14 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Das war das schlechteste Vorstellungsgespräch. Es wurde in der Anzeige von wertschätzender Atmosphäre berichtet.
Im Vorstellungsgespräch fühlte es sich an wie in einem Gerichtssaal. Keiner würdigt einen eines Blickes. Kein Empfang, kein Lächeln.
Hinsetzen, Klappe halten.
Die Fragen die gestellt wurden, waren auf eine Führungsposition ausgerichtet.
Es ging nur um eine Sachbearbeiterposition.
Als ich selbst Fragen stellen durfte, nach E-Rechnungen oder Home-Office, verstummten alle 5 Beteiligten.
Gut, dass dieser Kelch an mir vorbeigegangen ist.
Hier würde man unter Machostrukturen - zurückgeblieben in den 90ern - arbeitern.
Auf der Seite "Mein Weg in den Schuldienst - Informationen zum Bewerbungsverfahren für andere Berufsgruppen im Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen" heißt es "Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum Ende der Bewerbungsfrist ausschließlich an die in der Ausschreibung genannte Stelle und fügen die folgenden Unterlagen in Papierform bei (...)" Des Weiteren heißt es "Eine Bewerbung in elektronischer Form ist unzulässig!" (mit Ausrufezeichen!).
Als ich das las, war ich fest davon überzeugt, dass die Information veraltet ist. Im Jahr 2025, in einem System, welches geprägt von Digitalisierung und Umweltschutz (und anderen Facetten) ist, war es für mich unvorstellbar, dass auf die Bewerbung in Papierform bestanden wird. Ich war so ungläubig und doch auch skeptisch, dass ich alle Schulen, die für mich in Frage kamen, einzeln abtelefonierte. Alle bestanden auf die Papier-Bewerbung.
Ich entschied mich anschließend dagegen, mich bei den Schulen zu bewerben. Die ausschließliche Forderung nach einer Papierbewerbung erschien mir nicht nur unzeitgemäß, sondern auch mit unverhältnismäßig hohem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Ausdrucke, Bewerbungsmappen, Porto und ggf. Einschreiben summieren sich schnell – insbesondere dann, wenn man sich bei mehreren Schulen bewerben möchte. Überdies erhält man die Bewerbungsunterlagen nur zurück, wenn man der Bewerbung einen ausreichend frankierten Rückumschlag beilegt – ein weiteres Relikt vergangener Zeiten.
In einer Ära, die von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und effizienter, zeitnaher Kommunikation geprägt ist, wirkt das Festhalten an solchen formalen Anforderungen wie ein Rückschritt. Für mich war es unverständlich, dass ein modernes Bildungssystem derart beharrlich an überholten Strukturen festhält – und so zog ich meine Konsequenzen.
Dass diese Arbeitgeberin jeden Cent auf ihre Mitarbeiter:innen abwälzt, ist mir im Übrigen auch schon aus der Vergangenheit bekannt. Hier bin ich ebenfalls auf hohen Kosten sitzen geblieben, die mir nie erstattet wurden. Anfragen und Bitten um Rückmeldung wurden stur ignoriert und blieben auf ewig unbeantwortet.
Vielleicht vorher bei der Einladung zum Vorstellungsgespräch schon einmal anmerken, dass es einen kleinen Leistungstest inklusive der Erarbeitung eines kurzen Vortrages geben wird. Das könnte manch anderen nämlich doch etwas überrumpeln, wenn man nicht damit rechnet. Mir ging es aber glücklicherweise nicht so und ich konnte es ohne Probleme bewerkstelligen.
Des Weiteren fand ich, dass man bei der Bewerbung relativ viele Informationen angeben musste, bei denen ich nicht erwartet hätte, dass man diese erneut angeben muss. Denn man hätte diese ja auch dem Lebenslauf entnehmen können.
Aber insgesamt war ich mit dem Bewerbungsverfahren wirklich sehr zufrieden, da z.B. die letztendliche Zusage auch wirklich sehr schnell nach dem Gespräch kam.
Bessere Absprache bei lügen bezüglich einer Absage. Habe mit 2 Leuten gesprochen und beide haben unterschiedliche Sachen behauptet.
Man lernt einen Menschen, in der Kürze der Zeit eines Interviews, besser kennen im gegenseitigen Gesprächsdialog. Strukturierte Interviews wirken sehr einseitig, immerhin ist es auch für den Bewerber wichtig zu sehen ob dieser Arbeitgeber zu einem passt. Hier sind leider viele Denkweisen noch veraltet und passen nicht mehr in die heutige Zeit der modernen Personalgewinnung. Andere Behörden sind hier deutlich fortschrittlicher und wissen, dass man für gutes Personal etwas tun muss. Die Bezirksregierung sollte sich, zumindest bei diesem Ruf der ihr voraus eilt, mal Gedanken machen. Zur Gewinnung von neuen Mitarbeitern sollte man sich hinsichtlich der Bezahlung flexibler zeigen. Niemand wechselt um dann weniger zu verdienen als vorher! Wer sowas heutzutage denkt hat den Aufsprung irgendwie verpasst. Diese Arroganz kann sich keine Behörde mehr leisten. Augenhöhe ist hier denke ich ein Fremdwort. Ich bin froh abgelehnt zu haben. Mein Bauchgefühl hatte es mir bereits im Interview gezeigt.
Weniger Informationen im Bewerbungsformular abfragen, stattdessen Informationen aus dem Lebenslauf nehmen.
Eingegebene Informationen aus vorherigen Bewerbungen für eine spätere Bewerbung wiederverwenden.
Bei den Informationen auf wesentliche Inhalte beschränken (Beispiel: wie relevant sind alle Schulen nach der Grundschule?)
Wenn laut Absage andere Bewerber vorgezogen wurden wirkt es seltsam, wenn kurze Zeit später dieselbe Stelle wieder ausgeschrieben wird.
Der Personalabteilung erklären was unter moderner Kommunikation zu verstehen ist.
So verdient kununu Geld.