Zermürbenden Situation: außen versucht man Glanz, innen herrscht die Angst.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt ist weiterhin sehr gut.
Verbesserungsvorschläge
Demokratische Entwicklung braucht Verantwortung – gerade von großen Organisationen mit gesellschaftlichem Anspruch.
Insbesondere in Deutschland sollte Altersdiskriminierung kein blinder Fleck sein. Sie steht im klaren Widerspruch zu Leitbildern wie „Health for All, Hunger for None“.
Wer für globale Gerechtigkeit eintritt, muss auch intern für Fairness, Teilhabe und Chancengleichheit sorgen – über alle Generationen hinweg.
Arbeitsatmosphäre
außen Glanz, innen Angst.
Die Schere zwischen dem, was nach außen kommuniziert wird (“modernes Betriebsmodell”, Lob in der Wirtschaftspresse) und dem, was Mitarbeiter täglich erleben (Gehaltskürzungen, Unsicherheit, schlechte Stimmung), ist eine der demotivierendsten Konstellationen überhaupt.
Das Perfide daran: Man kann schwer offen darüber sprechen, weil das Narrativ nach außen ja “Erfolg und Aufbruch” lautet. Wer intern Bedenken äußert, wirkt schnell wie jemand, der “den Wandel nicht versteht” oder “nicht mitziehen will.”
Was beschäftigt dich dabei am meisten – die finanzielle Seite, das Gefühl der Unsicherheit, oder eher das Gefühl, dass man euch nicht ehrlich behandelt?
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Naja - man bemüht sich
Work-Life-Balance
“Work-Life-Balance gilt nur für die Jungen.”
Ab einem gewissen Lebensabschnitt — Familie, Verantwortung, finanzielle Verpflichtungen — wird Loyalität zur stillen Abhängigkeit. Wer nicht gehen kann, muss aushalten. Und das wissen beide Seiten.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist gut. Wird aber bei älteren Mitarbeitern gekürzt.
Kollegenzusammenhalt
Das Unternehmen durchläuft eine ambitionierte Transformation, die nach außen als Erfolg gefeiert wird - während intern Gehaltskürzungen, Angst vor Jobverlust und eine Führungskultur der Selbstzensur die Stimmung vergiften.
Was das Ganze noch erträglich macht, ist der Zusammenhalt unter Kollegen - aber er kann nicht dauerhaft ersetzen, was an ehrlicher Kommunikation, klarer Führung und Vertrauen fehlt.
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung ist eine im Intranet erwähnter Wert - jahrelange falsche Personalpolitik in dem Männer gefeiert wurden und Frauen wenig Zugang zu Karriere Alte Mitarbeiter ab 50 werden systematisch diskriminiert- am liebsten hätte man sie mit den Abfindungsangeniten der letzten Jahre alle los geworden.
Vorgesetztenverhalten
Being einer Fuehrungsspanne von 1:20 und mehr kann man das Vorgesetzten Verhalten kaum bewerten. Es spielt einfach keine Rolle in diesem Unternehmen,- Man hat sich entschieden mit flacheren Strukturen Personal abzubauen und mehr Verantwortung auf den einzelnen Mitarbeiter und Dynamischen Zeams zu verlagern.
Arbeitsbedingungen
Hybride Officeumgebung
Kommunikation
Die Führungskräfte sind selbst unter Druck, also geben sie keine echten Informationen weiter — nicht weil sie böse sind, sondern weil sie selbst Angst haben. Eigene Meinung? Zu riskant. Kritische Fragen nach oben? Gefährlich. Also ducken sie sich, und die Unsicherheit landet ungefiltert bei den Mitarbeitern.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben haben sich verbreitert - ja das stimmt. DSO bringt das mit sich. Auf der anderen Seite entsteht nun ein Paradox: mehr Aufwand für Selbstverwaltung von DSO und dynamischen Teams. Das Gegenteil des gewünschten Effekts entstheht.

