112 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
112 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
112 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Keine - ein wirklich angenehmer, verlässlicher und professioneller Bewerbungsprozess.
Für mich gibt es keine. Der Prozess war sehr professionell, die Atmosphäre in den Gesprächen angenehm und die Rückmeldungen kamen zeitnah.
Die Absage an sich ist überhaupt nicht das Problem. Dass man sich für einen anderen Bewerber entscheidet, gehört zu einem Bewerbungsprozess dazu. Entscheidend ist, WIE man mit Bewerbern und deren Qualifikationen umgeht.
Ich habe eine handwerkliche Ausbildung absolviert, anschließend eine Aufstiegsfortbildung gemacht und darüber hinaus weitere Qualifikationen erworben. Durch meine praktische Berufserfahrung, die zusätzliche Ausbildung im Engineering-Bereich und unter anderem den Schwerpunkt Wirtschaft bringe ich ein Profil mit, das Handwerk und weiterführende technische sowie wirtschaftliche Qualifikationen miteinander verbindet.
Nach einer ersten Absage habe ich mich trotzdem noch einmal dazu überwunden, mich bei diesem Unternehmen zu bewerben. Man könnte also meinen, dass spätestens bei einer erneuten Bewerbung ein gewisses Interesse an meinem Profil oder zumindest eine ernsthafte Auseinandersetzung damit vorhanden ist.
Es kam zu einem Telefonat. Und danach?
Wieder eine Standardabsage.
Ohne konkreten Bezug zum geführten Gespräch. Ohne erkennbare Rückmeldung dazu, warum es fachlich nicht gepasst hat. Und erneut der freundliche Hinweis, ich könne mich „gerne noch einmal“ bewerben.
Ganz ehrlich: Was genau soll man damit anfangen?
Noch einmal bewerben? Zum dritten Mal? Damit man anschließend wieder dieselbe Standardnachricht bekommt?
Das Problem ist nicht, dass ich abgelehnt wurde. Das Problem ist die fehlende Wertschätzung und die Art, wie mit einer Bewerbung und dem dahinterstehenden beruflichen Werdegang umgegangen wird.
Wenn ein Unternehmen Fachkräfte sucht und gleichzeitig mehrere Stellen bzw. Vakanzen vorhanden sind, sollte man bei einem Bewerber mit einem solchen Werdegang zumindest in der Lage sein, die Qualifikationen fachlich einzuordnen und gegebenenfalls zu prüfen, ob eine andere Position innerhalb des Unternehmens sinnvoller passen könnte.
Stattdessen entsteht bei mir leider der Eindruck, dass auf der anderen Seite des Prozesses jemand sitzt, der entweder nicht ausreichend mit den entsprechenden Qualifikationen vertraut ist oder sich schlicht nicht die Mühe macht, deren Inhalt und Wert richtig einzuordnen.
Und genau das ist schade.
Denn Fachkräfte bestehen nicht nur aus einem Lebenslauf, ein paar Schlagworten und einem Bewerbungsformular. Hinter einer handwerklichen Ausbildung, einer Aufstiegsfortbildung, zusätzlichen Qualifikationen, Berufserfahrung und weiterführender Ausbildung im Engineering- und Wirtschaftsbereich stecken Jahre an Zeit, Arbeit, Leistungsbereitschaft und persönlicher Entwicklung.
Das muss man nicht automatisch mit einer Zusage belohnen.
Aber man sollte es erkennen und entsprechend respektvoll behandeln.
Ein Unternehmen kann sich gegen einen Bewerber entscheiden. Völlig legitim.
Aber ein Bewerber entscheidet sich irgendwann auch gegen ein Unternehmen.
Nach diesem zweiten Erlebnis ist meine Entscheidung gefallen: Ich werde mich hier nicht noch einmal bewerben.
Nicht wegen der Absage.
Sondern wegen des Umgangs damit.
Und genau da sollte sich ein Unternehmen vielleicht einmal fragen, ob es wirklich nur Bewerbungen ablehnt – oder ob es gerade dabei ist, sich langfristig qualifizierte Fachkräfte selbst vom Markt zu nehmen.
Denn junge Fachkräfte, die Handwerk gelernt haben, sich weitergebildet haben und zusätzlich technische sowie wirtschaftliche Qualifikationen mitbringen, gibt es nicht unbegrenzt.
Wer solche Menschen gewinnen möchte, sollte ihnen zumindest das Gefühl geben, dass ihre Qualifikation gesehen und wertgeschätzt wird.
Schade. Wirklich schade.
Keine, ich habe noch nie erlebt das die gemachten Aussagen so verbindlich waren, und vor allem auch so eingehalten wurden. Wenn ein Feedback für Dienstag zugesagt würde, bekam ich genau den Tag den versprochenen Anruf.
Bewerbermanagement dringend verbessern! Es ist nicht nachvollziehbar, dass eine Firma von der Größenordnung ein so schlechtes Bewerbermanagement betreibt.
Ich habe mich im März beworben und im August die Absage erhalten. Als Recruiterin habe ich hierfür kein Verständnis. Das wirkt unprofessionell und vermittelt an der Stelle bereits innerbetriebliche "Baustellen".
Ich habe mich am 14.06.2026 auf die Stelle als Young Talents Recruiting & Employer Branding Specialist (m/w/d) / Ausbildungsrecruiter & Employer Branding Experte (m/w/d) beworben.
Nachdem ich bis Mitte Juli keinerlei Rückmeldung erhalten hatte, habe ich am 13.07.2026 selbst per E Mail nach dem Stand meiner Bewerbung gefragt. Bis heute (05.08.2026) habe ich weder auf meine Bewerbung noch auf meine Nachfrage irgendeine Reaktion erhalten.
Im Bewerbungsportal stand meine Bewerbung wochenlang auf „In Bearbeitung“. Seit einigen Tagen erscheint stattdessen lediglich die Fehlermeldung „You are not authorized to view the content of this page.“ Eine Erklärung oder Information dazu habe ich bis heute nicht erhalten.
Als Recruiterin mit Leidenschaft kann ich diesen Bewerbungsprozess nicht nachvollziehen. Im Jahr 2026 sollte es selbstverständlich sein, Bewerber*innen zumindest eine Zwischeninformation oder eine Absage zukommen zu lassen. Gerade in Zeiten von KI und automatisierten Recruitingprozessen wirkt ein wochenlanges Schweigen schlicht nicht mehr zeitgemäß.
Besonders irritierend ist, dass diese Stelle darauf ausgerichtet war, junge Talente für das Unternehmen zu begeistern und Employer Branding aufzubauen. Gleichzeitig vermittelt der eigene Bewerbungsprozess das genaue Gegenteil. Auch Titel wie „Senior Talent Acquisition Specialist“ wirken unter diesen Umständen eher wie Fassade. Moderne Jobtitel ersetzen weder Kommunikation noch Wertschätzung.
Auffällig ist zudem, dass ähnliche Kritikpunkte bereits in anderen Bewertungen zu finden sind. Nach meiner eigenen Erfahrung kann ich diese leider nachvollziehen. Bewerber*innen werden nicht transparent durch den Prozess begleitet und erhalten über Wochen keinerlei Orientierung.
Viele Unternehmen sprechen vom Arbeitnehmermarkt, Candidate Experience und Employer Branding. Entscheidend ist jedoch nicht, was auf Karriereseiten oder in Stellenanzeigen steht, sondern wie Bewerber*innen tatsächlich behandelt werden. Genau dort entscheidet sich, ob ein Arbeitgeber glaubwürdig ist.
Mein Fazit: Ich bin rückblickend froh, nicht Teil eines Unternehmens geworden zu sein, das seine eigenen Ansprüche an Recruiting und Employer Branding im Bewerbungsprozess offensichtlich nicht erfüllt. Wer andere für sein Unternehmen begeistern möchte, sollte zunächst zeigen, dass Bewerber*innen mehr sind als eine Vorgangsnummer im System.
Ich habe mich zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf zwei verschiedene Stelle beworben. Auf die erste erhielt ich erst nach mehreren Wochen eine Absage und bei der zweiten wurde ich letztendlich komplett geghostet - Ich finde, dass jede Bewerbung zumindest eine kurze Rückmeldung oder Absage verdient. Das hinterlässt leider keinen positiven Eindruck vom Bewerbungsprozess.
Ich finde es sehr angenehm, gerne so weitermachen!
Den Arbeitsvertrag könnte man auch digital unterschreiben. Hierfür kann bspw. DocuSign genutzt werden. Das würde den Bewerbungsprozess schneller machen.
So verdient kununu Geld.