Keine guten Erfahrungen gemacht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kostenlose Getränke, Überstunden wurden bezahlt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kein Führungsstil, keine klare Ausrichtung, keine Kommunikation, keine langfristige Zukunft!
Verbesserungsvorschläge
Da helfen auch keine Weiterbildungen mehr.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsplätze waren sehr eng aneinandergereiht, sodass keinerlei Rückzugsort vorhanden war.
Alle Mitarbeitenden wurden in ein verglastes Büro zusammengedrängt, was zusätzlich zu einem Gefühl der Enge und der Kontrolle führte. Besonders im Sommer wurde es dort unerträglich heiß.
Später wurden die Arbeitsplätze sogar mit Kartons zugestellt, da kein Lagerraum zur Verfügung stand und die Ware anderweitig keinen Platz hatte. Dadurch wurde die Situation noch beengter und stickiger.
Auch die Lichtverhältnisse im Dachgeschoss waren leider wenig angenehm, was das Arbeiten zusätzlich erschwerte.
Kommunikation
Eine klare Kommunikation seitens der Vorgesetzten war nicht vorhanden.
Informationen wurden kaum transparent weitergegeben, sodass man oft überrascht war, wenn neue Ware eintraf.
Wichtige Details und Abläufe erfuhren viele Mitarbeitende nur über Flurfunk oder durch zufälliges Mitbekommen von Gesprächen. Eine strukturierte interne Kommunikation hat weitgehend gefehlt.
Kollegenzusammenhalt
Der kollegiale Zusammenhalt war insgesamt in Ordnung.
Allerdings gab es einige wenige Mitarbeitende, die von der besonderen Nähe zur Geschäftsleitung profitierten und sich dadurch Vorteile verschafften.
Diese sogenannten „Lieblingsmitarbeiter“ nutzten ihre Stellung aus, um sich über andere Kolleginnen und Kollegen zu äußern – teils negativ –, obwohl sie keinerlei Personalverantwortung trugen. Das führte mitunter zu einem angespannten Arbeitsklima.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten waren klassisch von 8 bis 17 Uhr geregelt.
Home-Office war für die Mitarbeitenden grundsätzlich nicht möglich – mit der Begründung, es sei gegenüber den anderen unfair.
Auffällig war jedoch, dass sich die Vorgesetzten selbst die Möglichkeit nahmen, regelmäßig im Home-Office zu arbeiten. Diese Ungleichbehandlung wurde von vielen als demotivierend und ungerecht empfunden.
Vorgesetztenverhalten
Insgesamt wurden keine guten Erfahrungen gemacht, insbesondere aufgrund eines respektlosen Umgangs miteinander.
Teilweise standen sogar Mobbing-Vorwürfe im Raum. Zudem gab es deutliche Ungleichbehandlungen unter den Mitarbeitenden, was das Betriebsklima stark belastete.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben wiederholten sich ständig, was zu eintöniger Fließbandarbeit führte.
Einige Mitarbeitende erledigten nur das, worauf sie gerade Lust hatten, sodass die Arbeitsverteilung nicht immer gleichmäßig oder sinnvoll war.
Spannende oder abwechslungsreiche Tätigkeiten gab es nur selten, was die Motivation zusätzlich beeinträchtigte.
Gleichberechtigung
Wer sich mit dem Vorgesetzten privat anfreundete, erhielt Zugang zu allen Informationen, konnte mitbestimmen, wer im Team bleibt oder geht, und erfuhr über interne Angelegenheiten, die nicht für alle Mitarbeitenden bestimmt waren.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab keine älteren Kollegen.
Arbeitsbedingungen
Die Technik war veraltet, was die Arbeit zusätzlich erschwerte.
Eine Reinigungskraft war nicht angestellt, weshalb die Mitarbeitenden selbst für die Reinigung der Sanitäranlagen verantwortlich gemacht wurden.
Wer sich weigerte, hatte mit unhygienischen Toiletten zu rechnen. So etwas habe ich in meinen Berufsjahren tatsächlich noch nicht erlebt.
Zusätzlich wurden Nicht-Lagermitarbeiter angewiesen, Kartons und Waren in das Obergeschoss hochzutragen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Plastikmüll (Waren) wurden einfach im haushaltsüblichen Müll entsorgt.
Es befinden sich zahlreiche Billigwaren aus China stapelweise in den Büroräumen, die oft schnell wieder entsorgt werden.
Insgesamt wird viel Material unnötig weggeworfen.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltszahlungen erfolgten häufig unpünktlich, teilweise erst am 10. des Folgemonats und fehlerhaft.
Manche Vorgesetzte vergaßen sogar, Gehälter zu überweisen, sodass diese erst nach mehrfacher Erinnerung ausgezahlt wurden.
Image
Leider haben die Bewertungen hier absolut zugetroffen – man glaubt es erst, wenn man es selbst erlebt hat.
Karriere/Weiterbildung
Es herrscht Perspektivlosigkeit – keine Aussicht auf eine Zukunft im Unternehmen!