33 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
33 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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33 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vorab möchte ich betonen, dass das gesamte Einstellungsteam zu jedem Zeitpunkt respektvoll, wertschätzend und ausgesprochen freundlich agiert hat. Ich habe mich während des gesamten Bewerbungsprozesses jederzeit gut behandelt gefühlt. Die BSR hat mich als Arbeitgeber grundsätzlich überzeugt. Aus meiner Sicht besteht ein ehrliches Interesse daran, Mitarbeitende zu fördern und die Organisation zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.
Meine Kritik bezieht sich daher ausschließlich auf Teile des Interviewprozesses. Dieser wirkte auf mich teilweise noch etwas klassisch und wenig dialogorientiert. Ich hatte stellenweise den Eindruck, dass das Gespräch eher einer strukturierten Abfrage ähnelte als einem gegenseitigen Kennenlernen auf Augenhöhe.
Ich hätte mir zudem allgemein mehr Einblicke in den konkreten Arbeitsbereich, aktuelle Projekte und die Herausforderungen der betreuten Fachbereiche gewünscht. Informationen hierzu ergaben sich überwiegend erst auf meine Nachfragen.
Die Fragen waren aus meiner Sicht überwiegend auf einer sehr allgemeinen bzw. konzeptionellen Ebene angesiedelt und hatten demnach nur begrenzt einen direkten Bezug zu den konkreten Herausforderungen der ausgeschriebenen Position.
Ein Teil des Gesprächs bestand darin, das eigene Verständnis der HRBP-Rolle und ihrer Aufgaben zu erläutern. Da diese Funktion jedoch von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich ausgestaltet wird und auch die Abgrenzung der Verantwortungsbereiche bei der BSR für mich zunächst nicht vollständig erkennbar war, hätte ich es als hilfreicher empfunden, zunächst das Rollenverständnis der BSR sowie die konkreten Erwartungen an die Position kennenzulernen. Darauf aufbauend hätten praxisnahe Fragestellungen oder Fallbeispiele aus meiner Sicht eine bessere Grundlage geboten, um die Passung zwischen Bewerbenden und der ausgeschriebenen Position zu beurteilen.
Wie üblich unterliegen Auswahlverfahren im öffentlichen Dienst gewissen rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Insgesamt hätte ich mir jedoch etwas mehr Raum für einen Dialog auf Augenhöhe gewünscht.
Als kleine Anregung hätte eine persönliche telefonische Rückmeldung nach der zweiten Auswahlrunde den insgesamt sehr wertschätzenden Eindruck des Bewerbungsprozesses zusätzlich abgerundet.
Insgesamt handelt es sich hierbei um Kritik auf hohem Niveau. Das Interview war jederzeit professionell und angenehm, und insbesondere die Mitarbeitenden haben einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Ich würde mich jederzeit wieder bei der BSR bewerben und wünsche der BSR für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.
Vorab klarer kommunizieren, wenn es sich um ein 20 Min Turbo-Interview handelt.
Aufgrund des langsamen Einstellungsprozesses, verlieht man bestimmt einige Talente auf der Strecke. Der Prozess, die Termine, Reaktionszeiten etc. sollten verschlankt werden, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass man aktuell viele Bewerbungen erhält.
Im Teams Online Interview, welches mit einer Vorlaufzeit von ungefähr 2,5 Monaten terminiert und für 15 Minuten maximal angesetzt wurde, schalten alle Parteien, bis auf eine die Kameras ab. Für viele passt der Prozess vielleicht, aber ich finde es wertschätzender, wenn man sich in Interviews pauschal immer zeigt. Die Teilnehmer aus unterschiedlichsten Bereichen der Firma hatten auch unterschiedlich professionelle Bedingungen in diesem Meeting (siehe Videohintergründe aus dem Home Office, Position der Kamera zum Gesicht, Sichtbarkeit von privaten Einrichtungsgegenständen. Da hätte ich mir mehr erwartet, von Menschen, die diesen Prozess anscheinend irgendwann selbst einmal bestanden haben.
Vorschlag 1: Bewerber in die engere Wahl nehmen, welche vorher an der HWR oder anderweitig einen Leistungstest im Fach Mathe absolviert und bestanden haben.
Vorschlag 2: Statt ein Testhefter (Wie bis jetzt.) lieber zwei draus machen. Ein Hefter für Auszubildende und ein für dual Studierende. Dann könnte man bei dem Hefter für die dual Studierenden unter anderem auch das Fach Mathe der gymnasialen Oberstufe mit rein nehmen.
Ich habe mich deswegen für diese Vorschläge entschieden, weil ich Aufgrund des Alters meines Abiturs, während des Bewerbungsgespräches, eine indirekte Absage erhalten habe. Man hat es mir nicht mehr zugetraut, das Fach Mathe nach all der Zeit weder zu beherrschen noch durch vier Monate eigenständiges Üben wieder in die relevanten Themen rein zu kommen.
Auf einer Art kann ich diese Prozedur verstehen. Auf der anderen Art aber nicht, da es für ältere Bewerber einfach eine absolute Zeitverschwendung ist.
Auch, dass sie das Bewerbungsgespräch nicht vorher abgesagt haben, da in der Zwischenzeit alle Plätze bereits vergeben waren und sie schon für 2027 suchen! Der blanke Hohn!
Ändert einfach die Einstellungstests! Dann könnt ihr endlich mal die Spreu vom Weizen trennen. Die anderen Unternehmen, auch im öffentlichen Dienst, bekommen das doch auch hin?! Warum ihr nicht?
+ 2 Monate Rückmeldung ist nicht tragbar.
Transparente Kommunikation.
Das Bewerbungsgespräch war das Durchgehen eines vorgefertigten Fragenkatalogs. Aus Bewerbersicht kommt man sich da lediglich wie eine "Nummer" vor. Kein individueller Prozess bzw. Berücksichtigung von bereits gegebenen Antworten.
Die Rückmeldung zur Entscheidung hat über zwei Monate gedauert, ohne eine Zwischeninfo zu erhalten.
Ich habe mich bei der BSR beworben und wurde zum Fitnesstest eingeladen. Ich habe mich gründlich vorbereitet und den Test nach meinem Eindruck erfolgreich bestanden. Umso enttäuschender war die plötzliche Absage danach – ohne jede nachvollziehbare Erklärung.
Als Bewerber mit ausländischen Wurzeln hatte ich während des gesamten Prozesses leider das Gefühl, nicht wirklich eine faire Chance zu bekommen. Der Ablauf wirkt wenig transparent, und man fragt sich, warum Bewerber überhaupt eingeladen werden, wenn am Ende offenbar andere Faktoren eine Rolle spielen.
Schade, denn ich hatte gehofft, dass ein öffentliches Unternehmen wie die BSR offener und gerechter mit Bewerbungen umgeht. Der gesamte Prozess hat bei mir einen sehr bitteren Eindruck hinterlassen.
Für mich gehört zu einem wertschätzenden Bewerbungsprozess, dass man Bewerbenden – insbesondere wenn sie sich die Zeit genommen haben, persönlich vor Ort zu erscheinen, in meinem Fall mit einer Anreise von insgesamt zwei Stunden und verschobenen Terminen – zumindest telefonisch absagt. Stattdessen habe ich lediglich eine unpersönliche Standardabsage erhalten. Sehr schade – das wirft für mich die Frage auf, ob die BSR für mich als Arbeitgeber künftig überhaupt noch in Betracht kommt.
Beworben mit Gleichstellung. Lange Wartezeit. Die Bewerbung steht im online Status zunächst lange auf Eingang, dann prüfen und plötzliche Standardabsage.
Bewerbende verdienen eine transparente und regelmäßige Kommunikation über den Stand ihrer Bewerbung – nicht nur eine automatisierte E-Mail auf mehrfache Nachfrage mit der Bitte um Geduld, gefolgt von wochen- oder monatelanger Funkstille. Dieses veraltete Behördenverhalten ist frustrierend und absolut nicht mehr zeitgemäß, besonders in einer Zeit, in der Fachkräfte händeringend gesucht werden.
Noch enttäuschender ist es, wenn man nach drei Monaten Wartezeit lediglich eine unpersönliche Standard-Absage erhält. Wenn der Umgang mit Bewerbenden schon vor der eigentlichen Einstellung so wenig wertschätzend ist, fragt man sich, wie es im Arbeitsalltag weitergeht. Wertschätzung beginnt nicht erst mit dem ersten Arbeitstag, sondern bereits im Bewerbungsprozess!
So verdient kununu Geld.