hier gearbeitet hat, weiß: Balluff ist nicht das, was es nach außen vorgibt zu sein. Der Wertekanon klingt gut – gelebt wird er selten. Die Führungskultur ist in weiten Teilen stehengeblieben, mutige Stimmen verstummen, Kritik wird belächelt oder ignoriert. Die zunehmenden Kununu-Bewertungen sprechen für sich. Dass sie keine Wirkung zeigen, ist bezeichnend – und vielleicht das deutlichste Zeichen, dass es hier weniger um Menschen geht als um Kontrolle.

Arbeitsatmosphäre

Vertrauen schwindet. Der psychologische Vertrag zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden ist gebrochen. Von Unsicherheit geprägt. Führungskräfte stehen oft selbst ohne Rückendeckung da.

Image

Verblasst zunehmend – intern wie extern. Die Differenz zwischen Außenbild und Realität ist zu groß geworden.

Work-Life-Balance

In der Theorie okay – in der Praxis unter Druck. Wer geblieben ist, trägt jetzt das Dreifache.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Außen hui, innen bröckelt’s. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wirken eher wie PR-Claims als wie echte Überzeugung.

Kollegenzusammenhalt

Noch das Rückgrat der Organisation. Viele Mitarbeitende halten sich gegenseitig über Wasser – weil von oben kaum Orientierung kommt.

Umgang mit älteren Kollegen

Technisch gut – atmosphärisch zunehmend belastend.

Vorgesetztenverhalten

In vielen Fällen distanziert, teils autoritär. Offene Kommunikation wird vermieden. Führung findet mehr auf dem Papier statt als im Alltag.

Kommunikation

Kaum Transparenz. Informationen fließen verspätet oder selektiv. Direkter Austausch mit der Geschäftsführung? Nicht erwünscht.

Gleichberechtigung

Auffällig viele Beförderungen innerhalb eines eingeschränkten Netzwerks. Leistung tritt hinter Loyalität zurück.

Interessante Aufgaben

Viele Potenziale, doch kaum echte Gestaltungsspielräume. Entscheidungen werden oft zentralisiert oder verzögert


Arbeitsbedingungen

8Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

danke für Ihre offenen und bewegenden Worte.

Ihre Enttäuschung ist spürbar – und sie trifft uns. Besonders deshalb, weil sie von jemandem kommt, der Verantwortung getragen, mitgestaltet und offenbar lange an Balluff geglaubt hat.

Wenn Führung als kalt erlebt wird, Entscheidungen als entmenschlicht, und Haltung durch Distanz ersetzt wird, dann verlieren wir etwas Wesentliches. Nicht nur Mitarbeitende – sondern Vertrauen. Und Vertrauen ist schwer zurückzugewinnen.

Es tut uns leid, dass Sie Balluff so erleben mussten. Auch wenn wir die Zeit nicht zurückdrehen können, nehmen wir Ihre Rückmeldung als Mahnung ernst. Sie zeigt, dass es mehr braucht als neue Strukturen – nämlich echtes Zuhören, Mut zur Selbstkritik und vor allem: Haltung.

Danke für Ihren Einsatz. Und für Ihre Stimme.

Ihr Balluff HR-Team

Vertrauen verspielt, Strukturen zerstört – ein Abbau mit Ansage

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit dem Vertriebsabbau war intransparent und respektlos. Während wir uns weiterhin voll reingehängt haben, wurde im Hintergrund längst an unserer Ablösung gearbeitet. Entscheidungen wurden hinter verschlossenen Türen getroffen, und wer keine „Verbindung nach oben“ hatte, wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Fehlende Kommunikation, fehlende Rückendeckung, keine Wertschätzung – das alles hat stark am Vertrauen gezehrt.

Verbesserungsvorschläge

Echte Transparenz statt Schönrednerei. Entscheidungen, die ganze Teams betreffen, sollten frühzeitig und ehrlich kommuniziert werden – nicht erst, wenn alles längst beschlossen ist. Loyalität und Leistung dürfen nicht durch interne Seilschaften ersetzt werden. Wertschätzung sollte nicht über Marketing, sondern durch echtes Verhalten gegenüber Mitarbeitenden spürbar sein.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung war lange angespannt – bis klar wurde, dass wir systematisch ersetzt werden. Offenheit war nur Fassade, echtes Mitgestalten nicht möglich. Wer gut vernetzt war, hatte Vorteile.

Image

Die Aussage, man sei „gut aufgestellt für die Zukunft“, klingt in der Theorie beruhigend – in der Realität sieht es jedoch anders aus:
Die neuen Mitarbeitenden in Polen arbeiten ausschließlich auf Basis von 3-Monatsverträgen, haben – verständlicherweise – Angst, sich überhaupt in die Telefonanlage einzuwählen, und es fehlt ihnen an Erfahrung sowie Rückhalt. Die Folge: Eine massive Zunahme an Kundenbeschwerden, verunsicherte Ansprechpartner und deutlich sinkende Qualität. Zukunftssicherheit sieht anders aus.

Work-Life-Balance

Nicht mehr vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In eigener Sache – und als Reaktion auf eine der letzten auffallend positiven Bewertungen:
Ob die Bewertung von der Geschäftsleitung initiiert oder einfach strategisch platziert wurde, lässt sich nur vermuten. Fakt ist: Von einer Vielzahl „satter“ Mitarbeiter zu sprechen, während man selbst von der Umstrukturierung nicht betroffen war, ist nicht nur falsch, sondern äußerst respektlos gegenüber all denen, die mit voller Kraft gearbeitet haben – bis zur letzten Minute.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für die Ja-Sager, nicht aber für diejenigen, die auch mal kritisch Entscheidungen hinterfragen.

Kollegenzusammenhalt

War bis zu einem gewissen Zeitpunkt vorhanden, im Hintergrund war es allerdings jeder gegen jeden. Fehler der anderen finden und dem Vorgesetzten erzählen ist hier an der Tagesordnung.

Umgang mit älteren Kollegen

Grundsätzlich respektvoll – aber im Rahmen der Umstrukturierung wurde kein Unterschied mehr gemacht. Erfahrung und Loyalität zählten plötzlich kaum noch.

Vorgesetztenverhalten

Es gab klare Vorgaben – aber keine echte Kommunikation. Entscheidungen wurden über unsere Köpfe hinweg getroffen. Rückendeckung in schwierigen Zeiten? Leider nein. Besonders enttäuschend war, wie sehr Vertrauen durch Intransparenz ersetzt wurde.

Arbeitsbedingungen

Moderne Ausstattung gibt es – nur leider nicht für alle. Während mit dem Neubau nach außen Eindruck gemacht wurde, saßen wir im Alltag in der sogenannten „Flex Area“. Wer arbeiten wollte, musste sich morgens erst in eine Liste eintragen, um überhaupt einen Platz zu bekommen. Den Neubau selbst haben wir nur von außen gesehen – als symbolisches Mahnmal für Prioritäten, die nicht bei den Menschen lagen, die die eigentliche Arbeit geleistet haben.

Kommunikation

Was angeblich „spruchreif“ ist, wird kommuniziert. Im Fall des Vertriebs bedeutete das: monatelang wurde im Hintergrund die Einarbeitung der neuen Kolleg:innen im Ausland vorbereitet, während wir hier – ohne Wissen über das, was kommt – alles gegeben haben, um den Laden am Laufen zu halten. Die eigentliche „Kommunikation“ bestand dann aus einer Zwei-Minuten-Ansage, gefolgt vom Rausbegleiten. Besonders bitter: Einzelne Personen mit gutem Draht zur Führungsetage waren schon lange vorher informiert – und schreiben heute die einzigen positiven Bewertungen der letzten Monate. Wer gefallen will, findet offensichtlich die passenden Worte.

Gehalt/Benefits

Ständig neue und wachsende Aufgabengebiete, die grundsätzlich interessant sind, aber das Gehalt bleibt gleich.

Gleichberechtigung

"Leistung zählt" – zumindest offiziell. In der Praxis hatten Personen mit engen Verbindungen zur Führungsetage deutlich mehr Spielraum und Einfluss. Diversität ist ein Thema, das punktuell angegangen wird – echtes Umdenken ist noch ausbaufähig.

9Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke so ausführlich zu schildern – auch wenn uns die Schilderung betroffen macht. Ihre Kritik trifft viele Punkte, die für uns als Unternehmen nicht nur relevant, sondern zutiefst ernst zu nehmen sind.

Dass Sie den Abbau im Vertrieb als intransparent, respektlos und ohne Wertschätzung erlebt haben, bedauern wir ausdrücklich. Die Entscheidung, den Vertrieb in seiner bisherigen Form neu aufzustellen, war für niemanden einfach – am allerwenigsten für die Kolleg:innen, die davon betroffen waren. Es tut uns leid, dass wir es in Ihrem Fall nicht geschafft haben, diesen Prozess menschlich und nachvollziehbar zu gestalten. Auch wenn strategische Entscheidungen in Unternehmen manchmal mit wenig Vorlauf getroffen werden müssen, sollte dies nie zu Lasten von Respekt und Klarheit gehen.

Ihre Hinweise zu Kommunikation, Wertschätzung und Mitgestaltung zeigen uns, wo wir weiterhin lernen und besser werden müssen. Sie sprechen strukturelle Themen an, bei denen es nicht genügt, neue Prozesse oder Policies einzuführen – hier geht es um Haltung, um Führungsverantwortung und darum, wie Entscheidungen gelebt werden.

Wir nehmen auch Ihre Rückmeldung zum Thema Gleichbehandlung und Karrierechancen sehr ernst. Ein Umfeld, in dem kritisches Denken als Schwäche wahrgenommen wird, ist nicht das, was wir anstreben – und auch nicht das, wofür Balluff langfristig stehen will. Gerade deshalb ist es wichtig, dass auch kritische Stimmen wie Ihre gehört werden.

Auch wenn wir die Situation nicht rückgängig machen können, möchten wir uns für Ihren Einsatz und Ihr Engagement bedanken – insbesondere in einer Phase, die Sie als herausfordernd und schmerzlich erlebt haben. Sie haben offensichtlich bis zum Schluss Verantwortung übernommen, und das verdient Respekt.

Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche und persönliche Zukunft alles Gute – und hoffen, dass Ihre nächste Station Ihnen das gibt, was Sie bei uns zuletzt vermisst haben: Vertrauen, Wertschätzung und Klarheit.

Herzliche Grüße
Ihr Balluff HR-Team

Top Arbeitgeber der wie viel Mittelständler sich im Umbruch befindet

4,0
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

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Arbeitgeber-Kommentar

Caroline RankHead of HR Germany

Vielen Dank für Deine Bewertung und die Empfehlung!

Wir schätzen Deinen Hinweis zur aktuellen Umbruchphase sehr.

Gemeinsam wollen wir diese Veränderungen erfolgreich gestalten und Balluff zukunftssicher aufstellen.

Es freut uns, dass Du uns als Top-Arbeitgeber wahrnimmst!

Solider Arbeitgeber mit allen Vorzügen der M&E Industrie Baden-Württemberg

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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8888

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei BALLUFF SIE Sensorik GmbH in Viernheim gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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