Ihr Unternehmen?

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b'mine 
hotels 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Absolut nicht zu empfehlen

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei b'mine Frankfurt Airport in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist unschlagbar.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Überheblichkeit, die von der Führung an den Tag gelegt wird. Es existiert ein Selbstverständnis, dass man den Hotelleriemarkt krass aufmischen würde, dabei macht man nichts anders, als die ganzen Mitbewerber, außer noch niedrigere Gehälter zu zahlen und noch unterbesetzter zu sein.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte sich wirklich mal Gedanken machen, wie man die Mitarbeiter wertschätzen könnte. Geld alleine wird nichts bringen, bei den aktuellen Bedingungen, aber es wäre zumindest ein Anfang. Wenn man mehr Personal einstellen würde, wäre eigentlich allen geholfen. Die Mitarbeiter wären entlastet und könnten besser auf die Gäste/Kunden eingehen. Das würde direkt zu einem höheren Umsatz führen.
Außerdem wäre es mal an der Zeit, dass nicht stur von oben geführt wird, sondern auch mal die Meinung und Erfahrung der Angestellten eingeholt wird, bevor neue Prozesse eingeführt werden, die sowohl für die Angestellten als auch für die Kunden die Situation verschlechtern.

Arbeitsatmosphäre

Meine Meinung:

Es ist eigentlich nur ein dauerhafter Druck, der aufgebaut wird. Erfolge werden meistens dem Team zugeschrieben, Fehler werden einzelnen angelastet, egal ob sie dafür verantwortlich sind. Man sollte sich eigentlich auf eine dauerhafte Belastung und chronisch unterbesetzte Abteilungen einstellen.

Image

Meine Meinung:
Ich habe wirklich keinen einzigen Mitarbeiter getroffen, der froh ist bei b'mine zu arbeiten. Die meisten sehen sich bereits nach neuen Stellen um. Auch Kollegen aus anderen Hotels haben bereits Bedenken über die starke Fluktuation geäußert.

Work-Life-Balance

Meine Meinung:
Eine Work-Life-Balance existiert nicht. Der CEO der Kette beschreibt zum Beispiel in Podcasts, in die er eingeladen wird, dass er nichts von dem Begriff hält. Stattdessen redet er gerne über eine "Life-Life-Balance", weil man ja "für die Arbeit leben sollte".

Man sollte sich definitiv auf Überstunden einrichten. Je nach Abteilung können das mal mehr und mal etwas weniger werden. Damit die massiven Kosten durch die Überstunden nicht völlig explodieren, bekommen viele neue Stellen eine Überstundeninklusion in den Vertrag verankert. Auf die Art fallen sehr schnell mal 4-6 Überstunden pro Woche unter den Tisch, je nachdem wie hoch die Inklusion angesetzt wird.

Es kann außerdem vorkommen, dass Mitarbeiter an ihren freien Tagen reingeholt werden, weil Kollegen krankheitsbedingt ausfallen. Die Personaldecke ist leider so dünn, dass solche Ausfälle meistens nicht aufgefangen werden können.

Falls man ein Diensthandy bekommt, sollte man auch damit rechnen, dass Anrufe oder Nachrichten von Kunden oder der Geschäftsführung nach Feierabend oder an freien Tagen reinkommen. Hier wird von der Geschäftsführung erwartet, dass man erreichbar ist.

Karriere/Weiterbildung

Meine Meinung:
Die beworbene b'mine academy ist leider mehr Schein als sein. Angebotene Kurse gibt es meistens nur während der Arbeitszeit (während der man absolut keine Zeit für solche Sachen hat) und die Inhalte gehen leider kaum über populäre Podcastinhalte hinaus. Update hierfür: die Academy ist anscheinend Geschichte. Der Verantwortliche Mitarbeiter hat ebenfalls das Handtuch geworfen.

Eine Karriere braucht man auch nicht anstreben. Azubis und Duale Studenten werden im Restaurant verheizt. Sie lernen kaum etwas für ihren eigentlichen Job, sondern werden meistens als Springer eingesetzt. Eine Förderung findet auch nicht statt. Übernahmen finden meistens auch nichtr statt. Man erwartet, dass die Azubis oder Studenten von sich heraus eine Übernahme anstreben. Für eine Firma, die kaum neues Personal bekommt/halten kann, ist das schon ziemlich überheblich.

Beförderungen oder Gehaltserhöhungen gibt es in der regel nicht. Sie werden nur als letztes Mittel eingesetzt, falls man Angst hat einen brauchbaren Mitarbeiter zu verlieren.

Gehalt/Benefits

Meine Meinung:
Das Gehalt ist absolut nicht angemessen für die Belastung, die man hier erlebt. In der Regel muss man die Arbeit von 2 oder mehr Arbeitern erledigen.

Man sollte sich darauf einstellen, dass man extrem hohe Parkkosten von 29€ pro Tag berappen muss, wenn man sich nicht für die Parkkarte entscheidet. Und selbst bei der muss man auch kräftig draufzahlen. Sollte man also das Deutschlandticket benutzen und es gibt mal wieder Streiks oder Ausfälle, dann darf man dem Tiefgaragenbetreiber/Nachbarn noch gut Geld in den Schlund werfen. Ausnahmen/kostenfreie Ticketvalidierung für Ausnahmefälle gibt es nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Meine Meinung:
Es gibt ein paar Maßnahmen und Vereine, die unterstütz werden, aber hier handelt es sich nur um typische greenwashing Aktionen. Bestes Beispiel ist die Mülltrennung, die für die Green Sign Zertifizierung eingeführt werden musste. Nachdem die Gutachter im Haus waren, wurden die Mülleimer wieder abgebaut.

Kollegenzusammenhalt

Meine Meinung:
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist durchgängig sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig, wo man kann. Anders würde es in diesem Hotel auch überhaupt nicht funktionieren. Man kann dieses Zusammengehörigkeitsgefühl auch getrost als "Trauma Bonding" bezeichnen.

Vorgesetztenverhalten

Meine Meinung:
Trotz der 1-Sterne-Bewertung möchte ich hier ausdrücklich die Abteilungsleiter des Frankfurter Hauses loben. Fast alle von ihnen setzen sich sehr für ihre Teams ein und versuchen anfallende Aufgaben abzufangen, wenn die Teams keine Kapazitäten mehr haben.

Was allerdings die Direktion, HR und die Führung des Vertriebs angeht, muss man leider sagen, dass hier gar kein Verständnis für die Untergebenen, die Arbeitsprozesse im Haus existieren oder schlicht für rechtliche Grundlagen. Zur Direktion wurde bereits genug gesagt.

HR sucht verzweifelt nach Wegen die Überstunden zu reduzieren, wobei die Lösung dafür nicht aus mehr Mitarbeitern bestehen darf. Lieber ermahnt man Mitarbeiter, die erst eine Minute vor Dienstbeginn einstechen, während man gleichzeitig moniert, wenn Mitarbeiter schon 15-20 Minuten früher da sind. Das Wort "Rüstzeit" scheint hier nicht bekannt zu sein. Wenn alles nichts hilft werden auch gerne mal Überstunden gestrichen.

Die Leitung des Vertriebs scheint sich lieber irgendwo im Haus aufzuhalten und mit Kollegen zu sprechen als an seinem Arbeitsplatz oder im Kundenkontakt. Absolut niemand konnte mir beantworten, was er eigentlich den ganzen Tag macht.

Arbeitsbedingungen

Meine Meinung:
Die Arbeitsbedingungen sind einfach schlecht. Man muss nicht viel dazu sagen. Viel Druck, eine massive Unterbesetzung aller Abteilungen, unterdurchschnittliches Gehalt (selbst für Hotellerieverhältnisse. Die Küche ist dabei ausgenommen. Dort stimmt die Bezahlung) und die Geschäftsführung und Direktion haben nicht den Hauch eines Verständnis , warum die Stimmung so schlecht ist. Eine neu gegründete "Task Force" für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen (nach einer absolut katastrophalen Mitarbeiterumfrage) ist nach wenigen Sitzungen im Sand verlaufen. Wieso sollen die Mitarbeiter überhaupt selbst erarbeiten, wie ihre Situation verbessert werden kann?

Kommunikation

Meine Meinung:
Die Kommunikation mit der Hoteldirektion ist leider katastrophal. Da werden vorherige Absprachen leider ständig vergessen oder es kommen nachts um 23:00 Uhr Arbeitsanweisungen für den Morgen des folgenden Tages. Generell ist man sehr Abhängig von der Tageslaune der Direktion. Ein tatsächliches Interesse an der Verfassung der Mitarbeiter existiert an dieser Stelle absolut nicht.

Der angeschlagene Ton von einigen Führungskräften mag zwar höflich gewählt sein, versteckt aber nicht wirklich den toxischen oder respektlosen Inhalt. Generell sollte man aufpassen, dass man nicht von der Direktion gegen andere Mitarbeiter ausgespielt wird.

Interessante Aufgaben

Meine Meinung:
Es kann tatsächlich interessante Aufgaben geben. Vor allem dadurch, dass man deutlich über sein eigenes Arbeitsfeld hinaus arbeiten muss. So kann man auch mal neue Sachen kennenlernen.
Köche, die Meetingräume aufbauen, Rezeptionsmitarbeiter als Lageristen, Vertriebler als Techniker. Nur der Restaurantservice muss bei seinen Aufgaben bleiben. Dort fehlt einfach zu viel Personal.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Eileen BohlJunior Recruiter

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für Deine Bewertung. Wir finden es sehr schade, dass wir Deine Erwartungen nicht erfüllen konnten.

Deshalb möchten wir Dich ausdrücklich dazu ermutigen, Deine Anliegen noch einmal offen mit uns zu teilen. Melde Dich dazu einfach per E-Mail bei mir unter eileen.bohl@bmine.de .

Viele Grüße
Eileen Bohl
Junior Recruiter

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.