Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.6.2026
Das BRK – Bayerisches Rotes Kreuz erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein gemischtes Bild, das sich in einem neutralen Gesamturteil widerspiegelt. Als besonderer Lichtblick gilt die Tätigkeit selbst: Die Arbeit im Rettungsdienst wird als abwechslungsreich, verantwortungsvoll und sinnstiftend beschrieben. Auch der Zusammenhalt unter direkten Kolleg:innen wird von vielen positiv hervorgehoben, auch wenn er stark stations- und teamabhängig ist. Die Arbeitsatmosphäre schwankt erheblich je nach Standort und Führungsperson.
Deutlich kritischer fallen die Meinungen zu Führungsverhalten und Kommunikation aus. Vorgesetzte werden von vielen als wenig wertschätzend, schwer erreichbar und inkonsistent in ihren Entscheidungen wahrgenommen – wobei die direkte Stationsebene besser abschneidet als höhere Führungsebenen. Die Work-L...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre beim BRK - Bayerisches Roten Kreuz wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele schätzen das kollegiale Miteinander und beschreiben die Stimmung im Team als freundlich, respektvoll und kameradschaftlich. Einige heben außerdem hervor, dass die Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet und eine offene, wertschätzende Atmosphäre herrscht.
Kritischer fällt das Bild beim Thema Führung aus. Mehrere Nutzer:innen bemängeln fehlendes Lob und mangelnde Unterstützung durch Vorgesetzte, während das Verhältnis unter Kolleg:innen als positiv wahrgenommen wird. Besonders negativ äußern sich einige zur Inkonsistenz im Führungsverhalten: Ständig wechselnde Vorgesetzte, fehlende Wertschätzung und eine als ungerecht empfundene Behandlung von Mitarbeiter:innen trüben die Atmosphäre in manchen Bereichen erheblich. Zudem schwankt die Stimmung je nach Standort und Abteilung stark, was auf strukturelle Unterschiede innerhalb der Organisation hindeutet.
Das Vorgesetztenverhalten beim BRK - Bayerischen Roten Kreuz wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein großer Teil der Bewertungen fällt kritisch aus: Viele Nutzer:innen beklagen fehlende Wertschätzung, eine ausgeprägte Hierarchie sowie einen Führungsstil, der stark von persönlichen Sympathien abhängt. Einige berichten, dass Kritik ignoriert oder sogar sanktioniert wird, und dass höheres Management kaum erreichbar oder wenig präsent ist. Zudem sehen manche Vorgesetzte ihre eigene Entwicklung im Vordergrund, ohne die Mitarbeiter:innen angemessen einzubeziehen.
Dennoch gibt es auch positive Stimmen: Einige Nutzer:innen beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als fair, zugänglich und kommunikativ auf Augenhöhe. Allerdings zeigt sich dabei ein wiederkehrendes Muster – je höher die Führungsebene, desto weniger positiv fällt die Wahrnehmung aus. Die Stationsleitung wird häufiger gelobt, während das übergeordnete Management kritischer betrachtet wird.
Die Kommunikation beim BRK wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders der Informationsfluss steht im Fokus: Viele bemängeln, dass wichtige Informationen nicht oder zu spät weitergegeben werden, E-Mails und Anrufe unbeantwortet bleiben und Entscheidungen kaum transparent kommuniziert werden. Einige berichten, dass Führungskräfte auf höherer Ebene schwer erreichbar sind und Verantwortung eher weitergeben als übernehmen. Auch die Reaktionsfähigkeit des Managements wird häufig als unzureichend beschrieben – Informationen kommen oft zu spät oder gar nicht an.
Wenige Nutzer:innen sehen jedoch auch positive Ansätze: Zwischen Kolleg:innen funktioniert die Kommunikation nach einigen Einschätzungen besser, und manche nehmen eine leichte Verbesserung im Austausch zwischen Führung und Belegschaft wahr. Einzelne beschreiben die Kommunikation als offen und transparent. Diese positiven Eindrücke bleiben jedoch in der Minderheit, da der Informationsfluss insbesondere aus höheren Hierarchieebenen nach Ansicht vieler Nutzer:innen deutlich zu wünschen übrig lässt.
Der Kollegenzusammenhalt beim BRK wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben den Zusammenhalt innerhalb einzelner Teams oder Stationen als gut bis sehr gut – Kolleg:innen stehen füreinander ein, helfen sich gegenseitig und bilden enge Gemeinschaften, besonders in stressigen Situationen. Allerdings betonen einige, dass die Qualität des Teamgeistes stark vom jeweiligen Standort oder der Schicht abhängt.
Auf der anderen Seite berichten einige Nutzer:innen von Grüppchenbildung, Tratsch und eigennützigem Verhalten unter Kolleg:innen. Auch Spannungen zwischen verschiedenen Generationen sowie ein als spaltend wahrgenommenes Verhalten seitens des Managements werden erwähnt. Der Zusammenhalt auf Teamebene wird dabei häufig positiver eingeschätzt als auf organisatorischer Ebene, was zu einem insgesamt ausgeglichenen Gesamtbild führt.
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