173 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
173 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
173 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich vor ca. einem Monat auf eine Stelle beworben und keine Rückmeldung erhalten. Nach ca. drei Wochen habe ich per E-Mail erneut Kontakt aufgenommen, um nachzufragen, ob meine Bewerbung noch bearbeitet wird und darauf ebenfalls keine Rückmeldung erhalten.
Respektvoll mit Bewerbern umgehen und eine Rückmeldung geben
Trotz der nettewn Möglichkeit Recruiter per Telefon zu erreichen, bleibt das Fassade, weil niemand rangeht und nie ein Rückruf erfolgt.
Nice try, aber wenn man so eine Möglichkeit anbietet, sollte diese auch ernst genommen werden.
Würde mir jetzt erstmal nichts spezifisches einfallen :)
Der Auswahlprozess bei der Gothaer sollte nach außen modern und aufgeschlossen wirken – intern jedoch zeigte sich ein erstaunlich rückwärtsgewandtes, defensives Vorgehen mit impliziten Ausschlussmechanismen.
Trotz fundierter Vorbereitung, technischer Tiefe und konkreter Erfahrung in Digitalisierungsthemen stieß ich im Gespräch auf spürbares Misstrauen. Inhaltliche Stärke wurde nicht etwa als Potenzial wahrgenommen, sondern eher als Störfaktor. Aussagen wie „Ob das bei uns nicht zu viel für Sie ist…?“ oder „Ob Sie sich da nicht langweilen?“ zeigen deutlich, dass technologische Affinität und überdurchschnittliches Interesse offenbar als Risiko interpretiert wurden – nicht als Chance.
Die Gesprächsatmosphäre war distanziert, die Gesprächsführung defensiv – Fragen wurden nicht vertieft, sondern eher zögerlich oder mit spürbarer Skepsis aufgenommen. Wer strategisch denkt, interdisziplinär arbeitet und außerhalb des klassischen Versicherungs-Habitus agiert, scheint nicht in das gewünschte Raster zu passen. Der vielzitierte „Cultural Fit“ wirkte in Wahrheit wie ein stiller Filter – insbesondere für Profile, die sich nicht selbstverständlich in vertraute Muster einfügen. Dass mein Nachname oder mein Auftreten dabei eine Rolle gespielt haben könnten, lässt sich nicht beweisen – aber auch nicht ausschließen.
Der Eindruck verfestigt sich: Innovation wird nach außen kommuniziert, aber intern nur dann akzeptiert, wenn sie sich gefahrlos einfügt. Bevorzugt werden Profile, die keine inhaltliche Reibung erzeugen. Wer zu viel weiß, zu klar argumentiert, zu divers denkt, passt offenbar nicht – eine absurde Haltung angesichts eines erklärten Transformationsanspruchs.
Die Absage erfolgte ohne inhaltliche Rückmeldung. Auch auf Nachfrage – ausdrücklich nicht im Sinne eines Widerspruchs, sondern zur Reflexion – wurde keine Auskunft gegeben. Weder das Gespräch noch das erkennbare Potenzial wurden kommentiert. Diese völlige Intransparenz lässt nicht nur an Fairness, sondern auch am strategischen Weitblick der Auswahlentscheidung zweifeln.
Für ein Unternehmen, das öffentlich Diversität, Digitalisierung und Prozessoptimierung propagiert, war dieser Auswahlprozess ernüchternd. Das Mindset der Organisation wirkt nach innen klar begrenzt – auf bekannte Pfade, bekannte Muster, bekannte Namen.
Dieses Denken spiegelt – in Teilen – einen zutiefst konservativen, strukturkonformen Habitus wider, wie man ihn bei einigen Versicherern und Banken häufiger antrifft. Es dominiert nicht durch besondere Leistung, sondern durch Selbstgenügsamkeit, Hierarchiedenken und impliziten Ausschluss all jener, die nicht in die vertraute soziale, kulturelle oder intellektuelle Norm passen.
Der Umgang erinnerte stellenweise eher an den Schutz bestehender Ordnungen als an einen ernst gemeinten Dialog über Veränderung. Manche Sprüche, über die man sonst vielleicht schmunzelt – etwa über „arrogante Strukturen“ oder „Versicherungsmenschen unter sich“ – lassen sich in solchen Momenten durchaus bestätigen.
Das Vorgehen reiht sich ein in ein bekanntes Muster, das in der Versicherungsbranche besonders deutlich zu beobachten ist: Außen kommuniziert man Innovationsgeist, Transformationswille und kulturelle Offenheit – innen lebt man das genaue Gegenteil. Es entsteht der Eindruck eines Habitus, der sich selbst genügt, aber gleichzeitig krampfhaft versucht, sich moderner darzustellen, als er ist.
Dieser Widerspruch zwischen Anspruch und Verhalten wirkt nicht nur unauthentisch, sondern untergräbt die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens, das sich als Teil der digitalen Zukunft positionieren möchte – während es intern weiterhin auf strukturelle Ausschlussmechanismen und kulturelle Homogenität setzt.
Bitte seid ehrlich zu externen Bewerbern und informiert diese fair über die Jobaussichten.
Nach Eingang meiner Bewerbung wurde mir im zügigen Erstcall erzählt, ich wäre genau dass, was ihr für die Stelle sucht. Im Telefoninterview gab es ebenfalls eine positive Rückmeldung. Im Fachgespräch hieß es dann, wir müssen warten, ob sich jemand von Barmenia bewirbt, bevor wir Ihre mögliche Mitarbeit bei uns näher in Betracht ziehen können.
Die Stellenanzeige ist seid Monaten geschaltet, aber anscheinend will keiner aus Wuppertal...
Eine lapidare Absage am Freitagnachmittag - wir haben genügend andere Bewerbungen, sie sind raus, ohne Angabe von Gründen - gab es dann auch
Auf meine Nachfrage, was denn Gründe für die Absage waren, gab es natürlich keine Antwort mehr.
Ganz ehrlich: Ich bin mir selten so verschaukelt vorgekommen. War eine bittere Erfahrung und Enttäuschung für mich. Bitte erzählt den Leuten nicht gleich zweimal, dass sie das Gelbe vom Ei sind und macht schon am Telefon einen auf persönliche Freundschaft, wenn ihr dann am Ende mit einer eiskalten Dusche kommt und mit anschließendem Ghosting reagiert.
Ea sieht aus als ob allle Stellen in Frankfurt am Main von KI geschrieben sind. Leider hier bei kununu bringt gar nix. Die machen was sie wollen natütlich zusammen mit kununu. Also hier unnötig was zu sagen!!! Am schlimmsten Fall bekommt man E-Mail von kununu: "Daher mussten wir deine Bewertung leider vorübergehend deaktivieren." Dann warum sollen wir bei kununu was melden?
Die KI für die Interviews nach Sparten einstellen. In meinem Interview kannte die KI den Unterschied zwischen Kranken und KFZ nicht ! KI wusste nicht was Leistung ist
Unterschiedliche Personaler in unterschiedlichen Gesprächen gehabt
Die erste Personalerin wirkte freundlich und wohlwollend, mit Engagement dabei. Sehr gute Atmosphäre beim Online-Gespräch
Die andere wirkte wenig herzlich auf mich. Freundlichkeit schien aufgesetzt. Atmosphäre vor Ort nicht so angenehm wie beim ersten Gespräch
Zmd mit Zu-oder Absage reagieren! Weder per Mail hat jemand reagiert noch telefonisch. Auch nicht auf meine Nachfrage reagiert. Und sollte jemand krank sein… hat man eine Vertretung oder einen Hinweis geschaltet!
So verdient kununu Geld.