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Bewertung

Top Unternehmen? Toxisches Verhalten ist hier der Standard

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei BARMER in Groß-Gerau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice und Gleitzeit werden offiziell angeboten. In meinem Arbeitsalltag konnte ich diese Möglichkeiten jedoch nicht nutzen, da meine Vorgesetzte meine Anfragen ohne nähere Begründung abgelehnt hat. Nach meinem Eindruck konnten andere Kolleg*innen diese Angebote regelmäßig wahrnehmen. Meine Darstellung bezieht sich ausschließlich auf meine persönliche Erfahrungen. Ob dies in der Geschäftsstelle normal ist, werde ich hier nicht weiter ansprechen.“ Aus meiner Sicht hatten organisatorische Vorgaben und vor allem die persönlichen Präferenzen der Führungskraft deutlich mehr Gewicht als die vereinbarten Rechte. Während ich das Gefühl hatte, meine eigenen Benefits kaum nutzen zu können, wirkte es auf mich so, als habe die Führung bei sich selbst deutlich großzügigere Maßstäbe angelegt. Wer mit dieser Art von Ungleichgewicht leben kann und keine Flexibilität braucht, mag hier gut zurechtkommen – für alle anderen fühlt sich das Versprechen moderner Arbeitsbedingungen schnell nichtig an

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu wenig Homeoffice, keine Work-Life Balance, mehr Schein als sein. Stehtische sind hier eine Rarität, in den Büros ist es kalt. Keinerlei Getränke für die Mitarbeiter, Parkplätze gibt es nur für Führungskräfte und nicht mal für einen Obstkorb reicht es.

Verbesserungsvorschläge

Mal mehr auf die Mitarbeiter eingehen und akzeptieren dass es auch andere Dinge wie nur den Job gibt. Wenigstens gratis Wasser und Kaffee sollte als Mindestmaß erfüllt sein. Mal etwas mehr Wert auf Kritik der Mitarbeiter eingehen und vorallem mal Wertschätzung an den Tag legen.
Exorbitanter Personalmangel sollte nicht auf dem Rücken der Angestellten ausgetragen werden und denen schon garnicht Konfrontation bieten, wenn sie was zu bemängeln haben.
Es sollte eine einheitliche Regelung für HomeOffice mit ordentlichen Kontrollen geben. Nicht jeder macht die Tage wie er will, die einen 2 und andere dafür garnicht. Mehr Kontrolle der Führungskräfte und einheitliche Behandlung der Mitarbeiter untereinander wäre auch nicht verkehrt.

Arbeitsatmosphäre

Jeder redet über jeden auch Geschäftsstellenübergreifend.
Hier sollte man mit WENIGEN Ausnahmen ganz getreu dem Motto „vertraue niemanden außer Dir selbst“ leben. Der eine erlaubt sich alles, der andere wird wie das letzte behandelt weil er pünktlich Feierabend macht und darf sich hierzu noch Kommentare anhören. Wer Jung ist und keine Kinder hat darf kein eigenes Leben haben. Geld für „gemeinsame Geschenke“ soll man immer geben, wenn man diesem nicht zustimmen möchte, wird man abwertend behandelt und selbst bekommt man nichts zurück. Schön ist auch, dass es grundsätzlich Gleitzeit gibt. Ob man diese auch so nutzen kann, wie man möchte, hängt vom Führungsstil der Vorgesetzten ab. Bei so manchem ist dieser nämlich eher autoritär und man muss um Erlaubnis bitten vor 8Uhr anzufangen obwohl dies laut DV gestattet ist.

Image

Versucht mit den anderen Kassen mitzuhalten, wird aber auf Kurz oder lang auf dem Markt untergehen. Die Leistungen sind nicht attraktiv und die Beiträge zu hoch.

Work-Life-Balance

Zitat: „kann man gerne haben aber halt erst nach 19 Uhr“. Man muss sich gegenüber den Vorgesetzten rechtfertigen, weshalb man nicht nur für die Arbeit lebt sondern auch noch ein Privatleben und Hobbys hat und daher nicht ständig 8:00Uhr bis 17/18 Uhr arbeiten möchte nur weil andere in ihrem Privatleben nichts zutun haben. Diese nehmen sich im Gegenzug alles raus.

Karriere/Weiterbildung

Den Fachwirt konnte man mal machen, finanziert das Unternehmen aber nicht mehr. Aufstiegsmöglichkeiten sind sehr gering falls diese überhaupt existent sind.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung ist gut. Man bekommt VWL. Die Sprünge von den Einzelnen TG sind recht groß.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Für alles interne gibt es recyceltes Papier

Kollegenzusammenhalt

Die, die hinter deinem Rücken reden, halten alle super zusammen. Jeder ist nur nett wenn er was will oder man erzählt was, was später hinter dem Rücken weitererzählt und verdreht wird.
Flurfunk bekommt hier eine GANZ NEUE Bedeutung. Am liebsten 0 Sterne!
Es gibt aber auch wirklich wenige, die das Herz am rechten Fleck haben und einen das tägliche arbeiten wirklich erträglich machen.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier gibt es keine Differenzen aber auch nichts besonderes

Vorgesetztenverhalten

Tolle Vorgesetzte sucht man hier (bis auf 1-2 Ausnahmen) vergeblich. Sie Sprechen auch gerne ganz offen und ehrlich mit anderen Vorgesetzten was ihnen am Dir nicht passt und lasse es dich auch zwischenmenschlich spüren.
Für Gleichberechtigung untereinander wird hier auch nicht wirklich geschaut, wichtig ist nur, dass es der 1.KB gut geht und für sie alles so passt, wie sie es Ihr gefällt.
Wichtig ist hier auch zu wissen, wenn man sich mit Gewissen direkt Vorgesetzten gut stellt, kann man sich alles erlauben. Das reicht von stundenlang am Handy hängen bis hin zum Einkaufen/ Essen holen oder dem ausleben der Religion BEVOR überhaupt in Pause gestochen wird. Andere müssen sich hingegen immer rechtfertigen, wenn man private Termine hat und nicht den ganzen Tag auf Arbeit hocken will, wenn man seine 8h Arbeitszeit erfüllt hat. Kurz gesagt: widersetzt man sich dem unausgesprochen Willen der Führungskraft, hat man auf Arbeit keinen Spaß mehr was hier und da nunmal zu Kündigungen führt.

Arbeitsbedingungen

Um Winter ist es extrem kalt in den Büros und es darf maximal bis 20Grad geheizt werden. Stehtische gibt es auch keine. Die Stühle sind alt und könnten auch mal ersetzt werden.

Kommunikation

Es gibt 1-2 mal im Monat Gruppenbesprechungen aber im Endeffekt ist es immer das gleiche Thema und niemanden interessiert es. Wenn man nicht dabei sein kann wegen wichtigen Terminen, darf man sich was anhören und soll diese verschieben. Wenn nicht wird einem ein sehr unschönes Gefühl vermittelt

Gleichberechtigung

Die Lieblinge holen sich ihre Extrabehandlung bei den Vorgesetzten und diese erlauben sich sowieso alles weil man es ja nicht nachverfolgen kann. Auch hier gilt, es betrifft viele aber nicht jeden

Interessante Aufgaben

Kundenberatung am Telefon und in Person, Sachbearbeitung.
Man wird ohne zu fragen in irgendwelche Fachgruppen gesteckt „weil es jemand machen muss“

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Arbeitgeber-Kommentar

BARMER, Employer Branding
BARMEREmployer Branding

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Es tut uns leid, dass Sie sich in unserem Arbeitsumfeld nicht wohlgefühlt haben. Ein gutes Miteinander ist immer wichtig, und es ist sehr schade, dass es bei Ihnen nicht so war.

Sie schreiben, dass die Leistungen der BARMER für Sie nicht attraktiv sind. Vielleicht kennen Sie unsere Leistungen aber noch gar nicht alle. Unser Katalog beinhaltet Leistungen für unterschiedliche und individuelle Lebenslagen. Schauen Sie doch gerne auf unserer Homepage vorbei, vielleicht ist etwas Passendes für Sie dabei.

Die Aussage, dass Führungskräfte persönliche Vorlieben und organisatorische Vorgaben priorisieren, nehmen wir zur Kenntnis und möchten dies weiter klären. Es entspricht nicht unserer Wahrnehmung, da sich alle Führungskräfte gleichermaßen an die vereinbarten Rechte halten müssen. Wir laden Sie herzlich zu einem Austausch ein, um mehr darüber zu erfahren. Melden Sie sich bei Bedarf daher gerne unter miteinander@barmer.de.

Herzliche Grüße

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.