Vorsicht bei den Arbeitsverträgen und Arbeitszeiten geboten.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen bietet interessante und technisch anspruchsvolle Projekte in Österreich und Deutschland. Die Projekte selbst sind aus meiner Sicht eine der größten Stärken des Unternehmens und bieten gute Möglichkeiten, praktische Erfahrungen zu sammeln und an unterschiedlichen Aufgaben zu arbeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Beim Thema Arbeitsbedingungen und Vergütung sollte man sich vor der Vertragsunterzeichnung sehr genau informieren und sich die Regelungen zu Gehalt, Arbeitszeiten und Schichtarbeit schriftlich erklären lassen.
Der Arbeitsvertrag ist aus meiner Sicht sehr weit gefasst. Es wird teilweise nicht klar zwischen verschiedenen Tätigkeiten bzw. Positionen sowie zwischen Tag- und Nachtschichten unterschieden. Auch die Regelungen zur Vergütung von Wochenenden, Feiertagen und Nachtarbeit sollte man sich genau erklären lassen, da diese Zeiten aus meiner Erfahrung nicht automatisch zusätzlich vergütet werden.
Auch bei der Vergütung zwischen verschiedenen Standorten bzw. Beschäftigtengruppen habe ich Unterschiede wahrgenommen. Hier wünsche ich mir mehr Transparenz und eine nachvollziehbare Gehaltsstruktur.
Gehalt/Benefits
Besonders für Ingenieure sollte man das Gehaltsangebot genau prüfen. Wenn man beispielsweise mit einem Ingenieurabschluss in eine Position einsteigt, kann es vorkommen, dass Kollegen ohne Studium, aber mit 10–15 Jahren Berufserfahrung in einer vergleichbaren Position deutlich mehr verdienen. Das sollte bei der Gehaltsverhandlung berücksichtigt werden.
Vorgesetztenverhalten
Die Geschäftsführung gemeinsam mit der Personalabteilung versucht die Mitarbeitenden bei der Vergütung schlechterzustellen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist sehr schlecht. Man muss teilweise regelrecht um eine Antwort auf E-Mails bitten. Ständig gibt es neue Ausreden und man hat das Gefühl dass den Mitarbeitenden nicht vertraut wird.
Gleichberechtigung
Mitarbeitende aus Österreich werden teilweise deutlich besser bezahlt als andere Beschäftigte – selbst wenn sie nicht über die erforderliche Berufserfahrung oder ein entsprechendes Studium verfügen. Das führt zu einem starken Gefühl der Ungleichbehandlung und wirft Fragen hinsichtlich der Fairness und Transparenz der Vergütung auf.