2 von 4 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das kollegiale Miteinander: Die meisten Kolleg*innen waren freundlich, hilfsbereit und es herrschte oft eine angenehme, humorvolle Stimmung im Team.
Die Aufgaben waren vielseitig und projektabhängig, was grundsätzlich der Natur einer Kreativagentur entspricht. Jeder Tag war anders, und es gab Raum für kreative Denkansätze – auch wenn dies als Selbstverständlichkeit und nicht als besonderer Vorteil zu sehen ist.
Massive organisatorische und strukturelle Mängel: Gehälter wurden teils über Monate verspätet ausgezahlt, Kommunikation bei Problemen war mangelhaft oder wurde aktiv vermieden.
Schlechte Arbeitsbedingungen, insbesondere im Winter: Mitarbeitende mussten bei Kälte mit Jacken arbeiten, Arbeitsmaterialien mussten teils selbst beschafft werden.
Ausbeuterische Erwartungshaltung: Werkstudierende wurden wie Vollzeitkräfte behandelt und mit übermäßigem Workload belastet, obwohl ihre Rolle eigentlich unterstützend gedacht ist.
Keine realistischen Aufstiegsmöglichkeiten aufgrund einer sehr flachen Hierarchie.
Große Diskrepanz zwischen der öffentlich propagierten sozialen Außendarstellung und dem tatsächlichen Umgang mit Mitarbeitenden.
Die Arbeitsbedingungen in der Halle im Winter sind eine Katastrophe – teilweise sitzen Mitarbeitende mit Jacken am Arbeitsplatz. Hinzu kommt, dass Arbeitsmaterialien teilweise selbst mitgebracht werden mussten.
Die Firma inszeniert sich nach außen als besonders sozial, was jedoch im krassen Widerspruch zur internen Realität im Umgang mit den Mitarbeitenden steht.
Die Tatsache, dass man teilweise im Homeoffice arbeiten durfte, wurde einem häufig negativ ausgelegt. Weil die Geschäftsführung den Kund*innen regelmäßig unerfüllbare Versprechen machte, mussten überdurchschnittlich viele Überstunden geleistet werden – es wurde sogar mehrfach angeboten, in der Firma zu übernachten.
Die Unternehmensstruktur ist flach: Fast alle Mitarbeitenden befinden sich auf derselben Hierarchieebene, darüber steht direkt die Geschäftsleitung. Dadurch sind Aufstiegsmöglichkeiten faktisch nicht vorhanden.
Somit eins der wenigen Dinge die positiv aufgefallen sind. Die Kolleginnen und Kollegen sind nett, angenehm im Umgang und oft bereit, sich gegenseitig zu unterstützen. Es wurde viel gemeinsam gelacht.
Kund*innen wurden regelmäßig unrealistische Aufträge zugesagt, ohne zuvor zu prüfen, ob die Firma überhaupt über die notwendigen Ressourcen verfügte. Das führte häufig dazu, dass Projekte entweder verspätet fertiggestellt wurden oder in miserabler Qualität beim Kunden ankamen.
Werkstudierende werden oft als günstige Arbeitskräfte betrachtet und mit einem Workload belastet, der dem von Vollzeitangestellten entspricht – offenbar, weil das Unternehmen nicht bereit ist, in festangestelltes Personal zu investieren. Dabei ist die eigentliche Aufgabe von Werkstudierenden, ein Team oder eine bestimmte Abteilung unterstützend zu entlasten – nicht, die komplette Arbeitslast zu übernehmen.
Mitarbeitende, die im Winter mit Jacke arbeiten müssen.
Dass Arbeitsmaterial selbst mitgebracht werden muss, ist inakzeptabel.
Wenn es Probleme gab – sei es, weil das Gehalt mal wieder über einen Monat, teilweise sogar über zwei Monate zu spät kam, oder wegen Unstimmigkeiten in der Buchhaltung – wurde man oft einfach ignoriert. Besonders erstaunlich war das vor dem Hintergrund, dass sich die Geschäftsleitung in dieser Zeit privat auffällig viel leistete, während die Mitarbeitenden teils seit über einem Monat auf ihr Gehalt warteten.
Das Gehalt lag nur leicht über dem Mindestlohn.
Der Frauenanteil im Unternehmen ist im Vergleich zur Anzahl der männlichen Mitarbeitenden auffallend gering.
Da es sich um eine Kreativagentur handelt, ist es selbstverständlich, dass kein klassischer Arbeitsalltag existiert – jeder Tag bringt neue, vielseitige Aufgaben mit sich. Das ist der grundlegende Gedanke einer solchen Agentur: Jeder Kunde ist individuell, und entsprechend individuell sind auch die Lösungen, die entwickelt werden. Da spannende Aufgaben zum absoluten Mindeststandard einer Kreativagentur gehören, sehe ich das allerdings nicht als besonderen Vorteil an.
Gutes Arbeitsklima. Nette Kollegen. Lockerer Umgang.
Unzuverlässigkeit, Kommunikation, unpünktliche Gehaltszahlungen.
Gehalt der Mitarbeiter pünktlich zahlen. Kommunikation verbessern. Die Arbeit der Mitarbeite Wertschätzen.
Es wird erwartet, Deadlines einzuhalten. Wochenendarbeit wird erwartet. 110% zu geben wird aber nicht wertgeschätzt.
Gehälter werden regelmäßig, ohne Ankündigung zu spät überwiesen. Für eine Anstellung ein No-Go.
Kollegen sind super, auf sie kann man sich verlassen!
Kommunikation ist schwierig. Keine Antwort erhalten ist keine Seltenheit. Feedback wird meist nicht angenommen und umgesetzt.
Briefings sind nicht Zielführend. Rückmeldung und Feedback muss man hinterher rennen.
Es gibt coole Aufgaben. Der Arbeitsbelastung ist aber teilweise sehr hoch.