Bewerberinnen sei geraten: Frage kritisch nach. Höre auf dein Bauchgefühl.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man lernt fachlich und für das Leben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die subtil-angespannte Atmosphäre. Ursache ist das Verhalten der Führung.
Verbesserungsvorschläge
Die MA mit echtem Respekt behandeln - aber das schaffen die nicht mehr. Die Zeichen der Zeit erkennen und den MA echte Freiräume in der Work-Life-Balance geben. MA nicht mehr verheizen, sondern aufbauen.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich o.k., "wenn man kein Weichei" ist. Die Fluktuation ist allerdings selbst für Agenturen sehr hoch. Ausnahmslos alle Ex-Mitarbeiter klagen über ein subtiles Unbehagen, das mit der Führung zusammenhängt. Zum Teil geht's den MA auch an die Nieren. Der Rekord war eine Kündigung nach vier Tagen bzw. einigen Wochen. Im Schnitt sind nach 3-5 Jahren die MA wieder weg.
Image
Können sich verkaufen. Das kann man lernen.
Work-Life-Balance
Das Motto: Erst die Arbeit, dann die Familie. Mehrarbeit wird schlicht vorausgesetzt. Homeoffice gibt es kaum. Flexibler Start - Pustekuchen. Mehr Lippenbekenntnisse als Substanz. Nur wenige trauen sich danach zu fragen. Klar; es gibt schlimmere Unternehmen (deshalb 2 Sterne statt 1). Aber im Investmentbanking gibt's dafür auch Schmerzensgeld.
Karriere/Weiterbildung
Kleiner Laden. Was soll man da schon werden. Die Middle-Führungsposten sind besetzt. PR-Ausbildung bekommt man.
Gehalt/Benefits
Keine Sozialleistungen über Gesetz. Gehalt normal. In der Branche eh nicht so...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Lippenbekenntnisse ja. Handeln eher mittelmäßig.
Kollegenzusammenhalt
Früher gab´s mal Knatsch. Aber nun läuft´s wohl meistens super - zumindest unter Kollegen auf der selben Ebene.
Vorgesetztenverhalten
Man kann viel lernen von den Inhabern. Wenn es läuft, ist auch offizielle alles prima. Die Chefs sind allerdings große Alpha-Männchen. Der Umgang mit den MA ist teilweise echt daneben. Da wird auch schon mal geheult zu Hause.
Arbeitsbedingungen
Laute Klimaanlage.
Kommunikation
O.k.
Interessante Aufgaben
Durchwachsen. Recht spannende Projekte auf der einen Seite. Aber da bieten andere Agenturen mehr. Manch einer kann sein Potenzial allerdings nicht ausspielen und wird schlicht vergessen.
