Gut am Arbeitgeber finde ich
- Parkplätze direkt an der Berufsschule
- Gute Zusammenarbeit mit den Mitazubis
- Übernahme des Deutschlandtickets
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Ausbilder
- Technik
- Veraltete Hallen (teilweise tropft Wasser von der Decke, Heizung/Klimaanlage funktioniert nicht)
- Nur vereinzelt ergonomische Arbeitsplätze (maximal ein elektrisch höhenverstellbarer Tisch pro Tischgruppe, mehr ist nicht vorgesehen)
- Viele Bereiche sind nicht barrierefrei, z. B. auch die IT
Verbesserungsvorschläge
- Überarbeitung des Ausbildungskonzepts
- Mindestens ein weiterer Ausbilder mit fundiertem Fachwissen über den reinen IT-Support hinaus
- Modernere und zeitgemäßere technische Ausstattung
Arbeitsatmosphäre
Wie offenbar schon seit einigen Jahren wurde auch diesmal die Weihnachtsfeier abgesagt. Insgesamt gibt es so gut wie keine Team-Events, insbesondere im Vergleich zu meinen Mitschülern in der Berufsschule. Besonders enttäuschend war in diesem Jahr, dass es für alle anderen Auszubildenden innerhalb ihrer Abteilungen ein Weihnachtsessen gab – mit Ausnahme der IT-Auszubildenden. Ein Kollege sprach dies beim Ausbilder an. Sinngemäß kam als Antwort zurück, warum er so etwas immer organisieren müsse und dass dies auch jemand von uns übernehmen könne.
Arbeitszeiten
Seit Kurzem beträgt die Wochenarbeitszeit 38,75 Stunden, was ich grundsätzlich sehr positiv finde. Die Zeiterfassungssoftware empfinde ich jedoch als sehr problematisch, da das Ein- und Ausstempeln – insbesondere auf den leistungsschwachen Laptops mit deutlich zu wenig Arbeitsspeicher – teilweise bis zu drei Minuten dauert, bis das Gerät gestartet ist, der Login auf der Website durchgeführt wurde.
Ausbildungsvergütung
Für Messen und Werbeveranstaltungen wird beim Gehalt stets angegeben, es orientiere sich am „ortsüblichen Tarif“. Tatsächlich verdienen bei BMK jedoch alle Auszubildenden – unabhängig vom Ausbildungsberuf – das gleiche. Alle Mitschüler aus meiner Berufsschulklasse verdienen mehr als ich bei BMK, meist über hundert Euro mehr im Monat.
Die Ausbilder
Leider sehr anstrengend und stellenweise etwas aufdringlich. Wie bereits in einer anderen Bewertung beschrieben, trifft das leider zu. Aufgrund dieser Bewertung wurde jeder Auszubildende zu einem Gespräch mit dem Ausbilder einbestellt – dabei ist Kununu eigentlich für anonyme Bewertungen gedacht.
Spaßfaktor
Die Kollegen, insbesondere die Mitazubis, sind großartig, und ich bin sehr froh, sie zu haben. Allerdings sinkt der Spaßfaktor durch die dauerhaft gleichbleibende Arbeit im Support zunehmend. Man merkt deutlich, dass die Stimmung an Tagen, an denen der Ausbilder anwesend ist, spürbar abfällt.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wie oben bereits beschrieben, ist die Tätigkeit leider sehr gleichbleibend. Sie besteht überwiegend aus IT-Support, dem Vorbeibringen von Arbeitsmitteln wie einer Maus oder dem Installieren von PCs. Viele Abläufe ziehen sich unnötig in die Länge und sind insgesamt sehr langwierig.
Variation
Eigentlich keine. Am Rande habe ich mitbekommen, dass innerhalb der IT jeder Auszubildende alle IT-Bereiche kennenlernen soll. Laut meinen Kollegen ist das jedoch seit Jahren nicht umgesetzt worden. Es wird viel angekündigt, am Ende passiert jedoch nichts.
Respekt
Von den meisten Kollegen ja, leider jedoch bei manchen nicht immer.