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kununu Prüfprozess
26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kantine ist ausgezeichnet.
Die Arbeitsatmosphäre ist unglaublich toxisch und die Kommunikation faktisch nicht existent. Man wird nicht anständig eingelernt, Beschwerden erfährt man grundsätzlich nie direkt sondern immer nur über den Flurfunk, auf Versuche, das Gespräch zu suchen wird nicht eingegangen oder man wird als "schwierig" diffamiert, die Haltung mancher Kolleg*innen gegenüber den Klient*innen ist untragbar, wird aber vom Arbeitgeber nicht problematisiert.
Für ein wertschätzenderes und respektvolleres Arbeitsklima sorgen, anstatt viel Geld in PR-Maßnahmen und ähnliches zu stecken. Gewissen Führungskräften täten ein paar Maßnahmen zu zwischenmenschlichem Umgang gut. Weniger Leute für Sozialleistungen verantwortlich machen, die glauben, dass die Empfänger*innen minderwertige Menschen sind.
Unangenehm.
Es wird viel Wert auf Image gelegt, aber wohl um die wahren zustände zu verschleiern. Schlechter Ruf der Behörde ist völlig angemessen, die Art wie teilweise über die Klient*innen gesprochen und gedacht wird ist absolut erschreckend.
Grundsätzlich möglich, muss man sich jedoch nachdrücklich verschaffen und mit dem entsprechenden Gerede klarkommen.
Karriere macht, wer nach unten treten und nach oben buckeln kann.
Es gibt einige wenige absolute Goldstücke, der Rest ist
Grauenhaft. Teilweise unerträgliche Machtmenschen, fachlich wie menschlich ungeeignet, oder im schlimmsten Fall beides. Ich hatte den Eindruck, es werden diejenigen befördert, die persönliche Sympathien haben, nicht diejenigen, die am besten geeignet für die Rolle wären.
Ich bin sicher, dass noch nie jemand da drin dieses Wort gehört hat. Es ist unfassbar, wie lauter erwachsene Menschen nicht in der Lage sein können, konstruktiv über Probleme zu sprechen. Stattdessen Lästereien, Hinter-Dem-Rücken-Gerede, teilweise dreiste Lügen. Toxisch mit ganz großem T.
Tarifgehalt.
Frauen sind Mehrheit der Angstellten, Führungsrollen aber fast durchgängig mit Männern besetzt. Es wird nach außen hin viel Wert auf Inklusion und Vielfalt gelegt, in Wirklichkeit gibt es null Verständnis oder Unterstützung für Andersartigkeit oder persönliche Schwierigkeiten. Xenophobe und rassistische Äußerungen über Klient*innen sind an der Tagesordnung.
Gäbe es prinzipiell, sind aber wohl für diejenigen vorbehalten, die die Sympathien der Vorgesetzten haben, alle anderen dürfen den Rest machen.
Das Miteinander unter jüngeren Kolleginnen und Kollegen habe ich überwiegend als unterstützend, kollegial und menschlich angenehm erlebt. Auf dieser Ebene funktioniert Zusammenarbeit oft besser als die formale Organisation vermuten lässt.
Die Kantine ist qualitativ gut und trägt zumindest im Alltag zu kleinen positiven Momenten bei.
Positiv hervorheben möchte ich auch den Bezirkstagspräsidenten, der nach außen erkennbar bemüht ist, ein gutes Arbeitsklima zu fördern und moderne Werte zu vertreten. Mein Eindruck ist jedoch, dass die tatsächlichen Zustände auf Sachgebiets- und Führungsebene "unten" vermutlich nicht in vollem Umfang bekannt sind – auch bedingt durch die Doppelrolle als Landrat.
Kaum eigenständiges Arbeiten: Entscheidungen und Arbeitsergebnisse werden nach meiner Erfahrung regelmäßig bis ins Kleinste kontrolliert und nachgeprüft. Vertrauen in Fachlichkeit oder Verantwortung ist kaum spürbar.
Unzureichende Einarbeitung: Eine strukturierte, zeitgemäße Einführung findet praktisch nicht statt. Stattdessen wird häufig auf alte E-Mails oder Vorgehensweisen aus den frühen 2010er-Jahren verwiesen, ohne diese kritisch zu hinterfragen oder zu aktualisieren.
Wenig Lern- und Entwicklungskultur: Fragen, neue Ideen oder der Wunsch nach effizienteren Abläufen werden eher als Kritik oder Störung wahrgenommen denn als Beitrag zur Verbesserung.
Führungskultur problematisch: Der Führungsstil wird als stark hierarchisch, kontrollierend und wenig wertschätzend erlebt. Ambitionen zur Weiterentwicklung oder zum beruflichen Aufstieg werden nicht ernsthaft gefördert und teilweise sogar belächelt.
Arbeitsklima durch Misstrauen belastet: Besonders negativ wirkte sich aus, dass zeitweise schwerwiegende Vorwürfe im Raum standen, die sich später als unbegründet herausgestellt haben. Solche Situationen hinterlassen nachhaltig Unsicherheit und beschädigen das Vertrauensverhältnis.
Insgesamt entsteht der Eindruck einer Organisation, die Bewahrung und Kontrolle über Vertrauen, Verantwortung und moderne Führung stellt.
Einführung einer verbindlichen, strukturierten Einarbeitung mit aktuellen Standards, klaren Zuständigkeiten und realistischen Zeiträumen.
Mehr Vertrauen in Mitarbeitende durch echte Entscheidungsspielräume statt permanenter Detailkontrolle.
Führungskräfteentwicklung mit Fokus auf Wertschätzung, Kommunikation, Fehlerkultur und zeitgemäße Mitarbeiterführung.
Schaffung echter Entwicklungs- und Aufstiegsperspektiven, bei denen Engagement und Leistung ernst genommen werden.
Bessere Rückkopplung zwischen oberer Leitungsebene und operativem Bereich, damit Probleme „unten“ auch tatsächlich wahrgenommen werden.
Förderung einer offenen Feedback- und Lernkultur, in der Fragen und neue Ideen ausdrücklich erwünscht sind.
angespannt · misstrauensgeprägt · stark hierarchisch · wenig Fehlerkultur
nach außen modern · intern reformbedürftig · Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität
formal geregelt · grundsätzlich planbar · abhängig vom direkten Vorgesetzten
formal möglich · faktisch schwierig · abhängig von Anpassung statt Leistung
tariflich geregelt · transparent · solide, aber nicht leistungsorientiert
nach außen positiv · institutionell verankert · intern wenig gelebt
gut unter jüngeren Kolleg:innen · solidarisch im Team · informelle Unterstützung
großer Einfluss informeller Strukturen · „so haben wir das immer gemacht“ · wenig Veränderungsbereitschaft
kontrollierend · wenig wertschätzend · wenig entwicklungsorientiert · hierarchisch
stabil · sicher · wenig flexibel · strukturell träge
top-down · intransparent · wenig Dialog · Rückfragen unerwünscht
formal gegeben · in der Praxis stark hierarchieabhängig · wenig Chancengleichheit
theoretisch vorhanden · praktisch stark eingeschränkt · wenig Gestaltungsspielraum
Die Arbeitsatmosphäre war sehr angespannt.
War auch gut
Keine Chance
Sehr freundlich und hilfsbereit
War einer meiner schlimmsten Erfahrungen, in meinem bisherigen Arbeitsleben. Ich hoffe, dass ich nie wieder sowas erleben muss. Das ist kein Scherz. Kann ich nicht empfehlen.
Nicht gut
Zwischen den Kolleginnen und Kollegen war es gut.
War sehr zufrieden
Als neuer Kollege hat man es nicht einfach.
Die Zentrale mit Poststelle waren für mich sehr interessant, vor allem die Telefonvermittlung.
Erstklassige Kantine, ein Bezirkstagspräsident der weiß, dass es nur über motivierte und zufriedene Mitarbeiter zum Erfolg geht
Möglichkeiten des TVöD noch besser ausschöpfen, gerade bei den fachspezifischen Berufen
Noch mehr Fokus auf die Abteilungen legen, die mit der Transformation in eine moderne und prozessorientierte Behörde, Probleme haben.
Sehr respektvoller aber auch lockerer Umgang untereinander
Wird immer besser. Leider ist der Fortschritt noch nicht in allen Bereichen und Abteilungen gleichermaßen angekommen. Hier gibt es noch Nachholbedarf
Gleitzeit, Homeoffice und es wird jederzeit geschaut, dass Beruf und Familie gemeinsam harmoniert
Bisher wurden alle Weiterbildungen gefördert
Bezahlung nach TVöD, Teilnahme am Benefits Programm, viele Firmenevents
E-Autos, Digitalisierung wird vorangetrieben, immer mehr Fokus auf effizienteres Arbeiten
Mit Abstand am Besten. Sehr Familiäres Umfeld.
Absolut tadellos und vorbildlich
Top Ausstattung, neueste Notebooks, Dockingstation, 2 Monitore, Software auf Stand und eine gute, engagierte IT. Gleiche Ausstattung gibt's auch für zuhause.
Regelmäßige Meetings und Feedback zum Erreichten und der eigenen Arbeit
Führungspositionen sind weitestgehend 50/50 unter Männern und Frauen aufgeteilt
Jeder Tag bringt neue Herausforderungen, ist aber niemals überfordernd
Hier habe ich das erste mal erlebt wie "Familie & Beruf" einfach funktioniert! Danke an dieser Stelle :)
nichts!
keine!
ein Traum!
Bezirk Schwaben ist beim Bürger sehr beliebt!
Es wird sehr viel für "Familie und Beruf" getan: diverse Zeit-Modelle, Homeoffice, Urlaub jeder Zeit möglich und vieles vieles mehr!
Es werden diverse Weiterbildungen angeboten!
auch hier nicht vergleichbar mit der freien Wirtschaft!
auch hier nicht vergleichbar mit der freien Wirtschaft!
nicht vergleichbar mit der freien Wirtschaft!
fair und respektvoll!
fair :)
ich arbeite mit der neuesten Technik und habe alles was man sich wünscht!
ich kann alle Themen ansprechen!
auch hier nicht vergleichbar mit der freien Wirtschaft!
viele sehr interessante Projekte!
Je nach Abteilung guter Zusammenhalt, geordnete Aufgaben, Führungsriege hört zu und versucht auch Dinge umzusetzen
Sozialverwaltung leider seit Jahren vernachlässigt und daher sehr viele Probleme, aber die Verwaltung ist auf einem guten Weg, die Probleme aufzuarbeiten und in den Griff zu bekommen!
Kollegial, auf Augenhöhe mit der Führungskraft
Bezirk Schwaben als Arbeitgeber ist eher unbekannt
Durch Homeoffice und Gleitzeit sehr gut
Öffentlicher Dienst halt..nicht üppig, aber ok
Sehr hoch
Ich kann nicht klagen
Alles i.O.
Gut - kurze Wege
Auf jeden Fall
Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, Gleitende Arbeitszeit
Weiterbildungsmöglichkeiten, zusätzlich Inhouse-Seminare auch zu gesundheitlichen Themen
Ich habe keine Verbesserungsvorschläge mehr. Bin sehr zufrieden
Flexible Arbeitszeiten zwischen 06.00 Uhr und 20:00 Uhr je nach Belieben
Fast alle beantragten Fortbildungen wurden genehmigt
wie auch in anderen Behörden
Guter Zusammenhalt mit den Kollegen auch privat - je nach Abteilung/Sachgebiet
gut integriert
Je nach Sachgebiet unterschiedlich - ich bin zufrieden
Gute Ausstattung sowohl mit Möbeln als auch mit Laptops etc.
Regelmäßige interne Berichte über aktuelle Projekte, Mitarbeiterumfragen
Alle Geschlechter werden akzeptiert und gleich behandelt
viele Aufgaben mit sozialem Hintergrund, aber auch in der Hauptverwaltung sehr vielseitig
Die abwechslungsreichen, vielfältigen und sinnvollen Aufgaben. Es wird einem nie langweilig. Die Befriedigung anderen Menschen zu helfen. Gute nette Kollegen und Mitarbeiter. Dass man untereinander zusammenhält. Das sichere Gehalt und die flexiblen Arbeitszeiten.
Vielfältiges Angebot für Fortbildungen in verschiedensten Bereichen (fachlich, Gesprächesfuehrung, etc). Auch Gesundheits- und Resilienz-Kurse werden angeboten.Gesundheitstag findet statt.
Vorhandene Hierarchien. Klassische Behördenstruktur mit langwierigen Kommunikations- und Dienstwegen. Dass ein Unternehmen dieser Größenordnung eine Organisationsstruktur braucht ist einerseits klar, dort wo aber die Zusammenarbeit und Arbeit selbst dadurch erschwert und behindert wird, sollte sie dringend auf den Prüfstand. Strukturen, Hierarchie, Dienstwege sollten kein Selbstzweck sein, sondern nur soweit wie tatsächlich erforderlich und für den Arbeitsprozess förderlich genutzt werden. Mitunter waere der direkte Weg sehr viel einfacher, effizienter, weil persönlich und schnell. Ein Teil der Fuehrungsebene lebt in einer Luftblase, in der man um sich selbst kreist und die taeglichen Anforderungen, Schwierigkeiten, Belastungen physischer und psychischer Art der Beschaeftigten nicht wahrzunehmen scheint.
Hauptaufgabe der Führungskräfte ist es zu kontrollieren und Fehler zu suchen, statt anzuleiten, zu unterstützten.
Bitte Hierarchien abbauen, statt weiter auf- und auszubauen, und bitte nur soviel davon wie erforderlich, um die Arbeit zielführend zu machen.
Bitte die Belastungen der Menschen ernst nehmen: Nicht nur Kurse anbieten, um die Beschaeftigten fachlich, physisch und physisch fitter und belastbare zu machen( um funktionierende Zahnraedchen zu haben) , sondern auch mal die Ursachen unter die Lupe nehmen und diese beseitigen. Statt dem Beschaeftigten das Gefühl zu geben, er müsse an sich arbeiten, um mit den ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden und dass mit ihm was nicht stimmt, wenn er "nicht mehr kann" , sollte man auch darüber nachdenken, die Anforderungen und Stressfaktoren zu minimieren. An der Fehlerkultur sollte gearbeitet werden und man sich klar machen, dass jeder mal was falsch machen kann. Bitte hier mehr Menschlichkeit und Gefühle zu lassen. Wenn man sich das Leitbild "menschlich und modern" gibt, muss ein offene ehrlicher
Umgang und Austausch außerhalb der Hierarchie und des Dienstwege ermöglicht werden. Niemand sollte sich für seine Schwächen und Bedürfnisse, für seine Ansichten und Meinungen diskriminiert werden. Vorgesetzte sollten soetwas aushalten.
Eine Delegation von Aufgaben macht nur Sinn, wenn man das Vertrauen hat, dass die Beschaeftigten das auch "wuppen".
Umfangreich delegieren und gleichzeitig engmaschig kontrollieren, jederzeit umfangreich Rechenschaft verlangen, passt nicht zusammen. Zumal es ineffizient ist.Diese Vorgehensweise ist vermutlich der Tarifgebundenheit des öffentlichen Dienstes geschuldet: Mehr eigenverantwortliche Handeln und Entscheidungsbefugnis würde eine höhere Eingruppierung und Bezahlung nach sich ziehen. Indem man engmaschig überwacht und kontrolliert, regelrecht nach Fehlern sucht, versucht man dies zu umgehen. Die Folge ist aber ein Kontrollzwang, der für beide Seiten unbefriedigend und demotivierend ist. Das Augenmerk sollte darauf gerichtet werden, was gelingt, was gut gemacht wurde.
Sich entscheiden, ob man wie ein Wirtschaftunternehmen agieren moechte oder eine hierarchische, beamtenrechtlich bestimmte Behörde. Beides geht meiner Meinung nach nicht.
Bei allem guten Willen und auch Notwendigkeit zum Umbau, sollte man hier evtl. auch die Grenzen kennen und sich klar machen, welche Ansprüche man wirklich umsetzen kann und welchen man gerecht werden kann. Ansonsten führt dies zu dauernde Unfrieden, weil sich immer jemand nicht verstanden fühlt, ungleich behandelt wird, das Gefühl hat zu kurz zu kommen, und keine Chancengleichheit besteht.
Generell sehr hohe Arbeitsbelastung. Aus meiner Sicht erfolgt zu wenig Unterstützung untereinander durch die verschiedenen Bereiche, Abteilungen etc. Der Bezirk ist gerade in einer Umbruchphase, in der von der Leitkultur bis hin zur Digitalisierung etc. alles im Umbruch ist. Es herrscht ein enormer Erwartungs- und Leistungsdruck. Nach außen wird ein Image des Miteinanders zelebriert "gemeinsam mit Dir" das intern nur zwischen Kollegen in derselben Hierarchieebene tatsächlich gelebt wird. Aufgaben und Verantwortung werden leider umfangreich bis zur Überforderung des Einzelnen nach unten delegiert - man überhaupt nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Ich fühle mich leider zunehmend verheizt. Das darf man aber niemals sagen oder zeigen. Das hat negative Konsequenzen: Man schreibt sich zwar Begriffe wir "menschlich und modern" ins neue Leitbild, aber man möchte intern nur funktionierende Roboter haben, die arbeiten und gehorchen. Aus meiner Sicht wurde die Organisation und interne Zusammenarbeit leider in den letzten 2 Jahren immer noch hierarchischer. Was daran modern sein soll, weiß ich nicht. Diese paradoxe Atmosphäre belastet mich psychisch ungemein.
Man versucht gerade einen Imagewandel, mit neuem Leitbild, Medienpräsenz etc pp. Das ist nicht verkehrt, wird aber nur funktionieren, wenn man das auch intern "lebt".
Gleitende Arbeitszeit, Homeoffice, auch Teilzeit wird meiner Erfahrung nach unproblematisch umgesetzt. Es gibt ein Jobticket. Allerdings hat man enorm viel Arbeit und hat viel Leistungsdruck, so dass Überstunden die Regel und nicht die Ausnahme sind. Wegen Termindruck ist leider auch die Urlaubsplanung mitunter problematisch.
Veranstaltungen wie Hoffest, Personalausflug sind freiwillig, es herrscht kein Gruppenzwang.
Es werden viele Kurse zu vielen Themen, fachlicher Art , aber auch zu Soft Skills etc. angeboten. Das ist wirklich gut. Man bekommt diese auch ohne Schwierigkeiten. Auch das ist wirklich gut.
Aufstiegschancen gibt es leider nur im Rahmen der Regeln des öffentlichen Dienstes. Daher für diese Rubrik nur drei Punkte.
Öffentlicher Dienst- Man hat ein gesichertes Einkommen. Allerdings nur eingeschränkt Aufstiegsmöglichkeiten. Die Übernahme von .Führungsverantwortung spiegelt sich im Gehalt nicht ansatzweise adäquat wieder.
Ein besonderes Augenmerk auf Klima- und Umweltschutz ist mir leider bis her noch nicht aufgefallen?
Auf der gleichen Ebene im großen und ganzen gut. Es gibt wenig Konkurrenzdenken. Natürlich gibt es auch hier vereinzelt schwarze Schafe. Es wird auch gelästert und getratscht - es menschelt. Nicht mehr und nicht weniger wie bei meinen vorigen Arbeitgebern.
Arbeitserfahrung und lange Betriebszugehörigkeit, Betriebstreue werden viel zu wenig wertgeschätzt. Zwar werden langjährige Mitarbeiter mit einem Dienstjubiläum geehrt, im Arbeitsprozess selbst und bei der Verteilung der Arbeit, Aufgaben werden Berufserfahrung aber leider nicht honoriert: Weder lobend in Form von Wertschätzung, noch finanziell: Hier gibt der öffentliche Dienst leider nichts her.
Schwierig. Es gibt ja nicht nur "die" Führungskräfte und "die" Beschäftigten. Die Führungskräfte haben ihrerseits auch wieder Führungskräfte über sich, und von dort werden viele Aufgaben von oben nach unten delegiert. Man hat wenig bis keine Unterstützung, und dass man irgendwann überfordert ,ist wird nicht wahrgenommen- Außerdem werden die delegierten Aufgaben nicht voll eigenverantwortlich übertragen, sondern man muss sein Handeln jederzeit begründen und rechtfertigen. Es mangelt an Verständnis, Empathie und Menschlichkeit.
Es wäre schön, wenn soziale Kompetenz, menschliches Miteinander, Kommunikation und Wertschätzung von ALLEN gelebt werden würde, auf ALLEN Ebenen. Es findet kein authentischer Austausch statt.
Im großen und ganzen gut. Schreibtische, PC Ausrüstung passen.
Räumlichkeiten sind so eine Sache - nicht gut klimatisiert, im Winter zu kalt im Sommer zu heiß.
Könnte mit Sicherheit auf allen Ebenen besser sein. Wichtig wäre schon dass man überhaupt miteinander redet - und zwar jeder mit jedem. Leider stehen die in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebauten hierarchischen Dienst- Kommunikationswege einem konstruktiven, offenen, ehrlichen Austausch auf Augenhöhe diametral entgegen. Es bringt nichts ständig Kommunikationsfähigkeit einzufordern, wenn niemand offen reden darf.
Frauen haben dieselben Chancen wie Männer.
Die Aufgaben sind inhaltlich interessant. Leider wird man mit Aufgaben und Arbeit bis zur Überforderung überhäuft.
Die Themen: sie sind sinnvoll.
Es ist wirklich ungesund für das Lebensglücks, hier zu arbeiten.
Der Arbeitgeber sollte ehrlich mit sich selbst umgehen und keine Imagelügen auftischen. Eine Runde Empathie- und Menschlichkeitsschulung sowie eine ehrliche Wertschätzungskultur, vor allem auf der Führungsebene, wäre eine feine Sache.
Es gibt sie: die guten Ausnahmen. Ein paar nette Kollegen und auch ab und an gute Zusammenarbeit. Ansonsten ist die Arbeitsatmosphäre geprägt durch ein Gegeneinander &Ellenbogen, Konkurrenz, verletzte Eitelkeiten, Hierarchieorientierung und die Unfähigkeit, aus einem Bereich herauszuschauen und Offenheit für andere Bereiche mitzubringen. Das mag typisch für den öffentlichen Dienst sein, ich habe es so wie hier aber noch nie erlebt. Entschuldbar mag das zu einem gewissen Teil sein, weil so viele Leute so überbelastet sind, dass sie sich schlichtweg nicht mehr für die anderen Bereiche interessieren können. Der Rest hat einfach seit Jahren und Jahrzehnten tradiert, sich für nichts anderes zu interessieren als sich selbst. Ich kenne unzählige Leute hier, die entweder kurz vor dem Burnout oder schon längst mittendrin sind. Traurig ist auch, dass hier ein großer Unterschied zwischen Beamten und Angestellten gemacht wird. Irgendwann reicht einfach nicht mehr, dass der öffentliche Dienst ein "sicherer" Arbeitgeber ist - was ist das für eine Sicherheit, die viele Leute krank macht und verhältnismäßig schlecht bezahlt wird? (Was man faiererweise vorher weiß.)
Die schlechten Bewertungen hier kommen nicht von ungefähr und nicht nur von einzelnen Frustrierten. Auch ist die Behörde nicht grad dafür bekannt, ein guter Dienstleister nach außen hin zu sein. Man ist sich dieser Tatsache schon bewusst, aber anstatt sich um einen ehrlichen Kulturwechsel zu bemühen, hängt man bunte Banner auf, mit schicken Unternehmenswerten, die die Realität nicht treffen. Oder ganz neu: Man erfindet schöne Werbeslogans, die den Bezirk netter machen sollen wie "Gemeinsam mit dir". Diesen Satz finde ich eine ehrliche Frechheit, weil es ersten intern keine Gemeinschaft gibt, sondern ein Gegeneinander und Getratsche übereinander. Und zweitens: Was bringt es einem, den Antragssteller im Werbespruch zu duzen, wenn die Realität ganz anders ausschaut: distanziert und zumindest auf der sozialen Ebene wirklich mit ernsten Themen befasst. Wenn ich einen Antrag für ein behindertes Kind stelle, möchte ich doch gar nicht auf dieser persönlichen Ebene sein. Das ist einfach nur ein "Kulturgreenwashing" und ein laienhafter Versuch, sich modern zu geben. Schaut schick aus, aber nix dahinter.
Grundsätzlich bietet der Bezirk strukturell gute Möglichkeiten: Teilzeit, Homeoffice, jede Stunde, die man arbeitet, wird erfasst. Das ist toll und lobenswert. Nicht gut ist, dass die Atmosphäre so toxisch, wenig wertschätzend und manchmal auch druckvoll ist, dass auch wenig Arbeitszeit genügt, um einen dauerhaft gesundheitlich zu gefährden.
Weiterbildungen bekommt man in der Regel genehmigt. Das ist ein dickes Plus.
Man weiß, worauf man sich einlässt und macht einen "Sicherheitsdeal" (zu welchem Preis?). Auf der Führungsebene aber wirklich ein Witz und steht in keinem Verhältnis.
Puh, ich weiß nicht so recht. Man versucht was zu tun (Umweltbeauftragter, Inklusionsbeauftragte usw). Habe auch den Eindruck, dass da ein guter Job gemacht wird. Tue mich aber schwer, einer Behörde, die viele ihrer Mitarbeiter kaputtwirtschaftet und narzisstische Führungskräfte toleriert, ein gutes Sozialbewusstsein auszustellen. Auch finde ich es bedenklich, wie hier mit dem Thema Burnout umgegangen wird, wo doch ein guter Teil des Bezirks sich professionell mit seelischer Gesundheit befasst. Ist aber nicht in den Führungsköpfen angekommen.
Kommt ganz drauf an, wo man ist. Mit manchen hervorragend, mit manchen nicht gut.
Habe nichts Negatives mitbekommen
Ganz ehrlich? Hier geht es um Schein, statt Sein. Meine Führungskraft übernimmt absolut Null Führung. Oben soll es schön glänzen und wie man verheizt wird, ist ganz gleich.
Infrastruktur ist echt ok. Höhenverstellbare Tische, gute Arbeitsgeräte, nettes EDV Team.
Man gibt sich nach außen offen und angestelltennah. Ehrlicherweise sind vieles davon aber einfach hektische und undurchdachte Modernisierungsmaßnahmen, die viele Leute überfordern und nicht ehrlich gemeint sind, sondern nur nach außen wirken sollen. Was ich gut finde ist, dass es mittlerweile eine Personalentwicklung gibt, die sich ehrlich bemüht. Abseits davon heftet man sich einen schönen bunten Banner an die Hausfront, mit dem man sich Werten wie Offenheit und Transparenz zuschreibt - die Realität ist eine ganz andere. Eine offene Diskussionskultur mit ehrlichem Feedback und konstruktiver Kritik oder ja vielleicht sogar ehrlicher Empathie ist hier Fehlanzeige.
Frauen werden gefördert.
Das muss man dem Bezirk lassen: er hat sinnvolle und meist auch interessante Aufgaben aus den Bereichen Soziales, Kultur usw.
Gleitzeit und Homeoffice. Gute Ausstattung mit höhenverstellbaren Tischen, ergonomischen Stühlen. Gute, nicht stark veraltete Technik. Teils familiärere Atmosphäre unter Kollegen.
Feste/Workshops/Events
Denken teils zu veraltet/konservativ.
Aktiveres Handeln gegen „bayrische, konservative Behörde“ Image. Für mehr Diversität und Vielfalt.
Kompetenzen der Vorgesetzten besser überprüfen.
Schnelleres Handeln. Projekte werden oft durch Bürokratie, Absprachen, Genehmigen und fehlender Anreiz der Mitarbeiter stark verzögert.
„bayrische, konservative Behörde“. man bemüht sich nicht dieses Image zu ändern.
Gleitzeit, Homeoffice
Tarifbezahlung
Die Möglichkeites für umweltfreundliches Handeln wären groß, aber die Umsetzung wird nicht priorisiert.
keine flachen Hirachien. Kompetenz der Vorgesetzten variieren stark.
Gute Ausstattung.
Frauen/Männer und Alter eher ausgeglichen. Sonstige Variationen in Religion, Herkunft, Beeinträchtig nicht erkennbar.
So verdient kununu Geld.