24 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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24 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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24 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich bei Beckhoff Automation für eine Position beworben und wurde durch den gesamten Prozess hindurch sehr wertschätzend behandelt. Die Kommunikation war schnell, klar und professionell.
Besonders positiv hervorheben möchte ich, dass mir die Entscheidung nicht nur per E‑Mail, sondern auch telefonisch persönlich erläutert wurde. Die Rückmeldung war transparent und nachvollziehbar: Für die interne IT wurde ein breiter aufgestelltes Profil gesucht. Diese Offenheit schätze ich sehr.
Auch wenn es am Ende nicht zu einer Zusammenarbeit gekommen ist, habe ich den Prozess als fair, respektvoll und gut strukturiert erlebt. Genau so sollte ein Bewerbungsprozess ablaufen.
Schnellere Zu- oder Absage im Prozess.
Unternehmen sollten generell darauf verzichten, nicht ernst gemeinte Stellenanzeigen zu schalten. Derartiges ist gegenüber Bewerbern und ganzen Berufsgruppen sehr respektlos und schadet dem Image eines Unternehmens bzw. einer Brand. Aus welchem Grund dieses Unternehmen sehr offensichtlich Ghosting-Anzeigen schaltet, weiß man nicht. In diesem Fall erkennt man es am Text-Inhalt der Stellenanzeigen, sowie der Website im Abgleich mit dem Unternehmensprofil, Bewertungen etc. Man merkt hier sofort, dass das Unternehmen weder Know-how noch den Willen mitbringt, sich mit Marketing, Branding etc. zu beschäftigen. Außerdem schaltet dieses Unternehmen permanent die gleichen Stellenanzeigen, auf Job-Portalen, sowie der Website des Unternehmens, obwohl die Stellen angeblich besetzt werden.
Weshalb dieses Unternehmen nicht ernst gemeinte Stellenanzeigen schaltet, kann ich nur für mich selbst vermuten. In den meisten Fällen befinden sich solche Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten und denken es wäre eine Art von Marketingmaßnahme, um zu suggerieren, dass das Unternehmen viel beschäftigt ist und floriert, um etwaige Investoren zu beruhigen, gerade in Krisenzeiten. Einigen Unternehmen geht es bei so etwas einfach darum, Daten zu sammeln, um diese wiederum Kunden anzubieten. Andere halten es für Marketing, um auf Social-Media-Plattformen den Eindruck zu erwecken, sie seien modern oder angesagt.
Aus welchem Grund auch immer. Nicht ernstgemeinte Stellenanzeigen und Ähnliches zu veröffentlichen ist nicht nur Bewerbern gegenüber respektlos, sondern auch für das Image eines Unternehmens tödlich und sehr peinlich.
Mein Verbesserungsvorschlag ist somit der folgende. Das Unternehmen sollte in Zukunft darauf verzichten, Ghosting-Anzeigen zu schalten.
Ich habe mich auf Stellen in HR beworben, die schon seit geraumer Zeit bzw. wieder vakant zu sein scheinen. Der Prozess startete zügig mit einem virtuellen 30-minütigem Gespräch, welches meiner Meinung nach zu knapp angesetzt war. Der erste Eindruck war offen und sympathisch.
Durch die kurze Zeit des Gesprächs konnte man leider nicht viele Rückfragen stellen, da die Zeit schon mit meiner Vorstellung und den Rückfragen dazu gefüllt war.
Eine Frage, die sich meiner Meinung nach nicht gehört, war die Frage, ob denn die Betreuung meines Kindes sichergestellt sei. - Eine Frage, die ich nicht nur unnötig, sondern auch unangebracht finde und die dazu geführt hat, dass ich selbst schon überlegt habe, die Bewerbung zurückzuziehen.
Am Ende des Gesprächs hat man mir eine Rückmeldung innerhalb einer Woche versprochen. Auf eine Rückfrage nach 1,5 Wochen kam dann einfach die stumpfe Absage. Auch auf die Rückfrage nach Absagegründen kam eine Auto-Mail mit keinerlei Aussagegehalt.
Ich habe mich auf eine Leitungsposition beworben, die schon seit längerem vakant zu sein scheint und habe vier Gesprächsrunden durchlaufen. Der Prozess begann strukturiert und professionell: Erst ein digitales Kennenlernen mit dem Personalleiter, dann ein Vor-Ort-Termin inklusive einer aufwändigen PowerPoint-Präsentation zu zwei recht weit gefassten und komplexen Fragestellungen. Auch das darauffolgende Gespräch mit der Geschäftsführung per MS Teams war respektvoll und auf Augenhöhe.
Dann allerdings nahm der Prozess eine fragwürdige Wendung: Entgegen vorheriger Aussagen, dass das Gespräch mit der Geschäftsführung der finale Schritt sei, wurde kurzfristig ein weiteres Interview per Teams angesetzt. In diesem Gespräch kam es zu mehrfachen Kommentaren des Personalleiters bzgl. meiner Haarfarbe – ich hatte mir zwischenzeitlich die Haare in einem natürlichen Kupferton gefärbt (vorher blond). Die Bemerkung, die Geschäftsführerin sei „sehr irritiert“ über mein verändertes Aussehen gewesen, habe ich als vollkommen unangebracht empfunden. Ebenso die Frage, ob es an den „Lichtverhältnissen“ gelgen hätte, dass meine Haare so „leuchtend rot“ gewirkt hätten. Da ich seit vielen Jahren regelmäßig auf der anderen Seite des Tisches sitze und selbst verantwortlich für die Personalauswahl in einem großen Unternehmen bin, kann ich diese Aussagen als weder professionell noch respektvoll einstufen - immerhin haben sie mit meiner fachlichen Qualifikation absolut nichts zu tun. Abgesehen davon war das Gespräch auffallend kurz und aus meiner Sicht inhaltlich belanglos – zwei fachliche Fragen, die ich in meiner Erinnerung bereits im Rahmen früherer Runden beantwortet hatte.
In Summe war die Situation so unangenehm und befremdlich, dass ich ernsthaft darüber nachgedacht habe, meine Bewerbung zurückzuziehen. Letztlich habe ich diesen Schritt nicht sofort getan – in der Hoffnung, es handle sich lediglich um ein Missverständnis.
Eine Woche später folgte die Absage per E-Mail mit der Begründung mangelnder Branchenkenntnisse – eine Information, die von Anfang an klar aus meinem Lebenslauf und spätestens aus vorherigen Gesprächen hervorging. Es drängt sich rückblickend der Eindruck auf, dass das letzte Gespräch nur dazu diente, mein verändertes Aussehen zu „überprüfen“ – was für mich inakzeptabel ist.
Der gesamte Prozess hat mich etliche Stunden Vorbereitung und Engagement gekostet. Dass man nach vier Gesprächen lediglich eine unpersönliche Absage per Mail erhält, spricht für mich als erfahrene Recruiterin nicht für ein wertschätzendes und modernes Verständnis von Mitarbeitergewinnung. Noch gravierender habe ich jedoch die persönlichen Kommentare zu meiner Haarfarbe wahrgenommen – sie werfen für mich ernsthafte Fragen zur Haltung gegenüber Diversität und professioneller Distanz auf.
Ich kann diesen Bewerbungsprozess nicht weiterempfehlen.
- Im Gespräch wurde die Entfernung als Problem genannt. (1 Stunde Fahrzeit). Diese ist vorher prüfbar so könnten sich beide Seiten Zeit sparen.
- Hybrides Arbeiten und moderne Unternehmenskultur werdn als Arbeitgeberbenefits genannt. Hybrides Arbeiten gilt wohl nicht für Führungskräfte.
- Rückmeldungsfrist wurde nicht eingehalten. Rückruf nicht durchgeführt
Nach Absenden der Bewerbung musste ich ein/zwei Mal nachhaken, danach ging aber alles sehr schnell.
Das gesuchte Anforderungsprofil unterschied sich meiner Auffassung nach von der Stellenbeschreibung, sodass im ersten Anlauf keine Zusage gegeben werden konnte. Intern wurde meine Bewerbung jedoch an eine andere Abteilung weitergeleitet, sodass innerhalb weniger Tage ein Gespräch zu einer weiteren Stelle zustande kam, welche tatsächlich besser zu meinem Profil passte. Ich habe mich nach längerer Überlegung aber für eine andere Stelle entschieden.
Insgesamt habe ich den Bewerbungsprozess als sehr konstruktiv, fair und lösungsorientiert wahrgenommen. Die Kommunikation war transparent und bis auf die ersten Anlaufschwierigkeiten sehr unkompliziert.
Duz-Kultur auch für Bewerber.
Wertschätzung des Bewerbers, auch wenn dieser vllt nicht perfekt zur Stelle passt.
So fair sein und wenigstens eine Absage senden und dies mit einer kurzen Begründung.
Die meisten Bewerber investieren viel Zeit und Herzblut in die Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen. Da nach der Eingangsbestätigung nur wenige Tage später direkt eine 08/15-Standardabsage mit schlappen 3 Sätzen kam, vermute ich dass die Bewerbung nicht einmal wirklich gelesen wurde. Also reihe ich mich in die Liste von enttäuschten Bewerbern gerne ein. Etwas mehr Wertschätzung würde gut tun, von Beckhoff habe ich mehr erwartet.
So verdient kununu Geld.