Der Firma geht es nicht gut? Trink erstmal Kaffee und schaue dieses Video, in dem wir an den Problemen vorbeireden.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tarifbindung und die daraus resultierenden Annehmlichkeiten (hoffentlich bleibt das auch so).
Quereinsteiger haben die besten Chancen gutes Geld zu verdienen, ob es für manche Branchen Sinn macht, diese einzustellen, sei, angesichts der schwindenden Qualität, dahingestellt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sehr von oben herab, man merkt deutlich, das gleiches Recht für alle eben nur für manche gilt.
Verbesserungsvorschläge
Biotest ist mehr als das V Gebäude, vielleicht wird es dem ein oder anderem dann klar, wenn Grifols dort konsequent den Rotstift ansetzt.
Und ja, ich empfehle diesen Arbeitgeber, in der Hoffnung, dass der Wind sich irgendwann wieder dreht.
Arbeitsatmosphäre
Hat sich im Laufe der Jahre eher negativ verändert. Von „ich gebe alles für die Firma“ zu „ich mache meinen Kram bestmöglich und verschwinde, so schnell es geht“. Schade, aber wenn Kaffee trinken wichtiger als das Tagesgeschäft ist, leidet zwangsläufig die Motivation derer, welche keine Zeit hBen erstmal Kaffee zu trinken und Videos im Intranet zu schauen.
Kommunikation
Nach Umstellung auf das neue Intranet erfolgen wichtige Mitteilungen nur noch darüber, unabhängig davon, ob Mitarbeiter die Zeit dafür haben, sich längere Zeit an einem PC aufzuhalten und aktiv danach zu suchen. Es soll tatsächlich Abteilungen geben, da reicht die Zeit am PC gerade mal fürs SOP lesen.
Kollegenzusammenhalt
Man sitzt im selben Boot, in den meisten Fällen gibt es keine Probleme, die Stammgäste der Vorgesetzten muss man, zwangsläufig, außen vor lassen.
Work-Life-Balance
Kann mich nicht beklagen. Überstunden kommen vor, können aber auch abgefeiert werden (Vorgesetztenabhängig zumindest)
Vorgesetztenverhalten
Geht viel nach persönlichen Präferenzen und tagesform abhäniger Stimmung. Im Idealfall lassen sie einen seine Arbeit verrichten und mit Sonderaufgaben in Ruhe. Es wird auch viel nach unten dirigiert, was früher von ihnen selbst erledigt wurde. Irgendwelche Teams-Meetings, an denen man still teilnimmt, sind wichtiger, als die Mitarbeiter zu entlasten.
Interessante Aufgaben
Routine, interessant wird es nur dann, wenn die alten Geräte aussteigen und man auf biegen und brechen improvisieren muss.
Arbeitsbedingungen
Ziemlich schmutzige Sanitärräume, was aber nicht am Renigungpersonal liegt, sondern an der Auswahl der eingestellten Mitarbeiter, zum Glück interessiert man sich während Audits herzlich wenig dafür. Geräte teilweise sehr alt, PC‘s mit Mindestspeicher ausgerüstet, sodass Mehrfachnutzer-PC‘s regelmäßig keinen Speicherplatz mehr haben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man möchte sich grün auf die Fahne schreiben und versucht es mit fragwürdigen Mitteln umzusetzen.
Wächst der Bonsai vor BNL eigentlich noch, oder bleibt der so klein?
Das Parkhausgemälde schauen sich nicht mal die neuen Mitarbeiter an, sofern sie nicht darauf hingewiesen wurden.
Gehalt/Benefits
Tarif, entsprechend ein angenehmes Gehalt. Darüber hinaus werden sämtliche Benefits allmählich gestrichen.
Nicht mal als AT‘ler kann man mehr auf eine Gewinnbeteiligung hoffen.
Image
Intern weiß man woran man ist, extern kann ich nicht beurteilen.
