Ihr Unternehmen?

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BIOMARIS 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ich wurde immer als Mensch gesehen und nicht als eine anonyme Arbeitskraft, die maximale Leistung bringen muss.

4,1
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenn ich geschäftliche Anliegen, schwierige Situationen hatte, konnte ich sie immer besprechen, um mich gut vorzubereiten. Es wurde mir nicht als Schwäche ausgelegt, wenn ich eine Situation nicht beherrschte.

Bei privaten Anliegen fand ich immer ein offenes Ohr.

Ich wurde immer angehalten Lösungen zu finden, was förderlich für meine persönliche Entwicklung war.

Ich habe das Glück gehabt, mit humorvollen Kollegen*innen zusammen zu arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manche Entscheidungen/Prozesse dauerten zu lange, es wird manchmal zu lange abgewogen, statt "einfach mal zu machen".

Alle Kollegen*innen sind auf drei Gebäude verteilt, netter wäre es, wenn alle unter einem Dach säßen.

Verbesserungsvorschläge

Der interne Informationsfluss könnte verbessert werden (Mitarbeiterversammlung, Intranet, regelmäßige Jour Fix etc.).

Regelmäßige Mitarbeitergespräche in jeder Abteilung führen.

Manche Einkommen sind niedrig und können durch mehr Leistung nicht verändert werden (z.B. Lager, Produktion), Bonuszahlungen wären hier eine Möglichkeit der Motivation.

Generell könnte ein Weiterbildungsprogramm, angelehnt an die jeweilige Tätigkeit, implementiert werden.

Arbeitsatmosphäre

Meine Ideen wurden gehört und besprochen; was gut geklappt hat, wurde auch anerkannt; bei Schwierigkeiten wurden Lösungen gesucht. Ich bin meinerseits auch respektvoll mit Kollegen und Vorgesetzen umgegangen, somit war es ein beiderseitiger guter Umgang in einer freundlichen Tonlage. Ganz selten, bei großem Stress, wurde es auch schärfer im Ton, was aber in ruhigeren Zeiten von beiden Seiten aufgearbeitet wurde.

In anderen Bereichen gab es auch ab und zu Situationen, in denen Vorgesetzte etwas herrisch diktierten; hier hätte es allen gut getan (Mitarbeiter und Vorgesetze) regelmäßiger auf die Konflikte zu gucken und diese zu bearbeiten (Supervisionen, Feedback Runden z.B.).

Image

So weit, wie ich es mitbekommen habe, deckt sich das, was Mitarbeiter*innen über das Unternehmen reden mit der Realität. Im Großen und Ganzen ein positives Image, mit den "üblichen" kleinen Nörgeleien.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance stimmt. Es wird sogar aktiv von den Vorgesetzten darauf geachtet, dass der Urlaub genommen wird; dass Überstunden nicht "ausarten"; auf private Belange und Bedürfnisse wird große Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Es ist durchaus möglich, mehr Verantwortung zu übernehmen und Karriere zu machen. Um diesbezügliche Weiterbildung zu erhalten, muss man sich selber kümmern und anfragen.
Grundsätzliche Weiterbildungsprogramme (Persönlichkeitsentwicklung) gibt es nicht.

Gehalt/Benefits

Gehälter werden pünktlich bezahlt.
Das Unternehmen rangiert im Groß-Und Einzelhandel, entsprechend sind die Gehälter angesiedelt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Allein durch die Bausubstanz ist das Thema Umwelt, was das Gebäude angeht, schwierig.
Die Produkte gibt es bislang noch nicht als Refill.
Allerdings achtet man bei den Inhaltsstoffen, Verpackungen, Herstellung auf Umwelt- und Klimastandards und Ressourcen.

Kollegenzusammenhalt

In den 24 Jahren meiner Firmenzugehörigkeit habe ich es größtenteils so erlebt, dass die Kollegen und Kolleginnen zusammenhalten; sich austauschen und zuhören, was jeder zu sagen hat.
Es gab nur ganz wenige Bereiche, in denen die Abteilungsleiter*innen keinen guten Draht zu den Mitarbeiter*innen hatten, dann waren aber trotzdem die Mitarbeiter*innen untereinander im guten Kontakt.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keinerlei Diskriminierung älterer Kollegen*innen, im Gegenteil, das Wissen und die Erfahrung wird weiterhin bis zur Pensionierung begrüßt. Es werden auch ältere Kollegen*innen eingestellt.

Vorgesetztenverhalten

Ich persönlich habe es nie erlebt, dass mir Entscheidungen übergestülpt wurden. Wenn es Bereiche waren, in denen ich Mitspracherecht hatte, wurde ich gehört und es wurde die bestmögliche Entscheidung im Gespräch gesucht. Wenn es Bereiche waren, in denen ich kein Mitspracherecht hatte wurden Entscheidungen erläutert.
Allerdings dauerten Entscheidungen manchmal etwas lange, schnelleres Handeln wäre schön gewesen.
Ich konnte Konflikte immer besprechen; ich habe es aber auch erlebt, dass Kollegen*innen Scheu hatten, Konflikte zu besprechen; insbesondere mit Vorgesetzten; hier wäre es schön, wenn frühzeitig Dilemmas erkannt (von den Vorgesetzten) und angesprochen würden, so dass es gar nicht erst zu Konflikten kommt.

Arbeitsbedingungen

Die Firma hat ihren Sitz in einem Gebiet zwischen Eisenbahn und Autobahnauffahrt, man muss etwas laufen oder fahren, um Geschäfte zu erreichen. Lediglich Lidl ist nah.
Die Gebäude sind älter, entsprechend sind nicht alle Räume mit Klimaanlage ausgestattet und auch nicht gut isoliert. Die Mitarbeiter*innen arbeiten in drei voneinander getrennten Gebäuden, die auf dem Gelände verteilt sind.
Es sind keine Großraumbüros, die Büros sind mit 1- ca. 5 Personen belegt.
Die Hardware wird den Bedürfnissen nach aktualisiert; die Software wurde mit viel Aufwand auf den neuesten Stand gebracht.

Kommunikation

Es gibt Abteilungsleiter Besprechungen, die Protokolle sind später für alle Mitarbeiter zugänglich. Es ist auch jeder Abteilung selber überlassen, ob sie regelmäßige Besprechungen machen, oder wie sie Informationen austauschen. Das finde ich für heutige Zeiten zu wenig. Ein Möglichkeit, dass die gesamte Belegschaft sich trifft und austauscht wäre sehr schön, sei es als Versammlung oder über Intranet.

Gleichberechtigung

Dieses Unternehmen ist Hersteller und Vertreiber von Gesichts- und Körperpflegemittel, deshalb ausgesprochen "frauenlastig"; deshalb sind vermutlich überproportional viele Frauen in Führungspositionen. Ebenso ist die Rückkehr nach nach der Elternzeit unproblematisch und willkommen.

Interessante Aufgaben

Ich kann hier nur für meinem Bereich schreiben; ich hatte Gestaltungsmöglichkeiten meiner Tätigkeiten und auch die Belastung (Tätigkeit und Arbeitszeit) konnte ich gut aufteilen. Hatte ich Phasen großer Belastung (Geschäftsreisen, Messen etc.), gab es fast immer auch Phasen, in denen es ruhiger war.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.