Fassade vs. Wirklichkeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Den Obstkorb
-Das 5 der letzten 6 positiven Bewertungen für dieses Unternehmen von einer Führungskraft geschrieben worden sind
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In einer anderen Bewertung schrieb jemand:
"Nach außen wird sich in jüngster Vergangenheit auf verschiedenen Social-Media-Kanälen als idyllisches Familienunternehmen präsentiert. Nach innen ist das Unternehmen schlecht geführt und Mitarbeitende werden schlecht behandelt. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass in den letzten Jahren viele gute Mitarbeitende das Unternehmen verlassen haben."
dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen.
Vielleicht noch ein paar Detailpunkte.
-hoher Druck, ohne Einbeziehung der Erfahrung des Fachpersonals bei Terminabsprachen
-einseitige und oft mangelhafte Kommunikation, besonders aus der Leitungsebene, was immer wieder zu vermeidbaren Problemen bei der Planung und Umsetzung geführt hat.
-stark hierarchisches Auftreten seitens der GF.
- Das Gehalt und die allgemeinen Arbeitsbedingungen sind insgesamt nicht Zeitgemäß.
Verbesserungsvorschläge
-Mehr auf Mitarbeitende eingehen und diese auch wirklich Wertschätzen. Das sollte sich im Gehalt widerspiegeln, aber im Besonderen auch in den Arbeitsbedingungen.
-Funktionierende Strukturen aufbauen.
Arbeitsatmosphäre
Es wird sehr viel Druck hinsichtlich Termintreue aufgebaut. Gleichzeitig werden die Mitarbeitenden und Ihr Fachwissen gar nicht bei Gestaltung der Terminplanung einbezogen. Das interne Auftreten der Geschäftsführung ist wirklich unangenehm. Hier muss auch festgehalten werden, dass die Verantwortlichen in dieser Hinsicht einfach nicht lernfähig sind. Es hat schließlich schon seine Gründe das die Firma die extrem Hohe Mitarbeiterfluktuation seit Jahren nicht in den Griff bekommt.
Image
Die Firma ist bekannt, bei Auftraggebern in der Region allerdings eher negativ. Von Bauherren aus dem öffentlichen und privaten Sektor in der Region wird die Firma eher gemieden.
Work-Life-Balance
1.)Das Gleitzeitkonto ist schon ne nette Sache, mittlerweile jedoch Standard in der Branche.
2.)Es gab in der Theorie die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, was damals in den Stellenausschreibungen sogar aktiv noch beworben wurde. Praktisch wurde das jedoch sehr unterschiedlich, bzw. sehr willkürlich gehandhabt. Grundsätzlich wurde immer wieder starker Druck ausgeübt, HO nicht zu nutzen. Einige Mitarbeitende durften auch ganz willkürlich einfach grundsätzlich nicht mobil arbeiten, ohne dass dafür irgendein verhaltensbedingter Grund vorlag.
3.) Hoher Druck wird aufgebaut, worunter die Work-Life-"Balance" erheblich leidet.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ist de facto nicht erwünscht. Es gibt keine Angebote und auch Eigeninitiative in der Richtung führt zu nichts.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist in der Regel eher unterdurchschnittlich, wobei es ein paar wenige Ausnahmen gab. Es gab einen monatlichen Zuschuss zur Kinderbetreuung und eine monatlichen Tankgutschein.
Benefits wie z.B. HO sind jedoch eher nur in der Theorie vorhanden (siehe oben).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Welches Umweltbewusstsein? Welches Sozialbewusstsein?
Kollegenzusammenhalt
Der hohe Druck und die Suche nach Sündenböcken, wenn etwas nicht richtig gelaufen ist, führen eher zur Ausbildung von Einzelkämpfern als zur Bildung einer eingeschworenen Gemeinschaft. Je nach Umfeld muss man wirklich aufpassen, was man äußert.
Da hilft es auch nicht wirklich, dass alle Per Du sind und jedes Jahr ein "Sommerfest" abgehalten wird.
Umgang mit älteren Kollegen
nichts negatives mitbekommen, zumindest nicht auf Grund des Alters.
Vorgesetztenverhalten
Siehe Arbeitsatmosphäre. Ansprache gegenseitig Per Du, ansonsten fast schon feudaler Umgang. Amerikanisches Prinzip beschreibt es ganz treffend.
Arbeitsbedingungen
Das meiste steht bei Arbeitsatmosphäre und Work-Life-"Balance"
Kommunikation
Alle Per Du, Die Kommunikation innerhalb der einzelnen Abteilungen funktioniert einigermaßen, könnte aber noch besser funktionieren. Abteilungsübergreifend ist es gar nicht gut. Die Kommunikation seitens der Leitungsebene/GF funktioniert überhaupt nicht und ist geprägt durch extrem hierarchisches Auftreten. Bedenken des Fachpersonals werden gleichzeitig nicht in hinreichendem Maß einbezogen.
Gleichberechtigung
Zumindest auf Mitarbeitendenebene. Allerdings gab es keine weibliche Person auf Leitungs- und Führungsebene.
Interessante Aufgaben
Gab es Teilweise. Allerdings wurde der betriebliche Fokus vom Modulbau weg- und immer stärker zum Containerbau hin bewegt. Für den Modulbau hat vermutlich zu vieles nicht richtig gepasst. Spannung sieht da eher anders aus.
