Let's make work better.

Welches Unternehmen suchst du?
BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH Logo

BHS 
Corrugated 
Maschinen- 
und 
Anlagenbau 
GmbH
Bewertungen

153 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 69%
Score-Details

153 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

102 Mitarbeiter:innen haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 46 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Weiterhin toller Arbeitergeber in der Region, sehr empfehlenswert

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Weiherhammer gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Kommunikation könnte offener sein, wir wissen, dass es schwierige Zeiten sind!

Arbeitsatmosphäre

Ich finde es schade, wie viele in letzter Zeit die Firma negativ bewerten. Aus meiner Sicht ist das nicht gerechtfertigt. BHS Corrugated in Weiherhammer ist ein Familienunternehmen, das sich stark für die Region einsetzt und seinen Mitarbeitern viel zurückgibt – etwas, das man hier in der Gegend nicht oft findet.

Viele andere Arbeitgeber kümmern sich längst nicht so sehr um ihre Belegschaft. Bei BHS hat man das Gefühl, dass man Teil von etwas Größerem ist: ein Unternehmen, das nicht nur international erfolgreich ist, sondern auch Verantwortung für die Menschen vor Ort übernimmt.

Gerade in einer Region, in der es nicht viele große Arbeitgeber gibt, ist es bemerkenswert, wie viel BHS für die Mitarbeiter und die Umgebung tut. Für mich ist das ein Arbeitgeber, der wirklich Wertschätzung zeigt und Perspektiven bietet – und das sollte man anerkennen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Müller, HR Business Partner
Julia MüllerHR Business Partner

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für Ihre positive Bewertung und Ihr wertschätzendes Feedback! Es erfüllt uns mit großer Freude zu lesen, dass Sie unsere Unternehmenskultur als Familienunternehmen und unser regionales Engagement so positiv wahrnehmen. Besonders dankbar sind wir für Ihre Anerkennung unserer Bemühungen um das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden und die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten, die wir bieten.

Ihre ausgezeichneten Bewertungen in den Bereichen Arbeitsatmosphäre, Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Image bestärken uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig nehmen wir Ihren konstruktiven Hinweis zur Kommunikation sehr ernst. Wir sind uns bewusst, dass transparente und offene Kommunikation gerade in herausfordernden Zeiten von besonderer Bedeutung ist.

Als verantwortungsvoller Arbeitgeber liegt uns die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Unternehmenskultur am Herzen. Ihre Rückmeldung motiviert uns, sowohl unsere Stärken weiter auszubauen als auch in den Bereichen zu wachsen, in denen Verbesserungspotential besteht.

Sollten Sie konkrete Anregungen haben, wie wir unsere Kommunikation gezielt verbessern können, würden wir uns freuen, wenn Sie ein persönliches Gespräch mit meinem Kollegen Herrn Tobias Scharl oder mir aufsuchen.

Ihre Personalabteilung

Die Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität wächst stetig.

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Weiherhammer gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele Sozialleistungen, gute Kantine, tolle Lage direkt am Weiher und gut mit ÖPNV zu erreichen, Potenzial für spannende Aufgaben und ein Mix aus zwei Sparten, die auch in Zukunft Relevanz haben wird (Maschinenbau & Verpackungsindustrie)

*kein Anspruch auf Vollständigkeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dazu habe ich bereits viel geschrieben, aber was mir am bittersten aufstößt ist die Tatsache, dass es sich hier um ein familiengeführtes Unternehmen handelt, dessen Kommunikation der einer Big Corp gleicht, die irgendwelchen gesichtslosen Aktionären verpflichtet ist. Familiengeführt heißt für mich: Soziale Verantwortung und gemeinsam Erfolg schaffen. "das WIR entscheidet" hier leider zur Zeit nicht - und das schmerzt zu sehen.

Verbesserungsvorschläge

Hand in Hand mit den Mitarbeitern gestalten. Die Menge an Führungsebenen reduzieren und gemeinsam Effizienz schaffen, die zu guter Qualität, Profitabilität und zufriedeneren Mitarbeitern führt. Zu Mitarbeitern die nachhaltig angestellt werden können und mit ihrer aufgebauten Expertise im Unternehmen bleiben können und wollen.
Positives herausarbeiten und fördern um insgesamt ein Klima der Motivation zu schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat in den letzten Jahren deutlich an Leichtigkeit verloren. Seit Corona ist der Termindruck gefühlt durchgehend hoch, ein Klima der Verlustangst ist enstanden und es wird nichts dagegen getan, mehr dazu im Kapitel Kommunikation.

Positiv ist jedoch zu erwähnen, dass es viele kurze Dienstwege gibt, diese nehmen minimal den Druck heraus.

Image

Die im Titel erwähnte Kluft macht sich hier deutlich bemerkbar. Kunden sind leider immer häufiger unzufrieden und das merkt man auch. Das Potenzial ist da - es muss nur abgerufen werden, um den Ruf wieder auf ein gutes Maß zu heben.

Work-Life-Balance

Mal so, mal so. Allerdings haben viele Kollegen Diensthandies auf denen sie auch gerne am Wochenende angerufen werden. Dies wird wenig honoriert, obwohl es doch ein enormer Einschnitt in das Privatleben ist.

Karriere/Weiterbildung

Ich habe nicht das Gefühl hier viel Raum für das eine oder andere zu erhalten. Zu viel Zeitdruck bei den alltäglichen Aufgaben.

Gehalt/Sozialleistungen

Obwohl hier stets mit einer "Anlehnung an den IG-Metall Tarifvertag" geworben wird, sind die Gehälter doch deutlich unter dem Niveau desselbigen. Jeder Mitarbeiter muss sein Gehalt einzeln Verhandeln, wenn man also zu Beginn seines Engagements bei der BHS aus einer schlechteren Position heraus verhandelt hat, zieht sich dieses geringe Gehaltsniveau durch (unter anderem mit der Begründung, dass eine prozentual so hohe Steigerung unfair gegenüber anderen Kollegen sei)

Sozialleistungen hingegen sind gut. Metallrente, günstige Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Mitarbeiterunterstützungskasse, Gesundheitsprogramme gibt es und werden auch angepriesen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein kaum wahrzunehmen. Bezuschussung zum Deutschlandticket gibt es nicht, bei Jobrad nur ein einziges Rad möglich.

Beim Sozialbewusstsein sieht es etwas anders aus - Die Eigentümer haben eine eigene Stiftung, mit der diverse soziale Engagements getätigt werden.
Meine Meinung hierzu ist bestenfalls gespalten, da ich Philanthropie für teilweise demokratiegefährdend halte, meine Meinung aber nur wenig Gewicht haben sollte, gibt es hier immerhin 3 Sterne.

Kollegenzusammenhalt

Per se gut, der enorme Druck, der herrscht, trägt jedoch zu einem Abtrag der Qualität des Zusammenhalts bei, von der ich nur hoffen kann, dass sie in ruhigeren Zeiten wiederkehrt.

Umgang mit älteren Kollegen

Meistens gut. Alt heißt bei der BHS üblicherweise auch erfahren und lange dem Unternehmen zugehörig. Dies wird wertgeschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Ist okay, häufig wird einem freie Hand gelassen, leider ist der Entscheidungsspielraum jedoch meist sehr eingeschränkt, da es zu viele Hierarchieebenen gibt.

Arbeitsbedingungen

Teils sehr laute Großraumbüros, etwas kalt, etwas zugig. Arbeitsgeräte sind oft unpassend, Monitore zu klein, Laptops zu groß - nicht weiter wild, aber auffällig.
Hat alles in allem ein Bisschen den Anschein von Form over Function.

Kommunikation

Der größte Schwachpunkt dieser Firma ist die Kommunikation.

Die Gerüchteküche brodelt stetig - nicht zuletzt auf Grund eines fast schon manischen Willens regelmäßig umzustrukturieren.

In Betriebsversammlungen, spätestens ab dem Spätsommer (jährliches Sommerloch), wird stets das Damoklesschwert der Kurzarbeit für Mitarbeiter im Folgejahr über die Köpfe selbiger gehängt.
Lobhudeleien für die Arbeitsmoral der Menschen im Ostblock oder in Fernost rücken in den Vordergrund um aus den eigenen Mitarbeitern mehr Effizienz herauszuquetschen oder zukünftige Abfindungs-Runden zu rechtfertigen.

Auch ein Thema in Betriebsversammlungen - die vom Betriebsrat einberufen werden und in denen die Geschäftsführung bestenfalls einen Bericht vorlegen soll - ist die Bundespolitik und die Unzufriedenheit der Besitzer/Geschäftsführer des Unternehmens mit selbiger. Völlig fehl am Platz und häufig aus einer realitätsfernen Position heraus analysiert.

Aufbauende Worte gibt es bei Betriebsversammlungen und generell sehr wenig - wenn doch, dann folgen sie auf ein Stakkato negativer Punkte, sodass sie ihre Wirkung stets verfehlen.

Gleichberechtigung

"Branchenüblich" kaum weibliche Vorgesetzte. Kann aber auch keine strukturelle Benachteiligung beobachten.

Interessante Aufgaben

Definitiv. Das Potenzial für interessante Aufgaben ist gegeben. Oft scheitert man jedoch an Limitierungen aus der Vergangenheit. Hier erhoffe ich mir zukünftig mehr Dynamik.

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Empty Promises and Weak Leadership: How Management Holds the Team Back

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT in Weiherhammer gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

A very good restaurant and, across the board, great colleagues with strong team spirit. You really get to work continuously in a large team.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

China obsession, incompetent middle management, and the internal messaging to employees that, compared to their Chinese colleagues, they are lazy and incapable.

Verbesserungsvorschläge

Replace middle management, provide more training for employees, and come back down to reality.

Arbeitsatmosphäre

Top management has completely fallen into a China-obsession. Everything there is considered better and more forward-looking than what is developed in Germany. Generally, a ‘lazy German’ working 40 hours a week is seen as doing too little and being inefficient. Employees are encouraged to take the Chinese colleagues as an example. If you don’t believe it, you’re even openly offered the chance to spend some time in China to convince yourself. The absurdity of this worldview is hardly questioned, but well, I no longer work there.

Image

The external image is well presented thanks to a strong marketing department. The internal decay, however, is hard to miss once you are inside.

Work-Life-Balance

Overtime is only required when necessary or in specific areas. For employees with all-inclusive contracts, there is no time-tracking system. Any reduction of extra hours is handled on a trust basis.

Karriere/Weiterbildung

No formal training is offered. Udemy courses are available upon request, so not really accessible in practice.

Gehalt/Sozialleistungen

Industry average, nothing special.

Kollegenzusammenhalt

People work together and help each other grow, there is nothing negative to report here. The ‘WE at BHS’ spirit is truly lived by many.

Vorgesetztenverhalten

The behavior of the mid management is unfortunately abysmal. It wouldn’t even deserve one star. Middle management is completely incapable of taking action. No decisions are made, and employees are strung along with false promises and vague statements. Problems that are raised early, whether by employees or in projects/product development, are ignored until its too late. Then its all about last-minute, panic-driven efforts to somehow pull the cart out of the mud again.

Arbeitsbedingungen

Working from home is arranged in coordination with colleagues, some are in the office more often, others less. Overall, it’s in line with modern standards. The offices are fine, and the equipment is okay.

Kommunikation

The K- in BHS stands for communication

Gleichberechtigung

Nothing special, it's as it should be.

Interessante Aufgaben

Interesting products and ideas are promoted externally. Internally, however, it is mostly legacy maintenance with no real progress. Anything truly related to Industry 4.0 is considered too expensive or too complex. In principle, any innovation copied or adopted in China is regarded as better than what is developed at headquarters.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

derzeit nicht empfehlenswert - hoffentlich aber bald wieder!

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung in Weiherhammer gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

die Eigentümer denken langfristig und sind der Region verbunden. Es gibt viele Benefits, z.B. das Betriebsrestaurant mit guter und leistbarer Küche, gratis Fitnesscenter, ect. - das meiste kommt allerdings nur jenen zugute, die hauptsächlich in Weiherhammer sind und nicht auf der Baustelle. Ein firmeneigenes Reisebüro kümmert sich um die Organisation der Dienstreisen. Wie oben schon erwähnt ist das Miteinander auf unterer Ebene gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

siehe auch Verbesserungsvorschläge
schlecht:
1) Kommunikation und Führungskräfte der unteren Ebene (bei der obersten Ebene kann ich das mangels Kontakt nicht beurteilen).
2) Bürokratie und Reporting extrem aufwendig. Jira, Confluence, MS Project, OneNotes und Teamschats die ausgefüllt werden müssen, sogar zur Arbeitsplanung gibts gleich mehrere Tools die alle verwendet werden müssen. Weil die Vielfalt so groß ist läuft dann noch vieles verschwiegen über Excel Sheets, die irgendwo abgelegt werden weil keiner mehr mit der Flut an Tools zurecht kommt. Das Tool für die Servicemeldung beim Kunden ist eine Katastrophe. Überall Ticketsystem, aber nicht über eine einheitliche Plattform sondern jede Anwendung steht für sich. Man verliert hier sehr viel Arbeitszeit!!!
3) enttäuschend ist die "Cultural Compass Group", die als Reaktion auf die letzte Mitarbeiterbefragung gegründet wurde. Diese fiel nicht gut aus, und viele Kollegen haben viel Herzblut und Zeit investiert, um Verbesserungen anzustoßen. Offenbar wurde diese Umfrage zu Tode evaluiert, was in unserer Abteilung von den Chefs dann als Lösung präsentiert wurde war das Gegenteil von dem, was wir uns gewünscht hatten. Durchgezogen wurde das dann aber sowieso nicht.

Verbesserungsvorschläge

1) die Situation der Führungskräfte in den zwei unteren Ebenen verbessern - mehr Entscheidungsfreiheit, kleinere (!) Teams, das Sammeln von "direct reports" unterbinden. Alle tollen Schulungen helfen nichts, wenn man als Führungskraft zwar mit theoretischen Ansätzen geschult wird aber die Realität so weit weg ist und man im Alltagsleben hauptsächlich mal Infos von A nach B trägt. Wenn Teamleiterjobs attraktiver sind, dann finden sich aus dem vorhandenen Pool von Mitarbeitern auch (wieder) tolle Führungskräfte. Teamleiter welche trotz verbesserter Bedingungen Veränderungen blockieren bitte ersetzen damit wieder Dynamik einkehrt.
2) Kommunikation verbessern. Sh. auch Führungskräfte.
3) Mehr Transparenz einführen. Die Betriebsversammlungen mit dem GF haben zwar einen gewissen Unterhaltsamkeitsfaktor, aber nachher weiß man trotzdem nicht wie das Unternehmen da steht. OK ja, China tut uns weh, das haben wir inzwischen alle verstanden :)
4) Organisation verbessern. Auch an der Basis in der Entwicklung braucht es weniger Mitarbeiter, wenn nur die Arbeit besser geplant und Paralellarbeit der Vergangenheit angehören würde!
5) "Geschäftsführung soll näher an die Belegschaft heranrücken" - nur wie? Kritische Mitarbeiter welche Verbesserungen/Veränderungen bewirken wollen sind vorhanden, aber wenige möchten der Sparringpartner der Geschäftsführung werden. Manche Wahrheiten sind auch unangenehm, für beide Seiten, ein Spannungsfeld. Sowohl Mitarbeiter wie die Geschäftsführung werden hierbei massiv aus ihrer Komfortzone herausgehen müssen. In anderen Unternehmen habe ich erlebt, dass sich in der Kantine die Geschäftsleitung oder sogar der Vorstand zu einen Tisch von Mitarbeitern dazu setzt. Wäre das nicht ein Anfang zur informellen Kontaktaufnahme? Eine andere Idee wäre es, mit "schwierigen" Mitarbeitern der Teamleiter in persönliche Diskussion zu gehen, die meisten dieser sind nicht schwierig sondern haben Kritikpunkte geäußert welche ihre Teamleiter aus der Komfortzone geholt haben. Liebe Geschäftsführung, natürlich ist all das zeitaufwendig und sie haben alle Hände voll damit zu tun das Schiff BHS in stürmischer See auf Kurs zu halten, aber ich bin mir sicher es lohnt sich für unsere BHS. Ich würde nichts lieber tun als in einem Jahr meine Bewertung auf "empfohlen" zu ändern.

Arbeitsatmosphäre

derzeit sehr angespannt - es gibt massive Einsparungen und Gerüchte von Entlassungen 2026. Kollegen derzeit reizbar und teilweise lethargisch. Sonst ausgezeichnete und fast entspannte Arbeitsatmosphäre, auch bei hohem Arbeitsdruck. Teilweise wenig Kontakt mit dem offiziellen Vorgesetzten.

Image

bei vielen Kunden fliegt einem auf der Baustelle mehr Frust um die Ohren als früher, und teilweise kann man das auch gut nachvollziehen. Es wurden einige Jahre technische Entscheidungen getroffen welche in die falsche Richtung gegangen sind (passiert, das ist hier also kein Fingerpointing!), das badet man derzeit aus, wird aber schon etwas besser.
Image in der Region derzeit nicht gut, zu viele hören von den Einsparungsmaßnahmen einerseits und sehen die Selbstdarstellung von BHS andererseits. Bei BHS wird sehr viel Wert auf die Außenwirkung gelegt.

Work-Life-Balance

ich habe diesen Punkt mit drei Sternen bewertet weil es sehr unterschiedlich ist, es gibt Situationen von 1-5. An IG Metall angelehnter Tarif mit 40h/Woche. Außertarifliche Kollegen haben es teilweise nicht gut erwischt, work ohne life. Motivierte Kollegen die mehr leisten werden verheizt - wer so arbeitet, bekommt immer mehr Aufgaben aber selten mehr Geld und so gut wie nie mehr offizielle Verantwortung. Es gibt auch Kollegen die sich selber Arbeit beschaffen müssen, die tun das auf sinnvolle und verantwortungsvolle Weise.

Karriere/Weiterbildung

derzeit so gut wie keine Weiterbildung für die Basis, Kosteneinsparungen. In der Vergangenheit durchaus reichliches Angebot, dass der Kunde Vorrang hat resultierte aber auch in Absagen/Verschiebungen von Weiterbildungen (ist vollkommen OK, mit dem Kunden machen wir unser Geld)
Aufstieg ist durch flache Hierarchie extrem schwierig und wird auch vom unmittelbaren Vorgesetzten nicht unterstützt bzw. teilweise sogar torpediert. Wer sich immer tiefer in sein Spezialgebiet eingraben möchte ist hier richtig.
Weil die Teamleiter teilweise so gut wie keine Entscheidungs- oder Veränderungskompetenzen haben wollen aber viele Mitarbeiter auch gar nicht eine Ebene weiter hinauf.

Gehalt/Sozialleistungen

Empfehlung: beim Einstieg gut verhandeln, die nachfolgenden Lohnsteigerungen sind Metallertarif - nicht schlecht, aber zusätzliche Steigerungen sind rar. Führungskräfte sagen dass sie 1x / Jahr eine Erhöhung für ihre Mitarbeiter einreichen können und sie selber nicht vorhersehen können, wer etwas bekommt und wer nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

So la la. Wellpappe ist per se umweltfreundlich, es gibt Trainingsfilmchen wo man die Stromfresser suchen muss. Zahlreiche soziale Aktivitäten der Eigentümer/Geschäftsführer

Kollegenzusammenhalt

das Beste an der BHS. Supernette hilfsbereite Kollegen an der Basis halten den Betrieb am laufen. Die Vorgesetzten kriegen davon wenig mit.
Meine Beobachtung: je weiter nach oben, desto weniger freundlicher Umgang miteinander auf gleicher Hierarchieebene.

Umgang mit älteren Kollegen

es werden auch ältere Kollegen eingestellt. Andererseits hat die BHS wegen der entlegenen Lage in der Oberpfalz teilweise Rekrutierungsprobleme, und kann sich hier keine Animositäten leisten.

Vorgesetztenverhalten

vieles wurde bereits im Punkt Kommunikation gesagt. Persönlich sind die meisten Vorgesetzten supernett. Beim Informationsfluss fast alle sparsam. Wer eine Zielvereinbarung hat (variabler Anteil) ist oft das ganze Jahr nur mit dem Abarbeiten dieser beschäftigt, die Ziele sind aber nachvollziehbar und die durchschnittliche Zielerreichung höher als bei vergleichbaren Unternehmen. Entscheidungen sind schwierig zu bekommen, zu viel wird weit oben entschieden was der Qualität der Entscheidungen nicht gut tut.
Es gibt viel Paralellarbeit, sogar teilweise die gleiche Führungskraft beauftragt einen weiteren Mitarbeiter mit der gleichen oder ähnlichen Aufgabe ohne das an die Beteiligten zu kommunizieren. Oft irrtümlich, aber manchmal auch mit Absicht wenn die Ergebnisse nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen ("mehrere Meinungen einholen").
Die Geschäftsführung ist schwer in Ordnung - obwohl manche Äußerungen gar nicht so mein Fall sind!

Arbeitsbedingungen

Die sind meist ganz OK. Je nach Baustelle auch mal richtig mies. Die Großraumbüros in Weiherhammer machen nicht allen Freude, speziell Vieltelefonierer stören, inzwischen haben die meisten active noise cancelling Ohrenstecker. Anders geht es nicht. Einige Zeit lang konnte nach Herzenslust Homeoffice gemacht werden, inzwischen sollte man mindestens 50% der Zeit im Büro sein. Ein wenig ungut wenn man weiter weg wohnt. Es gibt Clean Desk policy, also kein eigener Schreibtisch sondern man kommt in der Früh rein und sucht sich einen Tisch. Kaffee und Wasser ist gratis, teilweise auch Obstkörbe.

Kommunikation

einer der negativen Punkte der BHS! Informationen die einen selbst betreffen müssen im Intranet und - je nach Gruppenzugehörigkeit - noch zusätzlich in verschiedenen anderen Kommunikationskanälen gesucht werden. Es gibt keine aktiven Hinweise, wenn sich irgendetwas ändert. Das betrifft auch Infos ohne welche der Arbeitsauftrag nicht durchgeführt werden kann. Zu viele Mitarbeiter (diverse Teamleiter, aber auch weiter oben) sammeln Informationen und geben sie nur nach oben weiter, aber nicht horizontal oder nach unten. Über die finanzielle Situation wird der Mantel des Schweigens gebreitet, viele hätten hier gerne die harten Zahlen gesehen. Es wird immer versucht, eine positive Grundstimmung herzustellen, die präsentierten Erfolge sind aber oft zu plakativ dargestellt. Das fängt aber schon bei dem Teamleitern an, welche bedingt durch flache Hierarchien viel zu ein großes Team "führen" und nicht wissen, was ihre Mitarbeiter machen, geschweige denn Probleme verstehen. Um nicht Ärger zu bekommen wird nach oben zu positiv und teilweise falsch berichtet, ohne böse Absicht. Und in der Hierarchieebene ein weiter nochmal das gleiche. - wie es weiter oben aussieht, k.A. ist nicht mein Bereich

Gleichberechtigung

Die Kollegen kommen meist aus einem Umkreis von 50km, kaum Diversität. Benachteiligung von Frauen ist mir keine aufgefallen, gefördert werden sie aber auch nicht. Auf der Baustelle sind Frauen immer noch rar.

Interessante Aufgaben

Definitiv. Sowohl in der Entwicklung wie auf der Baustelle. Auf der Baustelle manchmal zu interessant, wenn man vom Kunden erfährt was im Vertrag steht und man spontan alles fixen muss was überm Kommunikationsweg verloren gegangen ist. Langweile ausgeschlossen.
Eine Veränderung des Aufgabengebiets ist schwierig und wird von den Vorgesetzten abgeschmettert da diese ihr Team über längere Zeiträume optimiert haben und jede Änderung für sie Unannehmlichkeiten bedeutet. Der BHS Slogan "WIR - Veränderung" ist Makulatur. Gerne hätte ich - wie andere Kollegen - das Angebot der Geschäftsführung, einige Zeit in China zu arbeiten, angenommen, das wäre nur mit einem Eklat mit dem direkten Vorgesetzten möglich gewesen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

TOP. Sehr guter Arbeitgeber. Allerdings große Schwächen bei den Führungskräften !

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Weiherhammer gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nachwievor gutes Anlagenportfolio.
Zukunftsgerichtet.

Einigermassen Zukunftssichere Arbeitsplätze, die die Geschäftsführung durch Inovationen verbessern kann.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider fehlt der Geschäftsführung die Gesamtübersicht.

Das war vor Jahren bereits wesentlich besser.

Es sollten mal wieder Gespräche mit den Arbeitern gemacht werden.

Infos von Teamleadern sollten kritisch hinterfragt werden.
Diese sind oft "beschönigt", b.z.w. anders gesehen als in der Realität geltend .

Verbesserungsvorschläge

Das komplette Führungsteam, Abteilungszusammensetzungen, sollte von beiden Geschäftsführern uberprüft werden !

Bei vielen Teamleadern würden Nachschulungen eine Verbesserung bringen.

Einige Teamleader sollten degradiert werden, die sind gänzlich untauglich, als Arbeiter sind die meisten besser geeignet.

Das würde neue Ideen bringen.
Die Firma weiterbringen.
Zudem sehr viel Geld gespart werden.

Arbeitsatmosphäre

Vieke nette Arbeitskollegen.

Image

Nach meiner Meinung war das Image bereits besser/höher.

Ist jedoch noch sehr lobenswert hoch.

Work-Life-Balance

Flexibilität und Freiheiten bei den Arbeitszeiten. Grosse Freiheit beim Urlaub.

Karriere/Weiterbildung

Freistellungen für Weiterbildung möglich.
Eigene "Schulungsabteilung" angrenzend.

Übzo, anerkannt, gute Ausbildungsfachpersonal.

Gehalt/Sozialleistungen

Größtenteils gut bezahlt.
Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, . . .

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sehr gut.
Photovoltaik auf etlichen Dächern.

Leider läuft das Wasserkraftwerk (30-40kW) seit Jahren nicht mehr, das sieht man auch am Flusslauf.
Sehr Schade.

Kollegenzusammenhalt

Gut. 100% findet man jedoch nicht. Irgendein Kollege paßt "nicht zur Gruppe", was aber, so denke ich, normal sein könnte.

Umgang mit älteren Kollegen

In unserem Bereich gegeben.

Vorgesetztenverhalten

Beide Geschäftsführer Top. Je weiter nach unten, desto schlechter. Denke, die Geschäftsführer wissen das u.u. nicht !

Arbeitsbedingungen

Gute Ausrüstung, PSA, Werkzeug.

Kommunikation

Gute Kommunikationen. Infos von den Geschäftsführer sollten etwas intensiver sein.

Gleichberechtigung

Wenn die Kollegin ihre Leistungen bring, so kann diese gleichberechtigt aufsteigen. Finde ich sehr gerecht. Lediglich der Lohnunterschied ist manchmal nicht gegeben.

Interessante Aufgaben

Sehr Abwechslungsreich. Bereiche könnten getauscht werden. Freiwillige Montagen sind auch möglich.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Müller, HR Business Partner
Julia MüllerHR Business Partner

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für Ihr wertvolles Feedback! Es freut uns sehr, dass Sie sich bei uns wohlfühlen und so viele Bereiche positiv bewerten.

Besonders schön zu hören ist, dass Sie die Arbeitsatmosphäre mit den netten Kolleg:innen, die Flexibilität bei Arbeitszeiten und Urlaub sowie die abwechslungsreichen Aufgaben so schätzen. Auch Ihr Lob für unsere Ausrüstung, die Weiterbildungsmöglichkeiten und unser Engagement im Umweltbereich motiviert uns sehr.

Ihre konstruktiven Hinweise zur Kommunikation und Führung nehmen wir ernst. Sie sprechen einen wichtigen Punkt an - die Geschäftsführung sollte näher an die Belegschaft heranrücken. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Feedback dazu geben könnten, wie ein Format aussehen könnte, das dies ermöglicht. Besonders das Thema Weiterbildung liegt uns am Herzen und zeigt unsere Innovationsfähigkeit, was auch einer unserer BHS-Werte darstellt.

Ihre Verbesserungsvorschläge bezüglich der Teamführung und regelmäßiger Gespräche mit den Mitarbeitenden sind sehr wertvoll für uns. Wir sind offen für den Dialog und arbeiten bereits derzeit aktiv daran unsere Führungskräfte noch weiter darin zu schulen. Wir werden daher im nächsten Monat mit einer Schulungsreihe starten.

Falls Sie Lust haben, Ihre Ideen persönlich zu besprechen, melden Sie sich gerne bei uns. Gemeinsam können wir daran arbeiten, dass sich alle Teammitglieder optimal entwickeln können.

Ihre Personalabteilung

Mehrfachbewertung

Schwierige Zeiten

3,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Weiherhammer gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Kantine, pünktliches Gehalt.
Auf Gesundheit wird mit Fitnessstudio und anderen fördernden Aktionen Wert gelegt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Art und Weise der Kommunikation. Hier geht die Vorbildfunktion der Vorgesetzten bis weit nach oben völlig verloren.

Verbesserungsvorschläge

Wertschätzende Kommunikation auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten beibehalten!

Arbeitsatmosphäre

Aktuell etwas von Angst und Unsicherheit geprägt.

Image

Mach Außen hin immer noch recht gut.

Work-Life-Balance

Sehr fair, es gibt die Möglichkeit für Homeoffice bzw. Gleitzeit in Abstimmung

Karriere/Weiterbildung

Aktuell keine Weiterbildung, außer für Führungskräfte, möglich.

Gehalt/Sozialleistungen

Angelehnt an IG Metall-Tarif

Kollegenzusammenhalt

Im kleinen Team sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Hängt sehr stark von der Abteilung und Position des jeweiligen Vorgesetzten ab.

Kommunikation

Hängt stark vom jeweiligen Vorgesetzten ab, ob und was man erfährt.

Interessante Aufgaben

Bisher sehr vielseitig, es wird aber deutlich dünner.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Müller, HR Business Partner
Julia MüllerHR Business Partner

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für Ihr Feedback und die Zeit, die Sie sich für diese Bewertung genommen haben. Es freut uns sehr zu hören, dass Sie insbesondere den Kollegenzusammenhalt im kleinen Team, die Work-Life-Balance mit flexiblen Homeoffice- und Gleitzeitregelungen sowie die tarifliche Vergütung schätzen.

Ihre Hinweise zur Kommunikation nehmen wir ernst zur Kenntnis. Wir verstehen, dass eine konsistente und wertschätzende Kommunikation auf allen Führungsebenen von großer Bedeutung ist, gerade auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Deshalb arbeiten wir bereits aktiv daran und starten im nächsten Monat mit einer Schulungsreihe für Führungskräfte. Ebenso haben wir Ihre Rückmeldung bezüglich der aktuell eingeschränkten Weiterbildungsmöglichkeiten registriert.

Wir sind dankbar für Ihren konstruktiven Verbesserungsvorschlag und nehmen dies als wichtigen Impuls für unsere weitere Entwicklung als Arbeitgeber. Sollten Sie Interesse an einem persönlichen Austausch haben, stehen wir gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

Ihre Personalabteilung

Mehrfachbewertung

Gute Firma mit Guten Ansätzen.

4,1
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Weiherhammer gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es läuft alles sehr unkompliziert ab!
Homeoffice Regelung ist gut.

Es wird auch immer mehr auf neue Technik gesetzt KI etc.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vorgesetzte vor allem Abteilungsleiter sind oft die falschen Personen!
Keine Ahnung was ihre Abteilung wirklich macht.
Erkennen kaum die Stärken einzelner und setzen diese richtig ein.
Es wird eher auf Angst / Schreckensherrschaft gesetzt!

Freitag Pünktlich Feierabend machen ist oft auch wichtiger als sich um dringende Baustellen/ Notfälle zu kümmern!

Den eigenen Parkplatz nimmt man aber gerne!

Verbesserungsvorschläge

Das Headquater in sachen Personal abspecken. Man braucht keine Manager für Manager für Manager.

Mehr auf das Kerngeschäft konzentrieren und besser auf Kunden eingehen um den alten und guten Ruf wieder herzustellen!

Made in Germany muss wieder ein Aushängeschild werden!

Arbeitsatmosphäre

Wirklich sehr entspannt. Gute Homeoffice Regelung. Kaffee und Wasser sind Gratis (was nicht als Selbstverständlich gesehen werden sollte!)

Work-Life-Balance

Wirklich gut!

Gehalt/Sozialleistungen

Wer viel arbeitet und fleißig ist bekommt auch eine anständige Vergütung.
Überstunden werden ausbezahlt oder abgefeiert.

Kollegenzusammenhalt

In den Abteilungen ist der Zusammenhalt super. Zwischen den Abteilungen eher nicht!

Umgang mit älteren Kollegen

Ich bin noch etwas jünger bemühe mich aber immer höflich und nett mit älteren Kollegen umzugehen.
Man kann von ihnen ja auch viel lernen!

Vorgesetztenverhalten

Der größte meiner Kritikpunkte!
Das Headquater wird zum riesen Wasserkopf. „Jeder Indianer hat einen Häuptling“ heißt es so schön!
Was viel Geld kostet und unnötig ist! Man sollte eher auf die Selbständigkeit der Mitarbeiter vertrauen!

Vom verhalten der Vorgesetzten möchte ich nicht anfangen! Arrogant, Besserwisserisch etc.

Kommunikation

Es wird langsam besser ist jedoch immer noch eine große Baustelle!
Abteilungen Kommunizieren untereinander viel zu schlecht!
Informationen zu bekommen dauert!

Gleichberechtigung

Meines Erachtens sehr gut.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich und Spannend


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Anna Bauer, Expert People Marketing & Social Media
Anna BauerExpert People Marketing & Social Media

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für den ausführlichen Kommentar und die umfangreiche Bewertung zu uns als Arbeitgeber. Wir freuen uns, dass Sie uns weiterempfehlen. Wollen uns die Kritikpunkte und Anregungen aber selbstverständlich zu Herzen nehmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie bezüglich Ihrer Punkte zu Vorgesetztenverhalten auf uns zukommen, damit wir in den gemeinsamen Austausch gehen können.
Gerne können Sie sich direkt an mich, den Betriebsrat oder auch unsere HR-Business Partner wenden.
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!

Im Außendienst für Neueinsteiger leider nicht (mehr) zu empfehlen.

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Weiherhammer gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt, vor allem zwischen den langjährigen Kollegen ist schon gut. Bei Problemen mit der Maschine wird man nicht allein gelassen, der technische Support war da ein großer Sprung, viele der Kollegen dort sind auch nach Feierabend oder am Wochenende erreichbar obwohl sie das nicht müssten. Auch die Technik (vor allem die älteren Kollegen) hilft einem weiter.

Betriebsfest und Weihnachtsfeier sind gut, wenn man denn zufällig im Land ist, ansonsten gibts eine Bezahlkarte.

Soweit ich das beurteilen kann, hat die Geschäftsführung weitblick, ich denke wir sind für die Zukunft gerüstet.

In einer älteren Bewertung wurde von "Tetris in der Dispo" berichtet, das stimmt so nicht. Ich bereite mich gründlich auf meine Reisen vor, suche einen Flug und ein Hotel raus (was ich nicht machen müsste) und die Dispo berücksichtigt das wann immer möglich. Wenn sich Termine schieben, können die ja auch nichts dafür. Und wenn man die Kolleginnen dort anmotzt, muss man sich nicht wundern, wenn mal blöd zurückgeredet wird. Wie man in den Wald schreit...

Ein paar Kleinigkeiten haben sich in letzter Zeit für die Monteure gebessert: Das Frühstück wird bezahlt (dafür 20% weniger Auslöse, was ich völlig ok finde), jetzt kann man sich das auch wieder in Ländern wie Australien leisten, wo es gerne mal 40$ kostet. An Sonntagen, an denen aus rechtlichen Gründen nicht gearbeitet wird, gibts eine Pauschalzahlung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wurde oben alles geschrieben.
Missstände gibs immer und überall, aber die Sorgen der Monteure werden zum Großteil konsequent ignoriert, dann wundert man sich noch, warum man keinen mehr findet der den Job machen will. Deshalb, aktuell, keine Empfehlung.

Verbesserungsvorschläge

Die Auslöse muss dringend angepasst werden. In Asien gehts noch einigermaßen, im Westen gar nicht mehr. Früher konnte man sich in USA ein warmes Mittag- und Abendessen leisten. Jetzt muss man sich für eine Mahlzeit entscheiden, wenn man nicht draufzahlen will. Ein Feierabendbier trinkt man jetzt auf dem Hotelparkplatz aus der Dose, weil das in Belgien an der Hotelbar schon mal 10€ kostet. Früher bliebt man so einmal pro Woche abends auf dem Zimmer um mal seine Ruhe zu haben, ansonsten ging man mit Kollegen essen um sich nach einem langen Tag noch was zu gönnen. Jetzt ist es anders herum.

Das leidige Thema Flüge. Business wird für gemeine Monteure nur nach Australien/Neuseeland bezahlt, auch wenn man nach Chile genau so lange unterwegs ist. Manager fliegen natürlich Business, mit der Begründung, dass sie ja im Flieger arbeiten - dass ich nicht lache. Man darf sich dann noch anhöheren, dass die Business-Class der Swiss unbequem für Seitenschläfer ist...
Oft sind die Projekte lange geplant, doch werden Flüge meist erst zwei Tage vorher gebucht, mit der Begründung, dass sich oft noch was verschiebt. Würde man das zwei, drei Wochen früher machen, wäre locker Premium Eco drin, Flex-Tickets werden ja ohnehin gebucht.

Hotels bitte nicht mehr über Online-Portale buchen. Direkt beim Hotel ist immer billiger und flexibler. Mit einem Voucher umbuchen ist immer eine Katastrophe.
Warum wird in USA nicht ein Rahmenvertrag mit den drei großen Hotel-Ketten gemacht? Kleinere Firmen haben sowas und bekommen wesentlich bessere Preise.

Früher war man zeitweise zwar 6-8 Wochen am Stück unterwegs, aber eben auf der gleichen Baustelle. Heute selten länger als 4 Wochen, aber in denen ist man 3x von Kunden zu Kunden geflogen.

Bitte keine Sachen verkaufen, die unmöglich sind. Oft steht man auf der Baustelle und erfährt erst vom Kunden, dass mit dem Vertrieb dies und das vereinbart sei.

Es hat geheißen, mit SAP wird der ganze Wust an 100 verschiedenen Tools abgeschafft. Realistisch betrachtet sind es aber mehr geworden. Im Außendienst sind wir nicht so betroffen, aber im Werk soll es schlimm sein. Die einen haben Jira, die anderen Confluence usw., teilweise werden Tickets auf Leute gestellt, die das Tool gar nicht haben!

Die technische Führung ist fragwürdig. Als Monteur wird man als ungebildeter Dödel hingestellt. Viele kreiden den Ingenieuren an, dass sie "dumm-studiert" sind, das finde ich falsch, es fehlt oft eher die Praxisnähe. Früher war die Technik öfter mal mit auf der Baustelle, das sollte man wieder einführen. Scheint sich momentan wieder zu bessern, man hat aber den Eindruck das kommt von den Inegieuren selbst, nicht der Führung. Jetzt soll es ein "einheitliches Produkt" geben. Hä? Die Ansprüche in Uganda und USA sind eben komplett unterschiedlich. BMW baut ja auch nicht nur den 7er.

Monteure besser ausbilden. Viele junge Leute werden ohne entsprechendes Fachwissen auf die Kunden losgelassen, da stehen oft beide Seiten blöd da und es muss nochmal jemand hinterherfliegen.

Geld verdient man nur einigermaßen gut, weil man eben 300 Stunden im Monat arbeitet. Der Stundenlohn ist jetzt nicht der Wahnsinn. Bedenkt man, dass der Monteur neben Vertrieb und Projektierung die wichtigste Kundenschnittstelle ist, ist das ein Witz. Und was Vertrieb und Projektierung verbocken, badet der Monteur aus.

Betrifft einen als Ausßendienstler zum Glück nur selten, aber die Parkplatz-Situation ist eine Zumutung. Die meisten Kollegen im Werk fangen um 6:30 an, weil es nach 7 schon schwer wird einen Parkplatz zu finden.

Arbeitsatmosphäre

Ist auf Montage meist ok. Kommt oft auf den Kunden an und wer das Projeckt plant.

Image

War schon mal besser, zumindest bei der Kundschaft. Manche Kunden sind noch begeistert von BHS, andere schimpfen viel, teils begründet, teils unbegründet. Der Auslieferungszustand hat teils rapide nachgelassen und man spielt teils erst mal eine Woche Updates ein, das kommt bei den Kunden natürlich nicht gut an. Aber: Das hat sich im letzten Jahr schon wieder etwas gebessert!

Work-Life-Balance

Denkbar schlecht. Nach 12 Stunden auf der Baustelle macht man dann abends auf dem Hotelzimmer noch seine Mails und telefoniert oft noch mit dem Werk weil es wegen Zeitverschiebung nicht anders geht. Früher waren die Projekte zwar länger, aber man hatte generell mehr Zeit. Ein freier Sonntag war locker alle zwei Wochen drin, das gibt es jetzt fast gar nicht mehr.

Karriere/Weiterbildung

Wer aufsteigen will, kann das. Viele von den jüngeren gehen nach ein paar Jahren auf Montage auf die Technikerschule und wechseln dann in die Entwicklung o.ä.
Schulungen gibt es, allerdings sitzt man dann oft in einem "Experten"-Kurs und langweilt sich, weil einem was erklärt wird, das man seit 25 Jahren tagtäglich macht. Teils machen sie Dozenten sowas wie "freie Themenwahl" bei den Schulungen, das ist dann schon eher sinnvoll.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Sozialleistungen sind schon gut, bringen aber nicht viel im Außendienst. Fitnessstudio, Massage, kostenloser Kaffee, Jobrad - das alles kann man kaum bis garnicht nutzen, wenn man 250 Tage im Jahre unterwegs ist.
Die Auslöse ist nicht mehr zeitgemäß. Gutes Gehalt wird im Außendienst nur durch montalich 100 Überstunden erreicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viel heiße Luft. Nach außen will man "grün" sein, aber dann werden viele unnötige Reisen gemacht. Im Werk ziehen hunderte unbenutzte Netzteile Strom. Beamer laufen in leeren Besprechungsräumen.

Kollegenzusammenhalt

Auf der Baustelle meist gut, Ausnahmen gibts natürlich immer. War aber auch schon besser, früher hat der Mechaniker gewartet mit Feierabend bis der Elektriker auch fertig war und andersrum. Jetzt wird teilweise einfach ins Hotel gefahren ohne überhaupt Bescheid zu geben.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist ok. Pro 10 Jahre gibts einen Tag extra Urlaub. Zur Monteur-Infowoche wurden eine paar alte Hasen eingeladen die im Ruhestand sind, das war großartig.

Vorgesetztenverhalten

Passt prinzipiell. Die Abteilungsleitung kann manchmal "speziell" sein, steht aber fest hinter einem wenn es um was geht. Von den höheren Positionen bekommt man als Normalo kaum was mit. Die Geschäftsleitung ist jetzt öfter mal bei der Montage-Phase auf der Baustelle und Dauerprobleme abzustellen, das finde ich sehr gut.

Arbeitsbedingungen

Geht von gut bis Katastrophe. Man kann bei 45° in Texas schwitzen oder bei -5° in der Türkei frieren, sowie alles dazwischen. Wäre eigentlich vertraglich geregelt, interssiert nur meist keinen. Mir ist nur ein Fall bekannt, wo in Italien eine Baustelle wirklich abgebrochen wurde weil die Halle im Januar keine Wände hatte und es reingeschneit hat... Andere Firmen in der Branche, so z.B. ein schweizer Maschinenbauer, packen da das Werkzeug nicht mal aus und fahren wieder. Bei BHS kommen dann Sprüche wie "musst Du halt eine Mütze aufsetzen". Das ist meist Projektierung und Vertrieb zuzuschreiben, die dem Kunden Versprechen machen. Generell darf dann vieles der Monteur ausbaden.
Werkzeug ist in manchen Ländern eine Katastrophe, da macht man den Container oder die Kiste auf und drin ist fast nichts mehr da.

Neue Laptops sind eine Katastrophe. Die Hardware wäre ja gut, aber die Hälfte der Software funktioniert nicht (gut, das kann die IT nicht alles testen) bzw. ist gar nicht installiert - das sollte nicht sein. Dann steht man da, die Maschine steht

Kommunikation

Geht so. Im Außendienst bekommt man vieles vom Werk leider nicht mit. Die Einsatzplanung wird besser kommuniziert als früher.

Gleichberechtigung

Kaum Damen im Außendienst, das liegt aber denke ich nicht an BHS sondern eher an mangeldem Interesse von Frauen an diesem Beruf.

Interessante Aufgaben

Definitiv. Auch wenn es teils extrem stressig ist, macht die Arbeit insgesamt doch Spaß. Ein paar Stunden weniger wären nur schön.

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Anna Bauer, Expert People Marketing & Social Media
Anna BauerExpert People Marketing & Social Media

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen vielen Dank für diese so ausführliche Bewertung - auch wenn Sie uns darin aktuell nicht als Arbeitgeber weiterempfehlen würden.
Wir wissen es wirklich sehr zu schätzen, wie viel Zeit Sie investiert haben, um all die oben genannten Punkte so konkret zu schreiben - nochmals vielen Dank dafür.
Wir werden das entsprechend weiterleiten und hoffen, dass Ihre Anmerkungen dazu beitragen, dass etwas geändert und verbessert werden kann.
Gerne dürfen Sie für einen weiteren Austausch auf uns in der Personalabteilung, auf die HR-Businesspartner oder auf den Betriebsrat zukommen.
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!

Ihre Personalabteilung

Mehrfachbewertung

Wertschätzung, Entwicklung und Zusammenhalt – einfach top!

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Weiherhammer gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Jeder geht hier gerne Arbeiten. Es herrscht hier ein super Betriebsklima.
Hier gibt es sowas wie ein hierarchisches Denken oder Arroganz der Vorgesetzten nicht. Jeder fühlt sich hier wohl und auf Augenhöhe wahrgenommen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gibts tatsächlich nichts Schlechtes.

Verbesserungsvorschläge

Vll. mehr Updates und Zusammenkünfte über "New's" vom Betriebsrat oder Vorgesetzten. Der Parkplatz ist Ausbaufähig, wird langsam eng.

Arbeitsatmosphäre

Ich arbeite bei der Global Logistics, ich kann nur sagen, so ein angenehmes Arbeitsklima hat man selten. Hier geht man wirklich täglich gerne in die Arbeit und sogar ungern ins Homeoffice.

Work-Life-Balance

Wir haben eine Minutentaktung an der Stempeluhr, können überstundenfrei nehmen, wir haben Anspruch auf Homeoffice und gleitende Arbeitszeit. Also unterm Strich, ist das eine sehr gute Work-Life-Balance. Klar hat man hier und da wieder ein Hoch mit der Arbeit, aber das ist normal und gut so.

Karriere/Weiterbildung

Könnte ausbaufähiger sein.

Gehalt/Sozialleistungen

Übers Gehalt kann ich mich nicht beschweren. Es gibt Urlaubs- und Weihnachtsgeld und die ganzen Sonderzahlungen wie T-Zug oder Transformationsgeld.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wir darauf geachtet, dass man z.B. Fahrten verbinden kann.

Kollegenzusammenhalt

Dazu kann man nicht viel sagen, nur dass ALLE Kollegen und Vorgesetzte hier super sind und sich jeder gut versteht. :-)

Umgang mit älteren Kollegen

Hier versteht sich jedes Alter gut!! Es gibt hier keine Grüppchen Bildung oder sonst was.

Vorgesetztenverhalten

Sehr nette Vorgesetzte, vor allem fühlt man sich hier wertgeschätzt.

Arbeitsbedingungen

Wir haben, dank unserem Chef und Betriebsrat die gleichen Bedingungen wie die Corrugated. Es fehlt uns also an nichts. Wir bekommen wöchentlich auch zudem frisches Obst. Kaffee und Wasser sind umsonst. Parkplatz vor der Tür.

Kommunikation

Auch alles super, wenn jemand was zu sagen hat dann auch direkt und nicht hintenrum.

Gleichberechtigung

Hier gibts es keinen Unterschied, hier sind alle gleich.

Interessante Aufgaben

Da die Global Logistics auch noch ausbaufähig ist, fallen hier und da auch interessante Aufgaben an :-)


Image

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Anna Bauer, Expert People Marketing & Social Media
Anna BauerExpert People Marketing & Social Media

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für diese tolle Bewertung! Es freut uns wirklich sehr zu lesen, dass Sie mit uns als Arbeitgeber so zufrieden sind und auch die verschiedenen Teilbereiche so positiv bewerten.
Gerne würden wir bezüglich dem Punkt "Karriere/Weiterbildung" in den Austausch gehen. Haben Sie hier aus Ihrer Erfahrung Vorschläge/Ansatzpunkte etc. zur Verbesserung?
Gerne können Sie dazu mit uns im Personalbüro, den HR-Businesspartnern oder auch dem Betriebsrat in Kontakt treten.
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute bei uns!

Ihre Personalabteilung

Zeit zum Umdenken – der Weckruf ist überfällig.

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Weiherhammer gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wer den Einstieg ins Unternehmen klug verhandelt, hat die Chance auf eine gut bezahlte und zugleich flexible Position. Die Rahmenbedingungen können – richtig genutzt – durchaus attraktiv sein. Auch das Betriebsrestaurant verdient eine Erwähnung: Die Preise sind im Vergleich fair, und die Qualität der Speisen bewegt sich auf solidem Niveau.

Besonders hervorzuheben ist das Miteinander im Kollegenkreis. Einzelne Mitarbeitende zeichnen sich durch eine große Hilfsbereitschaft aus. Wer Eigeninitiative zeigt und dazulernen möchte, findet in der Regel auch die entsprechenden Möglichkeiten dazu.

Dieses Unternehmen hat zweifellos Potenzial – es liegt jetzt daran, es konsequent zu nutzen und die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Trotz vieler engagierter Kolleginnen und Kollegen und grundsätzlich guter Ansätze im Unternehmen gibt es eine Reihe von Punkten, die den Arbeitsalltag unnötig erschweren und langfristig dem Unternehmenserfolg schaden könnten.

Ein zentrales Problem ist die mangelnde Infrastruktur – etwa die viel zu wenigen Parkplätze, die jeden Morgen für Frust sorgen und bereits den Start in den Arbeitstag belasten. Doch das ist nur ein Symptom für ein tieferliegendes Thema: Die Strukturen im Unternehmen sind festgefahren, Veränderungen werden nur zögerlich oder gar nicht angestoßen. Es fehlt an Weitblick und der Bereitschaft, sich ernsthaft mit zukünftigen Entwicklungen auseinanderzusetzen.

Hinzu kommt eine gewisse Betriebsblindheit und Sturheit, die insbesondere bei einigen Kollegen zu beobachten ist. Neue Ideen oder Verbesserungsvorschläge stoßen oft auf Ablehnung, nicht weil sie schlecht wären, sondern weil sie vom Gewohnten abweichen. Diese Haltung blockiert Innovation und erzeugt Stillstand.

Ein weiteres gravierendes Thema betrifft die Qualitätssicherung – oder vielmehr deren Fehlen. Prozesse werden nicht konsequent kontrolliert, Fehler wiederholen sich, ohne dass sie systematisch aufgearbeitet werden. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf Kundenzufriedenheit, Effizienz und Motivation.

Ebenfalls bedenklich: die undurchsichtige Gestaltung mancher Arbeitsverträge. Vertrauensarbeitszeit wird zwar propagiert, doch die inoffiziell erwarteten Überstunden pro Woche werden nicht offengelegt oder vertraglich geregelt – ein Umstand, der rechtlich mehr als fragwürdig ist und zu erheblichen Ungleichgewichten führt.

Auf der zwischenmenschlichen Ebene fällt die zum Teil extreme Selbstüberzeugtheit mancher Personen auf – Eitelkeit ersetzt dort oft fachliche Substanz und verhindert konstruktive Zusammenarbeit. Noch schwerer wiegt jedoch das Verhalten des Top-Managements, das in weiten Teilen nicht mehr zeitgemäß agiert. Ein Austausch wäre dringend notwendig, um frische Impulse zu setzen und wieder näher an die Realität der Belegschaft zu rücken.

Besonders demotivierend wirken zudem die Auftritte des CEO bei Betriebsversammlungen: Anstatt Orientierung oder Motivation zu bieten, wirken seine Worte oft abgehoben, abweisend und demotivierend. Der Eindruck entsteht, dass die Anliegen der Mitarbeitenden kein Gehör finden – weder auf der Bühne noch im Alltag.

Verbesserungsvorschläge

Zu lange hat man sich auf den Erfolgen der vergangenen zehn Jahre ausgeruht. Strategische Entwicklungen wurden oft nur halbherzig angegangen und selten konsequent zu Ende gedacht. Die heutigen Herausforderungen erfordern jedoch ein radikales Umdenken – insbesondere im Hinblick auf die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit unserer Prozesse.

Der ständige Vergleich mit Wettbewerbern – sei es aus der eigenen Branche oder völlig anderen Industrien – führt derzeit nicht zu Inspiration, sondern zu Frustration und Stillstand. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Veränderung dringend notwendig ist.

Das Top-Management muss sich dieser Realität stellen. Es braucht frische Impulse, neue Perspektiven und vor allem: den Mut zur Erneuerung. Gleichzeitig muss eine offene, gelebte Fehlerkultur Einzug halten – denn nur wer Fehler zulässt, kann aus ihnen lernen. Schuldzuweisungen und das klassische Fingerpointing haben in einer zukunftsorientierten Organisation keinen Platz mehr. Die beiden Herren CEO machen Ihre Arbeit, das merkt man - allerdings ist es an der Zeit, neue Wege einzuschlagen. Die Belegschaft ist bereit zur Veränderung, hören Sie sie auch bitte!

Es ist Zeit, Verantwortung neu zu definieren – konstruktiv, transparent und gemeinsam.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre variiert stark je nach Abteilung. Mit vielen Kollegen kommt man gut aus, vor allem innerhalb der jeweiligen Teams. Allerdings gibt es immer ein paar "Grantler", die das Klima etwas trüben. Generell ist die Atmosphäre auch stark von der jeweiligen Führungskraft abhängig – eine gute Führung kann das Arbeitsumfeld maßgeblich verbessern.

Image

Das Ansehen sinkt leider stetig, sei es in der Umgebung oder bei Kunden.

Work-Life-Balance

Als AT-Mitarbeiter muss man sich die eigene Work-Life-Balance konsequent selbst erarbeiten. Wer das nicht schafft, läuft Gefahr, in der Arbeit zu versinken. Leider gibt es Kollegen, die dies nicht bewerkstelligen und regelmäßig 50-60 Stunden pro Woche arbeiten, ohne einen Ausgleich in Form von Freizeit. Wer viel leistet, bekommt oft noch mehr Arbeit, anstatt eine faire Balance zu finden.

Karriere/Weiterbildung

Sehr abteilungsspezifisch.

Gehalt/Sozialleistungen

Im Unternehmen sind sehr große Gehaltsspannen üblich. Wer beim Einstieg geschickt verhandelt, profitiert langfristig. Wer das versäumt, bleibt oft jahrelang auf einem mittelmäßigen Niveau – unabhängig von Leistung oder Verantwortung. Eine transparentere Gehaltspolitik wäre hier dringend nötig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird ein starkes soziales und ökologisches Engagement kommuniziert – auf dem Papier wirkt das überzeugend. Intern jedoch zeigt sich oft ein anderes Bild: Maßnahmen wirken inkonsequent, teilweise widersprüchlich oder werden nicht gelebt. Hier besteht eine spürbare Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität.

Kollegenzusammenhalt

Die Abteilungen unterstützen sich intern gut, was an sich positiv ist. Allerdings führt dies auch zu einer spürbaren Abgrenzung zwischen den Teams. Synergien werden kaum genutzt, stattdessen wird oft nach Schuldigen gesucht, und wichtige Aufgaben werden aufgeschoben oder weitergereicht. Diese mangelnde Zusammenarbeit bremst den Fortschritt und verhindert Effizienzgewinne.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist im Großen und Ganzen respektvoll und problemlos. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ein erheblicher Teil des unternehmensrelevanten Wissens auf den Schultern einiger weniger erfahrener Mitarbeitender ruht. Ihre Kompetenz ist unverzichtbar – leider wird das nicht immer explizit anerkannt oder nachhaltig gesichert.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten variiert stark – es gibt sowohl sehr verantwortungsbewusste, junge Führungskräfte als auch verbitterte Manager, die scheinbar nur noch auf den Ruhestand hinarbeiten. Diese Unterschiede führen zu teils großen Spannungen und Unklarheiten in der Führungskultur.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung mit Schreibtischen, Bildschirmen und Peripheriegeräten ist solide, aber unspektakulär – funktional, ohne besondere Highlights. Was jedoch besonders ins Gewicht fällt: Die Großraumbüros erschweren konzentriertes Arbeiten massiv. Lärmpegel und ständige Ablenkung machen fokussiertes Arbeiten zur täglichen Herausforderung.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist kaum vorhanden oder schlichtweg unzureichend. Neue Systeme werden häufig nur durch Hörensagen eingeführt, und wichtige Termine oder Meilensteine erfährt man oft nur nebenbei. Dabei gäbe es heutzutage zahlreiche einfache Möglichkeiten für eine moderne und effektive Kommunikation, sei es durch interne Newsletter, ein Intranet oder regelmäßige Workshops. Hier liegt definitiv ungenutztes Potenzial, das dringend aktiviert werden sollte.

Gleichberechtigung

Das Unternehmen ist aktuell noch klar männlich geprägt – insbesondere in Führungspositionen. Dennoch ist ein positiver Trend erkennbar: Erste Initiativen und Entwicklungen deuten auf ein wachsendes Bewusstsein für mehr Gleichberechtigung hin. Der Weg ist noch lang, aber die Richtung stimmt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben bieten grundsätzlich Abwechslung und sind oft spannend. Allerdings ist es frustrierend, dass moderne Führungs- und Verbesserungsmethoden wie Lean Management, Operational Excellence, Kaizen und ähnliche Ansätze kaum Anwendung finden. Das Unternehmen hat hier definitiv den Anschluss verpasst. Dadurch wiederholen sich Fehler immer wieder, was zu enormen Ressourcenverschwendungen führt und das Potenzial für Optimierung nicht ausgeschöpft wird.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Anna Bauer, Expert People Marketing & Social Media
Anna BauerExpert People Marketing & Social Media

Lieber Kollege/liebe Kollegin,
vielen Dank, dass Sie sich so viel Zeit genommen haben, um diese ausführliche Kritik mit all den Vorschlägen zu verfassen. Das wissen wir wirklich sehr zu schätzen. Es tut uns leid zu lesen, dass es doch einige Punkte gibt, die Ihnen nicht gefallen. Es lässt sich aber klar herauslesen, dass Sie mit Ihrer konstruktiven Kritik dazu beitragen wollen, dass sich etwas verändert.
Wir leiten alle Punkte intern weiter und versuchen hier Lösungen zu finden. Wenn Sie zu bestimmten Punkten noch mehr in den Austausch gehen wollen, dann dürfen Sie sich gerne bei uns in der Personalabteilung, beim Betriebsrat oder unseren beiden HR-Businesspartnern (Frau Müller und Frau Skowronek) melden.
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.
Liebe Grüße

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 222 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau durchschnittlich mit 3,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Maschinenbau (3,6 Punkte). 62% der Bewertenden würden BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 222 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 222 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.
Anmelden