Ein Abschied ohne Frust - meine ehrliche Erfahrung als Ex-Mitarbeiter bei bevestor
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich war selbst mehrere Jahre bei bevestor tätig und kann die hier teilweise geäußerte, massive Kritik nicht nachvollziehen. Für mich wirkt diese Bewertung eher wie eine sehr persönliche Abrechnung und Enttäuschung als eine objektive Darstellung des Arbeitsalltags. Dies wird weder dem Unternehmen noch dem herausragendem Team gerecht.
Ich habe bevestor als modernes Corporate Start-Up mit echtem New-Work-Ansatz erlebt: flexible Arbeitsmodelle, viel Vertrauen in Eigenverantwortung (wenn man sich dieser annimmt), starke Teamkultur und spannende Aufgaben mit Gestaltungsspielraum. Führungskräfte waren immer ansprechbar, fachlicher Austausch ausdrücklich erwünscht, Innovation entstand im Team. Homeoffice wurde wirklich gelebt und der Kollegenzusammenhalt war stark.
Auch der immer wieder genannte Punkt „Fluktuation“ sollte differenziert betrachtet werden: Gerade im Start-Up Umfeld ist der Altersdurchschnitt häufig jünger und viele Mitarbeitende wechseln aus unterschiedlichen Gründen – neue Chancen, persönliche Entwicklung, Umzug oder schlicht der Wunsch nach Veränderung. Das pauschal allein auf die Führung zu schieben, greift aus meiner Sicht deutlich zu kurz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Natürlich hat jedes Unternehmen seine Vor- und Nachteile, und jeder nimmt seine persönliche Situation individuell wahr – aber der Versuch des hier gezeichneten Bildes entspricht nicht meiner Erfahrung und ist aus meiner Sicht kein repräsentativer Eindruck von bevestor.