Schein nach außen, Druck im Inneren – Dringender Handlungsbedarf
Verbesserungsvorschläge
Dringender Wechsel in der Unternehmensführung erforderlich, um das Vertrauen der Belegschaft zurückzugewinnen. Eine Rückkehr zu einer ausgewogenen Doppelspitze und ein professionelleres Personalleitbild sind notwendig, um die drohende Abwanderung von Fachkräften zu stoppen und die Zukunft des Betriebes zu sichern.
Arbeitsatmosphäre
Stark von Angst und Druck geprägtes Arbeitsklima. Die Alleinführung sorgt nach unvorhersehbaren Kündigungen für dauerhafte Verunsicherung in der Belegschaft.
Work-Life-Balance
Typisches Saisongeschäft mit extremen Spitzen im Frühjahr.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten sind faktisch nicht vorhanden. Es gibt keine reale Aufstiegschancen im Unternehmen.
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich gibt es viele engagierte Kolleg:innen, die etwas bewegen wollen, jedoch durch die Unternehmensführung gebremst werden. Dies führt bei vielen zu Resignation. Zudem herrscht durch ausgeprägtes Konkurrenzdenken und Bevorzugung einzelner Personen ein spürbares Unruheklima.
Vorgesetztenverhalten
Wichtige Führungs- und Teamleiterpositionen fehlen in den Abteilungen weitgehend. Das Führungsverhalten der Geschäftsleitung ist extrem empathielos und selbstreferenzielle Machtdemonstrationen prägen den Alltag. Es fehlt an professioneller Personalführung.
Arbeitsbedingungen
Mangelhafte Infrastruktur. Provisorische Container-Büros meist ohne Klimatisierung sowie extreme Staubbelastung in der Halle ohne Absaugung. Zudem spürbare Ungleichbehandlung bei der Ausstattung.
Kommunikation
Unberechenbar und einseitig. Anweisungen ändern sich mehrmals täglich. Konstruktive Kritik oder Probleme werden nicht angehört, stattdessen herrscht eine starke Schuldzuweisung. Sehr unzuverlässige Aussagen. Es werden widersprüchliche Informationen verbreitet und die Schuld für eigene Fehler wird konsequent auf das Team verlagert.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittliche Bezahlung und kaum Chancen auf Gehaltserhöhungen. Gehaltsstrukturen wirken unfair, da Neueinstellungen oft spürbar mehr verdienen als langjährige Mitarbeitende.