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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 18 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei bloom's Friseur die Unternehmenskultur als traditionell ein, während der Branchendurchschnitt zwischen traditionell und modern liegt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,1 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 34 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
bloom's Friseur
Branchendurchschnitt: Handel

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
bloom's Friseur
Branchendurchschnitt: Handel

Die meist gewählten Kulturfaktoren

18 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Mitarbeiter kleinhalten

    FührungTraditionell

    61%

  • Jeden Fehler kritisieren

    FührungTraditionell

    56%

  • Alles nur auf Leistung trimmen

    FührungTraditionell

    50%

  • Sich überlasten

    Work-Life BalanceTraditionell

    50%

  • Mitarbeiter für alles verantwortlich machen

    FührungTraditionell

    44%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreAngestellte/r oder Arbeiter/in

sehr erdrückend

4,0
KommunikationAngestellte/r oder Arbeiter/in

Kommunikation wird im Unternehmen grundsätzlich großgeschrieben. Insbesondere dann, wenn Druck aufgebaut oder zusätzliche Verpflichtungen kurzfristig vermittelt werden sollen. Bei Rückfragen oder Verbesserungsvorschlägen der Arbeitnehmerseite zeigt sich der Prozess dagegen deutlich entschleunigt.

2,0
KollegenzusammenhaltAngestellte/r oder Arbeiter/in

Im Team herrscht eine bemerkenswerte Fähigkeit, Informationen weiterzutragen, Kollegen gegeneinander auszuspielen und gleichzeitig nach außen Professionalität darzustellen.Persönliche Grenzen und Privatsphäre werden dabei eher flexibel interpretiert. Krankmeldungen führen regelmäßig zu ausführlichem Interesse an den Hintergründen, vorallem bei weiblichem Personal wird sogar von Chefs selbst im Kollegium nachgefragt, ob eine Schwangerschaft im Raum steht. Während gesundheitliche Beschwerden bevorzugt mit der universellen Lösung „Tablette nehmen und arbeiten kommen“ behandelt werden. Urlaubstage werden ebenfalls nicht einfach genehmigt, sondern bieten zunächst Gelegenheit für mehrere Nachfragen zur privaten Lebensplanung.

1,0
Work-Life-BalanceAngestellte/r oder Arbeiter/in

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist durch das Schichtsystem und die Arbeitszeiten kaum möglich und bleibt stets ein spannendes Überraschungselement. Gut finde ich, dass das Privatleben grundsätzlich möglich ist, es sollte jedoch flexibel genug sein, sich dauerhaft dem Betrieb anzupassen.
Freie Wochenenden scheinen innerhalb der Hierarchie zudem eher ein Privileg der Führungsebene zu sein.
Bereits einzelne Urlaubstage entwickeln sich schnell zu erklärungsbedürftigen Angelegenheiten, bei denen detailliertes Interesse am Privatleben der Mitarbeiter besteht und begründet werden soll, weshalb freie Tage überhaupt benötigt werden. Über den gesetzlichen Mindesturlaub hinaus besteht wenig Flexibilität. Wer das Unternehmen verlassen möchte, darf außerdem die Erfahrung machen, dass dabei nicht unbedingt unterstützend gearbeitet wird. Die Work-Life-Balance funktioniert also besonders gut, wenn man auf den „Life“- Teil keinen allzu großen Wert legt.

1,0
VorgesetztenverhaltenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Pünktlichkeit bedeutete dort übrigens nicht, zur vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zu erscheinen, sondern mindestens 10 Minuten früher anwesend zu sein, ansonsten durfte man sich auf schlechte Stimmung einstellen. Bezahlt wurde diese „freiwillige“ Zusatzzeit natürlich nicht. Weil „wir sind ein Team“.
Besonders interessant war auch das Feierabend-Konzept: Nach 8 Stunden Arbeit durfte man nicht einfach gehen, sondern musste erst um Erlaubnis fragen, ob man den Arbeitsplatz verlassen darf. Und wehe, Tonfall oder Formulierung waren nicht devot genug ,dann konnte es passieren, dass man wieder zurückgeschickt wurde, um Jacke und Tasche erneut abzulegen und das Ganze noch einmal „ordentlich“ zu fragen. Fast schon ein kleiner Benimmkurs inklusive Machtdemonstration.
Auch Pausen wurden kreativ interpretiert. Offiziell Pause, praktisch jedoch auf Abruf im Salon sitzen, jederzeit bereit, wieder nach vorne zu springen, falls spontan Bedarf entsteht. Statt wirklicher Erholung eher ein spannendes Experiment.

4,0
Interessante AufgabenAngestellte/r oder Arbeiter/in

„Interessante Aufgaben“ gab es definitiv. Besonders spannend fand ich die tägliche Schnitzeljagd nach grundlegenden Hygienemaßnahmen. Zu prüfen, ob irgendwo zufällig desinfizierte Werkzeuge oder ein ordentliches Desinfektionsbad oder frische Kundenumhänge existieren, brachte wenigstens etwas Nervenkitzel in den Arbeitsalltag.
Ebenso interessant war die Aufgabe, vor Kundschaft dauerhaft ein professionelles Bild aufrechtzuerhalten und dabei bloß nicht durchblicken zu lassen, wie es hinter den Kulissen tatsächlich aussieht. Schauspielerische Fähigkeiten wurden dort definitiv gefördert.
Auch organisatorisch wurde man gefordert, improvisieren, vertuschen, schönreden und hoffen, dass niemand genauer hinschaut. Wer Multitasking lernen möchte, ist dort bestens aufgehoben. Außerdem konnte man dort hervorragend lernen, wie man Kunden ein gepflegtes Gesamtbild verkauft, während intern gefühlt alles mit Tesafilm und gutem Willen zusammengehalten wird.
Mein persönliches Highlight war die tägliche Mischung aus Schadensbegrenzung, Improvisation und professionellem Lächeln. Definitiv ein Arbeitsplatz, an dem man kreativ werden muss.