Auf keinen Fall!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Das Beste: dass ich hier nicht mehr arbeiten muss
- Flexible Arbeitszeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Meinen persönlichen Erfahrungen nach finde ich folgende Punkte schlecht:
- Unrechtmäßige Abmahnungen
- Gehalt kam meist auf den letzten Drücker
- Da sich der Arbeitgeber auch nach einem Termin vor Gericht an Teile des gerichtlichen Vergleichs nicht halten wollte, musste sogar ein
Gerichtsvollzieher eingeschaltet werden
- Respektloses oder nicht wertschätzendes Verhalten
- Unehrliche Art
- Beschuldigungen, die gegen mich erhoben wurden: Es wurde fälschlicherweise angenommen, ich hätte bereits zuvor eine Bewertung abgegeben. Tatsächlich ist dies meine erste und einzige Bewertung.
Verbesserungsvorschläge
Die Geschäftsführer sollten dringend ein Seminar für Führungskräfte besuchen, um endlich zu lernen, wie man Personal wertschätzend begegnet. Aber wahrscheinlich fehlt es dafür an der nötigen Reflexion.
Arbeitsatmosphäre
Sobald die Chefs im Haus sind, herrscht eine sehr angespannte Grundstimmung.
Man ist zwar per Du, und es wird versucht, eine lockere, vermeintlich freundliche Atmosphäre aufzubauen – doch diese wirkt aufgesetzt und kann jederzeit kippen.
Es herrschte spürbares Misstrauen.
Viele fühlten sich dauerhaft beobachtet und kontrolliert.
Man hatte das Gefühl, stets eine Fassade wahren zu müssen, um nicht negativ aufzufallen.
Image
Das Image ist den Geschäftsführern sehr wichtig.
Deshalb wird auch gute Miene gemacht und versucht, nach außen hin locker und fair zu wirken.
Genau hinschauen lohnt sich…
Work-Life-Balance
Das einzige Pro: Es gibt flexible Arbeitszeiten.
Mich hat das toxische Verhalten der Chefs irgendwann auch nach der Arbeit belastet.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist mittelmäßig.
Entgegen aller Versprechungen, dass Leistung honoriert wird, ist auch keine Entwicklung möglich – und das ist nicht nur meine Erfahrung gewesen.
Man wird bei Gesprächen nur hingehalten, und mein Wunsch, das Gehalt anzupassen, nachdem ich objektiv mehr Verantwortung und Bereiche übernommen hatte, wurde immer wieder ignoriert.
Statt Anerkennung in Form angepasster Zahlungen kam nur neuer Druck.
Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld sind hier Fremdwörter.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Das Team (ausgenommen der Chefs) ist sehr nett, und die Kollegen sind toll.
Allerdings gibt es einen regen Wechsel.
Als sich nach einem Konflikt ein Kollege öffentlich in einer Besprechung sachlich auf meine Seite stellte, wurde das nicht gut aufgenommen.
Teamgeist scheint also nicht gern gesehen zu werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab keine älteren Kollegen – weder im Hinblick auf das Alter noch auf die Betriebszugehörigkeit.
Vorgesetztenverhalten
Wenn ich null Sterne geben könnte, würde ich es tun. Selten habe ich etwas so Respektloses erlebt, wie es mir bei Black Forest Production widerfahren ist.
Menschlich leider auf einem sehr niedrigen Niveau.
In einem arbeitsinternen WhatsApp-Chat wurde beispielsweise mein Aussehen auf einem Foto in negativer Weise von den Chefs kommentiert.
Es gab unzählige weitere Momente, in denen sich die Vorgesetzten absolut nicht wertschätzend oder sogar respektlos verhalten haben.
Eines Tages wurde ich grundlos von einem der Chefs komplett ignoriert, der alle im Büro grüßte – außer mich. Die Liste solcher Spielchen ist lang.
Zum Ende wurde versucht, mich mit nicht rechtmäßigen Abmahnungen loszuwerden.
Zum Glück gibt es Gesetze, an die man sich auch halten muss, selbst wenn man Jura studiert hat.
Hinzu kommt auf rein geschäftlicher Basis, dass die Geschäftsführer absolut keine Führungskräfte sind und hier dringend Unterstützung bräuchten.
Kommunikation
Die Kommunikation emfpand ich leider als
absolut nicht ehrlich und überhaupt nicht wertschätzend. Vieles läuft hintenrum, obwohl gleichzeitig betont wird, dass angeblich eine offene Kommunikation geschätzt wird.
In Konfliktsituationen wurde impulsiv und emotional gehandelt und kommuniziert. Die Kommunikation erfolgt von oben herab.
In einem solchen Konfliktgespräch standen beide Geschäftsführer vor mir und kritisierten mich abwechselnd. Einer der beiden sah dabei nicht einmal von seinem Handy auf.
Für geleistete Arbeit gibt es jede Menge Kritik (meist leider nicht konstruktiv), aber selten oder nie ein Lob oder Wertschätzung.