Hinkt in vielen Punkten leider hinterher
Gut am Arbeitgeber finde ich
Moderne Technik-Ausstattung, flexible Home-Office-Regelung, gutes Gesundheitsmanagement und Betriebsarztversorgung, gutes Miteinander zwischen (direkten) KollegInnen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Große, persönliche Distanziertheit zwischen den verschiedenen Standorten, ziemlich in die Jahre gekommene Arbeitsorte und Büros.
Verbesserungsvorschläge
Digitale Kommunikationswege offensiver nutzen, als Vorgesetzte MitarbeiterInnen in die Kommunikation mit hineinnehmen, gemeinsame Entscheidungen treffen und alte Prozesse und Arbeitsweisen hinterfragen, um am Puls der Zeit zu bleiben. Ggf. Pausenräume oder Kantine schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war an sich positiv und einander zugewandt, aber schon auch recht distanziert, was die Zusammenarbeit über mehrere Standorte hinweg anging. Vorgesetzte sind zum Teil wie in einem "Elfenbeinturm": schwer greifbar, nicht vor Ort tätig und selten erreichbar. Dazu kommen unklare Verantwortlichkeiten und chaotische Prozesse, die seit vielen Jahren "mitgeschleift" wurden. Mangelnde Führung, zu wenig Kommunikation und kaum Transparenz waren die größten Mankos, die zu meinem und auch bei den langjährigen MitarbeiterInnen zu Frust führten.
Image
Image ist aus meiner Sicht schon sehr verbesserungswürdig, extern ist man in der Region zwar als Marke BHS tabletop/Bauscher, aber als Arbeitgeber nicht besonders bekannt. Eigene MitarbeiterInnen reden zum Teil sehr schlecht über das Unternehmen, obwohl sie schon lange selbst Teil davon sind – sie sind oft unzufrieden mit der Entwicklung bis dato.
Work-Life-Balance
Ausgewogene Balance ist gegeben, auch durch die faire Arbeitszeitenregelung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen unternimmt viel, um seine Produktionsprozesse zu verbessern und umweltfreundlicher zu gestalten.
Kollegenzusammenhalt
Die KollegInnen vor Ort halten immer zusammen, aber standortübergreifend ist Verbesserungsbedarf vorhanden.
Vorgesetztenverhalten
Mitarbeiterführung und -feedback sind heutzutage wichtiger denn je. Ich war neu und darum auf Beides angewiesen, fühlte mich aber kaum "abgeholt" oder in irgendeiner Weise einbezogen. Für mich war besonders bitter, dass viele der im Vorstellungsgespräch besprochenen Tätigkeiten später kein Thema mehr waren.
Arbeitsbedingungen
Die verwendete Technik ist modern und fortschrittlich. Eine Klimaanlage war bei meinem Arbeitsort leider nicht vorhanden. Die Arbeitsumgebung wäre in Sachen Flair verbesserungswürdig (z. B. durch Pausenraum, Modernisierung o. ä.).
Kommunikation
Viele Entscheidungen wurden an einem Unternehmensstandort getroffen und dann nicht mehr weitergegeben – dabei wurden gängige Mittel wie Videocalls & Co. viel zu wenig als Hilfsmittel eingesetzt. Dann gab es Meetings, an denen nicht alle Betroffenen teilnehmen durften. Mir war nicht klar, was die Zukunft bringt und selbst meine eigene Abteilung wusste nicht, was der Andere gerade tut. Plus: Als neuer Mitarbeiter wurde ich ins "kalte Wasser geworfen", Infos hinterherlaufen und erhielt keine Feedbackgespräche zu meiner bisherigen Leistung.
Gehalt/Benefits
Ein sehr angemessenes, faires Gehalt, auch im Vergleich mit anderen Unternehmen in der Region.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind abwechslungsreich, fordernd und die Porzellanbranche bietet viele spannende Facetten.