Beleidigungen am Arbeitsplatz, schlechte Führung und Absprachen ohne Wert
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vor allem den Umgang mit Mitarbeitern und die große Diskrepanz zwischen vertraglichen Vereinbarungen und dem tatsächlichen Arbeitsalltag. Ich wurde von meinem direkten Vorgesetzten beleidigt und mir wurde mehrfach der Mittelfinger gezeigt. Auch bei anderen Mitarbeitern habe ich einen Umgang erlebt, den ich als äußerst problematisch empfunden habe. Gleichzeitig wurden bei mir vertraglich vereinbarte Rahmenbedingungen wie zwei Tage Homeoffice und Gleitzeit in der Praxis nicht entsprechend gewährt. Dazu kamen Probleme beim Ausgleich von Überstunden und wiederholt abgelehnte Urlaubsanträge.
Verbesserungsvorschläge
Änderungen gegenüber vorherigen Absprachen sollten vor Vertragsunterzeichnung transparent kommuniziert werden. Darüber hinaus sollte deutlich stärker auf einen respektvollen und professionellen Umgang durch Führungskräfte geachtet werden. Beleidigungen oder beleidigende Gesten gegenüber Mitarbeitern haben am Arbeitsplatz nichts verloren. Auch Urlaubsanträge sollten nachvollziehbar und transparent bearbeitet werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insbesondere aufgrund des Führungsverhaltens als sehr belastend empfunden. Beleidigungen und respektlose Gesten durch meinen direkten Vorgesetzten gehörten zu meinen persönlichen Erfahrungen. Zudem habe ich mehrfach mitbekommen, wie stark andere Mitarbeiter unter dem Umgang durch Vorgesetzte gelitten haben – bis hin zu Situationen, in denen Kollegen am Arbeitsplatz geweint haben.
Work-Life-Balance
Im Bewerbungsprozess wurde mir eine gewisse Regelungen mitgeteilt, nach Arbeitsbeginn wurde mir jedoch mitgeteilt, dass ich darauf keinen Anspruch hätte und täglich ins Büro kommen müsse. Auch die vereinbarte Gleitzeit existierte für mich praktisch nicht, da feste Anwesenheitszeiten vorgegeben wurden.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten wurden mir zunächst in Aussicht gestellt, später jedoch immer weiter aufgeschoben. Obwohl ich als IT-Support-Spezialist eingestellt war, sollte ich zusätzlich die Hauptprojektleitung für ein Projekt am gesamten Standort übernehmen – mit der Begründung, dass ich entsprechende Erfahrung bereits aus meiner vorherigen Tätigkeit mitbringe. Eine entsprechende Anpassung meiner Position oder Vergütung gab es dafür nicht. Als ich aufgrund dieser zusätzlichen Verantwortung eine zukünftige Entwicklung in Richtung Projektmanagement angesprochen habe, wurde dies zunächst mehrfach positiv aufgenommen. In einem späteren Mitarbeitergespräch hieß es dann allerdings, ich müsse zunächst einige Jahre im Support arbeiten, bevor eine solche Entwicklung überhaupt infrage komme. Die zusätzliche Projektverantwortung sollte ich trotzdem weiterhin übernehmen. Für mich passten Verantwortung, Vergütung und aufgezeigte Entwicklungsmöglichkeiten daher nicht zusammen.
Vorgesetztenverhalten
Für mich mit Abstand der größte Kritikpunkt. Der Umgang meines direkten Vorgesetzten im Helpdesk war teilweise respektlos und für mich absolut unprofessionell. Ich wurde während der Arbeitszeit beleidigt und mir wurde mehrfach der Mittelfinger gezeigt. Auch bei anderen Mitarbeitern habe ich einen aus meiner Sicht sehr problematischen Umgang durch Vorgesetzte miterlebt. Teilweise habe ich selbst erlebt, dass Kollegen nach entsprechenden Situationen am Arbeitsplatz geweint haben. Ein respektvoller und professioneller Führungsstil sieht für mich anders aus.
Arbeitsbedingungen
Gleitzeit war vereinbart, tatsächlich musste ich jedoch zu festen Zeiten von 8 bis 16:30 anwesend sein. Diese Vorgaben passten zudem nicht zu meiner vertraglich vereinbarten Arbeitszeit, sodass Überstunden praktisch unvermeidbar waren. Als ich diese ausgleichen wollte, wurde mir mitgeteilt, dass dies nicht möglich sei beziehungsweise es im Unternehmen keine Überstunden gebe.
Kommunikation
Absprachen vor der Einstellung und die spätere Realität haben für mich mehrfach nicht zusammengepasst. Vereinbarte beziehungsweise vertraglich festgehaltene Rahmenbedingungen wurden nach meinem Arbeitsbeginn anders dargestellt oder gehandhabt.
Gehalt/Benefits
Bereits vor der Einstellung gab es für mich eine unangenehme Überraschung ich sollte trotz meiner eigentlichen Position als IT-Support-Spezialist die Hauptprojektleitung für ein Projekt am Standort übernehmen, ohne dass diese zusätzliche Verantwortung bei Position oder Vergütung berücksichtigt wurde.
Gleichberechtigung
Eine einheitliche Behandlung der Mitarbeiter konnte ich nicht erkennen. Während manche Kollegen regelmäßig im Homeoffice arbeiten und ihre Arbeitszeiten sehr flexibel gestalten konnten, wurde dies anderen Mitarbeitern trotz entsprechender Vereinbarungen verwehrt. Auch bei Pausen wurde aus meiner Sicht mit völlig unterschiedlichen Maßstäben gearbeitet: Bei manchen wurden deutlich längere Pausen toleriert, während andere bereits wegen weniger Minuten angesprochen oder teilweise sehr scharf zurechtgewiesen wurden. Die Begründungen für diese unterschiedliche Behandlung waren für mich häufig nicht nachvollziehbar.


