in BRK Starnberg HNR - Lieblinge zuerst, Fairness zuletzt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einige Kolleginnen und Kollegen, die sich ihre Menschlichkeit bewahrt haben und mit denen ich wirklich gerne zusammenarbeite.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die ungleiche Behandlung, den scharfen Ton/Respektlosigkeit und den fehlenden Rückhalt bei Konflikten. Zum Einspringen bin ich gut genug, bei meinen Wünschen fühle ich mich deutlich weniger gefragt.
Verbesserungsvorschläge
Bei der Schichtvergabe sollten klare Regeln zählen und nicht das Gefühl entstehen, dass Sympathie entscheidet. Konflikte gehören geklärt, statt sie den Mitarbeitenden zu überlassen. Und wer einspringen soll, wenn niemand anderes kann, möchte auch sonst fair berücksichtigt werden. Wertschätzung muss sich im Alltag zeigen – gerade dann, wenn man keine Lücke im Dienstplan stopfen muss.
Arbeitsatmosphäre
Ich gehe mittlerweile mit mehr Frust als Motivation zur Arbeit. Über manche Entscheidungen können Kollegen und ich nur noch den Kopf schütteln. Für mich bleibt dabei das Gefühl, dass sich an den eigentlichen Problemen wenig ändert.
Image
Mit dem Namen BRK verbinde ich Menschlichkeit und Respekt. Im Umgang mit Mitarbeitenden erlebe ich das leider nicht so, wie ich es erwartet hätte. Der Name allein sorgt eben noch nicht für gute Führung.
Work-Life-Balance
Solange andere die Schichten übernehmen wollen, haben meine Wünsche gefühlt wenig Gewicht. Kann sonst keiner, bin ich plötzlich doch gefragt. Als Lückenfüller bin ich offenbar gut genug. Fair behandelt fühle ich mich dabei nicht.
Karriere/Weiterbildung
Bitte was?!
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist mit Nacht- und Feiertagszuschlägen in Ordnung. Das rechne ich dem Arbeitgeber auch an. Es macht den Ärger über Führung und Schichtverteilung aber nicht wett.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
wo anders vielleicht.
Kollegenzusammenhalt
Das Miteinander ist aus meiner Sicht angespannt. Konflikte werden nicht vernünftig geklärt und belasten die Zusammenarbeit. Gemeinsam den Kopf zu schütteln funktioniert inzwischen besser als das gemeinsame Arbeiten. Das finde ich einfach traurig.
Umgang mit älteren Kollegen
No Comment
Vorgesetztenverhalten
Ich vermisse eine Führung, die Probleme klärt und alle gleich behandelt. Stattdessen habe ich zu oft das Gefühl: Wer gut ankommt, hat die besseren Karten. Bei Konflikten fühle ich mich alleingelassen. Probleme erledigen sich aber nicht dadurch, dass man sich nicht darum kümmert.
Arbeitsbedingungen
Viele Bildschirme machen noch keinen guten Arbeitsplatz. Die Rechner erlebe ich als sehr langsam, bis vor Kurzem lief hier noch Windows 10. Gerade in einer Notrufzentrale finde ich es frustrierend, wenn die Technik zusätzlich Zeit kostet.
Uneinheitliche Verträge, teils handschriftlich oder 20 Seiten lang: Wichtige Infos müssen wir selbst zusammensuchen. Das kostet unnötig Zeit und Nerven. / Die Einarbeitung fällt je nach Mitarbeitendem unterschiedlich aus. Ich habe nur das Nötigste mitbekommen, der Rest kam nach und nach als Überraschung im Arbeitsalltag. Eine gründliche Vorbereitung stelle ich mir anders vor – gerade in einer Notrufzentrale.
Kommunikation
Wenn ich nach bestimmten Schichten frage, bekomme ich oft Antworten, die für mich nicht nachvollziehbar sind. Eine klare Erklärung wäre mir lieber als die nächste Begründung, warum es wieder nicht geht.
Gleichberechtigung
Bei den Raucherpausen erlebe ich deutlich unterschiedliche Maßstäbe: Manche dürfen länger wegbleiben oder werden von Vorgesetzten zum Rauchen mitgenommen. Andere werden schon wegen Kleinigkeiten in einem scharfen Ton zurechtgewiesen. Je nach Besetzung darf niemand rauchen gehen, während die Führungskraft selbst Pause macht. Gleiche Regeln für alle? Davon merke ich wenig.
Interessante Aufgaben
Bitte Lächeln !!!