119 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
119 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
119 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
in meinen Augen gab es nichts zu ändern, eine sehr angenehme Gesprächsatmosphäre, freundlich und interessiert - ich fühlte mich sehr wohl
Grundsätzlich fällt mir da gar nichts ein, ich fand das Bewerbungsverfahren sehr angenehm und es ging außerordentlich schnell. Die telefonische Zusage nach dem Vorstellungsgespräch kam sehr schnell, was ich als sehr positiv erachte.
Im Vorstellungsgespräch war alles sehr professionell, es herrschte aber dennoch eine lockere und äußerst angenehme Atmosphäre. Es wurde genug Zeit eingeplant, sodass sowohl die anwesenden und die per Videokonferenz zugeschalteten Mitarbeiter Fragen stellen konnten, man selber aber auch jedwede Fragen stellen konnte, die man hatte.
Alles in allem war es ein wirklich gutes Bewerbungsverfahren, für das man die BKK firmus nur loben kann!
Keine
Trotz meiner rechtzeitigen Anmeldung zum Bewerbungsgespräch circa zehn Minuten vor der vereinbarten Zeit wurde ich auf einem abgenutzten Sofa platziert und dort vergessen. Nach einer Wartezeit von circa 40 Minuten, in welcher bereits viele der anwesenden Beschäftigten Feierabend gemacht haben, hatte ich mich dann erneut erkundigt und wurde dann von der Stabstellenleitung abgeholt, welche Augenscheinlich sich ebenfalls bereits auf den Feierabend eingestellt hatte.
Man war davon ausgegangen, dass ich zum Termin nicht erschienen sei. In dem Gespräch wurde ich dann gebeten, meinen Lebenslauf zu wiederholen. Die Fragen waren insgesamt üblich, teilweise aber etwas „spitz“ formuliert. Die Gesprächsdauer betrug etwa eine Stunde.
Mir wurde bereits im Gespräch in Aussicht gestellt, mit Mehrarbeit rechnen zu müssen, da man nicht genug Personal hätte, um die Arbeitslast zu bewältigen. Dies sollte eigentlich keine Tatsache sein, die man ohne einen Funkten schlechten Gewissens in einem Bewerbungsgespräch fallen lassen sollte. Als Benefit empfand man hier die Tatsache, dass diese ja bezahlt oder in Zeitguthaben gutgeschrieben würde.
Gegen Ende des Gespräches wurde ich dann gefragt, ob ich bereit wäre auch als Mitglied zur bkk firmus zu wechseln. Auf die zurückhaltende Antwort, mir das noch zu überlegen, reagierte man nicht sonderlich angetan. Anscheinend steht man in der festen Annahme, dass man dies als Einstellungskriterium voraussetzen könne.
Zum Abschluss des Gespräches wurde ich dann erhellt, dass ALLE Neueinstellungen befristet seien, obwohl dies in den Stellenausschreiben oder auf der Karriere-Internetseite mit keinem Wort erwähnt wird. Dies ist anscheinend für die bkk firmus überhaupt kein Problem und absolut üblich.
Profis mit ins Gespräch nehmen und unabhängige Dritte
Ich habe keine Verbesserungsvorschläge. Der gesamte Bewerbungsprozess war professionell und wertschätzend. Ich habe mich vom ersten Moment an wohlgefühlt. Ich habe die offene, persönliche Gesprächsführung sehr geschätzt.
Besonders positiv fand ich die zeitnahe Kommunikation, trotz der Feiertage.
Es wurden Fragen gestellt zu meinem beruflichen Werdegang, warum ich bei der BKK Firmus arbeiten möchte und wie ich auf die Stelle aufmerksam geworden bin.
Mehr Menschlichkeit, Transparenz und individuelles Eingehen auf Bewerbende im Auswahlprozess.
Das Erstgespräch am 30.10. verlief grundsätzlich positiv. Die Gesprächsatmosphäre war freundlich, allerdings wirkte der Ablauf stark standardisiert. Es lag ein Fragenleitfaden auf dem Tisch, der strikt Punkt für Punkt abgearbeitet wurde. Dadurch blieb wenig Raum für ein persönliches Kennenlernen oder individuelle Rückfragen – ein Nachteil, wenn man als Bewerber einen authentischen Eindruck vom Team und der Kultur erhalten möchte.
Die Tätigkeitsbeschreibung für die Position „Mitarbeiter Regionales Marketing“ war transparent und inhaltlich interessant: Aufbau der Marke am neuen Standort, Organisation von Events, Networking, Social-Media, Projektarbeit im Bereich Prävention. Aufgaben, die eher in den Bereichen Grafikdesign oder klassische kaufmännische Tätigkeiten angesiedelt sind, sollten ebenfalls durch die Position abgedeckt werden. Das wirkte wenig fokussiert und erweckte den Eindruck eines „Mitarbeiters für alles“.
Positiv hervorzuheben ist, dass ein von mir eingebrachter Verbesserungsvorschlag für Instagram direkt nach dem Gespräch umgesetzt wurde. Das zeigt Offenheit für Ideen & Impulse.
Kritisch hingegen war der Bewerbungsprozess danach: Trotz der Zusage einer Rückmeldung innerhalb von 10 bis 14 Tagen erfolgte keinerlei Information – weder eine Absage noch eine Einladung zum Zweitgespräch, noch eine kurze Mitteilung über Verzögerungen. Am 17.11. habe ich meine Bewerbung daher selbst zurückgezogen. Verbindlichkeit, Kommunikation auf Augenhöhe und Zuverlässigkeit sind für mich fundamentale Voraussetzungen, die hier nicht erfüllt wurden.
Ein zusätzlicher Verbesserungspunkt betrifft die Erreichbarkeit im Bewerbungsprozess:
Da das Unternehmen ein ATS-System nutzt, wurde mir zu keinem Zeitpunkt eine direkte E-Mail-Adresse genannt. Auch in der Signatur der Systemmails war keine Kontaktadresse enthalten. Eine persönliche Rückmeldung oder Rückfrage per Mail war daher nicht möglich. Meine Absage musste ich über die ursprüngliche Termineinladung senden. Das wirkt unpersönlich und behindert eine transparente Kommunikation.
Schade war dies insbesondere, da ich mich aufgrund des spannenden Aufgabenfeldes bereits intensiv für ein zweites Gespräch vorbereitet hatte – inklusive eines ausgearbeiteten Konzeptes mit Ideen zu Local SEO, Social Media, Website-Optimierung und möglichen Präventionsprojekten. Aus meiner Sicht besteht in diesen Bereichen noch deutlicher Entwicklungsbedarf, aber auch Potenzial.
Zuallererst möchte ich betonen, dass der Kontakt zur Personalabteilung sehr freundlich und professionell war.
Nun zum Gespräch:
Meine Vorbereitung war sehr gründlich, und ich habe mich umfassend über alle Leistungen der BKK firmus informiert. Dieses Wissen wurde im Gespräch auch abgefragt – ebenso wie die Inhalte der Stellenanzeige, die ich noch einmal zusammenfassen sollte. Die übrigen Fragen aus dem Gespräch sind unten aufgelistet.
Ich wurde freundlich vom Teamleiter begrüßt und gebeten, Platz zu nehmen. Nervosität ist menschlich, und ich war gleich zu Beginn ehrlich, indem ich dies offen ansprach. Darauf wurde mit vermeintlichem Verständnis reagiert. Im weiteren Verlauf beantwortete ich alle für den Arbeitgeber relevanten Fragen und schilderte meine bisherigen Erfahrungen.
Mitten im Gespräch folgte ein sogenannter Stresstest in Form eines Rollenspiels, in dem der „Kunde“ – in diesem Fall der Abteilungsleiter – äußerst unzufrieden war und sich trotz meiner Mühe und kommunikativen Fähigkeiten nicht besänftigen ließ. Nun ja, was soll ich sagen – für mich wirkte die Situation überzogen und hinterließ kein gutes Gefühl. Eher hatte ich den Eindruck, dass mir eine gewisse Unsympathie entgegengebracht wurde, die sich teilweise auch in provokantem Verhalten äußerte.
Mehrmals wurde betont, man sei kein Callcenter – obwohl erwähnt wurde, dass alle fünf Sekunden ein Anruf eingeht, der spätestens nach dem dritten Klingeln angenommen werden müsse, in einem Großraumbüro, das naturgemäß laut ist. Zudem solle man den Vertrieb bei der Neukundenakquise unterstützen.
Nun ja – kein Callcenter? Wie nennt man es dann?
Die Gesprächsdauer empfand ich als angemessen; ein einstündiges Bewerbungsgespräch ist keineswegs ungewöhnlich.
In einem Bewerbungsgespräch sollte es aus meiner Sicht darum gehen, die Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale eines Bewerbers zu erkennen. Leider hatte ich nicht den Eindruck, dass der Arbeitgeber bereit war, in mich zu investieren – obwohl ich die geforderten Qualifikationen mitbrachte.
Die BKK firmus stellt sich als wertschätzendes Unternehmen dar, in dem nicht nur die Kunden, sondern auch die Mitarbeitenden gefördert und anerkannt werden. Schade, dass man damit wirbt, seine Mitarbeitenden zu fördern, aber einen Bewerber ablehnt, der sowohl den Willen als auch die Motivation mitbringt, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.
Von flachen Hierarchien war im Gespräch ebenfalls nichts zu spüren.
Und nun zum entscheidenden Punkt:
Ich habe volles Verständnis dafür, dass ein Arbeitgeber Mitarbeitende bevorzugt, die nicht nur das Produkt überzeugend vermitteln, sondern auch selbst dahinterstehen. Doch jemanden nur dann einzustellen, wenn er zur betriebseigenen Krankenkasse wechselt, halte ich für unangebracht. Zur Information: Seit 2021 gilt das Kassenwahlrecht – das bedeutet, ich entscheide selbst, ob ich wechseln möchte oder nicht. Diese Entscheidung jedoch als Einstellungsbedingung zu formulieren, finde ich schlichtweg unverschämt.
Es wurde sich, wie besprochen, zeitnah per E-Mail bei mir gemeldet. Die Absage war für mich zunächst unverständlich, ist aber mittlerweile aufgrund der schlechten Erfahrung und der unprofessionellen Durchführung des Bewerbungsgesprächs einvernehmlich.
So verdient kununu Geld.