Blick nach vorne - alle an einem Strang ziehen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es werden Lösungen gefordert und auch ausgearbeitet
Reorgateam
Einführung der "Unternehmensführung" um Struktur zu schaffen und die alt gewachsenen Strukturen so zu ändern, dass wir zukünftig als moderenes Industrieunternehmen erfolgreich werden können.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Konsequenzen bei Fehlverhalten
Prozesse werden immer wieder verworfen
Nach wie vor Nasenfaktor bei der Bezahlung
Verbesserungsvorschläge
Die Ansätze der letzten Wochen sind sehr gut und sollten auch so weitergeführt werden.
Es muss allerdings wieder eine Motivation und ein "WIR"-Gefühl geschafft werden. Dies ist eine sehr große Herausforderung.
Gesetzte Prozesse einhalten und nicht wieder Ausnahmen generieren. Die Ausnahmen bringen uns in ein immer größeres Chaos...
Arbeitsatmosphäre
Im Großen und Ganzen kann ich mir keine bessere Atmosphäre auf der Arbeit vorstellen. Ich fühle mich wohl, in diesem Unternehmen
Image
leider sinkend in der Region - die Kunden warten nur darauf, dass Benninghoven wieder zuverlässig am Marktgeschehen teilnimmt.
Work-Life-Balance
Seit Monaten wird viel erwartet und da bleibt das Privatleben ab und an auf der Strecke. Was man früher in 12 Stunden geleistet hat, wird heute in 8/9 Stunden gepackt.
Karriere/Weiterbildung
Unterschiedlich - intern werden Stellen mittlerweile ausgeschrieben, aber oft sind die Stellen schon gedanklich mit einer Person besetzt und entsprechend liest sich auch die internen Ausschreibung. Weiterbildung wird momentan noch kleingeschrieben. Es werden aber interne Schulungen angeboten, die für Neueinsteiger sehr hilfreich sind.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist wie in vielen Kommentaren beschrieben sehr unterschiedlich. Nasenfaktor ist hier der richtige Ausdruck. Um das Mandat der IG Metall zur Tarifverhandlung zu erhalten, fehlen leider noch ca. 50% Mitglieder der IG Metall. Hier wird viel gemeckert, aber nur wenige setzen sich ein. Hier wird am Mitgliedsbeitrag und am Mut gespart. Die bevorstehende Eingruppierung wird uns hier wahrscheinlich nicht zufrieden stellen. Die Höhe des Entgeltes wird ohne Hilfe der IG-Metall alleinig von der Geschäftsführung bestimmt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltschutz - hier ist auf jeden Fall Handlungsbedarf! Wird immer wieder vorgebracht. Seit Monaten passiert hier nichts...
Kollegenzusammenhalt
Wir haben ein tolles Team und ansonsten bekomme ich von allen Kollegen die Informationen, die ich benötige, um laufende Projekte abwickeln zu können. Von Mobbin - wie ich es in einigen Beiträgen lesen konnte, habe ich bisher noch nichts bemerkt.
Einige Kollegen und Kolleginnen versuchen nach wie vor, das Schiff in ruhigere und sichere Gewässer zu führen. Andere haben leider schon resigniert oder sind zu bequem, sich mal wieder anzustrengen. Diese Mentalität bremst uns momentan leider stark ein. Eventull werden diese Kollegen unterbewusst nicht mehr so respektiert. Hier sollte sich jeder mal hinterfragen, ob er noch in die richtige Richtung läuft. Es bringt uns nicht weiter, über Probleme zu diskutieren - wir mussen sie lösen.
Umgang mit älteren Kollegen
Respektvoll - kommt hier allerdings auch wieder auf den individuellen Einzelfall an.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten im Allgemeinen kann ich hier leider nicht so gut bewerten. Sie sollten sich auch noch mal hinterfragen, wie sie sich als "Vorbild" verhalten und welche Wirkung sie somit auf die Mitarbeiter haben. Auch durch diese Weise könnte die Mitarbeitermotivation erheblich gesteigert werden. Mir ist nicht erkenntlich, dass sich unsere Vorgesetzten mit Personalplanung / Kapazitätsplanung / Personalentwicklung und überhaupt mit Personalführung auskennen. Es werden weder Ziele definiert, noch Missstände angesprochen.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen könnten nicht besser sein. Auch in der Produktion ist es im neuen Werk viel angenehmer als in Mülheim / Wittlich. Die Absaugeinrichtung der Produktion scheint teilweise noch etwas problematisch zu sein. Hier arbeitet aber meines Wissens nach der Arbeitsausschuss mit dem Arbeitssicherheitsbeauftragten dran.
Kommunikation
diese könnte um vieles einfacher sein. Einfach mal den Hörer in die Hand nehmen oder persönlich Projekte besprechen. So werden schon einige Schwierigkeiten aus der Welt geschafft.
Gleichberechtigung
Ich denke, dass es an einem selbst liegt, wie man behandelt wird. Man sollte sich auch als Frau nicht alles gefallen lassen und auch mal die Meinung sagen. Wiedereinteiger/innen haben keinerlei Probleme.
Interessante Aufgaben
Für mich sind die Aufgaben sehr interessant und auch anspruchsvoll. Leider entwickelt sich dieser Anspruch in der Produktion in eine andere Richtung. Hier werden die Aufgaben vereinfacht, was betriebswirtschaftlich auch Sinn macht. Wir können mit individualer Fertigung von jeder einzelnen Komponente leider keinen großartigen Gewinn machen.