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BALLUFF 
GmbH
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145 von 344 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kommunikation
kununu Score: 2,6Weiterempfehlung: 41%
Score-Details

145 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein Schatten seiner selbst

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die letzten 5 Jahre nichts mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen ist ein Schatten seiner selbst. Früher war man stolz für das Unternehmen zu arbeiten, jetzt schämt sich. Die GL hat scheinbar keinen Plan mehr, investiert in viele teure Projekte, die absehbar nicht funktionieren konnten. Inkompetente Mitarbeiter und Führungskräfte werden befördert, nur weil Sie auf "Linie" sind - damit ruiniert man sich als Unternehmen sehr schnell, wie man leider sehen kann.

Arbeitsatmosphäre

Obwohl die Geschäfte jahrelang gut gelaufen sind, wurde Wachstum immer kleingeredet. Erfolgsbeteiligungen? Fehlanzeige. Leistung und Erfolge wurden nie gewürdigt, weder vom Management noch vom Vorgesetzten. Stattdessen wurde immer mehr eingefordert und Druck aufgebaut, noch mehr zu performen. So hat man Mitarbeiter verbrannt. Der Vorgesetzte schaut nur nach sich selbst und seinen eigenen Zielen. Förderung und Motivation ist seit Jahren ein Fremdwort in dem Unternehmen.
Auch nach der Massenentlassung dachte man, das Unternehmen reist sich zusammen – das Gegenteil ist der Fall. Erzwungene Mehrarbeit ohne Entgeltanpassung ist an der Tagesordnung. Viele kompetenten Mitarbeiter haben innerlich längst gekündigt und schauen sich nach besseren Jobs/Vorgesetzten/Unternehmen um.

Image

Mal wieder Massenentlassungen ohne Sozialplan. Wirklich beschämend, was Balluff hier abgeliefert hat. Der Ruf ist dahin, der jahrelang zurecht sehr positiv war. Da nützen auch die neuen Social Media Post von HR nichts mehr, in dem urplötzlich langjährige Kollegen/innen in den Ruhestand verabschiedet werden. Das waren noch ein paar Mitarbeiter die in Altersteilzeit waren und nicht rausgeschmissen werden konnten. Sonst wären die natürlich auch schon gekündigt worden.

Viele langjährige Kollegen/innen mussten gehen. Vorallem diejenigen die „unbequem“ waren und den Kurs der GL oder des Vorgesetzten auch mal hinterfragt haben. Ein Unternehmen muss so etwas aushalten. Auch junge Familien und langjährige Mitarbeiter standen ganz oben auf der Kündigungsliste. Verantwortungsbewusstsein? Fehlanzeige.

Work-Life-Balance

Immer mehr Druck ohne Anerkennung und Würdigung der Leistung. Nicht umsonst sind viele Kollegen geistig und körperlich k.o.

Karriere/Weiterbildung

Nur wenn man das tut was der Vorgesetzte möchte

Gehalt/Benefits

ERA IG Metall -> aber HR sorgt dafür, dass die Gehälter im untersten Bereich bleiben

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ISO zertifiziert. Aber nur auf dem Papier...

Kollegenzusammenhalt

Es gab Kollegen/innen die jahrelang aufopferungsvoll für die Firma gearbeitet und die ursprünglichen Werte noch gelebt haben. Hier war eine vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit gegen. Leider wurde dieses gelebte Teaming von der Führungskraft die vor 4 Jahren eingestellt wurde bewusst nicht weitergeführt. Stattdessen wurde eine 2 Klassen Gesellschaft aufgebaut und sogar gefördert.

Vorgesetztenverhalten

Unterirdisch. Fördert nur Mitarbeiter/innen die selbst eingestellt wurden. Arroganz auf höchster Linie. Basics wie Höflichkeit und Vorbildfunktion sind Fremdwörter.

Arbeitsbedingungen

Millionenschwerer Neubau - ohne Charme, vorallem wenn er mit falschen Vorgesetzten und Mitarbeitern besetzt ist.

Kommunikation

Geschäftsführer informieren seit Jahren nur noch per Aufzeichnungen. Rückfragen und offene direkte Kommunikation -> Fehlanzeige. Es könnte ja unangenehme Fragen aufkommen.

Gleichberechtigung

Nicht vorhanden


Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

Danke für Ihr ausführliches Feedback – auch wenn es hart ausfällt, nehmen wir es ernst. Die letzten Monate und Jahre waren ohne Frage geprägt von großen Veränderungen, schwierigen Entscheidungen und leider auch Maßnahmen, die für viele sehr belastend waren. Das stellen wir nicht in Abrede.

Gleichzeitig möchten wir ein paar Punkte einordnen, weil das Bild, das hier entsteht, so nicht der gesamten Realität entspricht. Viele Kolleginnen und Kollegen – auch ehemalige – wissen, dass Balluff in einer Phase steckt, in der wir uns neu ausrichten müssen. Das ist herausfordernd, es erzeugt Reibung, und nicht alles ist gut gelaufen. Vor allem beim Thema Kommunikation hätten wir früher und klarer handeln müssen. Das nehmen wir für die Zukunft mit.

Was aber nicht stimmt: Dass wir bewusst „unbequeme“ Mitarbeitende loswerden oder Beförderungen ausschließlich nach „Linientreue“ vergeben. Das widerspricht allem, wofür wir als Unternehmen stehen und wofür viele Menschen hier tagtäglich arbeiten. Dass Veränderungen Entscheidungen nach sich ziehen, die nicht jeder mitträgt, ist verständlich – aber die Unterstellung von Willkür wird den tatsächlichen Prozessen nicht gerecht.

Auch zum Vorwurf der „erzwungenen Mehrarbeit“: Ja, es gibt Phasen mit hoher Belastung. Gleichzeitig wird das Thema Kapazitäten und Ausgleich inzwischen deutlich konsequenter adressiert – auch wenn wir noch nicht da sind, wo wir hinwollen.

Wir bedauern, dass Sie Balluff am Ende so wahrgenommen haben. Wir wissen aber auch, dass viele Menschen hier weiterhin mit großem Engagement arbeiten und gemeinsam daran, Dinge besser zu machen – in der Führung, in der Zusammenarbeit und in der Art, wie wir miteinander sprechen.

Wir nehmen Ihr Feedback zum Anlass, weiter an genau diesen Stellen anzusetzen. Sollte es Punkte geben, die Sie im Nachgang noch konkreter benennen möchten, sind wir dafür offen.

Herzliche Grüße
Ihr Balluff HR Team

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Aus Fehler lernen trifft bei Balluff nicht zu

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nach der Massenentlassung ist noch genug Geld da um es wieder mit vollen Händen auszugeben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn man die Bewertungen der letzten 5-6 Jahre anschaut und die Arbeitgeber Kommentare dazu liest, hat man das Gefühl alles nur leere Worte. Viel BlaBla aber geändert hat sich nicht von Seiten der Arbeitgeber.
Die noch verbliebene Belegschaft wird es schwer haben. Gesundheit und Motivation wird vom Arbeitgeber gefährdet. Wo bleibt die Fürsorgepflicht?
Dann ist da noch das Image. Wie er sein gutes Image so aufs Spiel setzt. Balluff war mal eine angesehen Firma auf den Fildern. Was ist daraus geworden?

Verbesserungsvorschläge

Die Schuld für die wiederkehrende Situationen nicht am Mitarbeiter auslassen. Wertschätzung gegenüber der Belegschaft. Achtung, die nächste Krise kommt bestimmt. Aber wenn aus Fehlern nicht gelernt wird könnte das wieder Arbeitsplatzverlust heißen.

Arbeitsatmosphäre

Immer wiederkehrende Probleme, ob wirtschaftlich, politisch oder hausgemacht von der Geschäftsleitung. Wenn es eng wurde hat man mit Arbeitszeitkürzung oder Kurzarbeit reagiert. Profit hat mehr Stellenwert als die Mitarbeiter darum wird alles ins günstige Ausland verlagert. Wenn da der Schuss nicht nach hinten losgeht

Image

Welches Image? Wenn alle paar Jahre in den Medien eine Entlassungswelle ansteht leidet das Image

Work-Life-Balance

Gleitzeit, Homeoffice, Sabbatical war möglich

Karriere/Weiterbildung

Nur für bestimmte Mitarbeiter vorgesehen

Kollegenzusammenhalt

In der Abteilung war der Zusammenhalt super

Umgang mit älteren Kollegen

Solange sie so mithalten wie die Jüngeren war alles ok

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter hat einem zum größten Teil freie Hand gelassen, Hauptsache das Ergebnis stimmt am Schluss und der Abteilungsleiter ist zufrieden.

Arbeitsbedingungen

Modernes neues Gebäude, aber in den alten Bereichen wird gespart. Geplante höhenverstellbare Tische wurden versprochen ließen aber auf sich warten

Kommunikation

Wurde nur als das Kind schon im Brunnen lag

Gehalt/Benefits

War ok, mit Luft nach oben

Gleichberechtigung

Männliche Kollegen in der Technik wurden eher geschätzt


Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke so offen zu teilen. Wir wissen, dass die letzten Monate bei Balluff für viele herausfordernd waren – Veränderungen dieser Größenordnung sind nie einfach und berühren jeden Einzelnen auf unterschiedliche Weise.

Dennoch möchten wir klarstellen: Wir nehmen Ihre Kritik ernst, aber wir teilen Ihre Einschätzung nicht in allen Punkten. Zu sagen, Balluff lerne nicht aus Fehlern oder handele ohne Fürsorge, wird dem, was tatsächlich geschieht, nicht gerecht. Die Entscheidungen der vergangenen Zeit wurden nicht leichtfertig oder aus Profitinteresse getroffen, sondern mit dem Ziel, das Unternehmen langfristig zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern.

Wir investieren bewusst in die Zukunft – in neue Strukturen, Führungskräfteentwicklung, offene Kommunikation und moderne Arbeitsbedingungen. Das ist kein „BlaBla“, sondern ein Prozess, der Zeit braucht und auch Rückschläge kennt. Veränderungen sind nie perfekt, aber sie passieren.

Uns ist wichtig: Veränderung lebt vom Mitwirken. Nur wenn Kritik nicht anonym bleibt, sondern direkt und offen angesprochen wird, kann sie auch Wirkung entfalten. Wir laden Sie ausdrücklich ein, diesen Weg zu gehen – im Gespräch, nicht über Distanz. So entsteht die Kultur, die wir alle uns wünschen: ehrlich, respektvoll und zukunftsorientiert.

Viele Grüße

Ihr
Balluff HR-Team

Hier läuft alles nach Plan - nur welcher weiss keiner

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tatsächlich:
Die Personalabteilung!

Positiv empfand ich jederzeit die Kommunikation mit HR.
Vom ersten Bewerbungsgespräch bis zum bitteren Ende und darüber hinaus.
Hier bekam ich meist auch die Antworten und Unterstützung, die mir eigentlich meine Führungskraft hätte geben sollen / müssen!

(Führungskraft - auch Bindeglied zwischen HR und Mitarbeiter!!
Wozu braucht ich diese dann noch?? Zum Urlaub freigeben??
Folgend in der Bewertung dazu mehr! Sag ich jetzt mal.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die „aufgeblasene" Hierarchie!!!

Ab wieviel Mitarbeiter braucht man eine eigene Führungskraft?????
Nach meiner „naiven“ Meinung stimmt das Verhältnis Führungskraft <> Mitarbeiter nicht.

Wieso brauchen 3 Mitarbeiter eine eigene Führungskraft A, wenn am Nachbartisch eine weitere Führungskraft B für 2 weitere Mitarbeiter im gleichen Büro sitzt?

Aufwand, Kosten, Nutzen …….. war wohl egal, oder das spielt(e) keine Rolle!
Oder vielleicht sogar doch????

Verbesserungsvorschläge

Ich meine die Kommunikation (positive wie negative) ist entscheidend!
Klar! Negatives Feedback will keiner hören und manche Fk kann oder will diese auch nicht geben?
Wenn aber sachlich mit Fakten, Empathie und zeitnah vorgebracht profitieren alle!

Wie aus meiner Bewertung ersichtlich, gelingt die Kommunikation der Firma Balluff aus meiner Sicht überhaupt nicht (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Da ist die Kommunikation zwischen Geschäftsführung zum Mitarbeiter genauso betroffen wie zwischen Führungskraft und Mitarbeiter!

Mitarbeiter wünschen sich verlässliche Aussagen.
Ich habe schon Verständnis, das diese nicht immer oder nur zeitlich begrenzt möglich sind!!!
Es fühlt sich aber komisch an, wenn die Geschäftsführer der Firma Balluff noch im Frühjahr 2024 meinen: „Das Glas ist halb voll und nicht halb leer“. Also dann …wir sind bereit und warten auf die Kundenaufträge.

Mein Gefühl: Party statt Demut und Zurückhaltung!!!!

Währenddessen zur gleichen Zeit, große und kleinere Betriebe im Umfeld schon viel eher gewarnt, Einstellungen gestoppt und seit geraumer Zeit Werkzeuge angepasst und am Laufen hatten, um Kündigung möglichst zu vermeiden!

Und ups, nicht lang später war die Party doch vorbei.
Jetzt schnell noch vor dem Sommer 2024 Arbeitsstunden reduzieren mit folgender Kurzarbeit.

Am Ende war das Glas dann halt doch schneller leer und es wurde der Belegschaft im Januar 2025 mitgeteilt das ca. 200 Mitarbeiter (ca. 20% der Beschäftigten am Standort Neuhausen) das Unternehmen verlassen müssen!

Entweder war die Glaskugel nicht geputzt oder das mit dem Kaffeesatzlesen hat nicht funktioniert oder die Banken …… oder mögliche Investoren, oder…, oder…!

Ein Schuldeingeständnis der GF habe ich auch nie gehört (würde mir aber auch nix mehr nützen)!

Ach, und eine Bemerkung sei mir noch gestattet.
Ok, das Kind liegt im Brunnen, d.h. Kündigungen sind nicht mehr vermeidbar.
Die Auswahl (wenn es denn je eine sinnvolle gab) überrascht dann doch etwas.
Zum einen ist sehr viel Wissen verloren gegangen!
Ich kann mir gut vorstellen das, aktuell viele Prozesse deutlich langsamer sind!
Es mussten bestimmt auch nicht nur die "guten" Mitarbeiter gehen!

Auffallend ist aber, das meist doch viele „sehr überreife Äpfel = Mitarbeiter “ immer noch im Unternehmen sind!
(die eventuell auch Anteil an der Situation haben)

Nicht das das meinen eigenen Arbeitsplatz gerettet hätte.
Aber meint das Unternehmen wirklich, das genau diese überreifen, fauligen und madigen Äpfel = Mitarbeiter jetzt beim Neuanfang wirklich helfen??!!

Die allgemeine Art und Weiße, die Arbeitsmoral, die Art der Kommunikation und das Ausnützen von persönlichen Profiten (ich meine neben der vereinbarten Lohntüte) wird sich bei diesen Mitarbeitern nicht ändern!

Ps.
Vielleicht machen Sie das Lesen von Kununu-Bewertungen für Führungskräfte verpflichtend oder hängen diese aus.
Eventuell hilft das bei der Beantwortung der Fragen: „Läuft bei uns alles richtig?“ und „Was kann jeder Einzelne im Unternehmen besser machen?

Ich wünsche dennoch der Firma Balluff gerade jetzt viel Erfolg und den Mut und die Entschlossenheit jetzt die bestmöglichen Entscheidungen zum Wohle des Unternehmens zu treffen.

Arbeitsatmosphäre

Naja..welche Arbeitsatmosphäre, wenn Führungskräfte nicht führen und die propagierte Offenheit nicht wirklich existiert.
Nur gut, wenn man „stets auf Linie“ (sehr wohlwollend ausgedrückt) der Führungskraft war oder vielleicht auch noch ist! (solche gab es halt auch mit dem Kopf im…vom Vorgesetzten)

Work-Life-Balance

Bis zur Ankündigung von Kündigungen war das ok!
Danach war es mit der Balance, auf Grund von der stetigen Unsicherheit, ob man selbst einer der Betroffenen ist, vorbei!

Kollegenzusammenhalt

Die Unterstützung innerhalb der Mitarbeiter war meist offen und kollegial.

Vorgesetztenverhalten

War/ist das Vorgesetztenverhalten innerhalb meiner Abteilung Balluff - Standard??
Im Wort „Führungskraft“ vereinen sich zwei Komponenten:
Führung und Kraft = Führen + kraftvoll & bewusst!

Wie kann also eine Führungskraft richtig führen - (leiten, coachen, lenken) wenn diese nicht, oder nur minimal kommuniziert.
Und zwar mit positivem oder negativem Feedback die zeitnah zu dem entsprechenden Ereignis stattfindet.

Wenn bei Problemen weggesehen oder vlt. sogar gegrinst, gelästert wird, untergräbt das seine eigne Autorität.
Zur Führungskraft gehört auch die Moderation innerhalb des Teams.
Findet beides nicht statt, dann spüren und erkennen das die
Mitarbeiter und nützen das aus.
Die Folge:..oh was Wunder… die Probleme häufen sich und werden nicht kleiner!
Um die jetzt „ausgewachsenen“ Probleme soll sich am besten HR kümmern (nur weil der Vorgesetzte sich nicht mit Problemen auseinandersetzten will oder es in jedes Mal selbst verpasst hat).

Übrigens würde auch Positives Feedback (mal an das Team, mal an den einzelnen) bei der Motivation helfen!

Wichtig war der Führungskraft nie das Team an sich, sondern seine eigene Darstellung „nach oben“!

Fazit: Empathie schlägt Titel

Kommunikation

Innerhalb des Teams (Mitarbeiter) war sie TOP!
Die Kommunikation von der Führungskraft zum Mitarbeiter ist teilweise auf das nötigste reduziert (Guten Morgen, Mahlzeit und Tschüss - 20 Worte in der Woche war nicht ungewöhnlich, sondern fast normal und möglicherweise war ich da noch gut bedient)!

Geht so Kommunikation? Ich frag nur mal für mich und für alle, die mal Führungskraft werden wollen!!! Vielleicht können wir was lernen.

Interessante Aufgaben

Zumindest in meinen Bereich immer mit unterschiedlichen und teilweise neuen Herausforderungen.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr ehrliches Feedback. Klare Worte sind wichtig – auch dann, wenn sie unbequem sind.

Ihr Beitrag macht deutlich, dass wir beim Thema Führung und Kommunikation noch nicht da sind, wo wir hinwollen. Gleichzeitig gilt: Feedback funktioniert nur, wenn es in beide Richtungen läuft. Unsere Mitarbeiterentwicklungsgespräche sind genau dafür da – um Leistung, Entwicklung und auch die Zusammenarbeit mit Ihrer Führungskraft offen anzusprechen. Gute Führung heißt, zuzuhören. Und wer Verantwortung trägt, sollte diese Möglichkeit aktiv nutzen.

Ihre Kritik nehmen wir ernst. Ebenso registrieren wir Ihre positiven Rückmeldungen zur Personalabteilung – das zeigt, dass konstruktiver Austausch möglich ist. Genau das ist unser Anspruch.

Die von Ihnen beschriebenen Herausforderungen packen wir an. Wir reden nicht um Probleme herum, sondern arbeiten daran, sie zu lösen – gemeinsam, mit klarer Haltung und Konsequenz.

Danke für Ihre Offenheit und alles Gute für die kommende Zeit weiterhin.

Ihr
Balluff HR Team

Schlechte Führung und Unprofessionalität zieht sich durch nahezu alle Bereiche

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-mittlerweile nicht mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Kritik und Anregung von Mitarbeitern wird konsequent belächelt und ignoriert, auf Mitarbeiterstimmen wird nichts gegeben
-Management lebt in seiner eigenen Bubble und hat den Bezug zur Realität und den Mitarbeitern verloren
-Empathie fehlt, stattdessen Macht über Menschlichkeit
-Führung realitätsfern, überfordert und kurzsichtig
-nach Kündigungswelle wird wieder ordentlich Budget für Teamevents ausgegeben, was ist das für ein Zeichen
-Mikromanagement, die obere Etage mischt sich überall ein, anstatt zu Führen und den strategischen Weitblick zu gewährleisten, Entscheidungen nach Nasenfaktor und Bauchgefühl dafür nicht fundiert, die gerade Linie fehlt

Verbesserungsvorschläge

-Chaos statt Strategie und Vision, eine Strategie entwickeln und transparent Kommunizieren, anstatt Bauchentscheidungen zu treffen und die Verantwortung für die schlechte wirtschaftliche Lage im Außen zu suchen
-Aktionismus, Kurzsichtigkeit und Inkompetenz hoch im Kurs
-Konzept für Zukunft fehlt
-Entscheidungen reflektieren und eigene Fehler eingestehen
-Eigentümer gehören in den Aufsichtsrat und nicht ins Management, nur weil man in eine Unternehmerfamilie geboren wurde heißt es nicht, dass man Führen kann

Arbeitsatmosphäre

-definitiv kein Top Arbeitgeber mehr in der Region
-Wettbewerb steht vor gleichen Herausforderungen reagiert aber mit Haltung und verspielt nicht das Vertrauen der Mitarbeiter

Image

-kurz nach Entlassungswelle werden viele befördert, dafür ist anscheinend Budget vorhanden
-Man schreibt sich Werte auf die Fahne, die 0 gelebt werden
-Außen hui, innen pfui, aber auch Außenwahrnehmung leidet zunehmend
-2 Kündigungswellen innerhalb von 4 Jahren, da ist die die nächste Vorprogrammiert

Work-Life-Balance

-Verbleibenden Mitarbeiter sollen die Arbeit von 200 Kollegen übernehmen
-Überbelastung wird nicht gesehen, da aufgrund neuer und angeblich schlanker Prozesse alles zu bewerkstelligen sei
-hohe Unsicherheit und Angst vor der nächsten Kündigungswelle
-Stellenabbau erfolgt ohne Übergabe von Themen, hat zu know-how Verlust und Doppelarbeit geführt
-physische Gesundheit der Mitarbeiter wird ausgeblendet

Karriere/Weiterbildung

-je nach Abteilung und Vorgesetzten okay, teils auch nur leere Versprechen

Gehalt/Benefits

-niedriger als im Vergleich
-AT Verträge haben keine Vorteile
-Dienstawagenraten unverschämt hoch

Umwelt-/Sozialbewusstsein

-nötigste wird umgesetzt, steht nicht dahinter

Kollegenzusammenhalt

- kann aktuell keinem mehr trauen und muss mit jedem Wort aufpassen
-organisatorisches Chaos

Umgang mit älteren Kollegen

-Ältere Kollegen und Mitarbeiter in Elternzeit wurden gegangen mit angeblich attraktiven Angebot, das der Mindestabfindung entsprach
-Kündigungen ohne Wertschätzung oder Dank, Haltung und Menschlichkeit fehlt

Vorgesetztenverhalten

- Mitarbeiter die gegangen wurden, wurden nicht mal verabschiedet
-schlechte Führung zerstört Organisation
-fehlende Feedback und Fehlerkultur

Arbeitsbedingungen

-je nach Gebäude unterschiedlich, oft sehr laute und zu warme/kalte Räumlichkeiten, Tische stehen viel zu eng
-im Neubau kein Lautstärkenkonzept

Kommunikation

-Beschäftigungssicherung wurde erst geschlossen und dann stillschweigend aufgehoben
-offene und prägnante Kommunikation wird vermeidet stattdessen Salamitaktik und Intransparenz
-direkter Austausch mit dem Management nicht erwünscht, weshalb interaktiven Austauschformate abgeschafft wurden, so können schon keine unangenehmen Fragen gestellt werden

Gleichberechtigung

-Sozialplan wurde nach Belieben umgesetzt und nicht anhand von Fakten

Interessante Aufgaben

-es wird für die Schublade gearbeitet, Projekte nach Lust und Laune geparkt nachdem man ein Jahr daran gearbeitet hat

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

Ihre Worte treffen – und sie hallen nach. Vielen Dank, dass Sie so offen und ehrlich Ihre Sicht teilen. Auch wenn es weh tut, so deutlich zu lesen, wie Sie die aktuelle Situation erleben, ist es wichtig, dass wir das hören.

Wir wissen, dass die letzten Monate für viele im Unternehmen sehr belastend waren. Entscheidungen, die getroffen wurden, haben Spuren hinterlassen – bei Teams, bei Einzelnen, bei der Stimmung insgesamt. Dass Sie sich nicht gehört, nicht gesehen und nicht wertgeschätzt fühlen, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir an vielen Stellen besser werden müssen.

Wir können und wollen Ihre Erfahrungen nicht kleinreden. Was Sie beschreiben, zeigt, dass Vertrauen verloren gegangen ist – und Vertrauen zurückzugewinnen ist harte Arbeit. Aber genau das müssen und wollen wir tun. Nicht mit leeren Phrasen, sondern mit ehrlicher Reflexion, mit konkreten Schritten und mit dem Willen, zuzuhören – auch wenn es unbequem ist.

Wenn Sie bereit sind, mit uns in den Austausch zu gehen – ganz offen oder auch anonym – dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Ihr
Balluff HR-Team

Der Trend geht in die falsche Richtung

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Seit Jahren sitzt man in einer improvisierten Baustellenumgebung und der wunderbare Neubau steht zum größten Teil leer.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten sind noch der größte Vorteil.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Existiert nur auf dem Papier und Präsentationen, sobald es mit Aufwand und Kosten verbunden ist, ist es nicht mehr wichtig.

Kollegenzusammenhalt

Prinzipiell gut, hat aber stark unter den personellen Veränderungen gelitten.

Arbeitsbedingungen

Eine produktive, moderne, zeitgemäße Arbeitsumgebung sieht anders aus.

Kommunikation

In der Abteilung ok, direkte Schnittstellen so lala, darüber hinaus nicht aktiv vorhanden. Was in diversen Kanälen kommuniziert wird, muss sich jeder selbst zusammen suchen.

Interessante Aufgaben

Aufgaben von aufgelösten und verlagerten Abteilungen werden immer mehr auf die verbliebenen verschoben, wodurch kaum Ressourcen für eigentliche Aufgaben bleibt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen zu teilen. Wir nehmen Ihre Rückmeldung sehr ernst, gerade weil sie von jemandem kommt, der aktuell Teil unseres Teams ist.

Wir erkennen an, dass die aktuelle Arbeitsumgebung, insbesondere die provisorischen Strukturen, den Arbeitsalltag erschweren. Ebenso wissen wir, dass die bereichsübergreifende Kommunikation und die Verteilung von Aufgaben in den letzten Monaten nicht immer optimal funktioniert haben. Ihre Einschätzung bestätigt uns, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht.

Als HR-Abteilung ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Anliegen unserer Mitarbeitenden ernst zu nehmen und aktiv an Verbesserungen zu arbeiten. Wir evaluieren derzeit Maßnahmen, um Kommunikation transparenter zu gestalten, Verantwortlichkeiten klarer zu definieren und Ressourcen besser zu verteilen, sodass jede: r die Möglichkeit hat, sich auf die eigenen Kernaufgaben zu konzentrieren.

Gleichzeitig möchten wir betonen, dass Ihre Rückmeldung für uns wertvoll ist: Nur durch ehrliches Feedback können wir als Unternehmen wachsen und sicherstellen, dass sich alle bei Balluff unterstützt und wertgeschätzt fühlen. Wir hoffen, dass Sie die Entwicklung in den kommenden Monaten aktiv mitgestalten und weiterhin offen auf uns zugehen.

Vielen Dank noch einmal für Ihre Offenheit – wir nehmen Ihre Worte ernst und sehen sie als Impuls, die richtigen Schritte zu gehen.
Ihr Balluff HR-Team

Viel Tradition, wenig Haltung. Zwischen Machtkultur und dem stillen Rückzug der Menschlichkeit.

1,2
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was hier passiert, lässt sich schwer begreifen – und leider noch schwerer schönreden. Nach außen das Bild eines traditionsreichen, global erfolgreichen Familienunternehmens mit klaren Werten. Intern hingegen: Machtspiele, Vetternwirtschaft, unangekündigter Strategiewechsel, mangelnde Empathie – und ein Umgang mit Menschen, der jedem Anspruch an moderne Unternehmenskultur widerspricht.

Nach mehreren Rekordjahren folgte ein massiver Stellenabbau. Wer sich fragt, warum: Eine offene Antwort gibt es bis heute nicht. Stattdessen wird die Verantwortung auf „äußere Umstände“ geschoben – geopolitisch, wirtschaftlich, konjunkturell. Aber niemand fragt: Welche internen Entscheidungen haben eigentlich dazu geführt, dass so viele gute, loyale Mitarbeitende plötzlich entbehrlich waren?

Besonders bitter: Eine Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung wurde erst kommuniziert – und dann stillschweigend kassiert. Die lang angekündigte Gewinnbeteiligung für das Rekordjahr 2023? Abgesagt. Und gleichzeitig steht ein Neubau für viele Millionen auf dem Gelände. Die Diskrepanz zwischen wirtschaftlicher Realität und dem Umgang mit Menschen war selten so sichtbar.

Kündigungen wurden kühl, distanziert, teilweise ohne Dank oder persönliche Wertschätzung ausgesprochen. Gespräche fanden emotionslos statt – ohne Blickkontakt, ohne Haltung, ohne Herz. Und: Die betroffenen Mitarbeitenden wurden teilweise wie Sicherheitsrisiken behandelt – begleitet bis zur Tür, als wären sie plötzlich ein Problem. Ein beschämender Umgang mit Menschen, die teils jahrzehntelang für Balluff gearbeitet haben.

Und dann ist da noch der Betriebsrat. Besonders der Vorsitzende. Wer ihn kennt, weiß: Er kann kommunizieren, rhetorisch sicher, gut vernetzt. Doch genau das scheint das Problem zu sein. Nähe zur Geschäftsführung ersetzt keine Haltung. Intern entsteht mehr und mehr der Eindruck, dass persönliche Beziehungen wichtiger sind als Interessenvertretung. Es wird stolz darüber gesprochen, dass man mit der Geschäftsführung per Du sei – aber was hilft das den Menschen, die gerade ihre Jobs verloren haben? Wer schweigt, wenn Haltung gefragt ist, macht sich mitverantwortlich.

Noch schwerer wiegt das Verhalten der Geschäftsleitung – allen voran der Geschäftsführerin. Kritische Kununu-Bewertungen mehren sich seit Monaten. Es wird öffentlich gewarnt, hinterfragt, appelliert. Doch was passiert? Nichts. Keine Einsicht, kein Dialog, kein Kurswechsel. Die gewohnte Strategie: Schweigen, abwiegeln, delegieren. Es ist offensichtlich: Auch intern leiden Menschen an dieser Kluft zwischen Anspruch und Realität.

Und genau hier liegt der Kern des Problems:
Balluff feiert 100 Jahre Firmengeschichte – aber wirkt innerlich leer. Werte wie Verlässlichkeit, Respekt, Loyalität werden auf Plakaten beschworen, aber nicht gelebt. Entscheidungen fallen ohne Transparenz. Verantwortung wird geschoben. Empathie ist selten. Und wer konstruktiv Kritik äußert, gilt schnell als Störung im System.

Die Menschen, die noch da sind, tragen schwer. Nicht nur an der Arbeit, sondern an der Stimmung. An der Unsicherheit. An dem Gefühl, dass kein echtes Interesse an nachhaltiger Veränderung besteht. Die Folge: Viele ziehen sich zurück – innerlich oder tatsächlich.

Wer hier gearbeitet hat, weiß: Balluff ist nicht das, was es nach außen vorgibt zu sein. Der Wertekanon klingt gut – gelebt wird er selten. Die Führungskultur ist in weiten Teilen stehengeblieben, mutige Stimmen verstummen, Kritik wird belächelt oder ignoriert. Die zunehmenden Kununu-Bewertungen sprechen für sich. Dass sie keine Wirkung zeigen, ist bezeichnend – und vielleicht das deutlichste Zeichen, dass es hier weniger um Menschen geht als um Kontrolle.

Arbeitsatmosphäre

Vertrauen schwindet. Der psychologische Vertrag zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden ist gebrochen. Von Unsicherheit geprägt. Führungskräfte stehen oft selbst ohne Rückendeckung da.

Image

Verblasst zunehmend – intern wie extern. Die Differenz zwischen Außenbild und Realität ist zu groß geworden.

Work-Life-Balance

In der Theorie okay – in der Praxis unter Druck. Wer geblieben ist, trägt jetzt das Dreifache.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Außen hui, innen bröckelt’s. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wirken eher wie PR-Claims als wie echte Überzeugung.

Kollegenzusammenhalt

Noch das Rückgrat der Organisation. Viele Mitarbeitende halten sich gegenseitig über Wasser – weil von oben kaum Orientierung kommt.

Umgang mit älteren Kollegen

Technisch gut – atmosphärisch zunehmend belastend.

Vorgesetztenverhalten

In vielen Fällen distanziert, teils autoritär. Offene Kommunikation wird vermieden. Führung findet mehr auf dem Papier statt als im Alltag.

Kommunikation

Kaum Transparenz. Informationen fließen verspätet oder selektiv. Direkter Austausch mit der Geschäftsführung? Nicht erwünscht.

Gleichberechtigung

Auffällig viele Beförderungen innerhalb eines eingeschränkten Netzwerks. Leistung tritt hinter Loyalität zurück.

Interessante Aufgaben

Viele Potenziale, doch kaum echte Gestaltungsspielräume. Entscheidungen werden oft zentralisiert oder verzögert


Arbeitsbedingungen

8Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

danke für Ihre offenen und bewegenden Worte.

Ihre Enttäuschung ist spürbar – und sie trifft uns. Besonders deshalb, weil sie von jemandem kommt, der Verantwortung getragen, mitgestaltet und offenbar lange an Balluff geglaubt hat.

Wenn Führung als kalt erlebt wird, Entscheidungen als entmenschlicht, und Haltung durch Distanz ersetzt wird, dann verlieren wir etwas Wesentliches. Nicht nur Mitarbeitende – sondern Vertrauen. Und Vertrauen ist schwer zurückzugewinnen.

Es tut uns leid, dass Sie Balluff so erleben mussten. Auch wenn wir die Zeit nicht zurückdrehen können, nehmen wir Ihre Rückmeldung als Mahnung ernst. Sie zeigt, dass es mehr braucht als neue Strukturen – nämlich echtes Zuhören, Mut zur Selbstkritik und vor allem: Haltung.

Danke für Ihren Einsatz. Und für Ihre Stimme.

Ihr Balluff HR-Team

Vertrauen verspielt, Strukturen zerstört – ein Abbau mit Ansage

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit dem Vertriebsabbau war intransparent und respektlos. Während wir uns weiterhin voll reingehängt haben, wurde im Hintergrund längst an unserer Ablösung gearbeitet. Entscheidungen wurden hinter verschlossenen Türen getroffen, und wer keine „Verbindung nach oben“ hatte, wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Fehlende Kommunikation, fehlende Rückendeckung, keine Wertschätzung – das alles hat stark am Vertrauen gezehrt.

Verbesserungsvorschläge

Echte Transparenz statt Schönrednerei. Entscheidungen, die ganze Teams betreffen, sollten frühzeitig und ehrlich kommuniziert werden – nicht erst, wenn alles längst beschlossen ist. Loyalität und Leistung dürfen nicht durch interne Seilschaften ersetzt werden. Wertschätzung sollte nicht über Marketing, sondern durch echtes Verhalten gegenüber Mitarbeitenden spürbar sein.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung war lange angespannt – bis klar wurde, dass wir systematisch ersetzt werden. Offenheit war nur Fassade, echtes Mitgestalten nicht möglich. Wer gut vernetzt war, hatte Vorteile.

Image

Die Aussage, man sei „gut aufgestellt für die Zukunft“, klingt in der Theorie beruhigend – in der Realität sieht es jedoch anders aus:
Die neuen Mitarbeitenden in Polen arbeiten ausschließlich auf Basis von 3-Monatsverträgen, haben – verständlicherweise – Angst, sich überhaupt in die Telefonanlage einzuwählen, und es fehlt ihnen an Erfahrung sowie Rückhalt. Die Folge: Eine massive Zunahme an Kundenbeschwerden, verunsicherte Ansprechpartner und deutlich sinkende Qualität. Zukunftssicherheit sieht anders aus.

Work-Life-Balance

Nicht mehr vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In eigener Sache – und als Reaktion auf eine der letzten auffallend positiven Bewertungen:
Ob die Bewertung von der Geschäftsleitung initiiert oder einfach strategisch platziert wurde, lässt sich nur vermuten. Fakt ist: Von einer Vielzahl „satter“ Mitarbeiter zu sprechen, während man selbst von der Umstrukturierung nicht betroffen war, ist nicht nur falsch, sondern äußerst respektlos gegenüber all denen, die mit voller Kraft gearbeitet haben – bis zur letzten Minute.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für die Ja-Sager, nicht aber für diejenigen, die auch mal kritisch Entscheidungen hinterfragen.

Kollegenzusammenhalt

War bis zu einem gewissen Zeitpunkt vorhanden, im Hintergrund war es allerdings jeder gegen jeden. Fehler der anderen finden und dem Vorgesetzten erzählen ist hier an der Tagesordnung.

Umgang mit älteren Kollegen

Grundsätzlich respektvoll – aber im Rahmen der Umstrukturierung wurde kein Unterschied mehr gemacht. Erfahrung und Loyalität zählten plötzlich kaum noch.

Vorgesetztenverhalten

Es gab klare Vorgaben – aber keine echte Kommunikation. Entscheidungen wurden über unsere Köpfe hinweg getroffen. Rückendeckung in schwierigen Zeiten? Leider nein. Besonders enttäuschend war, wie sehr Vertrauen durch Intransparenz ersetzt wurde.

Arbeitsbedingungen

Moderne Ausstattung gibt es – nur leider nicht für alle. Während mit dem Neubau nach außen Eindruck gemacht wurde, saßen wir im Alltag in der sogenannten „Flex Area“. Wer arbeiten wollte, musste sich morgens erst in eine Liste eintragen, um überhaupt einen Platz zu bekommen. Den Neubau selbst haben wir nur von außen gesehen – als symbolisches Mahnmal für Prioritäten, die nicht bei den Menschen lagen, die die eigentliche Arbeit geleistet haben.

Kommunikation

Was angeblich „spruchreif“ ist, wird kommuniziert. Im Fall des Vertriebs bedeutete das: monatelang wurde im Hintergrund die Einarbeitung der neuen Kolleg:innen im Ausland vorbereitet, während wir hier – ohne Wissen über das, was kommt – alles gegeben haben, um den Laden am Laufen zu halten. Die eigentliche „Kommunikation“ bestand dann aus einer Zwei-Minuten-Ansage, gefolgt vom Rausbegleiten. Besonders bitter: Einzelne Personen mit gutem Draht zur Führungsetage waren schon lange vorher informiert – und schreiben heute die einzigen positiven Bewertungen der letzten Monate. Wer gefallen will, findet offensichtlich die passenden Worte.

Gehalt/Benefits

Ständig neue und wachsende Aufgabengebiete, die grundsätzlich interessant sind, aber das Gehalt bleibt gleich.

Gleichberechtigung

"Leistung zählt" – zumindest offiziell. In der Praxis hatten Personen mit engen Verbindungen zur Führungsetage deutlich mehr Spielraum und Einfluss. Diversität ist ein Thema, das punktuell angegangen wird – echtes Umdenken ist noch ausbaufähig.

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke so ausführlich zu schildern – auch wenn uns die Schilderung betroffen macht. Ihre Kritik trifft viele Punkte, die für uns als Unternehmen nicht nur relevant, sondern zutiefst ernst zu nehmen sind.

Dass Sie den Abbau im Vertrieb als intransparent, respektlos und ohne Wertschätzung erlebt haben, bedauern wir ausdrücklich. Die Entscheidung, den Vertrieb in seiner bisherigen Form neu aufzustellen, war für niemanden einfach – am allerwenigsten für die Kolleg:innen, die davon betroffen waren. Es tut uns leid, dass wir es in Ihrem Fall nicht geschafft haben, diesen Prozess menschlich und nachvollziehbar zu gestalten. Auch wenn strategische Entscheidungen in Unternehmen manchmal mit wenig Vorlauf getroffen werden müssen, sollte dies nie zu Lasten von Respekt und Klarheit gehen.

Ihre Hinweise zu Kommunikation, Wertschätzung und Mitgestaltung zeigen uns, wo wir weiterhin lernen und besser werden müssen. Sie sprechen strukturelle Themen an, bei denen es nicht genügt, neue Prozesse oder Policies einzuführen – hier geht es um Haltung, um Führungsverantwortung und darum, wie Entscheidungen gelebt werden.

Wir nehmen auch Ihre Rückmeldung zum Thema Gleichbehandlung und Karrierechancen sehr ernst. Ein Umfeld, in dem kritisches Denken als Schwäche wahrgenommen wird, ist nicht das, was wir anstreben – und auch nicht das, wofür Balluff langfristig stehen will. Gerade deshalb ist es wichtig, dass auch kritische Stimmen wie Ihre gehört werden.

Auch wenn wir die Situation nicht rückgängig machen können, möchten wir uns für Ihren Einsatz und Ihr Engagement bedanken – insbesondere in einer Phase, die Sie als herausfordernd und schmerzlich erlebt haben. Sie haben offensichtlich bis zum Schluss Verantwortung übernommen, und das verdient Respekt.

Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche und persönliche Zukunft alles Gute – und hoffen, dass Ihre nächste Station Ihnen das gibt, was Sie bei uns zuletzt vermisst haben: Vertrauen, Wertschätzung und Klarheit.

Herzliche Grüße
Ihr Balluff HR-Team

Mutig im Wandel – Balluff schafft Raum für echte Mitgestaltung, Vertrauen und Chancen in herausfordernden Zeiten.

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ich bringe Verbesserungsvorschläge lieber intern ein, um den Wandel konstruktiv mitzugestalten. Wenn man sich hier die letzten Bewertungen durchliest, frage ich mich manchmal, ob ich in einem anderen Unternehmen arbeite. Insgesamt bietet Balluff viele Chancen, und ich setze auf den offenen, direkten Dialog.

Arbeitsatmosphäre

Leider zu viele „satte“ Mitarbeiter, die lieber der guten, alten Zeit nachtrauern, als das Ruder selbst in die Hand zu nehmen. Dynamik zeigen sie nur, wenn es in der Kantine Linsen und Spätzle gibt.

Image

Das Image hat sicher gelitten – das ist nicht zu übersehen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass Balluff gut für die Zukunft aufgestellt ist und ein leistungsstarker Partner in der industriellen Automation bleibt.

Work-Life-Balance

Die Verantwortung für eine gesunde Balance liegt aus meiner Sicht in erster Linie bei jedem selbst. Balluff schafft dafür faire Rahmenbedingungen und bietet flexible Arbeitsmodelle, mobiles Arbeiten und Gleitzeit. Wer Leistung bringt, bekommt auch das Vertrauen und die Freiräume, um die persönliche Balance zu gestalten. Kein Micromanagement, sondern Augenhöhe.

Kollegenzusammenhalt

Ich komme zum Arbeiten und nicht, um Freunde zu finden. Trotzdem wurde mir hier noch nie nicht geholfen. Wenn man was braucht, bekommt man Unterstützung – ohne großes Theater. Der Umgang ist absolut kollegial.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind selbstverständlich Teil des Teams und werden respektiert. Sie bringen wertvolle Erfahrung mit, die geschätzt wird. Auch wenn sich das Unternehmen aktuell deutlich verjüngt, steht Balluff für eine Kultur, in der jeder – unabhängig vom Alter – gefragt ist, sich einzubringen und mit neuen Ideen zu gestalten.

Vorgesetztenverhalten

Begegnung auf Augenhöhe. Es gibt klare Erwartungen, aber auch die nötigen Freiräume, um eigenständig zu arbeiten. Selbstorganisation wird nicht nur erwartet, sondern auch ermöglicht. Wer liefert, bekommt Vertrauen – so sollte Führung sein.

Arbeitsbedingungen

Moderner Neubau, gute Arbeitsmittel und eine Firmenwagenregelung, die es so wahrscheinlich kaum woanders gibt. Balluff investiert spürbar in die Infrastruktur. Wer intrinsisch leistungsorientiert ist, findet hier ein absolut faires Arbeitsumfeld vor. Wer nur jammert, sollte sich vielleicht fragen, ob das Gras woanders wirklich grüner ist.

Kommunikation

Was spruchreif ist, wird von der Geschäftsführung auch offen kommuniziert – intern wie extern. Das läuft transparent und nachvollziehbar. Alles andere hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Da gibt’s Unterschiede – wie überall.

Gleichberechtigung

Absolut gegeben. Ich habe nicht den Eindruck, dass hier nach Geschlecht oder Herkunft entschieden wird – Leistung zählt. Viele Frauen in Führungspositionen, ohne dass das ein Thema sein muss. Und was das oft zitierte Phänomen der „alten weißen Männer“ betrifft: Die gibt es natürlich auch hier, aber mit deutlich weniger Einfluss als in manch anderem Unternehmen. Balluff bewegt sich – gesellschaftlich wie kulturell – in die richtige Richtung.

Interessante Aufgaben

Kundenorientierung sorgt immer für Abwechslung – kein Tag wie der andere. Wer Vertrieb lebt, findet hier die passenden Herausforderungen. Durch die aktuelle Transformation ergeben sich viele neue Chancen, Themen aktiv mitzugestalten. Wer will, kann hier wirklich was bewegen.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre offenen Worte und das differenzierte Feedback.

Es tut gut zu lesen, dass Sie den Wandel bei Balluff als Chance erleben – und dass Sie bereit sind, sich aktiv einzubringen. Gerade in bewegten Zeiten ist es nicht selbstverständlich, den Blick nach vorne zu richten und Verantwortung mitzutragen. Ihre Haltung ist ein wertvoller Beitrag für unsere gemeinsame Kultur.

Natürlich spüren wir auch die Spannungen, die Veränderung mit sich bringt. Umso wichtiger ist es, dass wir – wie Sie es schreiben – den offenen Dialog nicht nur fordern, sondern auch leben. Denn echte Transformation gelingt nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch Haltung, Austausch und die Bereitschaft, Bestehendes zu hinterfragen.

Ihre Rückmeldung zu Arbeitsbedingungen, Gleichberechtigung, Führung und kollegialem Miteinander bestärkt uns in vielen Themen, an denen wir weiter dranbleiben. Gleichzeitig nehmen wir Ihre Beobachtungen – etwa zur Kommunikation oder dem generationenübergreifenden Miteinander – als Ansporn, auch dort noch klarer, verbindlicher und konsequenter zu agieren.

Danke für Ihre ehrlichen Einblicke, Ihren Einsatz – und das Vertrauen, das Sie in Balluff setzen. Wir freuen uns, den Weg weiter gemeinsam mit Ihnen zu gestalten.

Herzliche Grüße
Ihr Balluff HR-Team

Ein Unternehmen im Ausnahmezustand - besser Abstand halten!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach drei aufeinanderfolgenden Rekordjahren folgt nun ein drastischer Stellenabbau - eine Entscheidung, die viele Mitarbeitende ratlos zurücklässt. Während andere Unternehmen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage verantwortungsvoller mit ihrer Belegschaft umgehen, verweist die Geschäftsführung bei Balluff erneut auf äußere Umstände wie Politik oder globale Krisen. Doch auch interne Fehlentscheidungen sollten kritisch hinterfragt werden: Etwa die hohe Zahl an Neueinstellungen in den vergangenen Jahren oder der leichfertige Umgang mit finanziellen Mitteln - unabhängig von der wirtschaftlichen Lage. Fehler einzugestehen gehört allerdings nicht zur Kultur der aktuellen Unternehmensführung.

Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung wurde abgeschlossen - um kurz darauf wieder aufgehoben zu werden.

Das 100-jährige Firmenjubiläum wurde nicht gefeiert.

Die angekündigte Gewinnbeteiligung für das Rekordjahr 2023 steht ebenfalls noch aus - und wird auch nicht mehr ausbezahlt.

Der millionenschwere Neubau steht.
Allzu schlecht kann es dem Unternehmen nicht gehen - zumindest finanziell.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Verbesserungsvorschläge

Inkompetente und kostenintensive Führungskräfte konsequent ablösen.

Vetternwirtschaft hat in einem modernen Unternehmen keinen Platz - Transparenz und Fairness müssen Priorität haben.

Es braucht eine offene, ehrliche Kommunikation auf allen Ebenen.

Die Geschäftsleitung sollte genauer hinsehen, welche Aktivitäten in den Abteilungen stattfinden und wofür Mittel verwendet werden - nicht jede Ausgabe ist sinnvoll investiert.

Wertschätzung leben - Plakat im Parkhaus hilft hier nicht weiter.

Geschäftsstrategie überdenken.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist zunehmend von Misstrauen und der ständigen Sorge um den eigenen Arbeitsplatz geprägt.

Viele Mitarbeiter, die vom Stellenabbau nicht betroffen waren, empfinden die aktuelle Situation als belastend. Das gewohnte Miteinander, geprägt von Teamgeist und menschlicher Verbundenheit, ist verloren gegangen - stattdessen herrschen Unsicherheit und organisatorisches Chaos.

Image

Was intern schon länger spürbar ist, wird nun auch nach außen sichtbar: Das einst starke Image des Unternehmens gerät zunehmend ins Wanken.

Work-Life-Balance

Diejenigen, die nicht vom Stellenabbau betroffen sind, sollen jetzt die Lücke schließen, die durch den Abgang von 25% der Belegschaft entstanden ist - bis die neuen Mitarbeiter im kostengünstigeren Ausland eingelernt sind. Hinzu kommt organisatorisches Chaos.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die soziale Verantwortung der Geschäftsführung ist fragwürdig - regelmäßige Personalabbaurunden im Abstand von vier bis fünf Jahren sprechen eine deutliche Sprache. Für viele Mitarbeitende bedeutet das: Arbeitsplatzsicherheit ist zur Ausnahme geworden, es sei denn, man verfügt über gute Verbindungen zur Führungsebene.
Besonders bitter ist, dass langjährige Mitarbeitende in Deutschland, die ihr Handwerk verstehen und dem Unternehmen über Jahre loyal verbunden waren, immer weniger Wertschätzung erfahren. Statt Erfahrung und Engagement zählen vor allem Personalkosten - mit dem Resultat, dass Arbeit zunehmend ins kostengünstigere Ausland verlagert wird.
Diese Strategie ist kurzsichtig. Ein ausgewogener Mix aus lokale Erfahrung und globaler Effizienz wäre deutlich nachhaltiger. Leider scheint es derzeit am menschlichen Gespür und an der strategischen Weitsicht in der Unternehmensführung zu fehlen, um diesen Weg zu erkennen und zu gehen.

Karriere/Weiterbildung

Mitarbeitende, die sich dem unmittelbaren Umfeld der Führungskraft anpassen und kaum Widerspruch äußern, haben gute Karrierechancen. Wer hingegeben konstruktive Verbesserungsvorschläge einbringt oder Kritik äußert, riskiert schnell, ins Abseits zu geraten - nicht selten mit Folgen für die eigene berufliche Zukunft.

Kollegenzusammenhalt

Früher war das Arbeitsklima geprägt von Vertrauen und Offenheit - heute muss man genau überlegen, wem man was anvertraut, denn das Gefühl, mit jedem Wort aufpassen zu müssen, ist allgegenwärtig.

Immer mehr Ja-Sager positionieren sich strategisch im Umfeld der Führungskräfte. Fachliche Leistung und echtes Know-how hingegen scheinen zunehmend an Bedeutung zu verlieren.

Umgang mit älteren Kollegen

Besonders betroffen vom Stellenabbau waren langjährige - und somit meist ältere Kollegen. Stellenabbau erfolgte ohne jegliche Übergabe. Offenbar wird wertvolles Know-how im Unternehmen nicht mehr geschätzt und benötigt.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt ausgeprägte Vetternwirtschaft.
Der Stellenabbau erfolgte offensichtlich nach persönlicher Sympathie statt nach Leistung oder Fairness. Ein klarer Vorwurf richtet sich auch an den Betriebsrat, der diese Vetternwirtschaft offensichtlich mitgetragen und geschützt hat. Während diese bevorzugten Mitarbeitenden mit ihrer kurzen Betriebszugehörigkeit gut bezahlt bleiben dürfen, wurden langjährige Kolleginnen und Kollegen abgebaut - trotz jahrelanger guter Arbeit.
Alleinerziehende Mütter sowie Mitarbeitende mit 20, 30 oder sogar über 40 Jahren Betriebszugehörigkeit waren vom Stellenabbau betroffen.
Die betroffenen Mitarbeitenden wurden oft ohne ein Wort des Dankes oder der Wertschätzung aus dem Unternehmen begleitet - ein Umgang, der respektlos und entwürdigend war. Auch eine persönliche Verabschiedung von Kolleginnen und Kollegen war nicht möglich.

Kommunikation

Informationen werden von den Vorgesetzten nicht einheitlich an alle Mitarbeitende weitergegebene - Transparenz bleibt auf der Strecke.
Auch Mitteilungen der Geschäftsführung erfolgen inzwischen nur noch in Form von Aufzeichnungen, was einen direkten Austausch oder Rückfragen unmöglich macht.

Gehalt/Benefits

Mitarbeitende, die durch persönliche Beziehungen zu Vorgesetzten ins Unternehmen gelangt sind, werden häufig deutlich über dem tatsächlichen Leistungsniveau vergütet- insbesondere im Vergleich zu langjährigen, bewährten Fachkräften. Das führt zu Unmut und Spannungen innerhalb der Belegschaft.

In der aktuellen Krise erhielten die Beschäftigten im Rahmen von Kurzarbeit und Beschäftigungsreduzierung über neun Monate hinweg nicht ihr volles Gehalt - und trotzdem folgte anschließend wieder eine große Entlassungswelle - nicht zum ersten Mal!

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Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe ehemalige Kollegin,
lieber ehemaliger Kollege,

wir haben Ihre Rückmeldung aufmerksam gelesen – und sie trifft. In der Schärfe, in der Deutlichkeit, in der Enttäuschung, die zwischen den Zeilen spürbar ist.

Was Sie schildern, ist nicht das, was wir bei Balluff anstreben. Und doch ist es offenbar das, was Sie in Ihrer letzten Zeit bei uns erlebt haben. Dafür möchten wir nicht einfach mit einer Standardfloskel antworten. Sondern ehrlich sagen: Es tut uns leid.

Der Rückblick auf Entscheidungen, die getroffen wurden – und auf deren Folgen – fällt für Sie bitter aus. Dass Sie das Vertrauen in das Unternehmen verloren haben, schmerzt uns. Die Verantwortung, die Führung dabei trägt, ist uns bewusst. Gleichzeitig zeigt Ihre Rückmeldung, wie wichtig es ist, auch unbequeme Stimmen nicht zu überhören.

Ja, wir befinden uns in einem tiefgreifenden Wandel. Und ja, dieser Wandel war – und ist – für viele mit Härte, Unsicherheit und auch Widersprüchen verbunden. Dass wir dabei nicht immer die richtigen Töne getroffen haben, dass Kommunikation unzureichend oder schief gelaufen ist, ist nicht zu leugnen. Aber wir wollen daraus lernen. Nicht, um Kritik abzuwehren, sondern um besser zu verstehen, wo wir blinde Flecken hatten – und vielleicht noch haben.

Ihr Hinweis auf mangelnde Wertschätzung, fehlende Transparenz und die Sorge um persönliche Nähe statt Leistung in Entscheidungen ist ein deutlicher Weckruf. Ebenso die Erfahrung, dass langjährige Mitarbeitende sich übergangen oder ausgewechselt fühlen. Solche Erfahrungen reißen tiefe Lücken – in Teams, in Beziehungen, in der Kultur.

Wir nehmen Ihre Rückmeldung nicht als Angriff, sondern als dringende Erinnerung daran, wie schnell Vertrauen verloren gehen kann – und wie mühsam es ist, es wieder aufzubauen.

Für Ihre Zeit bei Balluff danken wir Ihnen aufrichtig. Für Ihre Arbeit, Ihre Kritik – und dass Sie trotz allem noch den Weg gewählt haben, Ihre Perspektive öffentlich zu teilen. Das braucht Mut.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg wieder ein Umfeld, das Sie stärkt und mit Ihnen gemeinsam wächst.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Balluff HR-Team

Geschäftsführung/Vorgesetzte ohne Rücksicht auf Mitarbeiter - Wertschätzung und positive Entwicklung bleibt aus

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Balluff GmbH in Neuhausen auf den Fildern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

mobiles Arbeiten, Betriebsrestaurant, Parkhaus

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

das geht bereits aus meiner Bewertung hervor

Verbesserungsvorschläge

Wieder mehr Wert auf Mitarbeitende und deren Meinung legen. Transparente und mitarbeiterorientierte Kommunikation etablieren. Wertschätzung leben.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat in den letzten Monaten deutlich gelitten. Viele langjährige und geschätzte Kollegen und Kolleginnen wurden „entlassen“ oder haben das Unternehmen freiwillig verlassen. Mit ihnen ging nicht nur wertvolles Know-how sondern auch das kollegiale Miteinander.

Image

hat in den letzten Monaten und Jahre stark gelitten

Work-Life-Balance

Je nach Abteilung unterschiedlich. Durch die ständigen Umstrukturierungen und Personaleinsparungen im deutschen Mutterunternehmen steigt die Arbeitsbelastung und wirkt sich direkt auf die Balance zwischen Beruf und Privatleben aus

Karriere/Weiterbildung

Ist stark Personenabhängig

Gehalt/Benefits

im branchenüblichen Rahmen, keine besondere Wertschätzung durch Sonderzahlungen etc. in den letzten Jahren eher weniger für uns Mitarbeiter durch Kurzarbeit und teilweise Gehaltsverzicht

Umwelt-/Sozialbewusstsein

wird kaum thematisiert

Kollegenzusammenhalt

der Zusammenhalt unter den verbliebenen Kolleg:innen ist teilweise noch vorhanden, aber stark belastet. Viele sind verunsichert, manche frustriert oder resigniert

Umgang mit älteren Kollegen

es sind nur noch wenige ältere Menschen im Unternehmen

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen sind oft nicht nachvollziehbar.
Hauptsächlich werden Entscheidungen im Interesse des Unternehmens getroffen und trifft Maßnahmen ohne Rücksicht auf die Auswirkung für die Mitarbeitenden. Wertschätzung findet kaum statt, Lob selten, Vertrauen fehlt

Arbeitsbedingungen

technisch meist in Ordnung, aber die psychische Belastung darf man in der aktuellen Situation nicht unterschätzen

Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt überwiegend von oben nach unten, häufig über aufgezeichnete Managementinformation ohne die Möglichkeit Rückfragen stellen zu können. Kritik wird kaum angenommen

Gleichberechtigung

es gibt spürbare Unterschiede beim Abteilungsleiter

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich sind teils spannend, allerdings fehlt oft die Zeit, sich intensiv damit zu beschäftigen, weil personelle Ressourcen fehlen

6Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Jéssica Seidler, Talent Acquisition
Jéssica SeidlerTalent Acquisition

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke so offen zu teilen. Wir wissen, wie herausfordernd die letzten Monate für viele bei Balluff gewesen sind, und spüren auch den Wunsch nach mehr Wertschätzung und echter Kommunikation.

Wir hören Ihre Kritik: Die Sorge um den Zusammenhalt im Team, die Unsicherheit durch ständige Veränderungen und der Wunsch nach einer Kultur, in der Mitarbeitende nicht nur gehört, sondern auch gesehen und anerkannt werden.

Es ist uns bewusst, dass eine reine Einbahnstraßen-Kommunikation und Entscheidungen „von oben“ Vertrauen und Motivation schwächen können. Daran müssen wir arbeiten – und daran arbeiten wir auch. Nur gemeinsam können wir Balluff wieder zu einem Ort machen, an dem sich alle mitgenommen fühlen.

Wir möchten Ihnen versichern: Ihre Meinung ist uns wichtig. Wir wollen Wege finden, wie Mitarbeitende mehr eingebunden und besser unterstützt werden können – nicht nur mit Worten, sondern auch mit konkreten Taten.

Gleichzeitig wissen wir, dass es keine schnellen Lösungen gibt. Veränderungen brauchen Zeit, Offenheit und Geduld – von allen Seiten.

Wir danken Ihnen für Ihren Einsatz, Ihre Geduld und Ihren Wunsch, Balluff voranzubringen. Gemeinsam können wir Schritt für Schritt eine bessere Arbeitsatmosphäre gestalten, in der auch Raum bleibt für spannende Aufgaben und persönliche Entwicklung, kommen Sie gerne auf uns zu - im Dialog entstehen bekanntlich die besten Lösungen.

Herzliche Grüße
Ihr Balluff HR-Team

Wir setzen auf Transparenz

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