Nach Ausscheiden aus der Firma wird ein sehr schlechtes Arbeitszeugnis ausgestellt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nach meinem Zeugnis, kann ich im Moment nichts mehr gut am Arbeitgeber finden.
Ein Personaler, der ein Zeugnis ausstellt, ohne die Person zu kennen?
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man möchte keine Nummer im Unternehmen sein.
Wenn Sie mich als Arbeitnehmerin kennengelernt hätten, dann hätten Sie sicherlich auch ein Gesicht zu meinem Zeugnis gehabt.
Oder werden bei Ihnen Einheitszeugnisse ausgestellt?
Dann brauchen Sie sich auch nicht mit Personal und Personalführung auseinsetzen.
Es ist so schade, dass das zwischenmenschliche hier verloren geht.
Aber Menschen sind keine Nummern, sondern Menschen mit Gefühlen und einer Seele.
Verbesserungsvorschläge
Eine bessere Kommunikation von der Chefin mit den Angestellten.
Man möchte wertgeschätzt werden!
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre in der Filiale war gut. Die Betriebsleiterin war sehr kollegial.
Wenn die Chefin samstags kam, herrschte allerdings eher eine frostige Atmosphäre.
Sie unterhielt sich eigentlich nur mit der Betriebsleiterin. Mit den anderen Angestellten wechselte sie kaum ein Wort.
Image
Wenn man selber kündigt, bekommt man von der Personalabteilung ein sehr schlechtes Zeugnis.
Es wird ein Zeugnis mit einer Zeugnisnote 4-5 ohne Begründung ausgestellt.
Dies ist nicht rechtens. Ab einer Zeugnisnote, die schlechter ist als 3, muss ein Zeugnis immer mit Begründung ausgestellt werden.
Ich habe die Personalabteilung daraufhin nochmal angeschrieben, mit der Bitte mir ein neues Zeugnis auszustellen mit Begründung.
Es wurde mir daraufhin nur ganz knapp geschrieben, dass ein neues Zeugnis nicht ausgestellt wird.
Kurios ist nur, dass der Personaler mich von der Personalabteilung nie kennengelernt hat und so ein Zeugnis ausstellen kann und das man zweitens nicht kooperativ ist, obwohl man weiß, dass so ein Zeugnis keinerlei Bestand hat.
Glücklicherweise war ich nur 1,5 Monate in diesem Unternehmen.
Ansonsten hätte mir dieses Unternehmen einige Probleme in meiner Vita in meinem späteren Lebenslauf verursacht.
In meinem ganzen Leben habe Ich immer gute Arbeitszeugnisse erhalten.
Da muss ich erst fast 60 Jahre alt werden um so ein grotenschlechtes Zeugnis zu bekommen
Work-Life-Balance
Die Betriebsleiterin versucht auf alle Rücksicht zu nehmen.
Karriere/Weiterbildung
Mit knapp 60 Jahren hat man keine Karrierechancen in dieser Firma.
Ich hatte Glück, dass ich noch eingestellt wurde.
Gehalt/Benefits
Es wird kurz über Mindestlohn gezahlt. Dafür sollte man aber eine gute Auffassungsgabe haben, körperlich fit und schnell sein.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma versucht so gut es geht zu trennen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war in dieser Filiale sehr groß. Dazu trägt aber auch die Betriebsleiterin einen großen Teil dazu bei.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich als ältere Kollegin bin sofort nett ins Team aufgenommen worden.
Vorgesetztenverhalten
Die Betriebsleiterin hat ein richtig gutes Vorgesetztenverhalten.
Wenn die Chefin die Filiale besucht, dann zeigt sie leider auch, dass sie die Chefin ist.
Es wird kein Wort mit den Mitarbeitern gewechselt.
Knapp Guten Tag und vielleicht noch auf Wiedersehen.
Man hat als Mitarbeiter das Gefühl, dass man dort nur eine Nummer ist.
Das Vorstellungsgespräch verläuft so nett und danach wird man kaum noch beachtet.
Das habe ich so nirgends kennengelernt.
Arbeitsbedingungen
Teilweise war es sehr kalt im Verkaufsraum.
Kommunikation
Die Kommunikation unter den Kollegen und der Betriebsleiterin war sehr gut.
Die Kommunikation mit der Chefin unter den Angestellten fand so gut wie nie statt.
Man hatte das Gefühl, dass sie ihre Angestellten gar nicht kennt.
Gleichberechtigung
In der Filiale wurden alle gleich behandelt.
Die Betriebsleiterin und die Stellvertretung machen das super.
Ich hoffe, dass die Chefin das lobenswert anerkennt, was die Beiden dort jeden Tag leisten.
Interessante Aufgaben
Man wird als Kassenprofi eingestellt.
2 Wochen Einarbeitung und dann soll man fit sein.
Für fast Mindestlohn muss man schnell sein und das Kassenprogramm bis dahin sehr gut
kennen.
Die Arbeit ist sehr eintönig und eine Sitzmöglichkeit gibt es nicht an der Kasse.
Bei einem Vollzeittag heißt das, dass man den ganzen Tag stehen muss.
Da kann die einseitige Kassiertätigkeit schonmal sehr stark auf den Rücken und die Hüfte gehen.
