25 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
BESTFALL bietet Werkstudenten spannende Aufgaben mit hoher Eigenverantwortung. Hier wird kein Kaffee gekocht, sondern man kann, wenn man Engagement zeigt, bereits als studentische Aushilfe Projektverantwortung übernehmen. Die Lernkurve geht hier steil nach oben. Die Projekte und Kunden sind dabei äußerst abwechslungsreich und interessant.
Mit der hohen Eigenverantwortung geht natürlich auch ein gewisser (Erfolgs)Druck einher. Man lernt mit Kritik der Vorgesetzten umzugehen, sollte dafür aber ein dickeres Fell mitbringen.
Das Team ist sehr sympathisch und hilfsbereit. Bei Fragen und Problemen kann man sich jederzeit an die Mitarbeiter wenden. Es herrscht ein großer Zusammenhalt.
- flexible Arbeitszeiten für Werkstundenten
- gündliche Einführung in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- spannende und interessante Kunden und Projekte
- Fähigkeiten der Mitarbeiter werden gefördert und weiterentwickelt
Insgesamt fand ich die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm, vor allem auch durch die netten Kollegen. Natürlich kann es in der Agentur auch mal stressig werden und in einem Großraumbüro ist die Lautstärke nicht immer die geringste. Dennoch empfand ich die Arbeitstmosphäre als angenehm. Die Vorgesetzten geben regelmäßig positives Feedback und Verbesserungsvorschläge.
Die BESTFALL GmbH ist ein herausragender Arbeitgeber, wenn zum Thema Karriere und Weiterbildung kommt. Sowohl Praktikanten als auch Werkstudenten haben die Chance sich einzubringen und engagiert an Projekten teilzunehmen. Hier muss man keinen Kaffee kochen oder Kopien anfertigen. Sehr gut!
Sehr nettes bunt gemischtes Team. Die Kollegen waren stehts hilfsbereit und zuvorkommenden.
Die Kommunikation mit den Vorgesetzten hat immer gut funktioniert. Auch wenn es zu schwierigen Situationen kam, konnte man sich immer an die Geschäftsführung wenden und eine Lösung für das Problem finden.
Vor allem als Werkstudent waren meine Arbeitsbedingungen sehr gut. Die Terminierung meiner Arbeitszeit war sehr flexibel und meinem Stundenplan angepasst. Auch die Beantragung von Urlaub war nie ein Problem. Wie bereits erwähnt, ist meine einzige Anmerkung, dass die Lautstärke in Großraumbüros manchmal etwas lauter ist und die Arbeits- und Konzentrationsbedingungen deshalb nicht optimal sind.
Sowohl mit den Vorgesetzten als auch mit den Kollegen funktionierte die Kommunikation gut.
Als Werkstudent durfe ich sehr viele interessante und spannende Aufgaben übernehmen. Hierbei habe ich einen sehr guten Einblick in die Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bekommen.
Nettes Team, interessante Aufgaben.
Zu den Arbeitsumständen finden sich ja hier bereits umfangreiche Bewertungen, daher möchte ich darauf nicht weiter eingehen. Was das Fachliche betrifft: Als PR-Agentur hat Bestfall leider keinerlei Kompetenz im Bereich Neue Medien/Social Media. Online-PR beschränkt sich hier lediglich auf die Nutzung von Presseportalen. Für jemanden, der nur klassische PR-Arbeit bevorzugt und der dem immensen Druck gewachsen ist, ist es vielleicht in Ordnung. Für jemanden, der allerdings das ganze PR-Portfolio inklusive Social Media sucht, ist das vermutlich kein interessanter Arbeitgeber.
Für eine Agentur halten sich die Arbeitszeiten tatsächlich im Rahmen. Die in den anderen Posts genannten regelmäßig abzuleistenden 10-12 Stunden erlebe ich definitiv nicht . Das habe ich etwa einmal im Jahr. Wenn ich Erzählungen aus dem Bekanntenkreis glauben darf sieht es in anderen Agenturen ganz anders aus.
Der Kollegenzusammenhalt schwankt natürlich mit dem Team. Da hatte ich in der Agentur schon extrem gut bis mittelmäßige Zeiten. Dass wir uns auch privat treffen spricht für sich.
Die Räume sind zwar an der Kapazitätsgrenze, aber durchaus angenehm. Ergonomische Tastaturen, Mäuse und Schreibtischstühle vorhanden.
Rücksprachen sind jederzeit möglich - bei Problemen gibt es Unterstützung im Team und von Vorgesetzten.
Die Kunden und Aufgaben sind spannend und abwechslungsreich. Mein Gestaltungsspielraum ist groß.
Gute Netzwerkmöglichkeiten bei Veranstaltungen und Terminen
Vorgesetztenverhalten ist unmöglich. Die Kommunikation für Kunden zum Thema Work-Life-Balance, Vereinbarkeit von Beruf & Familie, Zeitmanagement, usw wirkt in Anbetracht der Umstände in der Agentur wie blanker Hohn. Das Privatleben leidet massiv unter der meist unmenschlichen Arbeitsbelastung. Der Mitarbeiter wird nicht als wertvolle, qualifizierte Kraft betrachtet (egal, wie viel er leistet und wie gut er ist) sondern bekommt immer wieder vor Augen gehalten, dass er austauschbar ist. Die Mitarbeiter werden gerne auch mal gegeneinander aufgestachelt. Eine "gleiche" Bezahlung bei gleicher Qualifikation oder gar besserer Leistungen findet man nicht. Alles in allem war die Arbeit in der Firma eine große seelische wie körperliche Belastung. Freundschaften haben gelitten, Partnerschaften wären fast daran gescheitert.
Gesamtes Führungskonzept überdenken. Gewinne bzw. Ausgleiche nicht auf den unbezahlten Überstunden der Mitarbeiter austragen. Selbst Leben, was für Kunden in der Pressearbeit gepredigt wird.
permanentes Fluchen+Schreien, massiver Druck + Schuldzuweisungen von Führungsseite; Arbeitnehmer muss täglich das Unmögliche möglich machen (mit hohem Stundenaufwand, der dann den Kunden in der Endabrechnung gerne mal "geschenkt" wird), totale Frustration auf Arbeitnehmerseite, es wird permanent davon gesprochen, den Job zu wechseln
Bröckelt zunehmend, unter anderem wohl weil sich immer mehr der zahlreichen Ex-Mitarbeiter zu Wort melden und die Personal-Praktiken bekannt werden. Aber auch das Verhalten der Führungsspitze auf Veranstaltungen und im Umgang mit so manchem Kunden trägt sicherlich enorm dazu bei, dass die Agentur nicht mehr den Ruf hat, den sie vor Jahren bei der "Ausgründung" hatte.
Freizeit ist Luxus. Über bemängelte Work-Life-Balance aufgrund des völlig unrealitischen Arbeitsaufkommens wird sich auf Führungsebene höchstens lustig gemacht. In der Regel bekommt man zu hören, dass man selbst dran schuld ist: Die von einer Person zu leistenden 300 - 400 Rahmenvertragsstunden (im Monat!!!) könne man durchaus "schneller" und "sauberer" ableisten. Gruppenzwang: Geht man tatsächlich zur vertraglich geregelten Uhrzeit, gibt´s aggressive Blicke und öfters auch (hinter dem Rücken) bissige Kommentare. In den inneren Kreis wird nur aufgenommen, wer bereit ist, immer 150% zu geben und damit auch seine Abende zu verbringen. Ändert aber nichts daran, wie man auf Führungsebene wahrgenommen wird. Der oft postulierte Spruch "Leistung muss sich lohnen" wird nicht gelebt - nicht nur beim Gehalt, sondern viel zu oft auch bei der Wertschätzung.
Wenn man sich selbst was sucht und lange bittet, kann man sich maaal weiterbilden ... prinzipiell fehlt aber sowieso die Zeit dazu und bei dem Arbeitsaufkommen und der Einschränkung des Privatlebens natürlich auch die Lust.
Die Löhne entsprechen keineswegs der häufig sehr hohen Verantwortung und stehen eigentlich nicht in Relation zur zu leistenden Arbeit. Sozialleistungen werden gar keine angeboten. Großzügig wird dagegen auf Führungsebene von der "absolut freiwilligen" Schenkung eines Urlaubstages bei Umzug gesprochen ... Gehalt kam immer pünktlich, liegt aber am untersten Rand der Branchennorm bei fast unmenschlicher Arbeitsbelastung nicht nur zu Spitzenzeiten. Dass das Verhältnis hier nicht stimmt, zeigt auch der immer wieder auftretende, massive Mitarbeiterwechsel.
Mülltrennung ja, Sozialbewusstsein manchmal - aber eher selten und eher dann, wenn es mal um die niedliche Praktikantin geht.
Werden keine eingestellt.
Mangelhaftes Verhalten auf Führungsebene. Respektlos den Mitarbeitern gegenüber.
kleine Räume, alles vollgestopft mit Ordnern, aber immerhin Ergo-Tastaturen für die, die es dringend brauchen und für den Großteil gute Bürostühle (braucht man auch bei 10-12 Stunden täglicher Schreibtischarbeit), im Sommer unerträglich heiß, Pflanzen nur, wenn man sie selbst mitbringt, Schreibtischlampe muss man auch selbst kaufen oder mit dem Neonlicht vorlieb nehmen.
intern praktisch nicht vorhanden
Kann man sehen wie man will: 2 von 3 auf Leitungsebene sind Männer, die ihre Macht genießen und das auch gerne zeigen.
Interessante Aufgaben und gute Netzwerkmöglichkeiten - aber das ist es nicht wert!
das spannende Kundenspektrum, die abwechslungsreiche Arbeit, folgende Stärken eignet man sich an oder man ertrinkt in der Arbeitsflut: Multitasking-Fähigkeit, Stressausblendung, schnelle Abfertigung von Jobs, freundlich bleiben, auch wenn es brennt, die Ruhe im Sturm zu bewahren, man wird zu einem Autodidakten - unterm Strich ein gutes Training für spätere Jobs, wenn es nicht so an die Nerven gehen würde
man kommt an seine menschlichen und nervlichen Grenzen, schlechte Behandlung gehört zur Tagesordnung, die eigene Psyche verändert sich, man hat keine Geduld mehr mit Menschen, erklärt ungerne, weil man keine Zeit mehr hat, man fühlt sich ständig "gehetzt" - auch im Privatleben, das übrigens stark unter der Arbeit leiden muss, die schlechte Behandlung und die nicht gute Bezahlung werden einen frühzeitig dazu bringen, an Kündigung zu denken. Es ist ein guter Nährboden für nervliche Zusammenbrüche, die einen vielleicht dazu bringen, erst einmal lange keine Arbeitstätigkeit aufnehmen zu wollen. Daher stellt sich die Frage, ob man sich das überhaupt antuen möchte.
Die Arbeitsatmosphäre macht auf Dauer krank, egal wie stressresistent man auch sein mag. Der beste Nährboden für ein Burn-out-Syndrom. Zuviel Arbeit, keine Wertschätzung, wechselhafte Launen, dadurch keine Gewissheit, agressive Grundstimmung, schlechte Kommunikation, man wird "alleingelassen", Druckaufbau bis ins Unerträgliche.
Durch die namenhaften Kunden hat das Unternehmen einen guten Ruf erlangt.
Es wird als normal angesehen, dass man unbezahlte Überstunden macht. Geht man regelmäßig zum offiziellen Arbeitsschluss nach Hause, wird einem unterstellt, man habe zu wenig zu tun. Wenn man nicht aufpasst und konsequent darauf achtet, dann wird man stark ausgebeutet. Was den Urlaub betrifft, sollte der nicht zu lang gehen. Zwei Wochen am Stück sind bereits Luxus bzw. eine Ausnahme.
Keine Weiterbildungen, da keine Zeit und zu teuer - man hat sich alles selbst beizubringen. "Aufsteigen" geht schnell, wenn man keine oder geringe Forderungen stellt und wenn es für die Agentur förderlich ist. Bedeutet jedoch auch: Wesentlich mehr Arbeit und Verantwortung für gleiches oder kaum mehr Gehalt.
Gehalt ok, aber in der Branche nicht als "gut" einzustufen. Das Gehalt-Leistungs-Verhältnis ist wiederum als sehr schlecht zu bewerten.
Mülltrennung teilweise vorhanden. Sozialbewusstsein? Unbekannt.
Die Kollegen sind top, jedoch hat man kaum Zeit, sich auszutauschen. Oft muss man auch auf seine Pause verzichten, um die Arbeit einigermaßen stemmen zu können. Um einen guten Kollegenzusammenhalt aufzubauen bzw. für Austausch, der inspirierend auf die Arbeit wirkt, und gegenseitige Unterstützung ist überhaupt keine Zeit. Teamarbeit? Fehlanzeige. Es geht nur darum, in der Flut der Arbeit nicht zu ertrinken - jeder für sich.
Kollegen über 45?
Unrealistisches Arbeitsaufkommen; kaum oder keine Briefings; schlecht gesetzte Prioritäten - am besten ist schon alles sofort fertig; streng hierarchisch, auch wenn anfangs anders kommuniziert; stets wird Druck erzeugt, auch in ruhigeren Zeiten; durch frühere Konflikte mit Arbeitnehmern herrscht eine stark misstrauische Atmosphäre; Machtkämpfe werden offen und lautstark ausgetragen; cholerische und unfreundliche Grundhaltung wird als "normal" angesehen, die man zu ertragen hat, andernfalls sei man für den Job nicht geeignet; eine starke Realitätsverzerrung, die in diesem kleinen Universum herrscht
Veraltete Technik und Software, Büroräume sind teils zu schmal, teils zu überfüllt.
Kommunikation findet in den Bereichen, in denen es notwendig ist, nicht bzw. nicht ausreichend statt. Briefings werden oft einfach ausgespart, möchte man Fragen klären, wird man unzureichend abgefertigt.
Die Leistung zählt und die Aufopferungsbereitschaft für die Agentur.
Das Kundenspektrum ist spannend, daher hält man es vielleicht etwas länger aus. Abwechslungsreich ist die Arbeit auch. Sie würde auch Spaß machen, wenn der Druck nicht wäre, der großteils nicht von den Projekten heraus entsteht, sondern aufgrund der hausinternen Politik: Die viele Arbeit auf wenige zu verteilen, und das auch nicht immer gerecht.
Man lernt unglaublich viel und vorallem selbstständig zu arbeiten. Man ist nicht nur ein Zahnrad was funktionieren soll und leicht ersetzbar ist. Man bewegt in dem Unternehmen schon etwas mit und hat das Gefühl dabei zu sein.
Bei einem längeren Arbeitsweg einen zuschuss für Fahrtkosten anbieten.
Die Kollegen nehmen einen sehr ernst, je mehr Zeit vergeht umso stärker. Durchaus wird man auch selber mal um Rat gefragt, daher fühlt man sich schon fast ausgelernt ;). Gemeinsame Feiern gibt es.
Die Gehälter sind IMMER pünktlich auf dem Konto und ein gutes Weihnachtsgeld gibt es auch.
Durch viele Projekte und ein hohes Arbeitsaufkommen (Agenturüblich) bleibt nicht immer die optimale Zeit für Fragen, aber grundsätzlich wird jede Frage fachlich und zufriedenstellend beantwortet. Persönlich sind die Leute allesamt top!
Am Anfang bekommt man viele neue Dinge zu Gesicht und ein breites Spektrum an Aufgaben präsentiert, hat man sich nach einer Zeit eingearbeitet macht es wirklich Spaß selbstständig zu agieren und auch größere Aufgaben anvertraut zu bekommen. Die Situation: "Ich gehe gerne zur Arbeit" ist durchaus gegeben.
Die Ausstattung des Unternehmens ist gut. Die Zeit zum lernen muss man sich einteilen und auch konsequent nutzen da man sehr viel zu tun bekommt. Aber es ist durchaus für jeden zu bewältigen der sich anstrengt.
Man lernt sehr viel neues dazu und kann die Kenntnisse die man in der Berufsschule erwirbt auch bei der Arbeit anwenden.
Die Kollegen sind sehr nett und verstehen was von Ihrem Handwerk.
Im Vergleich zu Erzählungen meiner Mitschüler in der Berufsschule waren meine Aufgaben in der Ausbildung eigenverantwortlich und selbstständig. Lerneffekt hoch. Hilfe und Unterstützung war von allen Kollegen und Vorgesetzten aber immer parat. Agenturarbeit ist für gewöhnlich nicht mit 40 Std./Woche erledigt. Es ist aber auch nicht übertrieben und Arbeitseinsatz wird belohnt. Konnte viele interessante Kontakte knüpfen. Obwohl ich nach der Ausbildung eine Vollzeit begann, wurde mir für die Zwischenzeit ein Arbeitsvertrag als Übergang angeboten, den ich selbstverständlich angenommen habe.
Bis auf die in allen Firmen üblichen Kleinigkeiten, nichts erwähnenswertes.
EDV-Ausstattung verbessern!
Bedingt durch die ein oder andere für Agenturen übliche Stresssituationen aufgrund des branchenüblichen hohen Arbeitsaufkommens (spricht für die Agentur) konnte es auch mal rauher werden. Allerdings nie lange und es war keiner nachtragend, insofern war das Betriebsklima in der Summe gut, der Umgang hauptsächlich freundlich bis freundschaftlich. Mit einigen Kollegen sind auch außerbetrieblich Freundschaften entstanden. Freitägliches Feierabendbier eingeschlossen. :-)
Bin heute Vollzeitstudent. Aufgrund der Ausbildung konnte ich ohne Probleme einen Studentenjob bei einem der Agenturkunden ergattern.
agenturüblich: Viel, aber für Agenturen nicht übermäßig viel Arbeit. Leistungsabhängige Boni gab es auch.
agenturüblich: Nicht fürstlich, aber auch keine Hungerlohn.
Ich absolvierte meine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann bei BESTFALL. Im Vergleich zu vielen Erzählungen von Kollegen aus der Berufsschule war meine Arbeit absolut abwechslungsreich. Das große Plus: Ich war in meiner Arbeit jederzeit selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass mich ständig jemand überwachte. Ich konnte mich aber jederzeit an die Kollegen und Vorgesetzten wenden. Der Lerneffekt war überdurchschnittlich hoch.
Nicht jeder Tag war ein Freudenfest (Willkommen im echten Leben), insgesamt hatte ich aber viel Spaß an der Arbeit.
Schon nach relativ kurzer Zeit war ich als Projektleiter Events tätig. Durfte auch eigene Projekte und Kunden betreuen. Planung, Durchführung und kaufmännische Abwicklung von Einzelveranstaltungen und Kongressen. Außerdem waren Teil meiner Tätigkeit: Akquise sowie das Erstellen von Ausschreibungen. Einblicke in die PR-Arbeit inklusive.
Viele interessante Kunden, besonders aus dem Bereich öffentlicher Dienst, Finanzbranche und Medien. Auch außerhalb von RLP. Mehr Abwechslung geht nicht.
In den ersten Monaten wurde zunächst einmal erwartet, dass ich mich beweise (finde ich absolut angemessen). Schnell wurden mir mehr und mehr eigenverantwortliche Aufgaben sowie direkter Kundenkontakt übertragen. Kritik wurde genauso oft geübt, wie Lob verteilt wurde. Mein Selbstvertrauen ist aufgrund der erfolgreichen Projektarbeit schnell gewachsen.
Es gibt leider nicht Vieles, was hier gut ist. Wenn es etwas gäbe, das erwähnenswert ist, so ist es die Tatsache, dass der Kundenstamm und die Aufgaben interessant sind. Zwangsläufig lernt man schnell und in kürzester Zeit viel dazu (dies muss man sich allerdings selbst erarbeiten).
Das Arbeitspensum ist nicht zu schaffen, da man immer mehr Aufgaben bekommt, als man bewältigen kann. Unbezahlte Überstunden, Arbeiten am Wochenende, ständige Erreichbarkeit auf privaten Mobiltelefonen, auch während des Urlaubs werden stillschweigend vorausgesetzt. Ein Teamzusammenhalt ist nicht gegeben, da die Fluktuation sehr hoch ist. Das Betriebsklima lässt sehr zu wünschen übrig, da alle Arbeitskollegen ständig über das normale (und damit gesunde) Arbeitspensum hinaus arbeiten. Jeder ist hier sich selbst der Nächste, arbeitet unter extremem Zeitdruck vor sich hin und versucht, das Schlimmste abzuwenden. Als neuer Mitarbeiter wird man nicht eingearbeitet. Fragen werden sich verbeten. Fehler dürfen nicht gemacht werden. Die Führungskräfte verhalten sich unsouverän. Kritik wird nicht konstruktiv, sondern aus einer subjektiven Prespektive geübt. Hier liegt einfach alles im Argen.
Urlaub wird ungern genehmigt. Alles, was über zwei Wochen hinausgeht, ist beinahe unmöglich. Während des Urlaubs muss die Erreichbarkeit jederzeit sichergestellt sein, ggf. sogar Mails von Kunden beantwortet werden.
Hier werden keine Weiterbildungsmöglichkeiten geboten.
Wer schnell das PR-Handwerkszeug lernen will, hat hier gute Chancen dafür. Allerdings nicht, weil es ihm beigebracht wird, sondern weil er notgedrungen schnell auf eigenen Füßen stehen muss. Nirgendwo sonst erarbeitet man sich also so schnell so viele Kompetenzen, die man im späteren Berufsleben sicherlich gebrauchen kann.
Dafür, dass es sich um eine PR-Agentur handelt, findet interne Kommunikation so gut wie nicht statt. Das ist schwierig, insbesondere weil sich gerade durch den Austausch in einem solchen Bereich Synergieeffekte ergeben könnten. Stattdessen versucht jeder, den immensen Arbeitsberg abzuarbeiten - was nicht funktionieren kann, weder in der regulären Arbeitszeit, die vertraglich vereinbart ist, noch in den Überstunden, die stillschweigend von jedem einzelnen Mitarbeiter erwartet werden. Wer zur unbezahlten Mehrarbeit ohne Freizeitausgleich nicht bereit ist, hat schon verloren. Dazu kommt ein authoritärer Führungsstil, der das Arbeiten hier nicht gerade angenehm macht. Mitdenken und Teamarbeit sind hier nicht nicht wirklich gefragt. Unter all dem leidet natürlich auch das Betriebsklima - jeder gegen jeden ist hier in vielen Fällen an der Tagesordnung. Teamgedanke - Fehlanzeige. Und das alles bei einer Bezahlung, die unter dem Branchendurchschnitt liegt. Die hohe Fluktuation der Mitarbeiter spricht auch für sich.
So verdient kununu Geld.