Viel Eigeninitiative gefragt
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Abwechslungsreiche Aufgaben: Es gab viele unterschiedliche Tätigkeiten, die den Arbeitsalltag spannend gemacht haben.
- Einblicke in die Druckproduktion: Man durfte nicht nur zusehen, sondern bekam auch die Abläufe dahinter gut erklärt.
- Verantwortung: Auch größere Projekte wurden einem zugetraut – eine Chance, sich weiterzuentwickeln.
- Moderner Arbeitsplatz: Technische Probleme wurden ernst genommen und zügig behoben.
- Ausstattung: Während der Ausbildung wurde ein neues MacBook gestellt
- Chef war großzügig: Eigene Projekte durften kostenfrei oder günstig in der Produktion umgesetzt werden.
- Chef war ansprechbar: Offenes Ohr für Anliegen, es ließ sich immer über Dinge reden.
- Feiern & Atmosphäre: Weihnachtsfeier, Oktoberfest, Musik im Büro – es gab viele lockere Momente im Team.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
DIY-Ausbildung: Inhalte musste man sich oft selbst aneignen. Ohne Eigeninitiative blieb man auf sich gestellt.
Kaum Betreuung durch Ausbilder: Dieser war selten präsent, aktiver Wissenstransfer fand kaum statt.
Einsatz in der Produktion: Bei Personalmangel wurde man auch dort gerne eingesetzt.
Praktikanten als kostenlose Arbeitskraft: Besonders Jahrespraktikanten im Bereich Mediengestaltung wurden häufig für Produktionshilfe eingesetzt
Unschöner Umgang mit Krankheit: Der Grund für Krankmeldungen machte schnell die Runde. Bei Fehltagen wurde häufig ein schlechtes Gewissen vermittelt.
Erreichbarkeit erwartet: Auch an freien Tagen bei Teilzeit wurde Kontaktierbarkeit vorausgesetzt.
Umgangston unter Kollegen: Manche Kolleg*innen waren sehr ruppig im Ton. Rückfragen wurden teilweise mit Unmut aufgenommen.
Bevorzugung Einzelner: Bestimmte Personen wurden deutlich bevorzugt. Das blieb nicht unbemerkt und sorgte für Unmut im Team.
Unsicherheit bei Projekten: Obwohl große Aufgaben übergeben wurden, fehlte oft das nötige Fachwissen oder die Anleitung, um diese sicher auszuführen.
Verbesserungsvorschläge
Klare Abläufe und Absprachen: Eine bessere interne Organisation sowie verlässliche Absprachen würden sowohl den Arbeitsfluss erleichtern als auch die Qualität der Ausbildung und Zusammenarbeit verbessern. Auch strukturiertere Systeme im Hintergrund (z. B. bei der Aufgabenverteilung oder Kommunikation) wären hilfreich.
Personelle Stabilität in der Produktion: Genug Personal einplanen, auch für Krankheits- oder Urlaubszeiten.
Teamzusammenhalt fördern: Kleinere regelmäßige Events oder gemeinsame Aktivitäten könnten das Wir-Gefühl im Team stärken und für ein positiveres Miteinander sorgen. Nicht nur zu Weihnachten oder beim Oktoberfest.
Work-Life-Balance
Es gab eine Art „Gleitzeit“ mit flexiblem Arbeitsbeginn zwischen 7 und 8 Uhr. Bei privaten Terminen oder spontanen Anliegen war es in der Regel möglich, kurzfristig frei zu bekommen
Karriere/Weiterbildung
Ich habe freiwillig angeboten, zusätzliche Aufgaben im Bereich Angebotserstellung zu übernehmen. Das wurde zwar gerne angenommen, aber leider nicht weiter gewürdigt oder gefördert.
Kollegenzusammenhalt
Der Umgangston war größtenteils kollegial und freundlich, mit den meisten konnte man offen reden und auch mal zusammen lachen oder scherzen. Allerdings gab es immer wieder Lästereien im Hintergrund, und private oder sensible Themen machten teils schneller die Runde, als einem lieb war. Hier wäre etwas mehr Rücksicht und Diskretion wünschenswert gewesen.
Vorgesetztenverhalten
Flache Hierarchie.
Der Vorgesetzte hatte immer ein offenes Ohr für Probleme, und man konnte gemeinsam Lösungen finden, die für beide Seiten in Ordnung waren.