Ereignisreicher Minijob für kreative Studis. Action, Spaß und coole Leute.
Arbeitsatmosphäre
Man wird auf jegliche Aufgabenbereiche bestens vorbereitet. Die Vorgesetzten schießen ein großzügiges Maß an Vertrauen vor, während man sich den Herausforderungen des Arbeitsalltags stellt. Mit den meisten Studis und Festangestellten hat das arbeiten großen Spaß gemacht. Die Arbeitsatmosphäre wird höchstens von schwierigen Kunden geschmälert, wofür die Firma selbst aber nichts kann. Im Gegenteil, bei Kundenbeschwerden stehen die Vorgesetzten in erster Linie auf Seiten der Mitarbeiter.
Kommunikation
Wichtige Informationen bezüglich der Arbeit werden umgehend in der WhatsApp-Gruppe kommuniziert. Die Vorgesetzten scheuen sich nicht vor positivem Feedback gegenüber den Mitarbeitenden. In regelmäßigen Teammeetings werden neue Zukunftsperspektiven offen besprochen. Wenn man sich frühzeitig mit dem Vorgesetzten in Verbindung setzt, kann man die Schichtplanung aktiv mitgestalten.
Kollegenzusammenhalt
Die Festangestellten arbeiten engagiert mit den Studis zusammen, geben ehrliche Kritik und bieten bei jeglichen arbeitsspezifischen Problemen ihre Hilfe an. Durch die große Anzahl an studentischen Hilfskräften, fluktuiert das Team relativ häufig, weshalb eine Einschätzung bezüglich des Zusammenhalts innerhalb des Studentenkollegiums nicht machbar ist. Dennoch bemühen sich die Vorgesetzten während der Teammeetings, ein stabiles Gruppengefüge herzustellen, indem sie ihre eigenen Freizeitangeboten als teambildende Maßnahme anbieten.
Work-Life-Balance
Als Student kann man sich nicht beschweren. Schichten innerhalb der Woche kann man sich auf freiwilliger Basis aussuchen. An zwei Wochenenden im Monat wird man als Hilfskraft eingeteilt, wobei man vorher auch mitbestimmen kann, an welchem Wochenende man arbeitet. Flexibilität ist dementsprechend sehr gut, Hauptsache man kommuniziert mit den Vorgesetzten zeitnah.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten arbeiten engagiert, hilfsbereit und zielorientiert mit den Mitarbeitenden der Firma zusammen. Mit Konflikten gehen sie sachlich und lösungsorientiert um. Die Vorgesetzten fragen regelmäßig nach Feedback und nach Verbesserungsvorschlägen, um die Arbeitsatmosphäre zu optimieren. Bei gravierenden Veränderungen bezüglich der Firma, bspw. räumliche Vergrößerung, Preisveränderungen oder Angebotsgestaltung, wird man als Minijobber nicht miteinbezogen. Allerdings sehe ich es in dieser Position auch nicht als nötig an, sich in den betrieblichen und wirtschaftlichen Strukturen der Firma einzumischen. Über jegliche Veränderungen dieser Art, wird man ausreichend informiert.
Interessante Aufgaben
Kundenbetreuung steht an erster Stelle. Man kümmert sich um die technische Einweisung jeglicher Freizeitangebote. Wie spielt man Lasertag? Was ist beim Neon Minigolf zu beachten? Was sind Escape Rooms und wie werden sie geleitet? Als Gamemaster betreut man jegliche Kunden, beantwortet ihre Fragen, gibt ihnen Tipps und Tricks zur Bewältigung ihrer abenteuerlichen Herausforderungen und schenkt ihnen ein gutes und spaßerfülltes Gefühl. Neben dem ausgeprägten Kundenkontakt stehen auch Aufräumarbeiten auf dem Programm, damit Menschen aller Altersklassen und jeglichen Geschlechts sich dort wohlfühlen können. Kommunikation ist stets wichtig und gehört zu den Aufgaben permanent dazu. Langeweile gibt es dort nicht.
Gleichberechtigung
Wertschätzung und Toleranz ist gegenüber jeglichen Lebensphilosophien vertreten. Seitens der Firma und der Mitarbeitenden gab es dahingehend nie Probleme. Da man aber mit Menschen in einem kundenorientierten Kontext arbeitet, bleibt man gegenüber möglicher Intoleranz oder Abwertung seitens der Kunden nicht immer verschont. Dies geschieht allerdings nur in sehr seltenen Fällen und kann der Firma nicht als Negativum angekreidet werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Respekt in alle Richtungen. Im Endeffekt ist man als junger Student meist selbst in der Verantwortung, einen respektablen Umgang mit älteren Arbeitskollegen zu hegen.
Arbeitsbedingungen
Sind angemessen und fair. Sollten doch Problemsituationen entstehen, kann man diese offen kommunizieren und es werden Lösungen dafür gefunden. Solange man den Mund aufmacht, wird sich um jegliches Leid gekümmert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Da ich persönlich mich wenig damit beschäftige, bzw. nicht so aktiv darauf achte, ist eine Einschätzung dahingehend schwierig. Auf Mülltrennung wurde auf jeden Fall geachtet. Jedoch kann man sich diverse Fragen über den Energieverbrauch stellen, da Elektrizität dort ein großes Thema ist. Ich hab die Fragen allerdings nie gestellt, also kein Plan.
Gehalt/Benefits
Ich war Minijobber. Ich hab das bekommen, was ich erwartet habe. Allerdings sei erwähnt, dass man sich um seine Stunden gut kümmern muss. Die Flexibilität ist zwar erste Sahne, aber wenn man unter der Woche keine Schichten übernimmt, dann bekommt man eben nicht die nötigen Stunden zusammen. Dabei ist das Thema Eigenverantwortung ganz groß geschrieben liebe Studis.
Image
Wenn es unter den Mitarbeitenden irgendwas zu meckern gab, bezog sich das Gemaule viel mehr auf unfreundliche oder nicht-nachdenkende Kunden. Dies liegt jedoch nicht in der Verantwortung der Firma. Dementsprechend gab es selten Fälle, wo man sich negativ dem Betrieb gegenüber geäußert hat. Selbst wenn es problematische Thematiken gab, konnte man immer sachlich mit den Vorgesetzten darüber reden. Sowohl das Miteinander, gepaart mit der dazugehörigen Arbeitsatmosphäre, als auch der spaßige und flexible Tätigkeitsbereich sind Gründe dafür, dass ich diesen Minijob als einer meiner besten Arbeitserfahrungen meines Lebens zählen darf. Das konnte ich sogar mit anderen Ex-Mitarbeitern ebenfalls so reflektieren.