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3 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,6Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Finger weg!

1,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Bedrückend und deprimierend. Konkurrenzkampf wird künstlich gefördert und angestachelt. Petzerei wird gefördert. Krankschreibungen sind verpönt. Wer sich krankschreibt hat besser einen Teamleiter, der bürgt, dass man auch wirklich krank ist. Man wird offensiv bei der Arbeit beobachtet. Alles wird in Zahlen getrackt. Ständige Prüfungen, wo mit zweierlei Maß gemessen wird. Man hat theoretisch und praktisch keinerlei Leerlauf. Die Quoten zu schaffen ist anspruchsvoll und nur schwer auf Dauer durchzuhalten. Nichts wird verbessert, nur die Überwachung und der Druck erhöht. Übelstes Micromanagement. Wer die Leistung nicht bringt, wird systematisch unter Druck gesetzt. Positive Motivation, außer das angepriesene Bonussystem, gibt es nicht. Die flexiblen Arbeitszeiten hat man so lange, bis man von ihnen Gebrauch macht

Work-Life-Balance

Betrachtet man die Kollegen, die für die Geschäftsleitung als Vorbild dienen, bekommt man Mitleid.. Will man den Bonus erreichen, muss man non-stop schuften, massiv Überstunden machen, am besten noch auf die Pausen verzichten. Stressausfälle und Depressionen? Ja.

Gehalt/Benefits

Minimum. Das Bonussystem ist meiner Ansicht nach eine glorifizierte Gehaltserhöhung für zwei-drei workaholics. Es ist außerdem absichtlich verwirrend und kann sich jederzeit ändern. Einstellregeln und Quoten werden immer strikter. Mindestlohn in Zeiten von Inflation und explodierenden Mieten, viel Spaß damit.

Kollegenzusammenhalt

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Gewünscht und gesucht werden Einzelkämpfer. Unkollegiales Verhalten wird gefördert und belohnt. Da nur die Einstell- und Verkaufszahlen zählen, herrscht um gute Ware Konkurrenzkampf. Giftiges Arbeitsklima.

Umgang mit älteren Kollegen

Undankbar bis zum geht nicht mehr. Loyalität wird nicht belohnt. Bonussystem meiner Ansicht nach als Schlupfloch für stagnierendes und teils auch gekürztes Gehalt.

Vorgesetztenverhalten

Grauenhaft! Den Führungsstil würde ich als manipulativ, chaotisch, herablassend, feindselig beschreiben. Kein Bezug zur Belegschaft. Für Kritik und Verbesserungen zugunsten der Angestellten sperrt man sich völlig.

Arbeitsbedingungen

Wer mit Staub, Hitze, schlechter Öffi-Anbindung, beengten Büros und Demütigungen klarkommt...

Kommunikation

Schlecht. Keine Teammeetings, sondern überfallartige unangekündigte Sitzungen. Oft muss man die Arbeit von Kollegen übernehmen, weil diese spontan mehrere Stunden ins Büro geholt wurden. Suggestivfragen und emotionale Erpressung. Wer kritisiert, wird angegangen. Herablassender Ton, als ob man ein Kind wäre. Man wird überrumpelt und zu Tode gequatscht. An Absprachen wird sich nicht gehalten. Über selbst loyale und langgediente Kollegen wird hinter dem Rücken abgezogen. Durch die Blume oder offen mit Kündigung zu drohen wird regelmäßig als Druckmittel genutzt. Viele gehen von selbst, habe auch viele Entlassungen miterlebt. Gab schon regelrechte Kündigungswellen. Offene Teammeetings gibt es nicht, sondern nur hinter verschlossenen Türen, wohl weil man wahrscheinlich Angst hat, dass sich die Arbeiterschaft verbündet.

Interessante Aufgaben

Naja. Ziemlich monoton, aber für eine Weile ok. Man hat mit Büchern zu tun und kann auch vieles was im Müll landet mit nach Hause nehmen. Der Adminbereich ist recht unbeliebt,
da auch hier null auf die Verbesserungsvorschläge der Angestellten eingegangen wird. Man muss auch während der Datenerfassung von früh bis spät ans Telefon gehen, wobei die meisten Anrufe, dank der schlechten Website, eher sinnlos sind. Alle sollen alles machen, damit alle möglichst ersetzbar bleiben. Viel Frust beim Verteilen der Aufgaben, weil auf individuelle Stärken und Schwächen kaum Rücksicht genommen wird. Keine Anerkennung. Wer die Quote erledigt tut das Mindeste und es bedarf keiner weiteren Erwähnung, Wer die Quote nicht schafft, wird endlos schikaniert, kontrolliert und unter Druck gesetzt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim BergerGeschäftsführer

Auch wenn die Bewertung schlecht ausfällt, bedanken wir uns dafür, werden diese intern diskutieren und ernsthaft nach Verbesserungen auf unserer Seite suchen.
Leider gehört auch zur Warheit, dass zu einem guten, kollegialen und erfolgreichen Arbeitsverhältnis immer zwei Parteien gehören.
Wir bedauern sehr, dass weder der die Kollege/-in noch wir, in unserem Auswahlverfahren (Vorstellungsgespräch und Probearbeiten), frühzeitig feststellen konnten, dass der die Mitwarbeiter/-in mit der Aufgabenstellung überfordert war und wir leider auch nicht durch Schulungen, Einzelgespräche und direkte Hilfestellung von Kollegen, in der Lage waren Motivation aufzubauen um die Mindestleistung zu erbringen.
Dass die angebotene Unterstützung offenbar als Akt der Feindseeligkeit aufgefasst wurde, war zu keinem Zeitpunkt unsere Absicht.
Für uns ist es im Vorfeld nicht leicht, echte Lernbereitschaft, ehrliches Interesse an der Aufgabe, Kommunikationsfähigkeit bei Problemen und Zielstrebigkeit bei den Bewerbern zu ermitteln. Da wirklich jeder bei uns als Quereinsteiger anfängt und niemand Vorerfahrung hat, haben einige Personen eine völlig andere Vorstellung von der Tätigkeit. Trotz ausführlichem Probearbeiten. In den meisten Fällen gelingt es jedoch vor Aufnahme der Tätigkeit abzuklären, ob man ins Team passt und für die Aufgabe geeignet ist.
Fakt ist:
1. Wir haben mehrere Kollegen die seit vielen Jahren bei uns im Unternehmen mit Freude tätig sind, druch gute und schwere Zeit gegangen sind. Nach der Bewertung zu Urteilen, gehen diese Mitarbeiter täglich durch die Hölle. Wohlgemerkt freiwillig. Wer das glaubt, bewirbt sich besser nicht.
2. Ja, Fleiß während der Arbeit wird belohnt und zahlt sich aus.
3. Jeder hier ist schon mal erkrankt und brauchte keinen Bürgen sondern einen Arzt. Kommunikation ist für die Kollegen in der Dienstplanung trotzdem hilfreich ;)
4. Ja es gibt eine Mindestanforderung an die Tätigkeit. Wo bitte nicht? Diese liegt bei der Hälfte vom Durchschnitt der Leistungsspitze. Beispiel: Krankenpfleger versorgt in der Schicht 10 Patienten. Dann wären für neue Kollegen irgendwann 5 Patienten wünschenswert.
5. Ja ma muss ab und an für Kollegen einen Dienst übernehmen (Krankheit z.B.). Umgekehrt aber genauso. Also nicht Einzelkämpfer sondern Team.
6. Jeder nimmt seine Pausen, alles andere ist Blödsinn. Aber man kann selbst entscheiden, wann. Ja es gibt Kollegen die Überstunden machen. Aber nicht weil sie müssen, sondern wollen und Ihnen die Arbeit weitestgehend Spaß macht. Niemand macht freiwillig eine Minute länger bei einer Tätigkeit die Ihm völlig missfällt. Überstunden werden bezahlt oder könnenn an einem anderen Tag (frei wählbar abgebaut werden). So hat sich mancher schon ein langes Wochenende zusätzlich rausgearbeitet oder den ein oder anderen Euro extra verdient.
7. Gehaltsstufen werden nicht verhandelt sondern verdient. Für alle nach dem gleichen System. Mit jeder Lern-und Leistungssteigerung gehts ein Stück weiter die Treppe rauf. Ohne Fragen zu müssen.
8. Ja, zusätzlich zu den Lohnstufen, gibt es ein Bonussytem. Also eine Prozentuale Beteiligung der Mitarbeiter an unseren Umsätzen. Was daran schlecht sein soll, können wir uns nicht herleiten. Bisher freuen sich alle die einen Bonus erhalten, darüber dass es Ihn gibt. In den meisten Unternehmen gibt es keinen, sondern nur einen festen Lohn.
9. So viel wie hier während der Arbeit manchmal gescherzt oder rumgealbert wird, fällt es schwer Depressionen zu erkennen. Stressausfälle haben wir nicht.
10. Bzgl. Verbesserungen zu Gunsten der Angestellten, fallen uns auf Anhieb mehrer Sachen ein, die pro Arbeitnehmer sind: kostenlose Snacks, Früchte und Getränke, Jedes Wochenende Frei, Dienstplan für einen Monat im Voraus, kurzfristiger Urlaub, Abwechslung durch drei unterschiedliche Aufgabenbereiche, kein Kundenkontakt. Die Arbeit selbst ist standardisierte Routinearbeit die man erlernen kann. Was wir nicht bieten können, der die Kollege/-in vermutlich aber sucht: keine Arbeit, viel Geld, ständig Krank und falls doch mal anwesend, dann unzufrieden mit der selbst ausgesuchten Arbeit und dem kollegialen Umfeld.
11. Und dann ist Schluß: Verbesserungsvorscchläge sind sehr gern gesehen, allerdings vornehmlich von Mitarbeitern die länger dabei sind oder sich bewiesen haben, die Gesamtzusammenhänge verstehen und bereit sim Vorfeld über Konsequenzen der Veränderung und deren Machbarkeit nachgedacht haben.
Alles andere ist zwar ein nettes Gespräch, dass wir auch gern führen, aber eben keine Verbesserung im Sinne des Unternehmens und der Kollegen. Eine Verbesserung muss eben für alle gut sein.

Es fällt uns sehr schwer dieser Rezension die notwendige Ernsthaftigkeit in bestimmten Punkten beizumessen, wenn man für jeden Punkt nur 1 bis 2 Sterne verteilt, also wirklich nichts positives an der Arbeit finden konnte für die man sich selbst entschieden hat. Wohlgemerkt mit drei Tagen Probearbeit vorab. Aus welchem Grund entscheidet man sich freiwillig den schlimmsten Arbeitsplatz anzunehmen den man finden konnte und vorher probieren durfte?
Vielleicht, sind nicht nur die anderen für das eigene Glück und Wohlbefinden verantwortlich. Jeder einzelne hier, würde nicht eine Stunde länger hier arbeiten, wenn er/sie so für den Arbeitsplatz empfinden würde und all das wahr wäre.
Nichts desto trotz werden wir uns mit den Vorwürfen auseinander setzen.
Dem Verfasser wünschen wir trotz Anonymität alles Gute und hoffen er oder Sie findet die passende Stelle.
Allen Lesern empfehlen wir sich ein eigenes Bild zu machen.

Mindestlohnarbeita

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Berlin gearbeitet.

Gehalt/Benefits

Arbeit is easy but mindestlohn

Umgang mit älteren Kollegen

Alder sind unerwurste

Vorgesetztenverhalten

Wird zu viel verlangt

Arbeitsbedingungen

Kriega ich nie rechtzeitig Urlaub

Gleichberechtigung

Mäner mache Logistik, Frauen putza Toilette


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Tim BergerGeschäftsführer

Wir bitten die Leser der Bewertung um Entschuldigung und Verständis, da es sich unsere Meinung nach um eine Fake-Bewertung handelt. Wir beschäftigen ausschließlich Menschen die Deutsch auf Muttersprachniveau oder mindestens C1 vorweisen können, da es für die Arbeit mit deutschsprachiger Literatur unerlässlich ist.
Niemand unserer Mitarbeiter muss Toiletten putzen, da die Reinigungsfirma der Haudsverwaltung zuständig ist.

Top!

5,0
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 4 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Book Broker durchschnittlich mit 2,2 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Handel (3,4 Punkte). 0% der Bewertenden würden Book Broker als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 4 Bewertungen gefallen die Faktoren Gleichberechtigung, Arbeitsatmosphäre und Arbeitsbedingungen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 4 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Book Broker als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.