Struktur und Führung noch immer in starren Hierarchien.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die starren Hierarchien.
Verbesserungsvorschläge
Wertschätzung und Förderung aller Mitarbeiter. Hinweise zu Mißständen ernst nehmen und echte Aufklärung betreiben. Zuhören, wenn Mitarbeiter Themen ansprechen und diese ernst nehmen und anpacken.
Arbeitsatmosphäre
Laut meiner Wahrnehmung herrscht eine Kultur der Angst, in der Mitarbeiter
sich nicht mehr trauen, Mißstände oder Fehler offen anzusprechen. Es erfolgt ein klassisches Denken in starren Hierarchien. Im Zweifel zählt das Wort eines Vorgesetzten mehr als das des Mitarbeiters. Die Einhaltung von Regulatorik wird kaum anerkannt und es geht primär um Abschlüsse und Kosteneinsparung.
Image
Laut meiner Meinung gibt sich das Unternehmen nach außen modern, offen und konform. Im Inneren gibt es aber diverse Baustellen.
Work-Life-Balance
Laut meiner Wahrnehmung ist dies eher im Betrieb in Johannisthal gegeben. In den Standorten ist die Anwesenheit stark an die Öffnungszeiten gekoppelt. Aufgrund der angespannten personellen Situation, wo über einen längeren Zeitraum mit einer Mindestbesetzung gefahren wird, ist hier kaum Spielraum vorhanden.
Karriere/Weiterbildung
Förderung von auslernenden Auszubildenden durch spezielle Programme, Förderung von Quereinsteigern
Gehalt/Benefits
Ist soweit angemessen. Für besondere Dienstjubiläen sollte wieder ein finanzieller Anreiz geschaffen werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Job Rad und Freistellung bei ärztlichen Vorsorgeterminen wird angeboten. Leider ist der Service der mobilen Grippeschutzimpfungen für die Standorte weggefallen.
Kollegenzusammenhalt
Ist abhängig von der Abteilung bzw. dem Standort. Oftmals kippt die Stimmung, wenn ein Mitarbeiter geht oder ein neuer Mitarbeiter bzw. Vorgesetzter kommt.
Umgang mit älteren Kollegen
Laut meiner Wahrnehmung wird langjährige Treue zum Unternehmen kaum wertgeschätzt. Der Fokus liegt gefühlt auf der Förderung von auslernenden Auszubildenden und Quereinsteigern. In den Standorten arbeiten meist mehr Quereinsteiger als "echte" Bankkaufleute. Bei den Quereinsteigern bleiben komplexe und komplizierte bankfachliche Themen auf der Strecke.
Vorgesetztenverhalten
Laut meiner Wahrnehmung werden Mitarbeiter, die gegenüber dem Vorgesetzten besonders loyal sind, bevorzugt. Mitarbeiter, die sich kritisch äußern und auf Mißstände hinweisen, werden ins Abseits gestellt. Mitarbeiter mit besonders guten Verkaufszahlen werden gelobt und belohnt, Mitarbeiter, die andere, unliebsame aber wertvolle Aufgaben übernehmen, finden wenig Beachtung.
Arbeitsbedingungen
In Johannisthal herrschen gute und moderne Arbeitsbedingungen. In den Standorten gibt es nicht flächendeckend höher verstellbare Schreibtische. Es gibt kostenlos Wasser und Kaffee für die Mitarbeiter. In Johannisthal gibt es einen mehrmals täglichen Reinigungsservice für den Wasserspender und die Kaffeemaschine, während die Mitarbeiter in den Standorten alles selbst reinigen müssen.
Kommunikation
In dem Unternehmen wird das "Du" gelebt und das vom Vorstand bis hin zum Auszubildenden. Der Vorstand bietet Skype
Konferenzen für aktuelle Informationen und dem Austausch zwischen Betrieb und Vertrieb an.
Kritische Mitarbeiter Beiträge sind jedoch nicht gerne gesehen und werden oftmals abgetan. Im eigenen Arbeitsbereich ist die Kommunikation auch immer vom Vorgesetzten abhängig. Aussagen zu Mißständen oder kritische Anmerkungen finden keinen Platz obwohl es hierfür das Medium die "Reflektion" gibt. Ein offener und ehrlicher Umgang mit Fehlern findet laut meiner Sicht nicht statt.
Gleichberechtigung
Mitarbeiter, die gegenüber dem Vorgesetzten Loyalität beweisen, werden gefühlt besser behandelt.
Interessante Aufgaben
Ist abhängig von dem eigenen Aufgabengebiet und der Förderung und Unterstützung durch den direkten Vorgesetzten.
In den Standorten werden Englisch Kurse angeboten.

