Falsche Versprechen, wenig Transparenz, fragliches Bonusmodell, schlechter Umgang mit Mitarbeitern, Profit für Partner
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Backoffice. Immer freundlich und hilfsbereit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe oben
Zusätzlich noch das Fleetmanagement. FiWa erst ab Manager Level, Konditionen viel zu teuer, Reaktionszeit und Kompetenz der BE MA als auch der Fleet-Partner sehr ausbaufähig...
Verbesserungsvorschläge
Bonusmodell fair gestalten und transparent offenlegen
Auf Betriebsrat hören
Die Gründe von ausscheidenden MA anhören und Maßnahmen ergreifen
Arbeitsatmosphäre
Unter Kollegen auf gleichem Level und darunter sehr gut. Darüber katastrophal. Viele Partner zeigen sich nicht sozial. Ihr Wille ist zu befolgen, andernfalls hat es Konsequenzen. Nur ihre Meinung zählt.
Image
Ich kenne keinen Kunden, welcher 100% zufrieden mit BE ist. IT Projekte sind definitiv nicht die Stärke von BE. Auch die Transparenz gegenüber der Kunden lässt zu wünschen übrig
Work-Life-Balance
Dass man nur 8h pro Tag beim Kunden fakturieren darf, obwohl man 10 oder mehr Stunden gearbeitet hatte, ist Ausbeuterei. Vorgesetzte sind so busy, dass man Termine nach 19 Uhr wahrnehmen muss. Sagt man diese ab, muss man sich rechtfertigen und bekommt Kritik im Sinne "solltest du private Termine haben, plane sie später". Schlimm daran ist, dass sich die Überstunden nicht einmal positiv auszahlen
Karriere/Weiterbildung
Ist möglich, sofern den Oberen dienlich...
Gehalt/Benefits
Man muss sich ein gutes Fixum aushandeln, der variable Anteil (Boni = freiwillige Leistung vom Arbeitgeber) variiert viel zu sehr. Die Partner verteilen Budgets nach Schlüsseln (Nasenfaktor). Erfüllt man 80% seiner Ziele quantitativ und 100% qualitativ, kann man Ende unter 10% Boni landen. Die Zahlen werden im Januar festegelegt, Jahresgespräch im Feb/März geführt. Jeglicher Widerspruch ist zwecklos, da die Zahlen nunmal schon festgelegt sind. Dem MA als auch dem Betriebsrat sind die Hände gebunden. Kündigt man vor Auszahlung des Boni, bekommt man überhaupt keinen, trotz der erbrachten Leistung. Obwohl es festgelegte Zahlen bzgl. Zielerreichung gibt, äußert man sich nicht, wieviel % Boni diese Zahlen entsprechen. Es wird mit bis zu 40% Boni gelockt, aber am Ende bekommt man das, was die Partner bereit sind abzugeben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen tut man so, als wäre dies Thema Nummer 1 und würde all dem gerecht werden. Aber anscheinend kann man Autos mit V8 Motoren als FiWa nutzen...
Kollegenzusammenhalt
analog Arbeitsatmosphäre
Vorgesetztenverhalten
unter aller Kanone. Hat man eine Vorliebe zum Narzissmus oder der Diktatur, hat man die besten Chancen bei BE Partner zu werden. Lang lebe die Unterdrückung! Die Meinung von "Untergebenen" interessiert niemanden. Es muss so gehandelt werden, wie von den Partnern vorgeschrieben; ohne Sinn und Verstand. Kritisiert man dieses Vorgehen, kann man sich einer schlechten Bewertung bzgl. Boni sicher sein!
Arbeitsbedingungen
kann man sich aus den o.g. Punkten ableiten
Kommunikation
Es gibt sehr viel Infos und Kommunikation innerhalb BE, fast schon SPAM. Die wichtigen Themen, wie z.B. die Berechnung des Boni erält man nur auf Rückfrage beim Partner, nicht von HR oder gar dem Betriebsrat. Alles streng vertraulich... kurz gesagt, Verteilung des Boni nach Nasenfaktor
Gleichberechtigung
Bzgl. M/W vorhanden, auf Hierarchieebene definitiv nicht
Interessante Aufgaben
Nur die Interessen der Firma sind relevant. Projekte und BE gehen vor. Dass man versuchen könnte, die Wünsche der MA mit den Wünschen von BE zu vereinen, scheint BE bzw. den Partnern nicht in den Sinn zu kommen. Nichtmal an festgelegt Ziele und Aufgaben scheint man sich halten zu wollen. MA die bei Einstellung darauf aufmerksam machen, keinen Vertrieb machen zu wollen, sollen Vertrieb machen (obwohl sie nicht als Manager eingestellt wurden). MA werden oftmlas Themenfremd auf Projekte gestafft, CV´s nach Anforderungen der Kunden angepasst (die Wahrheit spielt bei Anpassungen weniger eine Rolle...) und am Ende werden die MA verbrannt, da sie a) nicht dem Thema gerecht werden und b) dafür am Ende noch kritisiert werden... Demand first... hauptsache der Rubel rollt...

