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1 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 1,9Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

1 Mitarbeiter:innen, die bei BLZ Scherz + Cramer eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 1,9 von 5 Punkten.

Der Arbeitgeber wurde in dieser Bewertung nicht weiterempfohlen.

BLZ Scherz & Cramer: Hinter der Fassade wenig Freude

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2021 eine Ausbildung zum/zur Kaufmann für Büromanagement im Bereich Administration / Verwaltung in Osnabrück abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Feierabend

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders hervorzuheben ist die sehr unzureichende Personalführung und Geschäftsführung. Es fehlt an professioneller Kommunikation, strukturierter Anleitung und gezielter Betreuung der Auszubildenden und Mitarbeiter:innen. Aufgaben werden teilweise unkoordiniert auf andere Mitarbeitende abgewälzt, wodurch die Ausbildung und die tägliche Arbeit nicht fundiert begleitet werden. Die stark eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten, die niedrige Vergütung sowie die starren Arbeitszeiten verstärken diesen Eindruck und zeigen deutlich, dass in der Führung des Unternehmens grundlegende Defizite bestehen.

Verbesserungsvorschläge

Um die Qualität der Ausbildung nachhaltig zu erhöhen, sollte das Unternehmen die Struktur und Inhalte der Aufgaben für Auszubildende und Mitarbeiter:innen überarbeiten. Monotone und einseitige Tätigkeiten sollten durch gezielte, fachlich anspruchsvollere Aufgaben ersetzt werden, die den Vorgaben der Ausbildungsrahmenpläne entsprechen und echte Lern- sowie Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Darüber hinaus ist eine professionelle Betreuung und Kommunikation seitens der Geschäftsführung und Personalleitung dringend erforderlich. Aufgabenverteilung, Anleitung und Rückmeldung sollten systematisch erfolgen, um sicherzustellen, dass die Ausbildung und die Arbeit der Mitarbeiter:innen fundiert und strukturiert begleitet werden.

Die Schaffung klarer Karriere- und Entwicklungsperspektiven ist ebenso notwendig. Auszubildende und Mitarbeiter:innen sollten die Möglichkeit erhalten, Verantwortung zu übernehmen, fachlich zu wachsen und Aufstiegsmöglichkeiten zu nutzen. Dies erhöht Motivation und Bindung und stärkt die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber.

Auch die Vergütung sollte an marktübliche Standards angepasst werden, um Wertschätzung und Anerkennung für die geleistete Arbeit deutlich zu zeigen.

Schließlich sollten die starren Arbeitszeiten überprüft werden. Flexible Arbeitszeitmodelle würden die Arbeitszufriedenheit erhöhen und das Unternehmen als modernen und attraktiven Arbeitgeber positionieren.

Insgesamt erfordert eine zeitgemäße Betreuung und Entwicklung von Auszubildenden und Mitarbeiter:innen umfassende Anpassungen in den Bereichen Aufgabenstruktur, Kommunikation, Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung und Arbeitszeitgestaltung, um den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt gerecht zu werden.

Karrierechancen

Aus meiner Sicht bestehen in diesem Unternehmen keine nennenswerten Karriere- oder Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Deutlich wird dies daran, dass Mitarbeitende über längere Zeit auf ihren Positionen verbleiben, sowohl hinsichtlich ihrer fachlichen Aufgaben als auch ihres Gehalts. Ein Aufstieg oder eine Erweiterung des Verantwortungsbereichs scheint nicht vorgesehen zu sein, wodurch das Potenzial zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung stark eingeschränkt wird.

Arbeitszeiten

Die regelmäßigen Arbeitszeiten lagen von Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 und 17:00 Uhr, freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr. Besonders auffällig war die völlige Starrheit dieser Arbeitszeiten: Beginn und Ende waren immer gleich, ohne Flexibilität oder Anpassungsmöglichkeiten. In der heutigen Arbeitsmarkt- und arbeitspolitischen Lage wirkt ein solches starres Zeitsystem rückschrittlich und wenig attraktiv für Auszubildende oder zukünftige Fachkräfte. Positiv hervorzuheben bleibt, dass der Freitag konsequent ein verkürzter Arbeitstag war, was zumindest eine gewisse Entlastung bot. Insgesamt spiegeln die starren Zeiten eine Haltung wider, die moderne Arbeitsmodelle und Mitarbeiterorientierung vernachlässigt.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung lag im genannten Zeitraum in einer Spanne von etwa 500 bis 600 € netto pro Monat. Ein Vergleich mit Berufsschulkamerad:innen zeigt, dass diese Vergütung deutlich unter dem Durchschnitt der Berufsschulklasse lag und auch im bundesweiten Vergleich unterdurchschnittlich war. Dies lässt darauf schließen, dass die Wertschätzung der Auszubildenden aus meiner Sicht sehr gering ausfiel, da die Vergütung im Verhältnis zu den erbrachten Leistungen und zum branchenüblichen Standard als unzureichend einzustufen ist.

Die Ausbilder

Da der Ausbilder zugleich die Position des Geschäftsführers innehatte, fand keine angemessene, fachlich fundierte Betreuung statt. Eine strukturierte und kontinuierliche Kommunikation zwischen Ausbilder und Auszubildendem war faktisch nicht gegeben. Stattdessen wurden wesentliche Ausbildungsinhalte und Aufgaben auf reguläre Angestellte abgewälzt, wodurch die Qualität der Ausbildung erheblich beeinträchtigt wurde.

Spaßfaktor

Der Arbeitsalltag war stark von ausgeprägten Hierarchien und einer wenig konstruktiven Kommunikationskultur seitens der Geschäftsführung sowie der Personalleitung – zugleich Partnerin des Geschäftsführers – geprägt. Dies führte dazu, dass Motivation und Arbeitsfreude häufig auf der Strecke blieben. Positiv hervorzuheben ist hingegen der kollegiale Zusammenhalt im Team: Auf Mitarbeiterebene herrschte stets ein offener und respektvoller Austausch, der das Betriebsklima im unmittelbaren Arbeitsumfeld deutlich verbessert hat.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die mir übertragenen Aufgaben gestalteten sich überwiegend monoton und einseitig. Es entstand der Eindruck, dass mir als Auszubildendem nur begrenztes Vertrauen entgegengebracht wurde, was sich in der Zuweisung überwiegend einfacher Tätigkeiten widerspiegelte. Zu den regelmäßig wiederkehrenden Aufgaben zählten unter anderem das Eintragen von Listen, das Kuvertieren und Frankieren von teilweise bis zu 500 Briefen, was etwa alle zwei bis drei Wochen anfiel, sowie gelegentlich körperliche Arbeiten wie das Entladen von LKWs im Lager. In den Wintermonaten gehörte zudem das Schneeräumen zum Aufgabenbereich.
Selbstverständlich ist mir bewusst, dass Ausbildungsjahre keine Herrenjahre sind; dennoch erscheint fraglich, ob diese Tätigkeiten in dieser Häufigkeit und Form den Vorgaben der Ausbildungsrahmenpläne entsprechen oder einen fachlichen Lernzuwachs im Sinne der Ausbildung darstellen.

Respekt

Besonders hervorzuheben ist der respektvolle Umgang und der kollegiale Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden, der das Arbeitsklima im Team sehr positiv geprägt hat. Im Gegensatz dazu gibt es im Bereich der Geschäftsführung und der Personalleitung deutliche Defizite in der Kommunikation und im Umgang mit Mitarbeitenden. Aus meiner Sicht wäre hier eine gezielte Kommunikationsschulung für die Verantwortlichen sehr empfehlenswert, um eine professionellere und konstruktivere Zusammenarbeit zu fördern.


Variation

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 1 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird BLZ Scherz + Cramer durchschnittlich mit 2.6 von 5 Punkten bewertet. 25 der Bewertenden würden BLZ Scherz + Cramer als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Basierend auf 1 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Kollegenzusammenhalt an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 1 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich BLZ Scherz + Cramer als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.