Typisches Start-Up
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nette Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Habitus alter weißer Männer in jung.
Verbesserungsvorschläge
Halten, was man verspricht. Nicht erwarten, dass es Motivation gratis gibt. Verstehen, dass es Kollegen gibt, die von dem, was sie erwirtschaften, leben müssen. Von der Hoffnung auf irgendwann kann man sich nichts kaufen. Sich vor den Spiegel stellen: Gap zwischen Eigen- und Fremdbild. Das Vertrauen, was an Tag 1 flöten geht, weil vertragliche Regelungen - ohne jedes schlechte Gewissen - nicht eingehalten werden, ist nicht mehr zu reparieren.
Arbeitsatmosphäre
Bei Bürotagen alle in ihren Büros, Tür zu wegen Rückkoppelung. Verpflichtendes gemeinsames Mittagessen.
Kommunikation
Diskutiert wird viel, entscheiden tun (alleine) die Chefs. Ärgerlich und respektlos.
Kollegenzusammenhalt
Freundliche Atmosphäre unter den Kollegen. Schlechte Konditionen verbinden.
Work-Life-Balance
Zwang zu zwei Bürotagen die Woche. Bei weiterer Anfahrt eine Zumutung, da keinerlei Mehrwert. Aufgaben an sich wenig fordernd und daher kräftesparend.
Vorgesetztenverhalten
Theoretisch bemüht man sich um Wertschätzung. Praktisch macht man, was man will.
Gleichberechtigung
Es werden bevorzugt Leute eingestellt, die stromlinienförmig-geschmeidig sind und nichts in Frage stellen. Bitte keine Widerworte.
Umgang mit älteren Kollegen
In Ordnung.
Arbeitsbedingungen
Gebrauchte Apple-Ausstattung. Büros angenehm und ruhig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Jährliche Spenden an soziale Einrichtungen
Gehalt/Benefits
Indiskutabel jedenfalls für Berufserfahrene. Keinerlei Extras, unattraktive Firmenwagenregelung, keine Goodies. Selbst das Willkommensessen am ersten Arbeitstag musste selber bezahlt werden.
Image
Von außen hip und lässig, kaum ist die Unterschrift trocken kommt die Ernüchterung. Vertragliche Regelungen werden nicht eingehalten, es gibt "Irrtümer" bei der Lohnabrechnung und es wird nachgetreten, sobald sich Gelegenheit ergibt.
Karriere/Weiterbildung
Theoretisch lebenslanges Lernen mit individueller Auswahl. Bei Widerworten gibt es stattdessen Persönlichkeitscoachings.