chaotisch, frustierend, stagnierend
Gut am Arbeitgeber finde ich
mein Gehalt
manche Menschen die mir dort begegnet sind
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Am Ende auch nur eine Firma wie die meisten anderen.
Große Erwartungen, viele Enttäuschungen. Kurz: außen hui, innen pfui!
Und viele Unternehmen glauben in der Champions League mitzuspielen.
In Wahrheit reicht es nicht mal für die Bundesliga.
Gratis Obst schmeckt lausig, Eat & Meet Bereich könnte einer geschmacklosen Beispielausstellung eines namenhaften Einrichtungskonzerns nachempfunden sein.
Gewollt ist nicht gleich gekonnt.
Verbesserungsvorschläge
Vernünftige Einarbeitung ermöglichen, sich Zeit nehmen!
Faire Gehälter zahlen und keine Mitarbeiter benachteiligen, die schon länger dabei sind. Ohne diese Mitarbeiter wäre das Unternehmen nicht da wo es heute ist. Wertschätzung spiegelt sich vor allem auf der Gehaltsabrechnung wieder! Das gratis Obst, was es einmal pro Woche gibt, interessiert niemanden wenn das Gehalt nicht vernünftig ist. Mit Bananen und Trauben kann man jedenfalls keine Miete oder Rechnungen bezahlen, geschweige denn seine Freizeit ansprechend gestalten.
Räumlichkeiten umgestalten und anders nutzen, damit die Platzverhältnisse besser werden. Oder langfristig in ein anderes Gebäude ziehen, was man sich nicht mit anderen Firmen teilen muss. Ein Gebäude wo die Logistik nicht auf mehrere Räume in mehreren Etagen verteilt ist. Produktion und Logistik sollten normalerweise eng miteinander verbunden sein. Dann sind kürzere Transportwege und schnelles, effektives Handeln möglich.
Wer jedoch Bock auf Spaziergänge hat, ist hier genau richtig.
Vorgesetzte müssen geschult werden, damit sie wissen wie Teamwork und richtige Kommunikation funktioniert.
Aber das ist kein exklusives Berlin Heart Problem sondern ein generelles Problem: Es gibt einen Fachkräftemangel in Führungspostionen!
Zu oft werden in Unternehmen die Brandstifter zum Feuerwehrmann gemacht. Mit fatalen Folgen für die Belegschaft. Ein absoluter Klassiker!
Soziale Kompetenz, immer wieder der Knackpunkt schlechthin.
Redet miteinander, nehmt konstruktive Kritik an, informiert euch über das Geschehen in den Abteilungen, nehmt wirklich daran teil.
Menschen ernst nehmen und einfach mal in der Realität ankommen, die Probleme erkennen und angehen!
Das sind Basics!!!
Gier und Machtgeilheit bringen die Belegschaft jedenfalls nicht voran!
Selbstreflexion ist das Zauberwort!
Arbeitsatmosphäre
Viele Aufgabenbereiche mit teils komplexen Prozessen, kaum jemand aus der Abteilung ist vollständig eingearbeitet, daraus ergibt sich ein größtenteils stressiger Arbeitsalltag. Insbesondere dann, wenn jemand von den erfahrenen Mitarbeitern nicht anwesend ist. Chaos vorprogrammiert. Keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil...
Image
Wenn es hinter den Kulissen genauso toll wäre, wie man sich nach außen hin präsentiert... das wäre ja was.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten okay. Leider muss die Logistik länger besetzt sein um Versandaufträge noch am späten Nachmittag abwickeln zu können. Auch Situatiuonen, in denen jemand seinen Feierabend nicht pünktlich beginnen kann, weil spontan noch irgendetwas dringendes abgewickelt werden muss, sind leider nicht selten.
Gehalt/Benefits
Mein Gehalt war echt gut für die Position. Aber ich weiß dass es viele Angestellte gibt, die deutlich weniger verdient haben und dass, obwohl sie viel länger im Unternehmen sind. Dieses intransparente und unfaire Gehaltsgefüge sorgt verständlicherweise für Frust unter der Belegschaft. Vorgesetzte geben sich bei diesem Thema ahnungslos oder erzählen Märchen. Der Klassiker eben...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wasserhahn auf Toilette wird mit Sensor ausgelöst, läuft auch noch munter weiter wenn man den Raum schon lange verlassen hat.
Kollegenzusammenhalt
Durch Gruppenbildung schlecht, ältere Kollegen werden abgehängt. Unfaire Gehälter verstärken diesen Effekt. Typische Lästereien all inclusive, aber den Mut einfach mal offen mit Kollegen zu sprechen um ein Problem aus der Welt zu schaffen haben nur wenige.
Umgang mit älteren Kollegen
Mieserabel, das spiegelt sich vor allem im Gehalt wieder. Neue Mitarbeiter haben ein höheres Einstiegsgehalt als jemand der schon über 20 Jahre beschäftigt ist. Das sagt schon alles. Wertschätzung sieht anders aus.
Vorgesetztenverhalten
Beklagenswert! Es wird eine offene Gesprächs- und Feedbackkultur vorgegaukelt. Wenn dann aber Probleme wirklich angesprochen werden, wird nur zugehört aber nicht gehandelt. Frustrierte Kollegen werden kaum ernst genommen. Es wird sich lieber um sich selbst gekümmert. Hauptsache seine eigenen Schäfchen ins Trockene bringen.
Schwach, unglaubwürdig, sozial inkompetent.
Einarbeitung ungenügend... 6, setzen!!! Trotz mehrerer Gespräche und Feedback wurde dieses gravierende Problem nicht ernst genommen. Ich habe schon vieles gesehen und erlebt, aber noch nie so eine schlechte Einarbeitung.
In Zeiten wo es immer heißt: Wir brauchen gutes Personal, das sich einbringt und eigenverantwortlich handelt, selbstständig arbeiten kann, zuverlässig und loyal ist... umso unverständlicher warum man dann seine Mitarbeiter hängen lässt. Sehr schlecht für das Unternehmen...
Arbeitsbedingungen
Für die Logistik unter aller Sau! Das Gebäude ist gar nicht für eine sinnvoll funktionierende und effektive Logistik geeignet. Während in der oberen Etage dank Home Office Regelung häufig kaum besetzte oder sogar leere Büroräume zu sehen sind, weiß man in der Logistik gar nicht wohin mit den ganzen Sachen. Daraus resultiert, dass man sehr häufig irgendwas hin- und herräumen muss um irgendwo ranzukommen. Man stellt sich regelrecht zu. Der vorhandene Platz ist lächerlich gering. Ich habe es sogar schon erlebt, dass der Zugang zur Toilette versperrt war, weil etwas davor stand. Zwar nur temporär, aber das sagt doch schon alles über die schlechten Platzverhältnisse aus. Es kostet mehr Zeit und verursacht häufig schlechte Laune. Außerdem muss man nicht selten irgendwas suchen, weil es laut System zwar da sein soll, es aber von irgendwelchen Abteilungen entnommen wurde, was dann in der EDV nicht gut abgebildet ist. Enge Durchgänge und viele Türen erschweren den innerbetrieblichen Transport, manchmal stehen Geräte im Weg. Dann hilft nur irgendwie Platz machen damit es weitergeht. Alles auf Kosten von Zeit und Nerven. Das gehört leider zum Arbeitsalltag. Effizientes Arbeiten - Fehlanzeige
Kommunikation
Nur das nötigste, aber im Intranet werden hin und wieder Dinge gepostet, die völlig irrelevant sind. Da fragt man sich dann schon, was andere Mitarbeiter im Unternehmen den ganzen Tag so machen, wenn sie für so etwas Zeit haben. Relevante Infos erfährt man eher zwischen Tür und Angel oder über den Flurfunk. Meetings gibt es, aber die gestalten sich meist oberflächlich. Im stillen Kämmerlein wird deutlich mehr kommuniziert, davon haben aber nur wenige ausgewählte Personen etwas.
Womit wir wieder beim Thema Vorgesetztenverhalten und Kollegenzusammenhalt wären.
Interessante Aufgaben
Interessante Produkte und abwechslungsreiche Aufgaben, teilweise auch sehr komplex. Ohne gute Einarbeitung schwer zu schaffen. Und die Einarbeitung war ein Armutszeugnis.
