Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.8.2026
Das Profil des Bezirk Oberbayern weist ein negatives Gesamtbild auf. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die Arbeitsatmosphäre: Fehlende offene Kommunikation, Desk-Sharing und Umstrukturierungen erzeugen nach Ansicht vieler ein Klima der Unsicherheit. Gleichzeitig berichten andere von respektvollem Miteinander und guten Kolleg:innen – die Erfahrungen variieren stark je nach Abteilung.
Das Vorgesetztenverhalten sowie der Kollegenzusammenhalt werden ebenfalls negativ bewertet. Führungskräfte gelten vielen als wenig transparent und hierarchisch, Karrierechancen hängen laut Bewertungen von persönlichen Kontakten ab. Der Zusammenhalt funktioniert innerhalb einzelner Teams besser als abteilungsübergreifend. Das Gehalt orientiert sich am TVöD, wird jedoch angesichts der hohen Verantwortung und der Lebenshaltungs...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre beim Bezirk Oberbayern wird in den Bewertungen kritisch gesehen. Besonders negativ fällt die Kommunikation auf: Einige Nutzer:innen berichten von einem Klima der Angst, in dem offene Meinungsäußerungen negativ ausgelegt werden und ein ausgeprägtes „Wir-gegen-sie"-Denken den Wissensaustausch erschwert. Desk-Sharing und Umstrukturierungsmaßnahmen belasten nach Ansicht einiger Mitarbeiter:innen die Konzentration, wenngleich die Möglichkeit zum Homeoffice als Ausweg genannt wird.
Positiver fällt das Bild beim kollegialen Miteinander aus: Mehrere Nutzer:innen loben respektvolle und hilfsbereite Kolleg:innen und berichten von echten Freundschaften im Arbeitsumfeld. Allerdings schränken einige dieser Stimmen selbst ein, dass dies nicht abteilungsübergreifend gilt. Die Bewertungen spiegeln damit ein gespaltenes Bild wider – während der Zusammenhalt unter Kolleg:innen punktuell sehr geschätzt wird, überwiegt die Unzufriedenheit mit Kommunikation und allgemeiner Arbeitsatmosphäre.
Die Kommunikation beim Bezirk Oberbayern wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Häufig bemängeln sie fehlende Transparenz bei Entscheidungen und Prozessen, wobei wichtige Informationen oft nicht weitergegeben werden. Besonders bei Umstrukturierungen soll die Behörde Schwierigkeiten haben, die Mitarbeiter:innen rechtzeitig und konsistent zu informieren. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als verspätet, von persönlichen Kontakten abhängig und geprägt von vollendeten Tatsachen.
Darüber hinaus äußern einige Nutzer:innen, dass Vorgesetzte bestimmte Mitarbeiter:innen bevorzugen und abweichende Meinungen zu Nachteilen führen können, da Kritik kaum Akzeptanz findet. Wenige Bewertungen sehen noch Verbesserungspotenzial, ohne grundlegende Mängel zu benennen, doch der Großteil der Rückmeldungen zeichnet das Bild einer Kommunikationskultur, die aus Sicht der Belegschaft deutlich ausbaufähig ist.
Der Kollegenzusammenhalt beim Bezirk Oberbayern wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Einige berichten von fehlendem Teamgeist, einem Klima des Misstrauens und mangelnder abteilungsübergreifender Zusammenarbeit. Zudem beschreiben einige Bewertungen, dass Neid die Zusammenarbeit belastet und Kolleg:innen sich wenig gegenseitig unterstützen.
Dem stehen jedoch auch positive Einschätzungen gegenüber. Einige Nutzer:innen erleben innerhalb ihrer eigenen Abteilung ein gutes Miteinander, beschreiben ihr Team als hilfsbereit, motiviert und zusammenhaltend. Diese positiven Erfahrungen scheinen aber eher auf einzelne Teams beschränkt zu sein, während der Zusammenhalt auf breiterer Ebene kritischer gesehen wird.
Das Vorgesetztenverhalten beim Bezirk Oberbayern wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Viele Bewertungen bemängeln fehlende Führungskompetenzen: Vorgesetzte werden als hierarchisch, eigennützig und wenig unterstützend wahrgenommen. Einige Nutzer:innen berichten von unprofessionellem Verhalten sowie undurchsichtigen Entscheidungen, die mehr Verwirrung als Klarheit schaffen. Auch mangelnde Einarbeitung und ausweichende Kommunikation werden kritisiert. Zudem empfinden manche Mitarbeiter:innen die engen Verflechtungen zwischen Führungsebenen als problematisch, da diese auch bei schwachen Leistungen Rückhalt sichern. Bessere Unterstützung sowie eine transparentere Weitergabe von Entscheidungen werden gewünscht. Dem gegenüber stehen wenige positive Stimmen, die einzelne Vorgesetzte als kompetent und fördernd hervorheben. Diese Einschätzungen bilden jedoch eine Minderheit und ändern nichts am insgesamt negativen Bild, das die Mehrheit der Nutzer:innen vom Führungsverhalten beim Bezirk Oberbayern zeichnet.
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