TOP-Arbeitgeberin mit Optimierungspotential
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die BARMER ist trotz der geäußerten Kritik eine absolut verlässliche Arbeitgeberin, die hervorragende Leistungen und einen sehr guten Tarifvertrag für uns Mitarbeitende hat. Die mir bekannten Führungskräfte sind mitarbeitendenorientiert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die EDV ist ein Graus, immer wieder lange Laufzeiten, Systembausteine, die gar nicht laufen, eigene Neuentwicklungen, die in der Praxis übersichtlicher sind, aber Mehraufwände an Klicks bringen. Ein teilweise intransparentes elektronisches Arbeitsverteilsystem, man hat teils kein Gefühl für Rückstände.
Verbesserungsvorschläge
Die Quartalsinfos ausweiten um interne Unternehmensinfos, die an alle gehen dürfen. Was passiert gerade in zentralen Bereichen? Es reden doch sowieso alle darüber.
Homeofficeregelungen so anpassen, dass man nicht alleine oder zu zweit im Büro sitzt, wenn man mal da ist.
Mehr Präsenzangebote für den gesamten Standort (Gesundheit, Feiern) und diese auch umsetzen, wenn das Interesse gering ist. An anderen Standorten wirkt das Angebot größer, ich kann es aber ehrlicherweise nicht direkt vergleichen.
Arbeitsatmosphäre
Durch die ausufernde Nutzung von Homeoffice und regelmäßig anlassbezogenen Freigaben arbeitet man steigende Zeiten alleine und darunter leidet die Arbeitsatmosphäre und auch der Teamzusammenhalt.
Work-Life-Balance
Gleitzeit, Homeoffice, gute Abstimmungen im Team und mit Führung sorgen für eine gute Work-Life-Balance, ohne dass die Kunden "leiden" müssen.
Karriere/Weiterbildung
Ein Füllhorn an digitalen Schulungen, teils auch uninteressante. Gezielter Aufbau von Nachwuchsexpertinnen und -experten oder -führungskräften über längere Zeiträume wirken etwas zusammengeschustert oder es sind nur geringe Teilnahmezahlen möglich. Ich freue mich natürlich dennoch z.B. für die 15 (?) Teilnehmerinnen der Weiterbildung "Frauen in Führung". Das ist zugegeben geschätzt, aber eben im Vergleich zur Gesamtzahl recht wenig.
Gehalt/Benefits
Hervorragend, auch im Vergleich mit den Wettbewerbern.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang ist absolut fair. Kolleginnen und Kollegen, die in den Ruhestand gehen, wird ein angenehmer Übergang gestaltet.
Arbeitsbedingungen
Büroräume und Hardware sind sehr gut, die EDV lässt mich manchmal resigniert zurück.
Kommunikation
Innerhalb der eigenen Abteilung bzw. Fachbereich ist die Kommunikation gut. Informationen darüber hinaus zum Unternehmen etc. sind geringer.
Gleichberechtigung
Ich gewinne den Eindruck, dass zunehmend für höherwertige oder höhervergütete Aufgaben ein geringes Alter und weibliches Geschlecht positiv auf die Auswahl wirken könnten.


