5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Eine Eingangsbestätigung per E-Mail, die signalisiert, dass die Bewerbung im Auswahlverfahren berücksichtigt wird.
Einladungsschreiben
Das Einladungsschreiben inkl. der Wegbeschreibung sollte standardisiert werden und als Anhang beigefügt werden. Es sollte von der Personalabteilung versendet werden, um einen professionellen und zentralisierten Prozess zu gewährleisten. Darüber hinaus sollte klar angegeben werden, welche Tür oder welcher Eingang zu verwenden ist, um sicherzustellen, dass Bewerber sich nicht verirren oder beinahe die falsche Tür benutzen.
Vorbereitung vor dem Gespräch
Klare Planung der nächsten Schritte (z.B. Einarbeitungsprozess und voraussichtliches Einstellungsdatum).
Vorbereitung des Raumes
Der Raum sollte vorab fertig vorbereitet sein, und die Gesprächsteilnehmer sollten schon vor Ort sein, um den Bewerber nicht warten zu lassen.
Gespräch auf Augenhöhe
Das Gespräch sollte respektvoll und auf Augenhöhe geführt werden. Der Bewerber sollte nicht vollumfänglich abgewertet oder herablassend behandelt werden, da dies ein unprofessionelles Bild der Organisation vermittelt.
Getränke und Außenwirkung
Es sollten entweder Getränke bereitstehen oder keine, da eine unkoordinierte Präsentation – wie das saloppe Platzieren einer Mineralwasserflasche in die Tischmitte – unprofessionell wirken und die Außenwirkung der Institution negativ beeinflussen kann.
Unterlagen des Bewerbers
Alle relevanten Unterlagen des Bewerbers sollten den wichtigen Personen vorliegen und mit ins Gespräch gebracht werden. Es ist unangebracht, nur einen gefalteten Lebenslauf mitzubringen.
Struktur des Gesprächs
Ein Fragenkatalog sollte erstellt werden (z.B. Fragen zur Kenntnis der Institution sowie Fachfragen), um den Prozess zu strukturieren und jedem Bewerber die gleichen Chancen zu geben.
Das Gespräch sollte idealerweise von der Personalabteilung geführt oder begleitet werden, um sicherzustellen, dass ein klarer Ablauf (Vorstellungsrunde, Fachfragen, Fragen des Bewerbers, etc.) gegeben ist.
Bei einer Institution dieser Art sollten weder der gesamte Lebenslauf, noch Qualifikationen oder die bisherigen Arbeitgeber ausschließlich negativ betrachtet werden. Andernfalls stellt sich die berechtigte Frage, warum der Bewerber überhaupt eingeladen wurde.
Einbeziehung der Mitarbeitervertretung
Die Mitarbeitervertretung, insbesondere die Schwerbehindertenvertretung, hat sich während des Prozesses als absolut freundlich, professionell und unterstützend erwiesen. Es sollte ernsthaft in Betracht gezogen werden, diese Vertretung in jeden Onboarding-Prozess miteinzubeziehen, um die Integration und Unterstützung neuer Mitarbeiter zu verbessern.
Schulung und Auswahl von Führungskräften
Führungskräfte sollten geschult werden, insbesondere in Hinblick auf die Durchführung von Vorstellungsgesprächen und die Führung von Mitarbeitergesprächen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass ein freundlicher Ton allein nicht ausreicht, um ein wirklich positives Gespräch zu gewährleisten. Es bedarf einer respektvollen und professionellen Gesprächsführung, die den Bewerber nicht herabsetzt und einen konstruktiven Austausch ermöglicht.
Während des Gesprächs war ein Mitarbeiter der Abteilung anwesend, dessen Körpersprache – verschränkte Arme und breitbeiniges Sitzen – wenig professionell wirkte und den Eindruck einer distanzierten oder abwertenden Haltung vermittelte. Solches Verhalten kann die Gesprächsatmosphäre negativ beeinflussen und sollte durch Schulungen und Sensibilisierung vermieden werden.
Nicht ideal für eine diverse Bewerbergruppe
Es sollte stärker darauf geachtet werden, einen inklusiven und respektvollen Umgang zu gewährleisten, der den vielfältigen Hintergründen und Bedürfnissen aller Bewerber gerecht wird.
Mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen. Meine Expertise wurde bereits umfassend eingebracht – weitere Vorschläge wären als Nicht-Beschäftigter dieser Organisation nicht mehr angebracht.
Nach 6 Wochen hatte ich trotz Rückfrage keinerlei Rückmeldung zum Stand der Bewerbung erhalten. Ich zog daher meine Bewerbung selber zurück, denn in einer solchen Organisation möchte ich nicht arbeiten. Schade.