2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kanzlei ist fachlich sehr kompetent und liegt an einem zentralen Platz mit guter Verkehrsanbindung. Die Räumlichkeiten sind auch sehr schön und es gab wöchentlich frisches Obst. Man kriegt im Sommer einen kleinen Zuschuss als "Erholungsbeihilfe" und es gibt Weihnachtsgeld/Inflationsausgleich. Leider mehr/weniger, früher/später je nachdem wie "motiviert" man ist. Man kriegt auch eine steuerfreie Zulage in Form einer "Sodexo-Karte" mit der man in ausgewählten Läden/Ketten einkaufen kann (ca. 50€/Monat)
Die mit der Ausbildung beauftragten Person war, meiner Wahrnehmung nach, häufig überlastet und angespannt. Ich hatte leider auch oft das Gefühl, das Frustventil für sie zu sein. Es gab auch einige Aussagen und Aktionen, die ich sehr fragwürdig fand. Zum einen, dass ich "Minusstunden" aufarbeiten sollte, die durch verkürzte Bürozeiten während der Weihnachtszeit entstanden sind. Ungeachtet des Umstandes, dass es sich um nicht-branchenübliche angeordnete Minderarbeit gehandelt hat, kann man als Azubi nach dem BBiG streng genommen gar keine Minusstunden aufbauen. Als skurril empfand ich auch einen Umstand gegen Ende meiner Ausbildung. Es war üblich unter den Kollegen Geld zu sammeln und sich gegenseitig etwas zum Geburtstag zu schenken, was durch meinen Ausbilder organisiert wurde. Ich habe normalerweise immer einen 60€ Gutschein für Amazon bekommen. Zu meinem letzten Geburtstag, Mitte September wohlgemerkt, erhielt ich einen 30€ Gutschein für eine Eisdiele... Ich möchte nicht undankbar gegenüber der Geste wirken, aber der Person war bewusst, dass gerade mein letzter Sommer in dieser Stadt zu Ende ging und ich im Anschluss ~400 km weit wegziehen würde, ich habe im Dezember Abschlussprüfung geschrieben. Also...bin ich zu der Eisdiele gegangen und habe von der netten Mitarbeiterin den Gutscheinwert aus Kulanz ausgezahlt bekommen. Im Nachhinein erfuhr ich, dass zu meinem letzten Geburtstag gar kein Geld eingesammelt wurde. Es war also scheinbar genug Anstand vorhanden, nicht auch noch das Geld der Kollegen für sowas zu missbrauchen. Die Liste ist lang...aber das hier, soll kein Roman werden.
Schlussendlich hat diese Person mich tatsächlich fast dazu gebracht, den Beruf an den Nagel zu hängen. Ich kann nur von Glück sprechen, an meinen jetzigen Arbeitgeber geraten zu sein, der meine Stärken erkennt, diese ausbauen und fördern will. So stehen in den nächsten zwei Jahren einige Fortbildungen für mich an, wie z.B. die zum Rechtsfachwirt und TÜV-Auditor für QM & DS.
Ich will betonen, dass es nichts persönliches ist, das mich zu dieser Bewertung bewegt, ich hege gegenüber meinem Ausbilder keinen Groll. Meine Ausbildung ist jetzt auch schon seit über sechs Monaten abgeschlossen und ich habe mir lange überlegt, ob ich diesen Eintrag verfasse. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass manches nicht ungesagt bleiben sollte. Welchen Wert auch immer, es für wen auch immer haben mag.
Zunächst sollte eine angemessene Ausbildungsvergütung gezahlt und die tatsächliche Arbeitszeit, nicht Schulzeit, nach dem Mindestlohn vergütet werden. Auch die Arbeitsbedingungen sollten an einen modernen Arbeitsmarkt angepasst werden, HomeOffice war meinem Empfinden nach ein eher unbeliebtes Thema. Des Weiteren fand ich die verwendete Arbeits-Software einfach nur mangelhaft. Langsam, mangelnde Funktionalität und von Störungen geplagt. Es schien mir, als wäre das der allgemeine Konsens. Abschließend kann ich auch nur die Empfehlung aussprechen, jemand anderes mit der Ausbildung zu beauftragen, unabhängig von meiner subjektive Meinung über die charakterliche Eignung dieser Person.
Nette Kollegen machten das Arbeiten alles in allem ganz angenehm. Leider gaben die schlechte Laune von Vorgesetzten und/oder häufige IT-Probleme Anlass dazu, selber oft schlecht gelaunt zu sein.
Kann ich nicht beurteilen.
Normale Arbeitszeiten
Die Ausbildungsvergütung ist nicht mehr zeitgerecht und die Ausbildung ist ohne externe finanzielle Unterstützung nicht möglich. Auch ist für mich fraglich, aufgrund welcher Argumentation einem Azubi weniger, als der Mindestlohn gezahlt wird. Aber das ist ein generelles Problem.
Die mit der Ausbildung beauftragten Person ist, meiner Meinung nach, charakterlich nicht für die Aufgabe geeignet.
Ich hatte alles in allem nette Kollegen.
Man kann als Azubi nicht die "Traumaufgaben" erwarten, aber eine Holztreppe mit einem chemischen Reiniger von Kleberesten zu befreien, hat mir der Ausbildung wirklich nichts zu tun...
Siehe "die Ausbilder"
Zukunftsorientiert und geht in sämtlichen Bereichen mit der Zeit. Engagiert sich für seine Mitarbeiter*innen sowohl bei beruflicher Weiterbildung, als auch in gesundheitlichen Aspekten etc.
Juwe-Award-Gewinner und modernes Auftreten.
Es wird, wenn planbar, viel Rücksicht auf persönliche Zeitbedürfnisse bei der Planung genommen, z.B. Elternteil, Urlaub etc.
Man wird gefordert und gefördert, um nicht einzurosten. Top.
Es wird stetig daran gearbeitet, dies zu verbessern. Es ist aber noch etwas Luft nach oben.
Wird auch durch regelmäßige Feedback-Gespräche unterstützt, um die kommunikative Nähe zwischen Arbeitnehmer*innen und Vorgesetzten zu halten.
Es wird nie langweilig. Man wird auch in nicht direkte berufliche Tätigkeiten eingebunden, wenn man dies möchte.