Chaotische Prozesse und wenig Wertschätzung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Was mir am Arbeitgeber gut gefallen hat, war der angenehme Kollegenzusammenhalt. Die Kollegen waren alle nett und es gab Grillnachmittage, die für eine lockere und lustige Atmosphäre sorgten. Zudem war der Arbeitgeber immer schnell zu erreichen. Praktisch war auch, dass ausreichend Parkplätze zur Verfügung standen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Was mir am Arbeitgeber nicht gefallen hat, waren die schlechten Strukturen und die chaotische Arbeitsweise. Es fehlte an klaren Prozessen und einer ordentlichen Organisation, was zu ständigen Unklarheiten und Verwirrung führte. Dadurch war es kaum möglich, konzentriert und effizient zu arbeiten. Die Arbeitsstrukturen waren alles andere als durchdacht, was die Arbeit unnötig erschwerte.
Verbesserungsvorschläge
Ein wesentlicher Verbesserungsvorschlag für das Unternehmen wäre, dass die Vorgesetzten unbedingt Schulungen im Bereich Mitarbeiterführung absolvierten sollten. Eine bessere Führungskompetenz würde das Arbeitsklima und die Effizienz deutlich verbessern. Zudem wäre es wichtig, dass das Unternehmen im Rahmen seiner Fürsorgepflicht allen Mitarbeitern einen ergonomischen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Ein weiterer wichtiger Schritt wäre die Einführung eines strukturierten Projektmanagements.
Darüber hinaus sollten klare Strukturen im Unternehmen geschaffen werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Einkauf war äußerst herausfordernd. Es herrschte ständiges Chaos, da jeder unkontrolliert ins Büro kam und es an klaren Strukturen mangelte. Wichtige Prozesse gab es schlichtweg nicht, was zu Unklarheiten und unnötigen Mehraufwand führte. Dadurch war ein effizientes Arbeiten kaum möglich, stattdessen wurde viel Zeit mit Improvisationen und Fehlerkorrekturen verbracht. Insgesamt war die Arbeitsatmosphäre sehr angespannt und unstrukturiert, was auf Dauer äußerst frustrierend war.
Kommunikation
In diesem Unternehmen fand Kommunikation praktisch nicht statt. Als Mitarbeiter im Einkauf wurden wir in wichtige Themen nicht einbezogen. Es gab keinerlei Meetings oder Austausch über Ergebnisse und Unternehmensziele. Insgesamt war die Kommunikation auf allen Ebenen unzureichend, was zu Unsicherheiten im Einkauf führte.
Kollegenzusammenhalt
Trotz der chaotischen Strukturen und der schlechten Kommunikation im Unternehmen war der Zusammenhalt unter den Kollegen wirklich positiv. Wenn man bei bestimmten Aufgaben nicht weiterkam, konnte man jederzeit nachfragen und es wurde immer geholfen oder zumindest versucht zu helfen. Das Team unterstützte sich gegenseitig, was die schwierigen Arbeitsbedingungen etwas erträglicher machte.
Work-Life-Balance
Solide Work-Life-Balance ohne besondere Highlights.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten in diesem Unternehmen war leider schlecht. Die Vorgesetzten hatten keine wirkliche Führungskompetenz und trafen Entscheidungen, die oft nicht nachvollziehbar waren. Eine klare Strategie oder ein professioneller Führungsstil war nicht erkennbar.
Insgesamt ließ die Führungskompetenz der Vorgesetzten stark zu wünschen übrig.
Interessante Aufgaben
Kaum interessante Aufgaben, wenig Abwechslung. Der einzige wirklich interessante Aspekt meiner Arbeit war die Fehleranalyse unseres Systems. Allerdings wurde die eigentliche Umsetzung dann von meinem Nachfolger übernommen. Abgesehen davon gab es kaum abwechslungsreiche oder herausfordernde Aufgaben, was die Arbeit insgesamt eher monoton machte.
Gleichberechtigung
In Sachen Gleichberechtigung gibt es nichts zu beanstanden. Alle Mitarbeiter wurden fair behandelt, unabhängig von Geschlecht oder Position. In diesem Bereich macht das Unternehmen einen sehr guten Job.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen war absolut in Ordnung. Sie wurden genauso behandelt und geschätzt wie jüngere Mitarbeiter.
Ich habe in diesem Bereich keine negativen Erfahrungen gemacht.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen in diesem Unternehmen waren nicht besonders gut. Es gab nicht genügend ergonomische Arbeitsplätze und viele Bürostühle waren veraltet oder defekt. Besonders im Einkauf war es oft sehr kalt, da die Außentür ständig geöffnet wurde- sei es durch Lieferanten, Paketdienste oder Mitarbeiter.
In den inneren Großraumbüros wurde mit einem Kamin geheizt, was einen starken Geruch verursachte. Da es keine Fenster nach außen gab, konnte nicht richtig gelüftet werden. Das Gebäude selbst war insgesamt sehr veraltet und in keinem guten Zustand.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt in diesem Unternehmen stand in keinem Verhältnis zur übernommenen Verantwortung.
Image
Das Image des Unternehmens nach außen wirkt zunächst gut, doch intern äußern die Mitarbeiter eher zurückhaltend. Viele scheinen mit der Situation nicht zufrieden zu sein, sprechen jedoch nicht offen darüber.
Es fehlt an echter Transparenz und einer positiven Unternehmenskultur,
die nach außen hin sichtbar wird.
Karriere/Weiterbildung
Im Bereich Einkauf gab es keinerlei Karrieremöglichkeiten oder Aufstiegschancen. Weiterbildung wurde überhaupt nicht angeboten und selbst grundlegende Schulungen für das eingesetzte System wurden nicht organisiert.