34 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
34 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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34 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Stellenanzeigen ohne Einstellungsabsicht: Ist das Bewerbungsverfahren in Deutschland zu einem System der organisierten Verantwortungslosigkeit geworden?
Was bedeutet eigentlich Kriminalität? Und warum wird der Begriff so leichtfertig verwendet, während ein anderes Problem des Arbeitsmarktes kaum kritisch hinterfragt wird: Stellenanzeigen, auf die Bewerbungen folgen, ohne dass am Ende eine Einstellung zustande kommt?
Wenn sich bofrost mit dem Thema Kriminalität beschäftigt, stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wie ernst nehmen Unternehmen eigentlich ihre eigene Verantwortung gegenüber Bewerberinnen und Bewerbern? Wer mit Begriffen wie Verantwortung, Integrität und Rechtmäßigkeit arbeitet, muss sich auch kritischen Fragen zur eigenen Personalgewinnung stellen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um die unbelegte Behauptung, bofrost veröffentliche Stellenanzeigen ohne Einstellungsabsicht. Es geht um ein strukturelles Problem, das den gesamten deutschen Arbeitsmarkt betrifft.
Das Ende des alten Bewerbungsmodells ist überfällig
Über Jahrzehnte funktionierte die Personalgewinnung nach einem vermeintlich einfachen Prinzip: Ein Arbeitgeber veröffentlicht eine Stellenanzeige, Bewerber reichen ihre Unterlagen ein, das Unternehmen entscheidet – oder lässt die Bewerber warten.
Doch dieses Modell ist zunehmend erklärungsbedürftig. Bewerber investieren Zeit, erstellen Lebensläufe, verfassen Anschreiben, führen Gespräche und legen persönliche Informationen offen. Unternehmen wiederum erwarten Professionalität, Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit.
Warum gilt Verbindlichkeit eigentlich als Pflicht der Bewerber, während Unternehmen bei fehlender Kommunikation oder ausbleibenden Entscheidungen häufig kaum Rechenschaft ablegen müssen?
Eine Stellenanzeige ist kein folgenloser Werbetext. Sie weckt eine konkrete Erwartung: Hier gibt es eine berufliche Möglichkeit, auf die man sich bewerben kann. Wird diese Erwartung systematisch enttäuscht, ohne dass die Gründe transparent gemacht werden, entsteht ein ernst zu nehmendes Vertrauensproblem.
Wann wird aus einer Stellenanzeige ein rechtliches Problem?
Hier muss juristisch sauber unterschieden werden: Nicht jede Stellenanzeige, die nicht zu einer Einstellung führt, ist rechtswidrig – und erst recht nicht automatisch eine Straftat.
Unternehmen können sich gegen Bewerber entscheiden, Stellen können wegfallen, Budgets können sich ändern oder interne Umstände können eine Besetzung verhindern. Auch eine ordnungsgemäß veröffentlichte Stellenanzeige garantiert keinen Arbeitsvertrag.
Anders kann die rechtliche Bewertung ausfallen, wenn beispielsweise nachweisbar vorsätzlich getäuscht wird, diskriminierende Auswahlkriterien eingesetzt werden oder andere gesetzliche Pflichten verletzt werden. Ob ein solcher Fall vorliegt, hängt von den konkreten Umständen und den verfügbaren Beweisen ab.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob jede erfolglose Stellenanzeige kriminalisiert werden sollte. Die entscheidende Frage lautet, wie Bewerber vor nachweislich irreführenden und missbräuchlichen Rekrutierungspraktiken wirksam geschützt werden können.
Wer eine Stellenanzeige veröffentlicht, sollte erklären können, ob tatsächlich Personal gesucht wird, ob die Stelle finanziert ist und ob ein ernsthaftes Besetzungsverfahren stattfindet. Wo eine Stelle entfällt oder das Verfahren beendet wird, sollte eine zeitnahe und transparente Information selbstverständlich sein.
Bewerber brauchen keine Anzeigen. Sie brauchen reale Beschäftigungsmöglichkeiten.
Der deutsche Arbeitsmarkt muss sich verändern. Weg von einer Kultur, in der das bloße Veröffentlichen einer Stellenanzeige bereits als ausreichende Aktivität der Personalgewinnung gilt. Hin zu einem System, das tatsächliche Beschäftigungsmöglichkeiten, transparente Auswahlverfahren und nachvollziehbare Entscheidungen in den Mittelpunkt stellt.
Eine Stellenanzeige darf nicht zum Selbstzweck werden. Sie darf nicht bloß den Eindruck vermitteln, ein Unternehmen suche Personal, während Bewerber im Unklaren darüber bleiben, ob überhaupt eine reale Einstellungsmöglichkeit besteht.
Deshalb braucht es einen grundlegenden Wandel:
Transparenz: Unternehmen sollten den tatsächlichen Status einer ausgeschriebenen Stelle nachvollziehbar kommunizieren.
Verbindlichkeit: Bewerber sollten innerhalb angemessener Fristen Rückmeldungen erhalten.
Nachvollziehbarkeit: Wenn ein Verfahren eingestellt wird, sollte dies den betroffenen Bewerbern mitgeteilt werden.
Rechtsschutz: Bei konkreten Anhaltspunkten für Täuschung, Diskriminierung oder andere Rechtsverletzungen müssen wirksame rechtliche Möglichkeiten bestehen.
Strukturelle Reform: Digitale Personalgewinnung muss daran gemessen werden, ob sie reale Beschäftigung ermöglicht – nicht allein daran, wie viele Anzeigen veröffentlicht werden.
Schlussfolgerung: Schluss mit der Illusion der Beschäftigung
Es ist Zeit für eine Transformation des deutschen Bewerbungsmarktes.
Das alte Prinzip – Anzeige veröffentlichen, Bewerbunge
bofrost* Dienstleistungs GmbH & Co. KG sollte meiner Meinung nach sofort damit aufhören, Test-Stellenanzeigen zu veröffentlichen und Test-Vorstellungen zu führen.
Ich bewerbe mich dort mittlerweile seit ein paar Jahren und bekomme immer wieder nur Test-Absagen. Dabei spielt es offenbar keine Rolle, wie viel Erfahrung man als Führungskraft mitbringt oder welche Qualifikationen man hat.
Irgendwann fragt man sich wirklich, was hinter diesen Stellenanzeigen und Vorstellungsgesprächen steckt. Für mich wirkt das Ganze mittlerweile eher wie ein Test-Experiment als wie ein ernsthaftes Bewerbungsverfahren.
Für Führungskräfte ist das Unternehmen daher meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.
Das Das bofrost Rekrutierungsteam Entlassen und durch Anständige MItarbeiter ersetzen
Nach drei Monaten hat sich die Firma (oder das System) dazu entschieden, eine Absage zu übersenden.
Nur leider adressiert an eine andere Person - Und auf eine Stelle, auf die ich mich gar nicht beworben habe. ☺️
Niederlassungsleiter (m/w/d) im Rhein-Main-Gebiet wird gesucht. ACHTUNG diese Stelle ist seit Dezember 2024 immer noch aktiv bei Jobbörsen. Natürlich gibt es plausible Erklärungen: Manche Stellen werden versehentlich nicht deaktiviert, andere müssen formal ausgeschrieben werden, obwohl intern längst entschieden wurde. Das Mysterium der fake Stellenanzeigen erober Deutschland. Ghost Jobs: Stellenanzeigen werden geschaltet ohne den Job tatsächlich extern zu besetzen. Deutschland kann nicht in der Realität ohne Kriminalität existieren. Leider diese illegale Geschäfte heutzutage gehören dazu. Es ist schrecklich, was es in Deutschland passiert.
Schulung von HR/Recruiting ganz dringend
Auf die Vorlage einer Schufa-Auskunft und eines Führungszeugnisses verzichten. Viel zu viel Misstrauen, keine gute Voraussetzung!
Ein persönliches Bewerbungsgespräch durchzuführen und nicht telefonisch. Ein bisschen Sinnes gemäße Fragen zu stellen.
Eventuell nicht 3 mal die selbe Frage stellen für was man sich beworben hat. Sich mit der Bewerbung bzw den Lebenslauf mehr beschäftigen
Saubere Räume, Lüften, sich die Bewerbung vorher durchlesen !!
So verdient kununu Geld.