4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Einer dieser Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen.
Nicht alles Gold was glänzt
1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Berga gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Mittagessen wird subventioniert und es gibt einen monatlichen Betrag auf die Eden-Red-Karte. Kaffee, Wasser sowie die Arbeitssachen werden gestellt. Man hilft sich untereinander und wenn man Fragen oder Probleme mit bestimmten Tätigkeiten oder Maschinen hat kann einem immer jemand helfen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt bzw. der Lohn ist leider deutlich zu niedrig für die Arbeit die man leistet. Der Kontrollzwang bestimmter Personen schwächt die Moral und tut dem Arbeitsklima nicht gut. Man sollte sich auch als Führungskraft mal an die eigene Nase fassen und sich mal selbst mal hinterfragen. Natürlich gilt das für jeden Mitarbeiter. Zu viele veraltete Werkzeuge die nicht vernüftig funktionieren.
Verbesserungsvorschläge
Wenn schon Mitarbeiterbefragungen (alle 2 Jahre) gemacht werden, sollte man auch mal drauf eingehen und die Dinge auswerten und verbessern die einfach schlecht bewertet wurden. Ein vernünftiger und angemessener Lohn wäre sehr hilfreich. Lohnanpassungen die man auch mal merkt. Denn von einem großen Dankeschön und vielen Grüßen kann man sich nunmal nichts kaufen. Die Moral und Motivation stärken. Schnellstmöglich die maroden Werkzeuge ersetzen. Die Mitarbeiteranzahl in manchen Schichten ist nicht optimal und sollte verbessert werden. Transparenter werden und die Mitarbeiter mit einbeziehen.
Arbeitsatmosphäre
Leider hat die Arbeitsatmosphäre und das Betriebsklima in letzter Zeit stark gelitten. Nicht umsonst fehlen die meisten Mitarbeiter bei Betriebsfeiern.
Image
Die Würth-Fahne wird schon alles richten.
Work-Life-Balance
Nun, was will man verlangen. 40 Stunden Stundenwoche, mittlerweile 30 Urlaubstage. Bis vor ca 2 Jahren mußte man noch "freiwillig" mindestens einmal pro Monat Samstags im Metallbereich arbeiten bzw auch ganze Wochenenden im Kunststoffbereich bis Mittag. Gibt ein Stundenkonto wo höchstens 20 Überstunden stehen bleiben können. Alles was drüber ist wird ausbezahlt. Man kann aber auch mal die Schicht (Früh- und Spätschicht) tauschen oder mal kurzfristig Urlaub nehmen. Was natürlich gut ist.
Karriere/Weiterbildung
Man wird nicht gefördert und das ist leider auch so gewollt. Weiterbildungen, Lehrgänge, Entwicklungsmöglichkeiten oder Aufstiegschancen gibt es im Grunde genommen leider nicht in der Produktion. Was auch leider für sich spricht.
Gehalt/Sozialleistungen
Der Stundenlohn ist leider viel zu niedrig für diese Arbeit. Letztes Jahr gab es für ein paar langjährige, verdiente Mitarbeiter nur die Hälfte der Lohnerhöhung die sonst alle bekommen haben. Das sagt schon viel über die Umgangsmethoden und Wertschätzung aus. Da sieht man wie man über die Mitarbeiter und deren Arbeit denkt. Ansonsten gibt es einen kleinen Festbetrag als Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie einen monatlichen Zuschuß zum Spritgeld.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Solaranlage auf dem Dach und der Müll wird getrennt. Baumpflanzaktion
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist überwiegend recht gut. Gibt natürlich ab und zu mal kleinere Problemchen aber die sind dann auch wieder schnell gelöst.
Unterschiedlich. Wenn der ein oder andere Vorgesetzte etwas schnell will und man erledigt das, ist man natürlich der Beste. Wenn es aber nicht so glatt läuft und es vielleicht mal Probleme oder Fehler gibt, die selbstverständlich mal passieren, dann ist man schnell wieder in Ungnade gefallen. Die Fehler die in der Büroetage gemacht werden, werden natürlich nicht großartig kommuniziert.
Die Moral hat auch sehr stark gelitten. Besonders wenn Führungskräfte denken die Mitarbeiter machen alles außer zu arbeiten und diese müßten dann auch noch kontrolliert werden. Scheinbar denkt man über alle produzierenden Mitarbeiter so. Ist manchmal ein bisschen Kindergarten und schadet der Motivation. Natürlich sollte man sich auch selber hinterfragen und so fair sein und zum Beispiel beim Rauchen ausstempeln. Wenn man Probleme an Werkzeugen oder Maschinen hat, die ja zum Teil stark in die Jahre gekommen sind, und man berät sich mit zwei oder drei Kollegen zwecks Lösungen sollte man das auch mal bedenken und respektieren und nicht gleich interpretieren ist ne Gruppenbildung das muß sofort unterbunden werden.
Arbeitsbedingungen
Unterschiedlich. Ab und zu fällt im Winter mal die Heizung aus und die Tore stehen zwecks Be und Entladung der LKW`s auf und so steht man schnell in der Zugluft. Im Kunststoffbereich ist es besonders im Sommer sehr warm. Paar Maschinen haben ihre besten Tage längst hinter sich. Bei den Werkzeugen ist es nicht besser. Da muss dringend was gemacht werden, denn das geht auch zu Lasten der Mitarbeiter. Ansonsten viel Lärm, Öl, Wärme, schlechte Luft und Schmutz aber das gehört nunmal gezwungenermaßen dazu.
Kommunikation
Eher mäßig. Man muß viel selber erfragen und zum Teil ewig auf Rückmeldungen warten. Manche Dinge kommen garnicht erst bei den Mitarbeitern in der Produktion an.
Gleichberechtigung
Relativ hohe Frauenquote.
Interessante Aufgaben
Sind eigentlich immer die selben Aufgaben. Interessante Aufgaben bekommen leider nur besondere Mitarbeiter.
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Wird immer nur alles schön geredet aber ohne Lösungen. Die Bezahlung ist eine Katastrophe.
2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Berga gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Ein angemessener Lohn wäre mal ein Anfang. Probleme lösen anstatt nur drüber zu reden. Mitarbeiter fördern, die es möchten und nachfragen und das auch in der Produktion!
Arbeitsatmosphäre
Wird viel über andere Kollegen gesprochen und gehetzt. Angesprochene Probleme werden nicht gelöst.
Image
Mehr Schein als Sein. Man (Führungsebene) sonnt sich gern im eigenen Glanz.
Work-Life-Balance
40 Stunden-Woche und nur 28 Tage Urlaub. Nicht mehr zeitgemäß.
Karriere/Weiterbildung
Trotz mehrmaliger Nachfrage wird man nicht gefördert oder weitergebildet. Man wird nur vertröstet. Man prallt in Stellenanzeigen mit "Karrierechancen", was ein absoluter Witz ist.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt/Lohn ist ein Witz! Urlaubs- u. Weihnachtsgeld ist der Rede nicht wert und wurde auch schon seit Jahren nicht mehr erhöht. Mittagessen wird subventioniert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Aussen Hui innen Pfui! Man will für Außenstehende ganz toll sein aber für die eigenen Mitarbeiter hat man wenig übrig. Hauptsache man steht vorm Würth-Konzern gut da und kann glänzen.
Kollegenzusammenhalt
Gibt immer Kollegen die denken ohne sie geht es nicht. Der ein oder andere nimmt sich ziemlich wichtig.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt keinen besonderen Umgang mit älteren Kollegen. Hauptsache sie sind produktiv.
Vorgesetztenverhalten
Katastrophe! Absolut unprofessionell. Es wird nur alles schöngeredet und nichts zum positiven verändert. Zig Besprechungen und keine Lösungen. Offene Fragen werden nicht beantwortet oder man muss ewig auf eine Antwort warten bzw ständig nachfragen.
Arbeitsbedingungen
Zum Teil uralte Maschinen und Werkzeuge in neue Hallen. Im Winter zum Teil offene Tore und dadurch steht man in der Zugluft. Trotz Verbesserungsvorschlägen an Vorgesetzte wird nichts unternommen.
Kommunikation
Schwierig. Man muss eigentlich immer wieder (bei Vorgesetzten) nachfragen. Alle 2 Jahre werden schriftliche Mitarbeiterbefragungen durchgeführt. Das Problem ist nur, man löst die offensichtlichen Probleme einfach nicht, die ja eindeutig von den Mitarbeitern beschrieben wurden.
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berga gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ordentliche Bezahlung, modernes Arbeitsumfeld, teilweise bemerkenswerte Zusatzleistungen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Groteske Inkompetenz der Führung, die ich so in meinem gesamten Arbeitsleben noch nicht erlebt habe. Es sollen Wachstumsträume forciert werden, ohne für die notwendige Basis zu sorgen. Die konsequente Negierung, technische Zwänge zu berücksichtigen, hat fast religiöse Dimensionen.
Verbesserungsvorschläge
Vernünftige Strukturen schaffen, die eines Industriebetriebes auch würdig sind. Ziele konkretisieren und konsequent verfolgen anstatt sich in Träumereien zu verlieren.
Arbeitsatmosphäre
Kollegen haben größtenteils resigniert, viele schwimmen nur noch mit, einige haben innerlich bereiots gekündigt.
Image
Unter den Mitarbeitern hat BB ein schlechtes Image. Nach außen hin hilft die Fahne der Würth-Gruppe zu glänzen.
Work-Life-Balance
"Halbgroßzügige" Gleitzeitregelung für Angestellte, leider kein flexibles Arbeitszeitkonto, wo Guthaben in freie Tage umgewandelt werden könnte. Absolut tiefenentspannte Kollegen standen solchen gegenüber, die fast ihren kompletten Tag im Betrieb verbracht haben.
Kollegenzusammenhalt
Grob betrachtet nimmt man die Kollegen zunächst als offen und kameradschaftlich wahr. Je mehr man mitbekommt, spürt man, dass es im Unternehmen verbreitet ist, Kollegen ans Messer zu liefern.
Vorgesetztenverhalten
"Was kümmert mich mein Geschwätz von vor zwei Minuten?" könnte das Unternehmensmotto sein, und dies ist leider kein Witz. In allen erdenklichen Belangen ist auf keine Aussage Verlass, taugt keine getroffene Entscheidung als Handlungsgrundlage, weil sie teilweise buchstäblich innerhalb der genannten zwei Minuten wieder verworfen wird. Was dies für die tägliche Arbeit bedeutet, kann man sich denken. Es herrscht zudem ein ausgeprägtes Wunschdenken, wonach Hinweise auf physikalische Zusammenhänge und technische Realisierbarkeit mit Miesmacherei gleichgesetzt werden. Aber Luftschlösser brauchen nunmal kein Fundament. Wirklich drängende Fragen werden immer wieder mit den gleichen selbstgefälligen Phrasen ausgesessen.
Arbeitsbedingungen
Moderne Gebäude und modernes Arbeitsumfeld, wenn auch mit kleineren Fehlplanungen. Heizungen sind (vor allem im Bürobereich) sehr wirkungsschwach. Die Ausstattung der einzelnen Arbeitsplätze reicht von gut bis leicht unterdurchschnittlich. Getränke werden kostenlos bereitgestellt, Kantinenessen wird subventioniert.
Kommunikation
Katastrophal. Seitens der Führung wird viel geredet, aber im Prinzip kein Inhalt rübergebracht. Es wird schnell impulsartig über ultrakurze Mails versucht, wichtige und teilweise weit in die Vergangenheit zurückreichende Sachverhalte abzuarbeiten. Die interdisziplinäre Kommunikation bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben kann nur als mangelhaft bezeichnet werden. Teilweise machen sich Kollegen hier absichtlich rar, nur um rar zu sein. Besprechungen werden nicht unter dem Gesichtspunkt angesetzt, Lösungen zu erarbeiten, sondern es wird eine feste Zeit eingeplant, diese muss gefüllt werden, koste es was es wolle. Dies führt dazu, dass bereits getroffene Entscheidungen in grotesker Weise unmittelbar wieder verworfen werden.
Gehalt/Sozialleistungen
Bezahlung ist für die Region ordentlich, gemessen an den unzähligen Aufgaben und der fast schon unrealistischen Erwartungshaltung jedoch noch immer unterbezahlt.
Gleichberechtigung
Relativ hohe Frauenquote, sogar in Führungspositionen (bis auf Geschäftsführung). Schlüsselpositionen im Unternehmen wurden bzw. sind mit Personen aus Baden-Württemberg besetzt (BB gehört zur Würth-Gruppe)
Interessante Aufgaben
An interessanten und komplexen Aufgaben besteht im Prinzip kein Mangel, jedoch hat man durch die Fülle an Aufgaben und ständig neuen Impulsen keinerlei Gelegenheit, sich dieser anzunehmen, wie es den Aufgaben gerecht würde. Auch taugt die im Betrieb und der Führung etablierte Arbeitsweise nicht, möglichst schnelle und gute Lösungen zu finden. Einerseits werden Aufgaben förmlich ausgesessen, andererseits besteht ein regelrechter Wahn, selbstverständliche Angelegenheiten zu "Projekten" aufzublasen, es muss ja die für Besprechungen angesetzte Zeit unbedingt gefüllt werden, siehe dazu auch den Punkt "Kommunikation".