22 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut ist die Sache, an der man arbeitet. Die Medienlandschaft ist ständig im Wandel, es wird nie langweilig, und es gibt jeden Tag neue Herausforderungen, an denen man wachsen kann. Die Arbeit ist nicht einfach nur ein Job, sondern man wirkt an etwas mit, was einen Unterschied im Leben von vielen Menschen macht. Das motiviert und lässt einen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
Der Führungsstil ist hierarchisch und nicht zeitgemäß. Fragesteller oder Mitarbeiter mit viel Kompetenz werden als Gefahr verstanden. Mitbestimmung und Transparenz sind Fremdwörter. In zeitlicher Nähe zu einer gescheiterten Betriebsratsinitiative wurden drei Mitarbeiter entlassen. Eine Mitarbeiterin hat sogar an Heiligabend eine fristlose Kündigung erhalten. Wie das mit christlichen Werten zu vereinen sein soll, ist mir schleierhaft.
Als Reaktion auf die Betriebsratsinitiative wurde zwar eine Arbeitnehmervertretung gegründet, allerdings fehlen dieser die Rechte, um der Geschäftsführung auf Augenhöhe zu begegnen. Wichtig wäre hier ein Kündigungsschutz für Kandidaten der Vertretung und Mitbestimmungsrechte bei Personalfragen. Das Potenzial der Eigenmotivation der Mitarbeiter wird noch nicht ausgeschöpft und den Mitarbeitern wird nicht die gebührende Wertschätzung für ihre Arbeit entgegen gebracht.
In mehreren Team-Workshops wurde die hohe Eigenmotivation der Mitarbeiter als Stärke herausgearbeitet. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass es an Wertschätzung der Mitarbeiter fehlt. Ein weiteres Problem ist die Grüppchenbildung. Mitarbeiter kämpfen um ihre Positionen und versuchen mit Klatsch und Tratsch andere auf ihre Seite zu ziehen. Mitarbeiter, die zur Direktive von oben vorbehaltlos ja sagen, werden gefördert und mit Fortbildungen überhäuft. Andere, die nachfragen, werden hintenangestellt, versauern, oder werden sogar gefeuert. Die gescheiterte Betriebsratsinitiative im November 2019 hat viele Mitarbeiter desillusioniert. Zum Teil wird eine Atmosphäre der Kontrolle und Überwachung empfunden.
Bibel TV ist ein Alte-Leute-Sender und hat bislang noch keine Mittel gefunden, aus dieser Nische wieder herauszukommen. Projekte, die nicht unmittelbar den gewünschten Erfolg bringen, werden schnell wieder eingestampft.
Bibel TV ist ein Unternehmen mit einer Mission. Vielen ist die Arbeit ein Herzensanliegen, da ist die eine oder andere Überstunde nicht schlimm. Damit Überstunden abgefeiert werden können, müssen diese vom Vorgesetzten zuvor genehmigt werden. Das ist in der Praxis nicht so einfach, wenn der Vorgesetzte schon im Feierabend ist.
Das hängt schwer davon ab, ob man die Gunst des Vorgesetzten und der Geschäftsführung hat. Einige Mitarbeiter werden mit Fortbildungen überhäuft und werden schnell befördert, einige treten seit Jahren auf der Stelle und kriegen keine Fortbildungen genehmigt, oder sie werden nach Zusage kurzfristig wieder abgesagt. Insgesamt scheint die Personalpolitik ein System der Belohnung und Sanktionierung zu befolgen und weniger von sachlichen Gründen motiviert zu sein.
Bei Bibel TV arbeitet man nicht des Geldes wegen, sondern aus Überzeugung. Wenn man das voraussetzt, ist die Bezahlung bei Bibel TV ganz in Ordnung im Vergleich mit anderen Spendenwerken. Jedoch gibt es große individuelle Unterschiede bei den Vertragsbedingungen und mangelnde Transparenz.
Seit einem Vorstoß einiger Mitarbeiter ist es nun möglich, einen Zuschuss für das HVV-Ticket zu beantragen. Allgemein wird auf einen schonenden Umgang mit Ressourcen geachtet.
Im Zuge einer Betriebsratsinitiative wurden die Initiatoren schlecht im Kollegium dargestellt. Manche Mitarbeiter haben sich dagegen gewehrt, andere haben in den Chor miteingestimmt. Dadurch ist nun ein Keil in die Belegschaft gedrungen.
Bibel TV bietet erfreulicherweise auch älteren Menschen eine Chance, in verschiedenen Abteilungen mitzuarbeiten. Einige Mitarbeiter sind schon im Ruhestand, wollen sich aber für eine gute Sache investieren. Auf der anderen Seite gibt es auch Studenten und Volontäre. Diese Vielfalt ist sehr bereichernd.
Die Direktiven, die von oben kommen, sind oft nicht nachvollziehbar, Erklärungen nicht transparent, und wer zu viel fragt, macht sich verdächtig, wird aufs Abstellgleis geschoben oder gleich direkt gefeuert. Wer gerne "ja" sagt, kann hier gut überleben und Karriere machen.
Die Bedingungen sind in Ordnung, wenn man bedenkt, dass es ein Spendenwerk ist. Einige Räume heizen sich in den wärmer werdenden Sommern ohne Klimaanlage sehr stark auf. Für Menschen mit Rückenprobleme fehlen Steharbeitsplätze. Die meisten Mitarbeiter sind an einen Desktop-Rechner gebunden.
Einerseits gibt es viele Sitzungen, andererseits werden wirklich wichtige Dinge nur in den Teamleiter-Meetings besprochen. Als einfacher Mitarbeiter hat man daran kaum Anteil und wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Wirkliche Transparenz ist Fehlanzeige. Die Initiative zur Gründung eines Betriebsrats wurde torpediert und ist gescheitert. Stattdessen wurde eine auf Vertrauen gegenüber der Geschäftsführung basierende Arbeitnehmervertretung ins Leben gerufen. Ob diese die Defizite in der Kommunikation aufarbeiten kann, bleibt abzuwarten.
Auffällig ist, dass die Geschäftsführung mit den männlichen Teamleitern je einmal pro Woche essen geht, mit den weiblichen Teamleitern hingegen gar nicht. Mag sein, dass das etwas mit Respekt zu tun hat, doch letztendlich ist zu beobachten, dass die männlichen Teamleiter die privilegiertere Stellung haben als die weiblichen.
Die Medienwelt ist ständig im Wandel, und so gibt es im Arbeitsalltag immer wieder neue Herausforderungen zu meistern. Das bereitet Freude und es wird nie langweilig. Manche Mitarbeiter können sich ihre Arbeit sehr frei einteilen, andere müssen täglich oder gar stündlich über ihren Arbeitsfortschritt berichten. Das hängt davon ab, wie man gegenüber seinem Vorgesetzten und der Geschäftsführung gestellt ist.
Ich mag die gute Gemeinschaft unter den Mitarbeitern und die Authentizität. Christsein wird hier wirklich auch im Betrieb und nicht nur im Programm gelebt. Das Haus ist immer offen für Zuschauer und Interessierte. Jede Anfrage von Zuschauern wird ernst genommen.
Es fehlt teilweise an Personal und man hat manchmal das Gefühl, dass man sich zum Alleskönner entwickeln muss, um seine Arbeit machen zu können.
Ich würde noch mehr überlegen, ob man das Image von Bibel TV verbessern kann. Es wäre schön, wenn nach außen hin noch deutlicher werden würde, dass hier coole, gute und begeisterte Menschen arbeiten.
In meinen Augen ist das Betriebsklima meisten gut. Die Vorgesetzten geben sich große Mühe, dass die Mitarbeiter, besonders in ihren eigenen Abteilungen, sich wohlfühlen. Bisher hatte ich auch immer das Gefühl, dass mir und meiner Arbeit vertraut wurde. Selbst, wenn ich etwas zum ersten Mal gemacht habe. Das gibt mir ein gutes Gefühl.
Das Image von Bibel TV unter den Mitarbeitern ist gut. Alle stehen voll hinter der Sache. Im christlichen Bereich hat Bibel TV ebenfalls einen guten Ruf. Viele kennen Bibel TV und finden den Sender gut. Von Zuschauer hört man immer wieder bewegende Geschichte, die sie mit dem Sender erlebt haben und erfährt, was Bibel TV und der Glaube ihnen bedeuten.
Im nichtchristlichen Bereich ist Bibel TV zwar häufig auch bekannt, aber gilt als spießig und konservativ. Nichts, was man freiwillig einschaltet. Der Sender, das Programm und Produkte werden auch regelmäßig im Internet veralbert. Das ist schade und daran sollte noch gearbeitet werden.
Bisher kann ich sagen, dass ich immer dann Urlaub bekommen habe, wenn ich ihn gebraucht oder gewollt habe. Sogar schon während der Probezeit war es bei mir kein Problem.
Ich selber arbeite zwar Vollzeit, aber kriege bei Kollegen mit, dass Rücksicht auf Familien oder auch auf Weiterbildung, wie ein Studium, genommen wird, wenn es um die Arbeitszeit geht. Es gibt die Möglichkeit hin und wieder Homeoffice zu machen oder auch in Teilzeit zu arbeiten. Das kann in vielen Fällen (kommt auf die Aufgabe an) mit der Leitung abgestimmt werden. Außerdem können Kinder auch mitgebracht werden. Dafür gibt es ein spezielles Eltern-Kind-Büro.
Ich nutze sie zwar nicht so intensiv, aber ich weiß auch, dass die Gleitzeit für einige Kollegen ein großer Vorteil ist, weil man Dinge besser erledigen oder die Kinder wegbringen kann usw.
Möglichkeiten zum Aufstieg gibt es nicht wirklich. Allerdings durften ich und auch viele weitere Mitarbeiter bereits einige Fortbildungen machen, die wirklich hilfreich waren. Es werden auch immer wieder intern Weiterbildungen gemacht oder Coaches eingeladen.
Ich bin mit meinem Gehalt zufrieden und aus Erfahrung weiß ich, dass grade die Volontäre hier überdurchschnittlich gut bezahlt werden.
Sicher könnten einige Mitarbeiter in anderen Sendern mehr Geld verdienen. Die gute Sache ist es den meisten Mitarbeitern aber wert. Und jeder weiß ja auch vorher, was er mit dem Vertrag unterschreibt.
Die Aussicht auf eine feste Anstellung, was in den Medien nicht selbstverständlich ist, ist für ich eindeutig motivierend.
Bibel TV legt auf jeden Fall Wert auf die Schonung der Umwelt. Ich habe bisher schon einige Einsätze außerhalb Hamburgs gehabt und bin nur einmal geflogen. Alle Mitarbeiter nehmen immer zuerst die Bahn, manchmal auch, wenn sie teurer als die Flüge ist.
Wie viele der festen Mitarbeiter habe ich die Chance genutzt und mir ein Job-Ticket über Bibel TV geben lassen. So kann ich mit den Bahnen in der Stadt fahren und Bibel TV zahlt sogar noch einen Beitrag dazu. Das ist eine coole Sache, weil die Tickets so eh schon günstiger sind und dann noch bezuschusst werden.
In der Küche gibt es fairgehandelten Kaffee. Ich mag ihn nicht, aber das ist ja auch immer Geschmackssache und der gute Wille ist auf jeden Fall da.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist aus meiner Sicht ziemlich gut. Mit vielen Kollegen habe ich auch ein freundschaftliches Verhältnis. Das ist nicht selbstverständlich! Klar ist es so, dass es auch mal Unstimmigkeiten gibt. Auch bei Bibel TV arbeiten eben nur Menschen!
Wenn ich aber Hilfe oder Unterstützung brauche, fast egal bei was, finde ich sie eigentlich immer sofort. Hier kommen Kollegen sogar auf mich zu und fragen, ob sie mir helfen können. Ich muss nicht immer bitten. Da gibt es auch keinen Unterschied zwischen Kollegen und Vorgesetzten. Fast alle helfen mit, wenn es nötig ist.
Den Umgang mit älteren Kollegen finde ich bei Bibel TV wirklich gut. Allgemein scheint das Alter hier erstmal keine Rolle zu spielen. Wer seine Aufgaben erfüllen kann, wird auch eingestellt. Das Team ist daher auch gut durchmischt und ich habe das Gefühl, dass diese Mischung auch gewünscht ist. Man kann sich in vielen Dingen gut ergänzen.
Bisher hatte ich eigentlich keine wirkliche Konfliktsituation mit meinen Vorgesetzten. Wenn mir mal Dinge aufgefallen sind, die nicht gut liefen, bin ich bei allen Vorgesetzten auf offene Ohren gestoßen und wurde angehört. Dadurch hat sich vieles geklärt und konnte teilweise auch geändert werden. Man hat zwar gemerkt, dass die Kritik nicht immer begeistert hat, aber ich wurde nie einfach abgeblockt.
Das Gebäude von Bibel TV (und anderen Firmen) ist leider nicht das neuste/schönste/beste Gebäude. Es ist schon deutlich in die Jahre gekommen und an vielen Stellen musste nachgebessert und improvisiert werden. Das merkt man auf jeden Fall optisch und manchmal auch praktisch.
Im Gebäude ist es oft auch laut. Das merkt man besonders im Studio, wenn man eigentlich nur schnell mal was drehen möchte und den Dreh permanent wegen lautem Gerumpel unterbrechen muss. Das kostet mich immer wieder mal Zeit und Nerven.
Inzwischen wird aber immer mehr Wert darauf gelegt, dass die Technik einen modernen Stand hat und alte Geräte ausgetauscht werden. Ich selber kann mich über eine gute technische Ausstattung freuen.
In einigen Büros fehlen noch die Klimaanlagen. Das könnte man auf jeden Fall nachbessern.
Es gibt viele Sitzungen und das Ziel, dass alle Mitarbeiter gut über alle wichtigen Infos verfügen. Das klappt mal mehr und mal weniger. Manchmal sitze ich in Meetings, die ich eher absitze, weil nur ganz wenige Dinge meine Arbeit betreffen. Manchmal erfahre ich dagegen wichtige Infos, die meine Arbeit erschweren oder beeinträchtigen, nur über Umwege oder wenn es eigentlich schon Probleme gibt. Da kann sicher noch dran gearbeitet werden. Aber prinzipiell bin ich über die groben Dinge und Vorgänge immer gut auf dem Laufenden.
Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass es bei Bibel TV ein Problem mit der Gleichberechtigung gibt.
Es trifft vielleicht nicht auf alle Kollegen zu, aber ich kann von mir sagen, dass meine Aufgaben sehr abwechslungsreich sind. Ich bin in vielen Bereichen mit eingebunden und habe daher die Abwechslung zwischen kreativen und manchmal entspannend stupiden Aufgaben.
Die Abwechslung hat aber auch einen kleinen Haken. Manchmal stauen sich sehr viele eigentlich kleine Aufgaben an, die dann dazu führen, dass man sein Alltagsgeschäft nicht schafft. Aber das hat man ja überall mal. Es passieren eben unvorhergesehene Dinge oder Aufgaben, die spontan erledigt werden müssen. Mir ist ja lieber, dass ich etwas Stress habe als wenn ich mich langweile, weil ich nichts zu tun habe.
Das vieles gemeinsam entwickelt wird und dass man einen guten Einblick in unterschiedliche Bereiche bekommt.
Relativ wenig Urlaubstage
Gutes und nettes Team, spannende Herausforderungen und ein Angebot, dass Menschen hilft.
Junge und dynamische Geschäftsführung, strebt nach Innovation und Neuerung. Tolles Kollegium und wertvolle Unternehmensmission!
Feedbackkultur wird gelebt. Man ist stetig an Veränderung und Verbesserung interessiert - und wenn möglich, werden Vorschläge auch umgesetzt.
lange Kernarbeitszeiten, die es schwierig machen, abends Zeit mit Familie und Kindern zu verbringen, bevor diese ins Bett gehen.
Jeder MA darf an einer Weiterbildungsmaßnahme (pro Jahr) teilnehmen
Trotz Spendenwerk ist das Gehalt der Branche angemessen!
tolles Team!!
Hohe Ansprüche an die Ergebnisqualität finden wenig Unterstützung in der Umsetzung der Aufgaben.
Frauen generell ja. Allerdings gibt es Personen, die von der Geschäftsführung mehr Handlungs- und Entscheidungsfreiraum erhalten als andere (trotz gleicher Hierarchiestufe)
Ein standardisierter Prozess verhilft zu mehr Stabilität. Innerhalb dieses Rahmens hat man jedoch viel Freiheit in der Gestaltung seiner Aufgaben.
Arbeitsplatz mit christlichen Werten, Familienfreundlich, Non Profit Organisation, Arbeit mit Sinnstiftung, Coaching Möglichkeiten
Kommunikationsschwierigkeiten, wenn es um Erwartungen geht, Einsatz von willigen Kollegen wird manchmal übersehen
Klare Vision, Förderung der Mitarbeiter, gutes Klima, tolle Entfaltungsmöglichkeiten
Gutes Klima, man geht gerne zur Arbeit.
Kleines gutes und leistungsstarkes Medienunternehmen
Kleines Unternehmen mit viel Engagement, da macht man schon mal mehr, wird aber gesehen
Interne und externe Fortbildungen
Gehalt einem Spendenunternehnen angemessen, pünktlich, Jobticket wird unterstützt
Jobticket und Erhalt der Schöpfung
Jeder hilft jedem, sehr kollegialer Umgang
Transparenz, jede Woche Betriebsversammlung, alle ein Team, jeder wird gehört
Ausstattung wird entsprechend den Anforderungen erneuert und ausgebaut
Offene Kommunikation, konstruktive Kritik wird gefördert
Komplett für die Gleichberechtigung, sehr gut!
Eigene Verantwortung bei allen Mitarbeitern, kleine Teams, realistische Ziele
Sehr nette Kollegen, die Bezahlung könnte besser sein
Beste Botschaft, tolle Kollegen, interessante Aufgaben.
Führungsverhalten und interne Kommunikation waren manchmal sehr schlecht. Aber man konnte meistens vernünftig mit den Führungskräften reden.
Offenere Kommunikation
Coaching (Soft Skills) der Führungskräfte
Für eine Medienfirma sehr gut. Überstunden können abgefeiert werden. Gleitzeit.
Großzügige betriebliche Altersvorsorge. Maues Gehalt.
Bibel TV hat sehr früh die digitale Produktionsweise konsequent umgesetzt und war damit über mehrere Jahre technisch sehr weit vorn.
In regelmäßigen Abständen wird mit Standortverlagerung nach Berlin oder Einstellung der Eigenproduktionen gedroht, um die Mitarbeiter zu disziplinieren. Derzeit wurschtelt man sich so durch. Eine Perspektive, wo der Sender in 3 oder 5 Jahren sein möchte existiert nicht.
Klare Strukturen mit Zuständigkeiten der einzelnen Abteilungen. Langfristige Planung von Formaten und deren Refinanzierungsmöglichkeiten.
Durch das Verhalten der Geschäftsführung (teile und herrsche) ist der Kollegenzusammenhalt zwar umso stärker, die Arbeitsatmosphäre aber angespannt. Projekte, wie neue Sendungen, werden fast ausschließlich politisch bewertet.
Bibel TV ist in der Branche mittlerweile etabliert, was auch mit der alternativen Finanzierungsform des TV-Senders zusammenhängt (spendenfinanziert) und fordert von den Betreibern anderer Spartenkanäle Respekt ab. Die Produktionen sind auf einem technisch professionellem Niveau angekommen. In christlichen Kreisen hat Bibel TV ein gutes Image. In der Gesamtbevölkerung schreckt allein schon der Name des Senders einige Leute ab.
Das Produktionsaufkommen schwankt stark. Daher gibt es sehr arbeitsaufwändige Zeiten, die von eher ruhigen Produktionszeiten abgelöst werden. Grundsätzlich können Überstunden auch abgefeiert oder ausgezahlt werden - nicht mehr selbstverständlich in der Medienbranche.
Für Studenten und Praktikanten ist Bibel TV eine sehr gute Möglichkeit in die Arbeit eines TV-Senders einzusteigen. Es werden viele Redaktionsvolontäre eingestellt, in die allerdings wenig investiert wird. Externe Schulungen - in anderen Sendern und Produktionsfirmen üblich - finden nicht statt, sondern werden intern gelöst. Im technischen Bereich werden Mitarbeiter mit einem hohen Fachwissen eingestellt. Danach finden keinerlei Weiterbildungen statt.
Positiv zu bewerten ist die hohe Zahl an festangestellten Redakteuren und technischem Personal. Das Gehalt schwankt jedoch stark. Wer zu Beginn des Senders im Jahre 2002 eingestellt wurde, erhält eine Entlohnung nahe des Tariflohns. Neuverträge bewegen sich max. bei der hälfte des Tariflohns.
Der kollegiale Zusammenhalt ist beispielhaft. Es wird jedem geholfen, vom Praktikanten bis zum leitenden Redakteur, soweit das die Arbeitsbelastung zulässt. Auf diese Weise ist ein hoher Wissenstranfer möglich - auch von unten nach oben und über Abteilungsgrenzen hinweg.
Der Umgang mit älteren Mitarbeitern ist fürsorglich. Führt aber auch dazu, dass jüngere die Arbeit der älteren miterledigen dürfen.
Die Geschäftsführung weigert sich standhaft eine Personalstruktur zu etablieren. Eine Karriereplanung der Angestellten wird damit unmöglich gemacht. Aus diesem Grund hat in den letzten Jahren viel gutes Personal die Firma verlassen.
Technisch ist Bibel TV gut ausgestattet. Mit eigenem Sendezentrum (Playout), drei nonlinearen Schnittplätzen und einem eigenen Studio im Keller sind aufwändige Produktionen möglich (100 Quadratmeter, Greenscreenumgebung, Produktionen mit bis zu 6 Kameras).
Die Kommunikation findet fast ausschließlich auf schriftlichem Wege per E-mail statt. Denn es hat sich gezeigt, dass es wichtig ist, der Geschäftsführung bei Bedarf ihre eigenen Anweisungen nachweisen zu können.
Bibel TV hat in den letzten Jahren immer wieder neue Formate entwickelt. Die Ideen dazu stammten überwiegend aus den Reihen der Redakteure und Volontäre.
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