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Blumen 
Ostmann 
GmbH
Bewertung

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lieber nicht bewerben

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Blumen Ostmann GmbH in Vechta gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Alte (gebundene) Blumen wurden oft an die Kunden und Mitarbeiter gratis verteilt, anstatt sie wegzuwerfen
- es wird wert auf Produktqualität gelegt
- Kündigung und die Einstellung waren schnell und einfach

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles vorher genannte, die komplette Arbeitsatmosphäre, vor allem der Umgang mit seinen Mitmenschen. Ein respektvolles Miteinander fehlt einfach und es macht die Arbeit zu einem Platz wo man nicht sein möchte.

Verbesserungsvorschläge

Es muss meiner Meinung nach etwas bei Hitze passieren, z.B bereitstellen von kaltem Wasser oder mehr Pausen. Eine Klima ist wahrscheinlich unrealistisch bei der Größe des Ladens und mit den Pflanzen, aber wenigstens im Pausenraum könnte man drüber nachdenken.

Eventuell ein oder zwei kleine Hocker fürs Kassenhäuschen, damit man sich, wenn mal 10 Minuten nichts zu tun ist, oder man bspw. Bauchschmerzen kurz setzen kann.

Bei respektlosen Verhalten muss etwas gesagt werden, damit sich keiner verletzt oder diskriminiert fühlt (ich rede nicht von konstruktiver Kritik).

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist meiner Meinung nach nicht sonderlich gut. Es hängt natürlich auch stark davon ab, wie man mit den anderen klar kommt und wie mit einem umgegangen wird.
Während viele Kollegen/innen super nett waren, gab es Ausnahmen. Eine Kollegin, mit der ich meistens den ganzen Tag an der Kasse stehen musste, hat mir leider meine Erfahrung bei Ostmann sehr kaputt gemacht. Dieser Job war der erste an der Kasse, den ich hatte, dennoch wurde ich bereits nach meinem dritten Tag wütend aufgefordert ich müsse jetzt unbedingt schneller machen und es wurden mehrmals Kommentare gemacht wie unfähig ich wäre (innerhalb meiner ersten Woche dort!!). Wenn ich nach Hilfe gefragt habe oder mal eine Pflanze kein Preis Etikett hatte, wurde direkt mit den Augen gerollt, ich wurde ignoriert oder es wurden abfällige Kommentare gemurmelt. Ab und zu wurde ich angeschrien, was gar nicht geht und anstatt dass mal wer etwas sagt, wurde mir geraten es zu ignorieren weil es ihre Art ist. Unmöglich. Wer andere respektiert kann auch selber einen respektvollen Umgang erwarten. Auch fremdenfeindliche Kommentare wurden gemacht.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen/innen die schon eine ganze Weile dort gearbeitet haben, haben sich zum größten Teil sehr gut verstanden. Als neue, junge Mitarbeiterin war das nicht immer der Fall und das nicht nur bei mir. Während beispielsweise alle zum Ladenschluss fegen oder aufräumen müssen sofern es gerade keine Kundschaft gibt, wie es sich auch gehört, gab es Personen die sich nicht daran beteiligt haben und sich anschließend auch noch beschwert haben, wenn man ihr Kassenhäuschen nicht mitgefegt hat, was schon etwas frech ist.
Ansonsten wurde im Laden sehr viel gelästert. Man hat es aktiv gemerkt wenn hinterrücks über einen schlecht geredet wurde, also mit direktem Miteinander war dort nicht viel. Wenn man sich über diese Art von Verhalten von bestimmten Kollegen aufgeregt hat, wurde einem nur erzählt, die wäre halt so und man müsse das einfach dulden.

Vorgesetztenverhalten

Es war nichts besonderes, die Chefin sowie die Betriebsleitung waren stets nett zu mir. Als ich per Mail gekündigt habe, wurde ich von der Chefin nochmal angerufen um die Gründe zu erfahren, woraufhin sie auch sehr verständnisvoll reagiert hat, also kann ich nichts negatives sagen. Wie das Verhältnis bei anderen Mitarbeitenden war kann ich nicht einschätzen.

Arbeitsbedingungen

Könnte besser sein. Obwohl das Gebäude ein Glasdach hat und sich im Sommer sehr stark aufhitzt, werden keine entsprechenden Maßnahmen getroffen. Als ich einmal bei 37 Grad (draußen) wegen Kopfschmerzen und Kreislauf nachhause gegangen bin, wurde dem nur mit Unverständnis begegnet. Da es zukünftig in den Sommern nicht kälter wird, muss man sich wirklich etwas einfallen lassen, vor allem für die, die nicht an der Kasse stehen, sondern sich viel bewegen.
Abgesehen davon steht man den ganzen Tag, was auf die Hüfte und in den Rücken geht. Wenn man sich in einer ruhigen Phase an der Kasse abstützt, wird einem direkt gesagt das solle man nicht. Vor allem an Tagen wo der Laden quasi leer ist, wäre ein Stuhl sehr wünschenswert. Fast in jedem anderen Einzelhandel gibt es das mittlerweile.
Es ist an jedem Sonntag und Feiertag geöffnet, was zwar abgesprochen ist, aber nicht immer sein muss.
Wenn man viel trinkt und entsprechend oft auf zur Toilette muss, bekommt man von manchen Kommentare zu hören, von wegen man hätte nur keine Lust zu arbeiten. Ich finde das geht nicht, man kann schließlich nichts dafür.
Ansonsten fällt mir nichts bemerkenswertes ein.

Kommunikation

Die Kommunikation ist nicht sonderlich gut. Ich habe eine bestimmte, per Vertrag vereinbarte Stundenanzahl pro Woche gearbeitet. Da ich ein paar mal früher gegangen oder wegen Krankheit verhindert war, habe ich eine Zeit lang mehr Stunden die Woche gemacht. Als ich aber mit 100%er Sicherheit wusste, dass ich keine Minusstunden mehr hatte, wurde ich trotzdem mehr Stunden als vertraglich geregelt eingetragen. Mehr Geld gab es dafür nicht. Auch sonst war die Kommunikation nicht optimal. Einmal wurde ich in unmöglichem Tonfall nach hinten zum Fegen geschickt mittags, als ich mein Kehrblech vorne ausleeren wollte, wurde ich vor vielen Kunden angeschrien, warum ich denn nicht Kasse machen würde, obwohl mir vorher sehr deutlich klar gemacht wurde, dass ich doch bitte fegen soll und ich nunmal auch hinten im Laden nicht sehen kann, was vorne an der Kasse los ist. Solche Situationen gab es öfters, man kann es weder gut kommuniziert nennen, noch trägt es zur besserung des kühlen Arbeitsklimas bei.

Gehalt/Benefits

Ich habe nur drei Tage die Woche gearbeitet und entsprechend Gehalt bekommen (Mindestlohn, aber das wurde auch vorher kommuniziert), für eine junge Studentin ohne viele Kosten hat es auf jeden Fall gereicht. Es gab glaube ich so etwas wie Hansefit, genutzt habe ich es nicht, aber die Möglichkeit bestand :)

Interessante Aufgaben

nicht sonderlich interessant, aber das weiß man ja auch vorher. Als Aushilfe im Kassenbereich macht man halt die Kasse, ab und zu verräumt man Waren, fegt oder putzt verstaubte Flächen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.