Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv hervorzuheben sind die flexible Gleitzeit und der respektvolle sowie wertschätzende Umgang mit den Auszubildenden. Man wurde grundsätzlich gut ins Team eingebunden und konnte sich im Arbeitsalltag wohlfühlen. Durch den regelmäßigen Wechsel der Abteilungen im Abstand von etwa drei bis sechs Monaten erhielt man Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche und konnte unterschiedliche Aufgaben und Arbeitsweisen kennenlernen. Abgesehen vom teilweise länger dauernden Einsatz im Vertrieb, in dem sich bestimmte Aufgaben wiederholten, war die Ausbildung dadurch insgesamt abwechslungsreich. Die Ausbildungsvergütung lag ungefähr im Klassendurchschnitt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In einzelnen wichtigen Ausbildungsabschnitten hätte die Betreuung etwas konstanter und strukturierter sein können. Insbesondere im Vertrieb waren die Aufgaben aufgrund der längeren Einsatzdauer teilweise weniger abwechslungsreich. Zudem war die wirtschaftlich angespannte Situation des Unternehmens im Arbeitsalltag spürbar und wirkte sich teilweise auch auf die Arbeitsatmosphäre in den verschiedenen Abteilungen aus. Eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung war aufgrund der
wirtschaftlichen Lage nicht möglich. In unserem Ausbildungsjahr wurden die Kosten für benötigte Bücher und Ausbildungsmaterialien zudem noch nicht übernommen.
Verbesserungsvorschläge
Eine noch konstantere und strukturiertere Betreuung während der Ausbildung, insbesondere in wichtigen Ausbildungsabschnitten, könnte die Ausbildung weiter verbessern. Auch in Abteilungen mit wiederkehrenden Aufgaben könnte auf zusätzliche Abwechslung geachtet werden. Die Übernahme der Kosten für benötigte Ausbildungsmaterialien wurde meines Wissens nach bereits für die nachfolgenden Ausbildungsjahrgänge eingeführt und stellt damit bereits eine positive Weiterentwicklung dar. Insgesamt wäre es wünschenswert, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiterhin besonderen Wert auf eine stabile, unterstützende und für Auszubildende angenehme Arbeitsatmosphäre zu legen.
Arbeitsatmosphäre
Die teilweise angespannte Situation im Unternehmen hat sich verständlicherweise auch auf die Arbeitsatmosphäre und damit teilweise auf die Azubis übertragen. Je nach Abteilung war die Stimmung unterschiedlich angespannt, was im Arbeitsalltag natürlich nicht unbemerkt blieb. Auch die wirtschaftlich schwierige Lage des Unternehmens war spürbar und hat die allgemeine Atmosphäre teilweise beeinflusst. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass solche Situationen nicht ausschließlich das Unternehmen betreffen und die derzeitige wirtschaftliche Lage für viele Unternehmen und Beschäftigte eine Herausforderung darstellt. Insgesamt war die Situation daher nicht immer einfach, aber aus meiner Sicht in erster Linie durch die Rahmenbedingungen bedingt.
Karrierechancen
Eine Übernahme nach der Ausbildung war aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht möglich.
Arbeitszeiten
Die flexible Gleitzeit war definitiv ein großer Pluspunkt. Wie flexibel die Arbeitszeiten tatsächlich waren, hing allerdings etwas von der jeweiligen Abteilung und deren Auslastung ab, sodass es je nach Einsatzbereich unterschiedliche Regelungen dazu gab, wann man morgens beginnen konnte und wann man frühestens gehen konnte.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung lag ungefähr im Klassendurchschnitt. In unserem Ausbildungsjahr wurden die Kosten für Bücher und Schulmaterial allerdings noch nicht übernommen.
Die Ausbilder
Die Ausbilderin war grundsätzlich sehr engagiert und hat sich stets bemüht, die Azubis bestmöglich zu unterstützen. Auch bei Fragen oder Anliegen konnte man sich grundsätzlich an sie wenden. In einzelnen wichtigen Ausbildungsabschnitten wäre es jedoch wünschenswert gewesen, wenn die Betreuung und Erreichbarkeit etwas konstanter gewesen wären, da sie sich zeitweise nicht vor Ort befand. Insgesamt war dennoch eine gute Bereitschaft zur Unterstützung vorhanden, und auch die eigene Weiterentwicklung im Umgang mit den Auszubildenden war erkennbar.
Spaßfaktor
Wie viel Spaß man in den einzelnen Abteilungen hatte, war teilweise sehr unterschiedlich und hing auch von den persönlichen Interessen und der jeweiligen Abteilung ab.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben und Tätigkeiten waren je nach Abteilung unterschiedlich und hingen davon ab, welche Aufgaben dort gerade angefallen sind. Dadurch konnte man während der Ausbildung verschiedene Bereiche kennenlernen und viele unterschiedliche Einblicke in die Arbeitsabläufe bekommen. In manchen Abteilungen haben die Aufgaben mehr Spaß gemacht, in anderen eher weniger, was natürlich auch von den persönlichen Interessen und der Auslastung abhängig war.
Variation
Die Ausbildung bot insgesamt eine gute Abwechslung, da man in einem Rhythmus von etwa drei bis sechs Monaten zwischen den verschiedenen Abteilungen wechselte. Während die Aufgaben im Vertrieb aufgrund der längeren Einsatzzeit teilweise ähnlicher und wiederkehrender waren, konnte man in den anderen Abteilungen viele unterschiedliche Aufgaben und Arbeitsbereiche kennenlernen. Durch die regelmäßigen Wechsel blieb die Ausbildung abwechslungsreich und man bekam einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens.
Respekt
Der Umgang mit den Azubis war durchweg respektvoll und wertschätzend. Man wurde unabhängig von der Abteilung als vollwertiges Mitglied des Teams behandelt und konnte sich dadurch im Arbeitsalltag grundsätzlich wohlfühlen. Dieser respektvolle Umgang war definitiv ein großer Pluspunkt der Ausbildung.